Dann frage ich mich natürlich, warum sagte Jesus dann:
Ich aber!!! sage euch- das hier von Jesus verwendete " aber" wäre überflüssig, wenn es keinen Untetschied gäbe, so zumindest mein Textverständnis.
Der Gott des Alten Testaments und der Jesus Christus des Neuen Testaments
22.07.2025 08:19
Der Gott des Alten Testaments und der Jesus Christus des Neuen Testaments
22.07.2025 08:19
Der Gott des Alten Testaments und der Jesus Christus des Neuen Testaments
Im Alten Testament finden sich unter anderem Texte wie diese:
„Von den Städten dieser Völker, die der Herr, dein Gott, dir als Erbteil gibt, sollst du nichts leben lassen,
was Odem hat.“ (5. Mose 20,16)
„So schlug Josua das ganze Land, das Gebirge, das Südland, die Niederung, die Berghänge und all ihre
Könige: Er ließ keinen Entronnenen übrig. An allem Lebenden vollstreckte er den Bann, wie der HERR,
der Gott Israels, geboten hatte.“ (Josua 10,40)
„Alle Städte dieser Könige mit all ihren Königen nahm Josua ein und schlug sie mit der Schärfe des
Schwertes. Er vollstreckte den Bann an ihnen, wie Mose, der Knecht des HERRN, befohlen hatte. 13 Nur all die Städte, die auf Hügeln standen, verbrannte Israel nicht, ausgenommen Hazor allein, ⟨das⟩
verbrannte Josua. 14 Die ganze Beute dieser Städte sowie das Vieh plünderten die Söhne Israel für sich.
Doch alle Menschen schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes, bis sie sie vernichtet hatten: Sie ließen
nichts Lebendes übrig.“ (Josua 11,12-14)
Diese Anweisungen Gottes können leicht zu der Ansicht führen, als habe Gott ein Gemetzel an
den heidnischen Völkern befohlen und darin auch die Schwächsten wie Frauen und Kinder mit
einbezogen. Allerdings gibt es nur zwei Stellen in Josua, die explizit erwähnen, dass auch Frauen (und
möglicherweise auch Kinder) vernichtet wurden:
„Und sie vollstreckten den Bann an allem, was in der Stadt war, an Mann und Frau, an Alt und Jung, an
Rind, Schaf und Esel, mit der Schärfe des Schwertes.“ (Josua 6,21)
„⟨Die Zahl⟩ aller Männer und Frauen, die an diesem Tag fielen, war zwölftausend, alle Leute von Ai.“
(Josua 8,35)
Im Neuen Testament finden sich dagegen Texte (Aussagen von Jesus) wie diese:
„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber
sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters
seid, der in den Himmeln ist! Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen
über Gerechte und Ungerechte.“ (Matthäus 5,43-45)
„Aber euch, die ihr hört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch fluchen; betet für die, die euch beleidigen!“ (Lukas 6,27)
„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Und richtet nicht, und ihr werdet nicht
gerichtet werden; und verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt werden. Lasst los, und ihr werdet losgelassen werden.“ (Lukas 6,36-37)
„Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.“ (Matthäus 5,7)
Der Eindruck, den diese Texte erwecken, wird durch das Verhalten von Jesus verstärkt: Er nahm
sich der Schwachen und Kranken an, er scheute nicht die Gesellschaft von Sündern und Kriminellen, er begegnete jedem Menschen mit Achtung, Respekt und vor allem mit Barmherzigkeit. Jesus ist der
Inbegriff von Güte und Liebe schlechthin.
Vor dem Hintergrund der oben genannten Texte im Alten Testament entsteht die Frage, wie der
scheinbar so unbarmherzige Gott dort mit dem so barmherzigen Jesus hier zu vereinbaren ist.
Schließlich behauptet die Bibel, dass Jesus der fleischgewordene Gott ist, und Jesus selber hat betont, dass er und der Vater „eins“ sind:
„Ich und der Vater sind eins.“ (Johannes 10,30)
2
„Wer mich sieht, der sieht den Vater.“ (Johannes 14,9)
Die Antwort auf diese große und immer wieder gestellte Frage ist nur möglich durch
a. die Bereitschaft, differenziert zu denken und kein Pauschalurteil zu fällen
b. die grundsätzliche Einsicht, dass ein Gesamtbild notwendig ist, das nur durch die
Berücksichtigung aller relevanten Texte der Bibel entstehen kann
c. das Vertrauen in die Aussagen von Jesus und dass er die Wahrheit sagte, als er von seinem
Vater sprach
Bei genauerer Betrachtung dessen, was die Bibel sagt, stellen wir fest, dass wir sowohl im Alten
wie auch im Neuen Testament Aussagen finden, die dem oben genannten „ersten Eindruck“
widersprechen. Das heißt, der Gott des Alten Testaments ist tatsächlich liebevoll, barmherzig und mahnt zur Nächstenliebe und der Jesus des Neuen Testaments ist der richtende Menschensohn.
Einige Beispiele:
Altes Testament
„Der HERR ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir
gezogen aus lauter Güte.“ (Jeremia 31,3)
„Du sollst dich nicht rächen und den Kindern deines Volkes nichts nachtragen und sollst deinen
Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der HERR.“ (3. Mose 19,18)
„Und wenn ein Fremder bei dir – in eurem Land – als Fremder wohnt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. 34
Wie ein Einheimischer unter euch soll euch der Fremde sein, der bei euch als Fremder wohnt; du sollst ihn lieben wie dich selbst. Denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen. Ich bin der HERR, euer Gott.“ (3. Mose 19,34)
„Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot, dürstet ihn, so tränke ihn mit Wasser, denn du wirst feurige Kohlen auf sein Haupt häufen, und der HERR wird dir's vergelten.“ (Sprüche 25,21)
Neues Testament
„Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!“ (Hebräer 10,31)
„Und Jesus sprach: Zum Gericht bin ich in diese Welt gekommen, damit die Nichtsehenden sehen und die Sehenden blind werden.“ (Johannes 9,39)
„Denn es wird geschehen, dass der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen
Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun.“ (Matthäus 16,27)
„Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels.“ (Matthäus 19,28)
„Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war einem
Menschensohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel.
Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel und rief dem, der auf der Wolke saß, mit großer Stimme
zu: Setze deine Sichel an und ernte; denn die Zeit zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist reif geworden. Und der auf der Wolke saß, setzte seine Sichel an die Erde und die Erde wurde
abgeerntet. Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel im Himmel, der hatte ein scharfes
Winzermesser. Und ein andrer Engel kam vom Altar, der hatte Macht über das Feuer und rief dem,
der das scharfe Messer hatte, mit großer Stimme zu: Setze dein scharfes Winzermesser an und schneide die Trauben am Weinstock der Erde, denn seine Beeren sind reif! Und der Engel setzte sein
Winzermesser an die Erde und schnitt die Trauben am Weinstock der Erde und warf sie in die große
Kelter des Zornes Gottes.“ (Offenbarung 14,14-19)
Erstes Fazit:
Jesus selber bestätigte, dass sein Vater barmherzig ist: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater
barmherzig ist!“ (Lukas 6,36)
Der Gott des Alten Testaments ist also einerseits ein Gott, der den Israeliten befahl, die
heidnischen Völker im Land Kanaan zu vernichten, andererseits aber auch ein barmherziger Gott.
Der Jesus des Neuen Testaments ist einerseits ein gnädiger und barmherziger Erlöser, der alle
Menschen annimmt und ihnen Rettung anbietet, andererseits aber auch ein Richter, der mit großer
Autorität alle Menschen richten und auch vernichten wird.
Ein erstes Fazit muss also lauten: Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Gott des Alten
Testaments und dem Jesus des Neuen Testaments. Die häufig zitierte große Diskrepanz zwischen beiden beruht auf einem eher oberflächlichen Klischeedenken, das nicht das gesamte Bild im Auge hat, das die Bibel zeichnet.
Allerdings bleibt noch die Frage, wie die Anweisung Gottes an Israel, die Heiden von Kanaan
zu vernichten, mit dem Bild eines barmherzigen Gottes zu vereinbaren ist. Zwei Fragen tun sich hier auf:
1. Warum sollten die Kanaaniter vertrieben oder umgebracht werden?
2. Warum beauftragte Gott Menschen, das auszuführen?
Zunächst einmal gilt festzuhalten, dass der Auftrag, die Kanaaniter zu vertreiben bzw. zu
vernichten, zu einer bestimmten Zeit für einen bestimmten Ort und unter bestimmten Umständen
gegeben wurde. Israel war zu jener Zeit eine Theokratie, also eine direkt von Gott geführte Nation, und schon allein deshalb verbietet es sich, die damaligen Kriegshandlungen als Beispiel oder Vorbild für uns heute zu benutzen.
Außerdem sollten wir genau registrieren, dass die Israeliten nicht alle Bewohner Kanaans
töteten. Laut Josua 13,1-6 musste noch „sehr viel Land“ eingenommen werden, und viele Gebiete
wurden nicht erobert und die Bewohner nicht vernichtet (siehe Josua 15,63; 16,10; 17,12), und im Buch der Richter wird ausführlich beschrieben, wie viele Kanaaniter im Land verblieben und von Israel zum Frondienst verpflichtet wurden (Richter 1,19-36).
Es finden sich im Buch Josua auch keine Berichte über Brutalität, die die Israeliten an den
Kanaanitern verübt hätten. Wie oben erwähnt, werden „Männer und Frauen“ nur zwei Mal erwähnt, nämlich bei der Eroberung von Jericho und der von Ai, und die Vermutung liegt nahe, dass in altorientalischen Kriegsschilderungen „Männer und Frauen“ eine stereotypische Formel für die vollständige Zerstörung sind, ohne die zwangsläufige Bedeutung, dass Frauen oder auch Kinder getötet
wurden. Wir finden nirgendwo in der Bibel auch nur annähernd eine Glorifizierung von Gewalt. Nach der Eroberung Kanaans waren alle weiteren von Gott angeordneten oder sanktionierten Kriege reine Verteidigungskriege.
Das Entscheidende bei der Landnahme durch Israel sollte nicht die Vernichtung, sondern die
Vertreibung der Kanaaniter sein. Mose versprach dem Volk, dass Gott „alle Nationen vor euch
vertreiben wird; und ihr werdet Nationen vertreiben, größer und stärker als ihr (5.Mose 11,23). Eine Vertreibung muss nicht zwangsläufig brutal vor sich gehen. Gott wollte ja auch, dass der Pharao das Volk Israel aus Ägypten „vertreiben“ oder „verjagen“ sollte (2. Mose 6,1; 11,1;12,39). Das Vertreiben aller kanaanitischen Stämme (was tatsächlich nur zu einem Teil geschah, siehe oben) bedeutete nicht, dass ihr Blut vergossen werden sollte. Vielmehr war es Gottes Plan, das Land und damit sein Volk von
verderblichen und gottesfeindlichen Einflüssen zu befreien und zu schützen. Gott selber legte fest, wie die Israeliten im Krieg mit anderen Völkern vorzugehen hatten. Die Anweisungen dazu finden sich in 5.Mose 20,10-18. Zuallererst sollten die Israeliten einer Stadt, die sie belagerten, Frieden anbieten. Wenn die Bewohner zustimmten, blieben sie als Kriegsgefangene oder Versklavte am Leben (5. Mose 20,10-11; 21,10-14). Lehnten sie ab, wurden bei einer Eroberung die dortigen Kämpfer getötet. Gehörte die Stadt aber zum kanaanitischen Land, sollte Israel keinen Frieden
anbieten, sondern „unbedingt den Bann vollstrecken“, also alle streitbaren Kämpfer töten. Der „Bann“ betraf nur die Städte Kanaans und muss als Ausnahme zur prinzipiellen Kriegführung gesehen werden. Beim südlichen Feldzug Israels wurden die bereits genannten Städte Jericho und Ai sowie einige andere Städte erobert und vernichtet (siehe Josua 10,28-40), beim nördlichen Feldzug waren es nur vier Städte (Josua 11,11-14). In Josua 11,19 heißt es dann: „Es gab keine Stadt, die sich den Söhnen Israel friedlich ergab, außer den Hewitern, die in Gibeon wohnten, alles ⟨andere⟩ nahmen sie im Kampf ein.“
Es gab also Ausnahmen, und es kann keine Rede von einer Ausrottung der Bevölkerung sein.
Was waren die Gründe, die Gott zu dem Befehl veranlassten, die Kanaaniter zu vertreiben oder den Bann an ihnen zu vollstrecken?
1. Die Sünden dieser kanaanitischen Stämme, die von Inzest über Kindesopfer bis hin zu sexuellen
Handlungen mit Tieren gehen. In 5. Mose 18,9-14 fügt Gott noch die Gräuel des Okkultismus
hinzu. Dazu kommt eine bewusste Missachtung Gottes und ein damit verbundener aktiver
Widerstand gegen sein Volk. Die Kanaaniter hatten von Gottes Wirken gehört, entschieden sich
aber dagegen, zum Volk Gottes zu gehören, eine Möglichkeit, die ihnen offenstand. Das
moralische Unterscheidungsvermögen lag bei diesen Menschen jenseits von Gut und Böse, ganz
ähnlich wie in der Zeit vor der Sintflut, als Gott beschloss, der Bosheit der Menschen ein Ende zu
setzen, indem er sie vernichtete. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, auch wenn es uns
schwerfällt, dass es eine Entwicklung zur Bosheit gibt, die nur durch völlige Vernichtung zu
bremsen ist.
2. Die von Gott eingeräumte Zeit zur Umkehr war verstrichen. Gott hatte das Gericht über diese
Völker angekündigt (siehe 1. Mose 15,16), aber ihr Sündenmaß war noch nicht voll. Insgesamt
bekamen sie 430 Jahre Zeit, ihr Verhalten zu überdenken und sich Gott zuzuwenden. Gott ist
eben ein Gott der Gnade, wie es in 2. Mose 34,6-7 zum Ausdruck kommt: „Jahwe, Jahwe, Gott,
barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue, der Gnade bewahrt
an Tausenden ⟨von Generationen⟩, der Schuld, Vergehen und Sünde vergibt, aber keineswegs
ungestraft lässt, ⟨sondern⟩ die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern,
an der dritten und vierten ⟨Generation⟩.“
Die Kanaaniter hätten diese Chance nutzen können, die Umkehr der Hure Rahab in Jericho ist
ein gutes Beispiel dafür (siehe Josua 2 und 6). Leider nahmen die meisten Menschen in Kanaan
diese Gelegenheit nicht wahr. Damit war die Gefahr ihres schlechten Einflusses zu groß, und
Gott musste diesen Einfluss begrenzen.
Die Bibel spricht sehr deutlich davon, dass Gott auch am Ende der Zeit Gericht über diejenigen
halten wird, die seinem Werben nicht nachgegeben und sich gegen ihn entschieden haben. Damit ist der Krieg gegen die Kanaaniter ein gleichnishaftes Modell für den letzten „Zorn“ Gottes, mit dem er
endgültige Gerechtigkeit schaffen wird. Dies ist Teil des großen Kampfes zwischen Gut und Böse.
Zweites Fazit:
Gott ist und bleibt ein Gott der Liebe – auch dann, wenn er richtet. Sein Gerichtshandeln ist im
tiefsten Sinn ein Akt der Liebe. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass manchmal dem Bösen ein klares Ende gesetzt werden muss und dass in einem solchen extremen Fall Barmherzigkeit kein Ausdruck von Liebe, sondern von Feigheit wäre. Gott möchte retten, nicht zerstören und vernichten. So war es auch bei der Eroberung Kanaans: Es ging nicht um Volkszugehörigkeit, sondern um Sünde, die von Gott trennt
und früher oder später zum Tod führt.
Der Gott des Alten Testaments ist genau der, der sich in seinem Sohn Jesus Christus offenbart
hat. Und Jesus Christus ist genau der, der im Alten Testament den Menschen begegnet ist. Wenn wir die Bibel aufmerksam lesen und genau hinschauen, werden wir feststellen, dass Vater und Sohn tatsächlich eins sind.
„Von den Städten dieser Völker, die der Herr, dein Gott, dir als Erbteil gibt, sollst du nichts leben lassen,
was Odem hat.“ (5. Mose 20,16)
„So schlug Josua das ganze Land, das Gebirge, das Südland, die Niederung, die Berghänge und all ihre
Könige: Er ließ keinen Entronnenen übrig. An allem Lebenden vollstreckte er den Bann, wie der HERR,
der Gott Israels, geboten hatte.“ (Josua 10,40)
„Alle Städte dieser Könige mit all ihren Königen nahm Josua ein und schlug sie mit der Schärfe des
Schwertes. Er vollstreckte den Bann an ihnen, wie Mose, der Knecht des HERRN, befohlen hatte. 13 Nur all die Städte, die auf Hügeln standen, verbrannte Israel nicht, ausgenommen Hazor allein, ⟨das⟩
verbrannte Josua. 14 Die ganze Beute dieser Städte sowie das Vieh plünderten die Söhne Israel für sich.
Doch alle Menschen schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes, bis sie sie vernichtet hatten: Sie ließen
nichts Lebendes übrig.“ (Josua 11,12-14)
Diese Anweisungen Gottes können leicht zu der Ansicht führen, als habe Gott ein Gemetzel an
den heidnischen Völkern befohlen und darin auch die Schwächsten wie Frauen und Kinder mit
einbezogen. Allerdings gibt es nur zwei Stellen in Josua, die explizit erwähnen, dass auch Frauen (und
möglicherweise auch Kinder) vernichtet wurden:
„Und sie vollstreckten den Bann an allem, was in der Stadt war, an Mann und Frau, an Alt und Jung, an
Rind, Schaf und Esel, mit der Schärfe des Schwertes.“ (Josua 6,21)
„⟨Die Zahl⟩ aller Männer und Frauen, die an diesem Tag fielen, war zwölftausend, alle Leute von Ai.“
(Josua 8,35)
Im Neuen Testament finden sich dagegen Texte (Aussagen von Jesus) wie diese:
„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber
sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters
seid, der in den Himmeln ist! Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen
über Gerechte und Ungerechte.“ (Matthäus 5,43-45)
„Aber euch, die ihr hört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch fluchen; betet für die, die euch beleidigen!“ (Lukas 6,27)
„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Und richtet nicht, und ihr werdet nicht
gerichtet werden; und verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt werden. Lasst los, und ihr werdet losgelassen werden.“ (Lukas 6,36-37)
„Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.“ (Matthäus 5,7)
Der Eindruck, den diese Texte erwecken, wird durch das Verhalten von Jesus verstärkt: Er nahm
sich der Schwachen und Kranken an, er scheute nicht die Gesellschaft von Sündern und Kriminellen, er begegnete jedem Menschen mit Achtung, Respekt und vor allem mit Barmherzigkeit. Jesus ist der
Inbegriff von Güte und Liebe schlechthin.
Vor dem Hintergrund der oben genannten Texte im Alten Testament entsteht die Frage, wie der
scheinbar so unbarmherzige Gott dort mit dem so barmherzigen Jesus hier zu vereinbaren ist.
Schließlich behauptet die Bibel, dass Jesus der fleischgewordene Gott ist, und Jesus selber hat betont, dass er und der Vater „eins“ sind:
„Ich und der Vater sind eins.“ (Johannes 10,30)
2
„Wer mich sieht, der sieht den Vater.“ (Johannes 14,9)
Die Antwort auf diese große und immer wieder gestellte Frage ist nur möglich durch
a. die Bereitschaft, differenziert zu denken und kein Pauschalurteil zu fällen
b. die grundsätzliche Einsicht, dass ein Gesamtbild notwendig ist, das nur durch die
Berücksichtigung aller relevanten Texte der Bibel entstehen kann
c. das Vertrauen in die Aussagen von Jesus und dass er die Wahrheit sagte, als er von seinem
Vater sprach
Bei genauerer Betrachtung dessen, was die Bibel sagt, stellen wir fest, dass wir sowohl im Alten
wie auch im Neuen Testament Aussagen finden, die dem oben genannten „ersten Eindruck“
widersprechen. Das heißt, der Gott des Alten Testaments ist tatsächlich liebevoll, barmherzig und mahnt zur Nächstenliebe und der Jesus des Neuen Testaments ist der richtende Menschensohn.
Einige Beispiele:
Altes Testament
„Der HERR ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir
gezogen aus lauter Güte.“ (Jeremia 31,3)
„Du sollst dich nicht rächen und den Kindern deines Volkes nichts nachtragen und sollst deinen
Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der HERR.“ (3. Mose 19,18)
„Und wenn ein Fremder bei dir – in eurem Land – als Fremder wohnt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. 34
Wie ein Einheimischer unter euch soll euch der Fremde sein, der bei euch als Fremder wohnt; du sollst ihn lieben wie dich selbst. Denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen. Ich bin der HERR, euer Gott.“ (3. Mose 19,34)
„Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot, dürstet ihn, so tränke ihn mit Wasser, denn du wirst feurige Kohlen auf sein Haupt häufen, und der HERR wird dir's vergelten.“ (Sprüche 25,21)
Neues Testament
„Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!“ (Hebräer 10,31)
„Und Jesus sprach: Zum Gericht bin ich in diese Welt gekommen, damit die Nichtsehenden sehen und die Sehenden blind werden.“ (Johannes 9,39)
„Denn es wird geschehen, dass der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen
Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun.“ (Matthäus 16,27)
„Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels.“ (Matthäus 19,28)
„Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war einem
Menschensohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel.
Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel und rief dem, der auf der Wolke saß, mit großer Stimme
zu: Setze deine Sichel an und ernte; denn die Zeit zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist reif geworden. Und der auf der Wolke saß, setzte seine Sichel an die Erde und die Erde wurde
abgeerntet. Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel im Himmel, der hatte ein scharfes
Winzermesser. Und ein andrer Engel kam vom Altar, der hatte Macht über das Feuer und rief dem,
der das scharfe Messer hatte, mit großer Stimme zu: Setze dein scharfes Winzermesser an und schneide die Trauben am Weinstock der Erde, denn seine Beeren sind reif! Und der Engel setzte sein
Winzermesser an die Erde und schnitt die Trauben am Weinstock der Erde und warf sie in die große
Kelter des Zornes Gottes.“ (Offenbarung 14,14-19)
Erstes Fazit:
Jesus selber bestätigte, dass sein Vater barmherzig ist: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater
barmherzig ist!“ (Lukas 6,36)
Der Gott des Alten Testaments ist also einerseits ein Gott, der den Israeliten befahl, die
heidnischen Völker im Land Kanaan zu vernichten, andererseits aber auch ein barmherziger Gott.
Der Jesus des Neuen Testaments ist einerseits ein gnädiger und barmherziger Erlöser, der alle
Menschen annimmt und ihnen Rettung anbietet, andererseits aber auch ein Richter, der mit großer
Autorität alle Menschen richten und auch vernichten wird.
Ein erstes Fazit muss also lauten: Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Gott des Alten
Testaments und dem Jesus des Neuen Testaments. Die häufig zitierte große Diskrepanz zwischen beiden beruht auf einem eher oberflächlichen Klischeedenken, das nicht das gesamte Bild im Auge hat, das die Bibel zeichnet.
Allerdings bleibt noch die Frage, wie die Anweisung Gottes an Israel, die Heiden von Kanaan
zu vernichten, mit dem Bild eines barmherzigen Gottes zu vereinbaren ist. Zwei Fragen tun sich hier auf:
1. Warum sollten die Kanaaniter vertrieben oder umgebracht werden?
2. Warum beauftragte Gott Menschen, das auszuführen?
Zunächst einmal gilt festzuhalten, dass der Auftrag, die Kanaaniter zu vertreiben bzw. zu
vernichten, zu einer bestimmten Zeit für einen bestimmten Ort und unter bestimmten Umständen
gegeben wurde. Israel war zu jener Zeit eine Theokratie, also eine direkt von Gott geführte Nation, und schon allein deshalb verbietet es sich, die damaligen Kriegshandlungen als Beispiel oder Vorbild für uns heute zu benutzen.
Außerdem sollten wir genau registrieren, dass die Israeliten nicht alle Bewohner Kanaans
töteten. Laut Josua 13,1-6 musste noch „sehr viel Land“ eingenommen werden, und viele Gebiete
wurden nicht erobert und die Bewohner nicht vernichtet (siehe Josua 15,63; 16,10; 17,12), und im Buch der Richter wird ausführlich beschrieben, wie viele Kanaaniter im Land verblieben und von Israel zum Frondienst verpflichtet wurden (Richter 1,19-36).
Es finden sich im Buch Josua auch keine Berichte über Brutalität, die die Israeliten an den
Kanaanitern verübt hätten. Wie oben erwähnt, werden „Männer und Frauen“ nur zwei Mal erwähnt, nämlich bei der Eroberung von Jericho und der von Ai, und die Vermutung liegt nahe, dass in altorientalischen Kriegsschilderungen „Männer und Frauen“ eine stereotypische Formel für die vollständige Zerstörung sind, ohne die zwangsläufige Bedeutung, dass Frauen oder auch Kinder getötet
wurden. Wir finden nirgendwo in der Bibel auch nur annähernd eine Glorifizierung von Gewalt. Nach der Eroberung Kanaans waren alle weiteren von Gott angeordneten oder sanktionierten Kriege reine Verteidigungskriege.
Das Entscheidende bei der Landnahme durch Israel sollte nicht die Vernichtung, sondern die
Vertreibung der Kanaaniter sein. Mose versprach dem Volk, dass Gott „alle Nationen vor euch
vertreiben wird; und ihr werdet Nationen vertreiben, größer und stärker als ihr (5.Mose 11,23). Eine Vertreibung muss nicht zwangsläufig brutal vor sich gehen. Gott wollte ja auch, dass der Pharao das Volk Israel aus Ägypten „vertreiben“ oder „verjagen“ sollte (2. Mose 6,1; 11,1;12,39). Das Vertreiben aller kanaanitischen Stämme (was tatsächlich nur zu einem Teil geschah, siehe oben) bedeutete nicht, dass ihr Blut vergossen werden sollte. Vielmehr war es Gottes Plan, das Land und damit sein Volk von
verderblichen und gottesfeindlichen Einflüssen zu befreien und zu schützen. Gott selber legte fest, wie die Israeliten im Krieg mit anderen Völkern vorzugehen hatten. Die Anweisungen dazu finden sich in 5.Mose 20,10-18. Zuallererst sollten die Israeliten einer Stadt, die sie belagerten, Frieden anbieten. Wenn die Bewohner zustimmten, blieben sie als Kriegsgefangene oder Versklavte am Leben (5. Mose 20,10-11; 21,10-14). Lehnten sie ab, wurden bei einer Eroberung die dortigen Kämpfer getötet. Gehörte die Stadt aber zum kanaanitischen Land, sollte Israel keinen Frieden
anbieten, sondern „unbedingt den Bann vollstrecken“, also alle streitbaren Kämpfer töten. Der „Bann“ betraf nur die Städte Kanaans und muss als Ausnahme zur prinzipiellen Kriegführung gesehen werden. Beim südlichen Feldzug Israels wurden die bereits genannten Städte Jericho und Ai sowie einige andere Städte erobert und vernichtet (siehe Josua 10,28-40), beim nördlichen Feldzug waren es nur vier Städte (Josua 11,11-14). In Josua 11,19 heißt es dann: „Es gab keine Stadt, die sich den Söhnen Israel friedlich ergab, außer den Hewitern, die in Gibeon wohnten, alles ⟨andere⟩ nahmen sie im Kampf ein.“
Es gab also Ausnahmen, und es kann keine Rede von einer Ausrottung der Bevölkerung sein.
Was waren die Gründe, die Gott zu dem Befehl veranlassten, die Kanaaniter zu vertreiben oder den Bann an ihnen zu vollstrecken?
1. Die Sünden dieser kanaanitischen Stämme, die von Inzest über Kindesopfer bis hin zu sexuellen
Handlungen mit Tieren gehen. In 5. Mose 18,9-14 fügt Gott noch die Gräuel des Okkultismus
hinzu. Dazu kommt eine bewusste Missachtung Gottes und ein damit verbundener aktiver
Widerstand gegen sein Volk. Die Kanaaniter hatten von Gottes Wirken gehört, entschieden sich
aber dagegen, zum Volk Gottes zu gehören, eine Möglichkeit, die ihnen offenstand. Das
moralische Unterscheidungsvermögen lag bei diesen Menschen jenseits von Gut und Böse, ganz
ähnlich wie in der Zeit vor der Sintflut, als Gott beschloss, der Bosheit der Menschen ein Ende zu
setzen, indem er sie vernichtete. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, auch wenn es uns
schwerfällt, dass es eine Entwicklung zur Bosheit gibt, die nur durch völlige Vernichtung zu
bremsen ist.
2. Die von Gott eingeräumte Zeit zur Umkehr war verstrichen. Gott hatte das Gericht über diese
Völker angekündigt (siehe 1. Mose 15,16), aber ihr Sündenmaß war noch nicht voll. Insgesamt
bekamen sie 430 Jahre Zeit, ihr Verhalten zu überdenken und sich Gott zuzuwenden. Gott ist
eben ein Gott der Gnade, wie es in 2. Mose 34,6-7 zum Ausdruck kommt: „Jahwe, Jahwe, Gott,
barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue, der Gnade bewahrt
an Tausenden ⟨von Generationen⟩, der Schuld, Vergehen und Sünde vergibt, aber keineswegs
ungestraft lässt, ⟨sondern⟩ die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern,
an der dritten und vierten ⟨Generation⟩.“
Die Kanaaniter hätten diese Chance nutzen können, die Umkehr der Hure Rahab in Jericho ist
ein gutes Beispiel dafür (siehe Josua 2 und 6). Leider nahmen die meisten Menschen in Kanaan
diese Gelegenheit nicht wahr. Damit war die Gefahr ihres schlechten Einflusses zu groß, und
Gott musste diesen Einfluss begrenzen.
Die Bibel spricht sehr deutlich davon, dass Gott auch am Ende der Zeit Gericht über diejenigen
halten wird, die seinem Werben nicht nachgegeben und sich gegen ihn entschieden haben. Damit ist der Krieg gegen die Kanaaniter ein gleichnishaftes Modell für den letzten „Zorn“ Gottes, mit dem er
endgültige Gerechtigkeit schaffen wird. Dies ist Teil des großen Kampfes zwischen Gut und Böse.
Zweites Fazit:
Gott ist und bleibt ein Gott der Liebe – auch dann, wenn er richtet. Sein Gerichtshandeln ist im
tiefsten Sinn ein Akt der Liebe. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass manchmal dem Bösen ein klares Ende gesetzt werden muss und dass in einem solchen extremen Fall Barmherzigkeit kein Ausdruck von Liebe, sondern von Feigheit wäre. Gott möchte retten, nicht zerstören und vernichten. So war es auch bei der Eroberung Kanaans: Es ging nicht um Volkszugehörigkeit, sondern um Sünde, die von Gott trennt
und früher oder später zum Tod führt.
Der Gott des Alten Testaments ist genau der, der sich in seinem Sohn Jesus Christus offenbart
hat. Und Jesus Christus ist genau der, der im Alten Testament den Menschen begegnet ist. Wenn wir die Bibel aufmerksam lesen und genau hinschauen, werden wir feststellen, dass Vater und Sohn tatsächlich eins sind.
Kommentare
Digrilimele 22.07.2025 09:05
Und Gott ist seid eh und je die Liebe, allerdings musste ER unter dem alten Bund so handeln.
Seid Jesu Tod, Wiederauferstehung und Verherrlichung leben wir unter dem Neuen Bund und stehen unter SEINER Gnade. Nicht wir sind die leisten müssen, sondern ER hat bereits alles für uns getan hat und im Idealfall nehmen wir dieses Gnadengeschenk an.
Seid Jesu Tod, Wiederauferstehung und Verherrlichung leben wir unter dem Neuen Bund und stehen unter SEINER Gnade. Nicht wir sind die leisten müssen, sondern ER hat bereits alles für uns getan hat und im Idealfall nehmen wir dieses Gnadengeschenk an.
(Nutzer gelöscht) 22.07.2025 09:14
Achso -
Und Barmherzigkeit ( siehe im Text oben )
Ist kein Zeichen von Feigheit ,sondern von
Demut !!
( Weil wir das Feld nicht ernten sollen ,sondern Kraut und Unkraut zusammenspriessen wachsen sollen - bloss nicht die Sense nehmen !!😀)
Und Barmherzigkeit ( siehe im Text oben )
Ist kein Zeichen von Feigheit ,sondern von
Demut !!
( Weil wir das Feld nicht ernten sollen ,sondern Kraut und Unkraut zusammenspriessen wachsen sollen - bloss nicht die Sense nehmen !!😀)
Palmeros 22.07.2025 10:56
Digri 08:55
aus dem Kontext in Matthäus 5 geht hervor dass die Interpretation der Gesetze Gottes
durch Menschen von Jesus verdeutlicht, ausgelegt und konkretisiert und nicht
das Gesetz des Vaters durch Jesus aus seiner eigenen Sicht dargestellt wurde .
Jesus kam auf diese Erde um das völlig verzerrte Bild seines Vaters wieder zurecht zu rücken .
Und so auch sein missverstandenes resp. nicht richtig verstandenes Gesetz .
Matth. 5 , 21 Wie ihr wisst, wurde unseren Vorfahren gesagt: .........................
aus dem Kontext in Matthäus 5 geht hervor dass die Interpretation der Gesetze Gottes
durch Menschen von Jesus verdeutlicht, ausgelegt und konkretisiert und nicht
das Gesetz des Vaters durch Jesus aus seiner eigenen Sicht dargestellt wurde .
Jesus kam auf diese Erde um das völlig verzerrte Bild seines Vaters wieder zurecht zu rücken .
Und so auch sein missverstandenes resp. nicht richtig verstandenes Gesetz .
Matth. 5 , 21 Wie ihr wisst, wurde unseren Vorfahren gesagt: .........................
(Nutzer gelöscht) 22.07.2025 11:03
Am Ende kann jeder Schaf oder Ziege sein ! !
( Schaf ist besser als Ziege)
Nach Jesus:
Alle Völker werden vor ihm zusammengerufen, und er wird sie trennen, so wie ein Hirte die Schafe von den Ziegen trennt. Die Schafe wird er zu seiner Rechten hinstellen, die Ziegen zu seiner Linken.
Entscheidend wer Schaf sein wird ist in der Einstellung und Haltung der Seligpreisungen zu leben - die Seligpreisungen sind der Schlüssel zum Schafsein ,nicht die Gebote oder Gesetze.
( Schaf ist besser als Ziege)
Nach Jesus:
Alle Völker werden vor ihm zusammengerufen, und er wird sie trennen, so wie ein Hirte die Schafe von den Ziegen trennt. Die Schafe wird er zu seiner Rechten hinstellen, die Ziegen zu seiner Linken.
Entscheidend wer Schaf sein wird ist in der Einstellung und Haltung der Seligpreisungen zu leben - die Seligpreisungen sind der Schlüssel zum Schafsein ,nicht die Gebote oder Gesetze.
paloma 22.07.2025 11:08
Mir fallen die verschiedenen Eindrücke,so gut du es zu erklären suchst,lieber Palmeros,trotzdem schwer.
Denke auch,dass es mit dem Kampf um das Gute zu tun hat.Der Kampf zwischen den Geistern läuft ständig parallel,auch jetzt.
Es gehört für mich zum Geheimnis von Gottes Rettungsplan,das ich nur im Glauben,dass Gott für uns das Gute im Sinn hat, annehmen kann.
Denke auch,dass es mit dem Kampf um das Gute zu tun hat.Der Kampf zwischen den Geistern läuft ständig parallel,auch jetzt.
Es gehört für mich zum Geheimnis von Gottes Rettungsplan,das ich nur im Glauben,dass Gott für uns das Gute im Sinn hat, annehmen kann.
schaloemchen 22.07.2025 13:55
FAZIT AT
auf 5 Sätze reduziert
1. Gott ist heilig, heilig, heilig
2. Gott duldet keine Sünde, sie muss sofort betraft werden
3. Gott gibt Gebote, aber niemand kann sie halten
4. das Blut (der Tiere) fließt
5. Der Mensch versagt
NT Kurzfassung
Es ist Vollbracht
Jesus - das vollkommene Opfer
Der Mensch (Christ) versagt heute genau so
das ändert aber nicht den Stand der Gerechtigkeit
ICH BIN (durch Jesu Blut) GERECHT
(wenn ich es GLAUBE ....)
gute Taten machen mich nicht gerechter
auf 5 Sätze reduziert
1. Gott ist heilig, heilig, heilig
2. Gott duldet keine Sünde, sie muss sofort betraft werden
3. Gott gibt Gebote, aber niemand kann sie halten
4. das Blut (der Tiere) fließt
5. Der Mensch versagt
NT Kurzfassung
Es ist Vollbracht
Jesus - das vollkommene Opfer
Der Mensch (Christ) versagt heute genau so
das ändert aber nicht den Stand der Gerechtigkeit
ICH BIN (durch Jesu Blut) GERECHT
(wenn ich es GLAUBE ....)
gute Taten machen mich nicht gerechter
(Nutzer gelöscht) 22.07.2025 21:08
Nutzer gelöscht / Cherub
Und unmittelbar vor Hebräer 31 steht :
Meint ihr nicht, dass eine noch viel härtere Strafe der verdient, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten, das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, verachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?
Frage : wie schmäht man den Geist der Gnade ?
Antwort: Durch Rückfall in Gesetze und Gebote Gerechtigkeit - das sind die Ziegen 🐐 😁
Ziegen 🐐sind auch die , sich in billiger Gnade suhlen ohne Taten und den Preis der Nachfolge
Schafe 🐑 werden die sein die die Herzenshaltung der Seligpreisungen haben und gute Taten vollbringen aus der Liebe die zum Teilen zur göttlichen Gerechtigkeit führt.
Die 🐐 und die 🐑 werden beide verblüfft sein daß sie es sind ,die gemeint sind am Jüngsten Tag 😀
Und unmittelbar vor Hebräer 31 steht :
Meint ihr nicht, dass eine noch viel härtere Strafe der verdient, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten, das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, verachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?
Frage : wie schmäht man den Geist der Gnade ?
Antwort: Durch Rückfall in Gesetze und Gebote Gerechtigkeit - das sind die Ziegen 🐐 😁
Ziegen 🐐sind auch die , sich in billiger Gnade suhlen ohne Taten und den Preis der Nachfolge
Schafe 🐑 werden die sein die die Herzenshaltung der Seligpreisungen haben und gute Taten vollbringen aus der Liebe die zum Teilen zur göttlichen Gerechtigkeit führt.
Die 🐐 und die 🐑 werden beide verblüfft sein daß sie es sind ,die gemeint sind am Jüngsten Tag 😀
(Nutzer gelöscht) 22.07.2025 21:27
Vater und Sohn sind eins ,aber definiert und klarer wird das Gottesbild vom Sohn aus
Die Ziegen 🐐 glauben den Gottesworten aus Prophetenhand / Menschenhand und
die Schafe 🐑 glauben den Worten der Gottesworte vom Gottessohn .
Die Sabbatisten würde ich als Schiegen bezeichnen , nur um noch eine Joke zu machen 😁
Die Ziegen 🐐 glauben den Gottesworten aus Prophetenhand / Menschenhand und
die Schafe 🐑 glauben den Worten der Gottesworte vom Gottessohn .
Die Sabbatisten würde ich als Schiegen bezeichnen , nur um noch eine Joke zu machen 😁

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NT geht es nicht mehr um Haben sindern um Sein in Christus und die Nation erkämpfen spielt keine Rolle mehr.
Darum sind die Gottesbilder im AT und NT unterschiedlich im AT ist es ein nationaler Kampfesgott im NT ist es ein gnädiger Universalgott - demnach agieren beide unterschiedlich
Unser Vorbild ist der Christus als Gottessohn der das Wahre offenbarte.