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Die systematische Aushungerung Gazas

Die systematische Aushungerung Gazas
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Daten veröffentlicht  von Tarek Bae --- 21.08.2025





1.965 hungernde palästinensische Zivilisten (Stand 18. August) wurden in Gaza seit Mai, also in nur dreieinhalb Monaten, von Israels Militär getötet.
13.409 weitere wurden verletzt.

Die Zahlen vom 19. August 2025 wurden von The New Arab unter Berufung auf Kliniken in Gaza recherchiert. Bereits am 31. Juli berichtete das UN-Hilfswerk OHCHR von 1.373 Getöteten.

Allein das sind mehr Tote als am 7. Oktober 2023. Rechtfertigt das nun eine Militärintervention gegen Israels Verbrechen?

Noch nie in der Geschichte wurden so viele Menschen an angeblichen Ausgabestellen für humanitäre Hilfe getötet.

Die meisten der Hungernden wurden direkt an den so genannten Ausgabestellen der „Gaza Humanitarian Foundation“ (GHF) getötet, die von Israel gemeinsam mit den USA betrieben werden. Israel hat die Arbeit der UN in Gaza durch Blockaden und Verbote beendet und die ehemals 400 Ausgabestellen der UN mit vier hochmilitarisierten GHF-Stellen ersetzt. Dort eröffnen israelische Truppen regelmäßig beliebig in die ausgehungerte Menschenmenge.

Die UN berechnet, dass der humanitäre Bedarf Gazas bei rund 600 LKW-Ladungen pro Tag gilt. Die GHF verlädt laut eigener Erklärung höchstens 26 LKW-Ladungen am Tag, also rund 4 % des Bedarfs. Das ist bei der akuten Hungersnot Gazas nicht nur wenig, es ist Nichts. Ganz Gaza befindet sich laut IPC Famine Review Committee seit Juli in der IPC-Phase 5. Das ist die höchste Alarmstufe und beschreibt einen katastrophalen Hungernotstand. Wer sich in dieser Lage befindet, ist akut vom Verhungern bedroht. Über 700.000 Menschen haben seit mehreren Tagen überhaupt nichts gegessen. Der UN-Sonderberichterstatter zum Recht auf Nahrung, Michael Fakhri erklärt: „Israel hat seine Absicht, alle Menschen in Gaza auszuhungern, deutlich gemacht“.

Die humanitären Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen „Abschlachtung im Gewand humanitärer Hilfe“. Philippe Lazzarini, Leiter des UN-Hilfswerks UNRWA, nannte die GHF „ein Alibi für die systematische Aushungerung Gazas“. Für ihn sei klar, dass Israel eine humanitäre Infrastruktur zerstört habe, um sie durch eine Scheinorganisation zu ersetzen, die unter militärischer Kontrolle steht.


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Kommentare

 
Autumn 22.08.2025 07:44
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Autumn 22.08.2025 08:36
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Auch israelische Zivilisten beteiligen sich an der Hungerblockade.

Diese Frau, die selber Mutter ist und auf dem Rücken ein Baby trägt, ist Kopf einer Aktivistengruppe, die es sich zur Mission gemacht hat, Hilfskonvois an der Grenze zu Gaza zu blockieren.

Das Video ist ein Ausschnitt aus der sehenswerten Dokumentation
‘Israel’s Reel Extremism’ 
https://zeteo.com/p/israel-documentary-social-media?utm_campaign=post&utm_medium=web

“Watch this documentary and see Israel.”
  -- Gideon Levy, Haaretz columnist

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Hillery 22.08.2025 09:36
Schon blöd, wenn man irgendwann erkennen muss, dass man ausgerechnet einer TERRORORGANISATION  auf den Leim gegangen ist.
Und diesen Namen haben sie sich wahrhaftig verdient.
 
Autumn 22.08.2025 13:14
Kann es sein, dass du dich im Blog verirrt hast, Hillery?

Schreib ab jetzt deine unsachlichen Kommentare nebenan bei Avokado.
Da passt es besser hin.

Du beleidigst meine Intelligenz!
 
Annres 22.08.2025 13:25
Ich dachte Hillery hat plötzlich gemerkt, dass Israel eine Terrororganisation ist, dann passt ihr Beitrag nämlich.

Ein paar andere Zionisten haben es schon gemerkt und haben das Feld inzwischen geräumt.
 
Autumn 22.08.2025 13:28
Ist das auch deine Einschätzung, Annres? -- Meine auch.

Still und leise vom Acker gemacht ...
 
Autumn 22.08.2025 15:56
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Der ehemalige Chef des israelischen Militärgeheimdienstes, Aharon Haliva, sagte in durchgesickerten Audioaufnahmen, die vom israelischen Fernsehsender Channel 12 ausgestrahlt wurden, dass für jeden Israeli am 7. Oktober 2023, 50 Palästinenser sterben müssen, unabhängig davon, ob es sich um Kinder handelt.
Er bezeichnete den Tod von über 50.000 Palästinensern in Gaza als „notwendig und erforderlich für zukünftige Generationen”.

Haliva erklärte weiter, dass die Palästinenser „von Zeit zu Zeit eine Nakba brauchen, um den Preis zu spüren”, wobei er sich auf die Katastrophe von 1948 bezog, als viele Palästinenser während der Gründung des Staates Israel vertrieben wurden.

Haliva bezeichnete die Aufnahmen als aus dem Zusammenhang gerissene Fragmente, die kein vollständiges Bild der komplexen und geheimen Angelegenheiten widerspiegeln. Seine Äußerungen lösten international heftige Reaktionen aus.

Die von Haliva genannte Zahl der Todesopfer in Gaza lag bereits im März 2025 bei über 50.000 und ist seitdem weiter gestiegen. Haliva trat im April 2024 von seinem Posten zurück. Aufgrund des Versagens am 7. Oktober.

Halivas Eltern stammen aus Marokko. Er wurde in Haifa geboren, nachdem die israelische Armee die palästinensischen Einwohner der Stadt größtenteils vertrieben hat.

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(Nutzer gelöscht) 22.08.2025 19:59
Das Papamobil von Papst Franziskus ein Geschenk an die verletzte  und hungernde Bevölkerung von Gaza - nicht mal diesen umfunktionierten  Rettungswagen vom verstorbenen Papst lassen die Israelis nach Gaza durch ! !
Eine Schande was dort passiert und mit der geplanten Offensive Gaza jetzt einzunehmen wird alles nur noch schlimmer.

Cherub
 
Autumn 22.08.2025 20:13
Cherub, was wäre das für ein Bild und Zeichen, wenn der aktuelle Papst Leo mit seinem weißen Papamobil durch die Straßen Gazas fahren würde, ...
links und rechts die Häuserruinen, Trümmerhaufen und Schutt, unter denen unzählige Menschen begraben sind?

Das Bild ganz groß als Titelseite aller Zeitungen!

Die Rufe danach gibt es.

Sie könnten ihn unmöglich auch abknallen, ... unmöglich.
 
Engelslhaar 22.08.2025 20:14
Sie würden ihn abknallen, ganz sicher.
 
Autumn 22.08.2025 21:33
Klavierspielerin, deine Frage sprengt thematisch den Rahmen.
Am besten dafür einen eigenen Blog eröffnen.

Ich schließe für heute.

P.S. Ich bin kein Muslim, aber dieses Foto berührt mich:


Freitagsgebet

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