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Historische Zusammenhänge.

Historische Zusammenhänge.
Die Russen werden die Ukraine nie aufgeben, das wird schon aus historischen Gründen nie in Betracht kommen.



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hansfeuerstein 12.06.2025 17:29
Niemals die Historie vergessen, und vernünftig bleiben.

 
hansfeuerstein 12.06.2025 17:44
Sieger, Befreier und hochgeehrte Ehrenmänner und ihre Geschichte, wenn man genauer hinsieht, zum Grausen. Lauter Ehrenmännern, denen eine geschichtsvergessene Gegenwart huldigt, wobei sie freilich die Realitäten vergessen hat.

Schukow wurde durch die erfolgreiche Verteidigung Moskaus (1941/42) sowie als Sieger der Schlacht von Stalingrad (1942/43) und der Schlacht um Berlin (1945) international bekannt. In der Nacht auf den 9. Mai 1945 nahm er in Berlin-Karlshorst als Vertreter der Sowjetunion die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht entgegen.

n der ersten Phase des Zweiten Weltkriegs hatte der Hitler-Stalin-Pakt der Sowjetunion ermöglicht, ihre Grenzen weit nach Westen zu verschieben und sich mit Zeitgewinn auf den unvermeidlichen Krieg mit dem nationalsozialistischen Deutschland vorzubereiten.[3] Bei der Wiedereinführung des Dienstgradsystems im Mai 1940 erhielt Schukow den Rang eines Armeegenerals. Im Juni 1940 ernannte ihn Stalin zum Befehlshaber des Kiewer Besonderen Militärbezirks, des größten Militärbezirks des Landes, zu dem auch die zuvor annektierte Westukraine gehörte, und der zwei Armeen umfasste. Unmittelbar danach hatte Schukow am 28. Juni den Oberbefehl bei der kampflosen Besetzung der rumänischen Territorien Bessarabien und Nordbukowina, welche die Sowjetunion
anschließend annektierte.

Schukow hatte etwa ein halbes Jahr Zeit, sich einzuarbeiten, als sich immer deutlicher ein deutscher Aufmarsch gegen die Sowjetunion abzeichnete. Am 29. Dezember 1940 – elf Tage, nachdem Adolf Hitler mit der Weisung Nr. 21 die Vorbereitung auf das Unternehmen Barbarossa, den Angriff auf die Sowjetunion, befohlen hatte – unterrichtete der deutsche Diplomat Rudolf von Scheliha den sowjetischen Militärattaché in Berlin, General Wassili Tupikow, über den Inhalt dieser Weisung.[4] Dennoch kam der deutsche Überfall für den Kreml völlig überraschend. Vorwürfe, es habe keine entsprechenden Pläne gegeben, weist Schukow in seinen Memoiren zurück.

Nach einer Serie von Kriegsspielen, in denen Schukow die Möglichkeit eines erfolgreichen sowjetischen Angriffs auf den deutschen Machtbereich demonstriert hatte, ernannte ihn Stalin im Februar 1941 zum Chef des Generalstabs und stellvertretenden Verteidigungsminister. In dieser Position war er für die Ausarbeitung der Pläne zum sowjetischen Aufmarsch an den westlichen Grenzen verantwortlich.

    „In Wirklichkeit gab es im Generalstab natürlich Operations- und Mobilmachungspläne der Streitkräfte. Sie wurden laufend ausgebaut und ununterbrochen korrigiert, dann unverzüglich der Führung des Landes unterbreitet und nach ihrer Bestätigung sogleich auf die Wehrkreise aufgeteilt"

Ab August 1943 koordinierte Schukow das Vorgehen der Woronescher und Steppenfront während der Schlacht am Dnepr und der Befreiung Kiews im November. Danach leitete er die Schitomir-Berditschewer Operation.

Ab November 1944 kommandierte Schukow die 1. Weißrussische Front, die Rokossowski hatte abgeben müssen. Mit ihr und der 1. Ukrainischen Front führte er Anfang 1945 die Weichsel-Oder-Operation durch, während der Warschau befreit und die deutsche Heeresgruppe A zerschlagen wurde. Im April und Mai 1945 leitete er mit Unterstützung von Rokossowskis 2. Weißrussischer Front und Konews 1. Ukrainischer Front die Schlacht um Berlin, das unter schweren Verlusten (vor allem an Panzern) erobert wurde. In der Nacht zum 9. Mai unterzeichnete Schukow für die sowjetische Seite die Urkunde über die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht.

Weil Schukow seinen Ruhm ungeniert genoss, öffentliche Huldigungen entgegennahm, ohne Stalin dabei zu erwähnen, wurde dieser misstrauisch und ließ 1946 sieben Eisenbahnwaggons mit Möbeln beschlagnahmen, die Schukow als persönliche Beute aus Deutschland in die Sowjetunion überführen wollte, und degradierte ihn am 3. Juni 1946 zum Kommandeur des Militärbezirks Odessa.

Als sich erwies, dass Schukows Popularität dadurch keinen wesentlichen Schaden erlitten hatte, befahl Stalin 1948 dem Minister für Staatssicherheit, Abakumow, Schukows Moskauer Wohnung und dessen Landhaus konspirativ durchsuchen zu lassen. Dort fanden die Tschekisten „nicht ein einziges Produkt sowjetischer Herkunft“, sondern große Mengen im besetzten Deutschland geraubter Gegenstände, darunter goldene Uhren, wertvolle Teppiche, Möbel und Gemälde.[...

Nach dem Tod Stalins hatte Schukow erneut versucht, die von ihm verurteilte Rentenlosigkeit und das Unrecht, das gefangengenommenen Soldaten der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg widerfahren war, wiedergutzumachen. Auch jene Soldaten seien dem Vaterland treu geblieben.[14] (Stalin sah die, in Gefangenschaft geratenen Sovietsoldaten als Verräter an)

Schukow wird von zahlreichen Historikern des sinnlosen „Verheizens“ eigener Truppen beschuldigt. Schukow äußerte, nach Zeugnis Eisenhowers unverhohlen, dass ihm Verluste gleichgültig waren: „Wenn wir auf ein Minenfeld kommen, greifen unsere Soldaten so an, als wäre es nicht dort.“[25] Bei der Weichsel-Oder-Operation und beim Vorrücken auf Berlin geschah dies angeblich zur Umsetzung von Stalins Vorgabe, als erster Alliierter in der Reichshauptstadt einzuziehen.

Im Jahr 1954 befehligte Schukow einen Kernwaffentest nordwestlich von Orenburg. Er selbst beobachtete die Explosion aus einem unterirdischen Bunker, während 5.000 Soldaten ein Übungsgefecht durchführen mussten und 40.000 Soldaten rund acht Kilometer vom Epizentrum stationiert waren. Die langfristigen Auswirkungen von Atombombenexplosionen waren damals allerdings noch unbekannt.
 
AndreasSchneider 12.06.2025 17:56
"Die Russen werden die Ukraine nie aufgeben, das wird schon aus historischen Gründen nie in Betracht kommen."


Das sind die besten Voraussetzungen für einen langen Krieg.

Denn die Ukraine wird nicht kapitulieren und solange es Staaten gibt, die sie dabei unterstützen, gibt es Krieg.

Und meines Erachtens auch zurecht!


Andreas
 
hansfeuerstein 12.06.2025 18:17
Der historische Zusammenhang zeigt, das Putin als Person nicht der entscheidende Faktor ist. War der 8.Mai 1945 wirklich ein Ende? Es sieht nicht mehr danach aus....Wer heute von Kampfbereitschaft spricht, war oftmals nicht einmal selber beim Militär, geschweige denn, dass er noch eine Ahnung davon hätte, was frühere Generationen wirklich durchgemacht haben. Und, selbstverständlich kann dieser Krieg durch die Ukraine militärisch nicht gewonnen werden.
 
AndreasSchneider 12.06.2025 19:12
"Und, selbstverständlich kann dieser Krieg durch die Ukraine militärisch nicht gewonnen werden."

Wer sagt das?

Mit welcher Begründung?

Russland kann den Krieg auch nicht gewinnen, solange der Westen die Ukraine massiv unterstützt.

Russland hat nach etwas mehr als 39 Monaten nach dem direkten Angriff auf das Kerngebiet der Ukraine gerade einmal 20 %  von deren Staatsgebiet erobert.

Die russische Wirtschaft ist der deutschen weit unterlegen, geschweige denn der gesamten Wirtschaftsleistung der EU oder der USA.

Russland kann keine Generalmobilmachung durchführen, da die Russen sich dem Militärdienst verweigern.

Daher auch die Drohnenangriffe, da man mit Bodentruppen nicht vorwärts kommt, wenn auch Russland in letzter Zeit Geländegewinne am Boden erreicht hat.

Putin's Chance liegt eher im Nachlassen der Ukraine-Unterstützer, als in seinen eigenen, militärischen Fähigkeiten.

Andreas
 
hansfeuerstein 12.06.2025 21:44
Wer sagt das, mit welcher Begründung?

Begründung:

Der militärische Verlauf gibt darüber unmissverständlich Aufschluß.

Je länger die Fortdauer, desto höher die Geländegewinne, und die Zerstörung von Infrastruktur der Ukraine. Inzwischen ist auch das Kernland bedroht, bis hinein nach Kiew. Mit zunehmender Dauer nehmen die Geländegewinne der Russen erkennbar zu.

Die Ressource Mensch ist bei den Ukrainern bereits erschöpft, und nicht mehr adäquat auffüllbar. Es ist längst keine Frage mehr, von eingestztem Geld und Material. (alleine Deutschland bisher 50 Mrd, mit dem Erfolg von erheblichen Geländeverlusten)

Die Ressourcen bei Russland sind um ein Vielfaches höher, die technologische Unterstützung aus China und Iran ist hinsichtlich Elektronik, Chip, Drohnen ebenfalls überlegen.

Der Krieg neigt sich im Moment unaufhaltsam zugungsten Russlands, und das schon seit einiger Zeit. Weder techologisch noch truppenmässig annähnernd ausgleichbar.
Zudem ist Russland nach wie vor eine der grössten Atommächte der Welt, welche im Notfall auch auf diese Technologie zurückgreifen werden. Es gibt keine Siegoption auf Seiten der Ukraine. Man kann höchstens als NATO sich in diesen Krieg immmer ein bischen weiter aktiver mit einbinden, bis man schliesslich ein Kräftegleichgewicht herstellen würde, wobei zugleich die Wahrscheinlichkeit des Einsatzes nuklearer Technologien proportional zum eintretenden Erschöpfungszustand, sich entwickelt.  Der Ausgang ist vorgezeichnet, ein Sieg auf ganzer Linie schlicht nicht erreichbar.
 
hansfeuerstein 12.06.2025 21:50
Wunschvorstellungen sind das einzige Argument, das seit langem für die bisherige Strategie spricht.
 
AndreasSchneider 12.06.2025 22:35
 
AndreasSchneider 12.06.2025 22:37
Generalmajor Dr. Freuding spricht im Video nicht über Wunschvorstellungen!

Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 12.06.2025 22:39
"Die russische Wirtschaft ist der deutschen weit unterlegen, geschweige denn der gesamten Wirtschaftsleistung der EU oder der USA."

Achtung! Beim Vergleich westlicher Wirtschaften z.B. via BIP (Bruttoinlandsprodukt) mit dem nicht westlichen Laendern bitte nicht den Fehler machen diese ohne Kaufkraftbereinigung zu vergleichen.
 
AndreasSchneider 12.06.2025 22:48
Es ist die Frage, inwieweit die Kaufkraftbereiniging für Russland bei der Beschaffung von Waffen oder Gütern im Ausland eine Rolle spielt.

Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 12.06.2025 23:05
Wie sicher ist es eigentlich mit der seit Neuem eingeführten KI, dass Videos, die echt aussehen, wirklich echt sind?
Ernst gemeinte Frage.
 
(Nutzer gelöscht) 12.06.2025 23:05
"Es ist die Frage, inwieweit die Kaufkraftbereiniging für Russland bei der Beschaffung von Waffen oder Gütern im Ausland eine Rolle spielt."

Also, seitdem der Westen unter Anfuehrung des EU-Huehnerhaufens Herrn Putin die Mastercard gesperrt hat - sehr viel. 
Im Ggs zur EU und USA koennen Laender wie Russland, Iran und China sehr viel im eigenen Land herstellen (Autarkie). Rohstoffe sind ebenfalls vorhanden, gerade durch die EU-Sanktionen sind im Grunde getrennte Wirtschaftskreislaeufe entstanden.
 
(Nutzer gelöscht) 12.06.2025 23:14
Ich glaube nämlich  das gerade für politische Propaganda sehr viel mit KI geschwindelt wird um den Menschen noch besser manipulieren zu können.?
 
hansfeuerstein 12.06.2025 23:28
Es kommt noch ein großes strategisches Handicap der Nato hinzu. Man hinterlässt "Footprints" modernster Waffentechnologie der Nato bei den Russen. D.h. die Waffensysteme, ihre Funktion und ihre Wirkung in Verbänden können die Russen auswerten, studieren, und ihrerseits rasch Technologien darauf einstellen. Die Nato hat umgekehrt diesen Effekt nicht. Die Russen haben lange veraltete Technologie eingesetzt, und die Nato-Staaten haben ihrerseits keinen ausreichenden Zugriff auf gleichwertige Informationen auf russischer Seite. Damit verliert die gesamte Nato an Kampfkraft. Denn nur die USA verfügt noch über Technologien, welche die russen bislang nicht hinreichend auswerten können. Die aber ziehen sich raus. Auch hier spielen die Umstände den Russen in die Karten.
 
hansfeuerstein 12.06.2025 23:32
Man muss erfahrende Generäle zu Rate ziehen, die nicht mehr an die ausgegebene Doktrin gebunden sind, ist klar, dass ein aktiver Offizier nicht gegen die Dokrin argumentieren kann, sonst ist er weg. Es können nur welche frei reden, die nicht der Doktrin unterstehen, und das sind zugleich die Besten. (z.B. ehem. Berater der Regierung)

 
hansfeuerstein 12.06.2025 23:55
Militärische Lagen müssen emotionsfrei bewertet werden, auch um essentielle Lehren aus er Vergangenheit zu ziehen.....übrigends im gleichen Raum.

 
AndreasSchneider 13.06.2025 00:11
"Im Ggs zur EU und USA koennen Laender wie Russland, Iran und China sehr viel im eigenen Land herstellen (Autarkie). Rohstoffe sind ebenfalls vorhanden, gerade durch die EU-Sanktionen sind im Grunde getrennte Wirtschaftskreislaeufe entstanden."


Russland bezieht aus dem Iran Drohnen.

Nur zur Info!


Andreas
 
hansfeuerstein 13.06.2025 00:19
 
AndreasSchneider 13.06.2025 00:22
"Militärische Lagen müssen emotionsfrei bewertet werden, auch um essentielle Lehren aus er Vergangenheit zu ziehen.....übrigends im gleichen Raum."


Wenn Du schon auf den Zweiten Weltkrieg verweist, dann muss ich aber feststellen, dass die Wehrmacht wesentlich schneller die Ukraine unter Kontrolle gebracht hat, als die russische Armee aktuell.

Die Russen sind regelrecht Amatuere dagegen!


Andreas
 
docxdms 13.06.2025 00:29
Es ist ein Theaterstück welches noch viel Älter ist als das was wir sehen. 
Alles ein Schauspiel was leider Menschenleben kostet. 

Einmal durch die Zeit ... 

882 n. Chr. – Kiew wird zum Zentrum der Kiewer Rus. War das schon Ukraine? Nein.

1240 – Die Mongolen brennen alles nieder. Danach kam lange nichts.

1569 – Polen-Litauen übernimmt große Teile des heutigen ukrainischen Raums.

1654 – Der Vertrag von Perejaslaw bindet große Teile der Ukraine an Moskau – mit der Illusion von Schutz, die zu totaler Kontrolle wurde.

1772–1795 – Die Teilungen Polens machen die Ukraine zur Spielmasse zwischen Russland, Preußen und Habsburg.

Nichts war souverän. Alles war Zonenspiel.

Und dann kam das 20. Jahrhundert – und die Maske fiel.

Was als Revolution verkauft wurde, war Machtverschiebung.
Was als Befreiung galt, war Systemtausch.
Ob Hitler, Stalin oder Roosevelt – sie saßen alle am selben Tisch:
der Tisch der Einflusssphären.

Die Ukraine war nie frei.
Nie ganz.
Nie souverän.
Immer nur: eine Datei im Strategiebuch anderer Mächte.

Ein Staat ist im Kern ein Verein mit Zwangsmitgliedschaft – aber ohne eigenes Vereinsgelände.
Er existiert nur auf dem Papier, lebt aber von deiner Anerkennung.
Seine Macht beruht nicht auf Bodenbesitz, sondern auf Verwaltung, Zustimmung und Gewohnheit.
Er braucht dein Ja, um zu wirken – nicht um zu existieren.

Geschichte ist der Schlüssel. lachendes Smiley
 
hansfeuerstein 13.06.2025 00:30
Die Russen hatten nicht die Absicht die Ukraine als Ganzes unter Kontrolle zu bringen, es ging um die Besetzung ganz bestimmter, grenznaher Gebiete. Jene, die sich zuvor "unabhängig" erklärten, und von der Ukraine lossagten. Inzwischen ist das erreicht, und darüber hinaus dürften die Russen auf einen Sturz der Regierung in der Ukraine bestehen, und damit das Ziel inzwischen weitreichender gesteckt sein, denn man kommt inzwischen in der Vorwärtsbewegung rascher voran.
 
AndreasSchneider 13.06.2025 00:30
"Wie sicher ist es eigentlich mit der seit Neuem eingeführten KI, dass Videos, die echt aussehen, wirklich echt sind?
Ernst gemeinte Frage."


Die Videoreihe "Nachgefragt" von der Bundeswehr, zu der auch das von mir eingestellte Video gehört, existiert ggf. seit Beginn des Ukrainekriegs.

Eine durchaus seriöse Quelle, ich habe schon mehrere Videos davon gesehen und dabei verschiedene Generäle der Bundeswehr kennengelernt.

GM Dr. Freuding kenne ich auch, vielleicht war er zu Beginn des Ukrainekriegs noch Brigadegeneral.

Mittlerweile ist er Generalmajor, ein Dienstgrad höher.

Andreas
 
hansfeuerstein 13.06.2025 00:33
Es gehört zur Kampfführung dazu, die eigene Doktrin offensiv zu vertreten. Man braucht neutrale Beobachter mit Sachverstand und Distanz. Ein Beteiligter kann das nicht offerieren.
 
docxdms 13.06.2025 00:34
Die meisten Menschen glauben, ein Staat sei eine feste Realität – ein Land, eine Nation, etwas mit echtem Boden unter den Füßen. Aber in Wahrheit ist der Staat nichts weiter als ein gedankliches Konstrukt: ein Verein, gegründet von Besitzern, die sich gegen andere verteidigen wollten. Also zog man Linien in die Landschaft. Diese Linien nennt man heute „Grenzen“. Sie sind zu schmal, um wirkliches Vereinsgelände zu sein, aber weit genug, um darauf Verwaltung, Kontrolle und Besteuerung zu errichten.

Und genau hier liegt das Missverständnis: Es geht nie um den Boden selbst. Der Boden gehört – oft urkundlich – einzelnen Menschen oder Familien. Der Staat aber besteuert nicht den Boden, sondern das, was innerhalb seiner Linie liegt. Er verwaltet nicht das Land, sondern die Eintragung. Nicht das Leben, sondern die Zugehörigkeit. Wer sich innerhalb der Linie bewegt oder geboren wird, gilt automatisch als Mitglied – ohne Vertrag, ohne echte Zustimmung.

Dieses Prinzip ist nicht neu. Es wurde in Rom perfektioniert – dort, wo man Verwaltung ohne eigenes Volk erfand. Und es lebt bis heute weiter – im modernen Staatensystem, mit all seinen Ämtern, Nummern und Pflichten. Besonders deutlich sichtbar: im Vatikan. Ein Staat ohne Bürger, ohne Fläche – aber mit internationaler Anerkennung. Die höchste Form der Konstruktion.

Wer das versteht, begreift: Man lebt nicht im Staat – man wird von ihm verwaltet. Nicht wegen des Bodens, sondern wegen der Linie. Und so lange wir das nicht checken "spielen" wir mit ohne etwas zu ändern. 

Wo ist bloß der Wecker?
 
hansfeuerstein 13.06.2025 00:35
Hi, hi, jetzt muss Rom wieder herhalten, der ist wirklich unübertroffen, der Witz am Rande😅
 
AndreasSchneider 13.06.2025 00:37
"1772–1795 – Die Teilungen Polens machen die Ukraine zur Spielmasse zwischen Russland, Preußen und Habsburg."


Das ist falsch!

Die polnischen Teilungen haben sich nur auf Polen bezogen, nicht auf die Ukraine!

Weder Preussen noch Habsburg waren jemals im Besitz von ukrainischen Staatsgebiet!

Geschichte ist der Schlüssel, das ist wahr.

Nur sollte man die Geschichte auch wirklich kennen!


Andreas
 
docxdms 13.06.2025 00:38
Ist ja alles Dokumentiert in der Geschichte. Kann man alles Nachlesen. Aber ich glaube das würde nun zu Tief gehen. Jeder hat die Möglichkeit ist alles da. lachendes Smiley
 
hansfeuerstein 13.06.2025 00:40
Ja, klar ist dokumentiert, dass es Vollpfosten gibt, die ihre eigenen Vorfahren anpinkeln, die versucht haben den Nahen Osten vor der Islamisierung zu retten, und heute feiern, dass dort alles Zwangsislamisiert ist. Mann oh Mann, werde erwachsen Leute.
 
hansfeuerstein 13.06.2025 00:43
Im Zweiten Weltkrieg annektierte Russland Teile Polens und der Ukraine, insbesondere nach dem Einmarsch der Sowjetunion im September 1939. Die Sowjetunion übernahm nach der Invasion die Kontrolle über Ostpolen und integrierte Teile in die Belarussische und Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik. Außerdem wurde die Ukraine um Ostgalizien und Wolhynien vergrößert.
 
docxdms 13.06.2025 00:54
Weißt du, was wirklich gefährlich ist?
Nicht, dass Menschen historische Ereignisse zitieren.
Sondern dass sie aufhören zu fragen, woher diese Ereignisse kommen – und wem sie nützen.

Denn wer ständig von "Eroberung", "Vergrößerung", "Befreiung" redet, ohne zu erkennen, wer das Skript geschrieben hat, macht sich nicht klug – sondern nützlich.
Nützlich für Systeme, die seit Jahrhunderten mit denselben Methoden arbeiten:
Teilen, provozieren, besetzen, neu benennen, die Erinnerung umdeuten – und die Schuldfrage an jene hängen, die sich gewehrt haben.

Du zitierst Russland, du redest von der Ukraine, von historischen Linien und Grenzverschiebungen – aber du siehst nur den Vorhang, nicht die Hand dahinter.
Denn hinter jedem „historischen Ereignis“ steckt ein Plan:
Macht sichern, Identitäten zerstören, Menschen entwurzeln.
Und immer – wirklich immer – mit dem Versprechen:
„Das ist für eure Sicherheit. Für den Frieden. Für die Zukunft.“

Der Nahe Osten?
Wurde nicht islamisiert – er wurde überrollt, verwaltet und instrumentalisiert, je nach Jahrhundert von Rom, von Mekka, von London oder Washington.
Die Ukraine?
Nicht neu umkämpft – sondern seit Jahrhunderten Drehkreuz für Einflusszonen, Testfeld für neue Ordnung, immer unter dem Deckmantel irgendeiner „Befreiung“.

Wer sich da hinstellt und seine eigenen Wurzeln verhöhnt, nur weil ihm das heutige Framing besser gefällt,
hat weder Geschichte verstanden,
noch die Gegenwart durchschaut,
noch eine Ahnung, was gerade vorbereitet wird.

Wenn du das Spiel nicht durchblickst, wirst du am Ende der sein, der es mitspielt – gegen dich selbst.
 
hansfeuerstein 13.06.2025 00:58
Hast Du irgendwas zum Ukraine-Russland Krieg und der deutschen Beteiigung, und die historischen Zusammenhänge mit beizutragen? Die Vorstellung, dass alles nach einem großen Plan verliefe kann man vergessern. Die Menschen sind noch nicht einmal in der Lage kleinste Dinge wirklich strukturiert auf die Reihe zu kriegen. Gehe davon aus, dass alles viel absurder ist, als es jeder Plan sein könnte.😉
 
docxdms 13.06.2025 01:07
Es ist viel absurder und auch wenn das nun nicht heraus gestellt wurde ... 
Die deutschen merken nicht (also das echte Volk) das es bei dem ganzen Spiel um "SIE" geht denn wir sind Nachweisbar das einzige Volk das was ändern könnte ... aber wir pennen alle. Nunja fast alle. Und ich rede nicht von Verschwurbelung sondern von "Geschichte" weit über Jahr 0 hinweg.

Angenehme Nacht allen.
 
hansfeuerstein 13.06.2025 01:14
Der Westen hat vom Ukraine-Russlandkrieg so gut wie Nichts verstanden, weil sie fataler Weise die Geschichte komplett aussen vor lassen möchten. Bei uns wissen die Meisten nicht einmal, dass im September 1939 nicht nur die Wehrmacht in Polen einmarschiert ist, sondern genauso die Sowjetunion von der anderen Seite...
 
hansfeuerstein 13.06.2025 01:16
Die Sowjetunion übernahm nach der Invasion die Kontrolle über Ostpolen und integrierte Teile in die Belarussische und Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik. Außerdem wurde die Ukraine um Ostgalizien und Wolhynien erweitert....
 
docxdms 13.06.2025 01:18
Ich würde jetzt wahrscheinlich zu weit an Deinem Thema vorbei ziehen. Da geh ich besser schlafen. Jedoch danke, war anregend. Vielleicht starten wir mal ne Diskussion allgemein über Geschichte und "Möglichkeiten" unseres Volkes. Da hab ich Beweise vorliegen die kann sich kaum einer Vorstellen lachendes Smiley ... 

Gute Nacht.
 
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 01:24
"Unseres Volkes"...
Du hast als Spanier die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen?
 
AndreasSchneider 13.06.2025 02:04
"Die polnischen Teilungen haben sich nur auf Polen bezogen, nicht auf die Ukraine!

Weder Preussen noch Habsburg waren jemals im Besitz von ukrainischen Staatsgebiet!"


Ich muss mich korrigieren!

Die polnischen Teilungen betrafen auch zum Teil die Ukraine, da der polnische Staat unmittelbar vor der ersten polnischen Teilung 1772, sich auch auf Teile der heutigen Ukraine erstreckte.

Allerdings bekam Preussen in der Tat nichts von der Ukraine, während der drei polnischen Teilungen 1772-1795.

Insofern hatte ich zurecht als falsch kritisiert, dass die Teilungen Polens 1772-1795 die Ukraine zur Spielmasse Russlands, Preussens und Habsburgs machten.

Preussen war nicht an der Aufteilung der Ukraine beteiligt.

Den Löwenanteil der Ukraine dagegen, bekam Russland i.R. der polnischen Teilungen 1772-1795.

Aber auch Habsburg bekam etwas ukrainisches Territorium, Insofern muss ich mich korrigieren, allerdings nur im Westen der heutigen Ukraine, nämlich ein Gebiet im Bereich Lemberg (Lviv).

In der Hauptsache verzeichnete Russland Geländegewinne in der Ukraine.


"Weder Preussen noch Habsburg waren jemals im Besitz von ukrainischen Staatsgebiet!"

Diese, meine Aussage, trifft für Preussen zu, wenn man für das 20. Jhdt, jeweils die Vorkriegsordnungen vor den beiden Weltkriegen, wie den Versailler Vertrag oder die Nachkriegsordnung nach dem Zweiten Weltkrieg betrachtet.

Habsburg dagegen, hatte ukrainisches Territorium i.R. der polnischen Teilungen 1772-1795 bekommen, wie ich bereits aufgeklärt hatte.
Die ukrainischen Gebietsgewinne Habsburgs also, zumindest in diesem Umfang.

Andreas
 
AndreasSchneider 13.06.2025 02:31
Lwiw, nicht Lviv
 
hansfeuerstein 13.06.2025 16:55
Die Russen und die Ukraine sind durch die Ereignisse des WK II. untrennbar aneiander gebunden, eine Integration in ein antirussisches Bündnis wird daher von jeder russischen Staatsführung abgelehnt, jetzt und auch in Zukunft. Das Einzige was Zukunft hat, ist ein
Ende der Kampfhandlungen und durch Verhandlungen und Lösungen die Zeit nach dem Krieg möglichst günstig beeinflussen zu suchen. Schon in wenigen Jahrzehnten kann man so zu einer völlig anderen Entwicklung beitragen, wenn man den Mut, die Geduld und Ausdauer dafür hat, und zwar nicht auf dem Schlachtfeld.
 
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 16:55
Hansfeuerstein, welche Meinung haben sie über die Landnahme von Schlesien , Pommern, Ostpreußen , Königsberg oder Danzig ? War ditte nicht vor dem zweiten Weltkrieg deutsches Gebiet ?! Ich frag nur , weil meine Großeltern aus diesen Gebieten stammen! Siegerjustiz ?!
 
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 16:56
Was war mit Elsass Lothringen ?
 
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 16:59
Demnach müssten sie die Fürsten von Monaco ja auch enteignen, weil sie früher wohl Raubritter waren ! 😉
 
hansfeuerstein 13.06.2025 17:02
Es ist dasselbe, völkerrechtswiedrig, ohne Wenn und Aber. Kein Unterschied. Solange die Menschheit hier Unterschiede macht, kommt sie nicht einen einzigen Schritt weiter. Solange sich Sieger einfach einkassieren was sie wollen, haben sämtliche Rechte ein Schattendasein.
Dabei dauern Macht und Machtansprüche nicht einmal an, schon "Morgen" können und werden sämtliche Machthaber der Gegenwart überholt sein.
 
hansfeuerstein 13.06.2025 17:04
@Fantomasia, sagt man es den falschen Leuten, kommen sie vielleicht auf Ideen.😉
 
AndreasSchneider 17.06.2025 00:37
 
hansfeuerstein 17.06.2025 01:15
Man merkt ld.  dass MI6 Leute keine echten militärischen Experten sind.

 
schaloemchen 17.06.2025 10:13
00:37 Propaganda-Video

Russland ist schwach, hat kein Geld, keine Soldaten
will aber Baltikum angreifen
 
(Nutzer gelöscht) 17.06.2025 10:18
Versteh ick och nicht, das man Angst vor einem Gegner schürt, der angeblich schwach ist und sich über ihn lächerlich und abwertend äußert 🤔🤔🤔
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