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Antijudaismus

Antijudaismus
Mit Kummer bemerke ich zunehmenden Antijudaismus, Antisemitismus, Aufleben der Ersatztheologie und Enterbungslehre. Und auch das Schweigen...

Deshalb erinnere an den Synodalbeschlusss der Evangelischen Kirche des Rheinlandes von 1980:

"Einsicht, dass die fortdauernde Existenz des jüdischen Volkes, seine Heimkehr in das Land der Verheißung und auch die Errichtung des Staates Israel Zeichen der Treue Gottes gegenüber seinem Volk sind."


Auch erinnere ich an die Aussagen der EKD von2000:

",dass Gott sich selbst unauflöslich an das jüdische Volk gebunden hat, Bund und Land aber zusammengehören. Auch wo ausdrücklich das verheißene Heil für die ganze Welt in den Blick genommen ist, hält die Bibel an der Besonderheit der Erwählung Israels fest."

Dies ist sicher kein Freibrief, schließt natürlich  Kritik am Staat Israel nicht aus und auch kein Wegsehen vom Leid im Gaza.

Kommentare

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schaloemchen 04.06.2025 19:40
6 Und Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.
7 Und er sprach zu ihm: 
Ich bin der HERR, der ich dich von Ur in Chaldäa ausgeführt habe, 
daß ich dir dieses Land erblich zu besitzen gebe.
1. Mose 15

14 Darum seht, es kommen Tage, spricht der HERR, da man nicht mehr sagen wird: «So wahr der HERR lebt, der die Kinder Israel aus Ägyptenland geführt hat!» sondern:
15 «So wahr der HERR lebt, der die Kinder Israel herausgeführt hat aus dem Lande der Mitternacht und aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hat!» 
Denn ich will sie wieder in ihr Land führen, 
das ich ihren Vätern gegeben habe.
Jer. 16,14


egal, was Menschen sagen/meinen/glauben/schreiben
 
(Nutzer gelöscht) 04.06.2025 19:52
Israel sieht nicht weg, sondern übernimmt Verantwortung für das große Leid, was am 7. Oktober 2023 in ihrem eigenen Land passierte. 

Israel hält sogar die andere Backe hin, indem Lebensmittel an ein anderes feindlich eingestelltes Volk geliefert werden.
 
(Nutzer gelöscht) 04.06.2025 19:54
So spricht der Herr, HERR: Wenn ich das Haus Israel aus den Völkern sammle, unter die sie zerstreut worden sind, und ich mich an ihnen vor den Augen der Nationen als heilig erweise, dann werden sie in ihrem Land wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe.  

Und sie werden in Sicherheit darin wohnen und Häuser bauen und Weinberge pflanzen; und sie werden in Sicherheit wohnen, wenn ich Strafgerichte geübt habe an allen, die sie verachteten aus ihrer Umgebung. Und sie werden erkennen, dass ich der HERR bin, ihr Gott. 
Hesekiel 28,25
 
schaloemchen 04.06.2025 20:29
Mit Kummer bemerke ich zunehmenden Antijudaismus, Antisemitismus, Aufleben der Ersatztheologie und Enterbungslehre. Und auch das Schweigen...

ich denke, die Zeit der "Fischer" (viele christlichen Werke weltweit die die Alija praktisch unterstützen und armen Juden helfen nach Israel auszuwandern) läuft ab und die Zeit der Jäger kommt immer näher  😭

Denn ich will sie wieder in ihr Land führen, das ich ihren Vätern gegeben habe. 
16 Seht, ich will viele Fischer senden, spricht der HERR, die sie fischen sollen; darnach will ich viele Jäger senden, die sie jagen sollen von allen Bergen und von allen Hügeln und aus den Felsenklüften.
Jer. 16
 
schaloemchen 04.06.2025 20:34
Einer der "Fischer"

Die Ebenezer Operation Exodus wurde während des ersten Golfkriegs ins Leben gerufen, als ihr Gründer, Gustav Scheller, 1991 an der Internationalen Gebetskonferenz in Jerusalem teilnahm. Er glaubte bereits, dass Gott wollte, dass das jüdische Volk in seine Heimat zurückkehrt, um die alten biblischen Prophezeiungen zu erfüllen. Jetzt, als sie angegriffen wurden und die Konferenzteilnehmer in einem Luftschutzkeller beteten, spürte Gustav, dass Gott ihn drängte, etwas Praktisches zu tun, um sie nach Hause zu bringen.

Der Herr nutzte Gustavs Fähigkeiten als Geschäftsmann und die großzügigen Gaben derer, die die Vision teilten, um drei Flüge der Jewish Agency von Budapest nach Haifa zu sponsern, die 720 russische Olim nach Israel brachten. Es war ein bedeutsames Ereignis. Im Jahr darauf charterten Gustav und sein Team ein Schiff für drei Überfahrten von Odessa in der Ukraine nach Haifa. Es war das erste Mal, dass eine direkte Schifffahrtsroute zwischen der Ukraine und Israel eingerichtet wurde, und es folgten viele weitere Kreuzfahrten für mehrere Jahre.

https://ebenezer-oe.org/
 
Hillery 04.06.2025 20:44
Die Verheißungen Gottes erfüllen sich vor unseren Augen. 
Leider sind manche blind auf beiden Augen.
 
hansfeuerstein 05.06.2025 00:34
Auch die Ablehnung von Liturgie kann hier seine Wurzeln haben, denn wichtige Teile kommen aus dem Tempel-und Synagogengottesdienst.
 
(Nutzer gelöscht) 05.06.2025 05:13
00:34
Die Bibel fordert uns dazu auf, dem Götzendienst zu entfliehen.

Noch nicht lange her, gab es dieses besonders auffällige Beispiel von Übernahme falscher Lehre, als der Vatikan 2008 plötzlich beschlossen hat, den Namen Gottes, YeHoVaH, das Tetragramaton, in der Liturgie "nicht" mehr zu erwähnen bzw auszusprechen. 

Im ursprünglichen Tempeldienst war der Name Gottes nicht verboten. Der Name wurde sogar laut vorgelesen. 

5Mo 32,3 Denn ich will den Namen Yehovah verkünden: Gebt unserem Gott die Ehre!

Die Tradition den Namen Gottes "nicht" zu verkünden widerspricht dem Wort Gottes. Warum der Vatikan genau diese anti-göttliche Gesetz, ohne Not, wieder auffrischt, bleibt rätselhaft. 

Was ist die Folge dieses Vakuums? Ganz aktuell, die Sünde mit dem Hühnerkult im Paderborner Dom. Hier wurde die Verehrung des Bösen übernommen. Es beweist die Distanz der Verantwortlichen von den gültigen Geboten Gottes. Man versucht diesen Vorfall herunterzuspielen.
 
(Nutzer gelöscht) 05.06.2025 08:33
00:34
Der Kommentar bestätigt eher die Ersatztheologie, wobei man darauf hinweisen muss, dass gewisse Rituale etc. aus dem Babylonischen kommen dürften.
 
Sherezade 09.10.2025 18:00
Da BMX  seinen Blog geschlossen hat, hole ich diesen Blog noch mal hoch...falls man noch Sachen beitragen möchte...

An dieser Stelle möchte ich an Karl Barth erinnern. Er hat in seiner Dogmatik schon in den 30er Jahren eine klare Absage an die Substitutiontheologie formuliert. 
Israel ist und bleibt das auserwählte Volk Gottes und die Kirche ist nicht an die Stelle Israels getreten.

Ich empfehle noch ein Buch:
Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert./ Schwarz- Friesel &Reinharz
Ganz einfach... bei der aktuellen Kritik an Israel wird deutlich, dass diese von Antijudaismus und Antisemitismus geprägt ist... mir wird dabei nur übel...
 
schaloemchen 09.10.2025 18:31
es begann zur Zeit der Apostel 😭
und geht weiter
 
Sherezade 09.10.2025 19:41
Im Galaterbrief erfährt man ein paar Dinge über die Konflikte.. war ja zuerst mal ein innerjüdischer Konflikt... 
Die Einführung vom Fiscus Judaicus (70 n.Chr.) war weiterer Einschnitt und fördete  die Ablösung vom Judentum.
 Dazu später noch die Kirchenväter...Irenäus von Lyon, Melito von Sardes and so on...sollte man lesen... dann werden einige Dinge klarer..
 
(Nutzer gelöscht) 09.10.2025 19:43
Ich glaub ,daß kaum Juden im Himmel sind , paar ganz wenige Gerechte bloß
 
Sherezade 09.10.2025 20:14
Ich lasse die Aussage von Cherub stehen. Zeigt deutlich:
-christlichen Antijudaismus
- menschliche Überheblichkeit

Mir fallen dazu noch ganz andere Sachen ein... jedoch scheint es so, dass Cherub sich nie mit christlich- jüdischem Dialog befasst hat...
 
(Nutzer gelöscht) 09.10.2025 20:24
Wieso , es steht doch in der Bibel ,daß es nur paar Gerechte ( Noah,Mose,Abraham, paar Propheten..)aus dem AT gibt ,die habens geschafft in den Himmel , weil sie das Wort Gottes richtig gelernt und verkündet haben..
Das sind Ausnahmen, andere liefen weiter in die Irre und haben sich nicht bekehrt zu Jesus.
Wen Gott alles verworfen hat oder in den  Läuterungsprozess gerufen hat ...kann keiner wissen.

Die Kinder im Geist( Christen) im NT dürfen sich durch die Gnade sicherer sein.
 
(Nutzer gelöscht) 09.10.2025 20:25
richtig gelebt....
 
Sherezade 09.10.2025 20:41
Die Aussagen verdrehen die Originaltexte und die Botschaft der Texte...
 
Annres 09.10.2025 21:26
Unterstützt die EKD auch den Bau eines dritten Tempels in Jerusalem?
 
Sherezade 10.10.2025 00:44
Nein. Dies mit Begründung..dafür hab ich im die Zeit keinen Nerv...kann man aber problemlos nachlesen...
Befasse dich zudem mehr mit den unterschiedlichen Positionen im Judentum....Stichworte u.a.:
Messiaserwartungen
Dürfen Menschen überhaupt  einen dritten Tempel bauen?
 
(Nutzer gelöscht) 10.10.2025 08:33
Das hebräische Wort 'H1964 Heykal' wird als Temple übersetzt.
Tempel, lat. templum, gibt es in verschiedenen Religionen.
In der Heiligen Schrift bedeutet Heykal das Haus Yehovah, 'Bet Yehovah'. 
Der große Tempel, zuerst der erste und dann der zweite Tempel, satnd jeweils in Jerusalem und wurde vom Volk selbst gebaut.

Bevor Gott in dem Heykal (Halle/Tempel) präsent war, begegnete Gott dem Volk im 'Zelt der Begegnung' hebr. 'Ohel Moed', Moed auch Zeitpunkt zu verstehen. Damals schon wurde dieses Zelt nach den genauen Angaben Gottes gebaut. 

Gott spricht von seiner Präsenz direkt beim Volk. 
3Mose 26,11 Und ich werde meine Wohnung (H4908 Mishkan) in eure Mitte setzen, und meine Seele wird euch nicht verabscheuen.

Das Buch der Offenbarung beschreibt ein neues Jerusalem was vom Himmel auf die Erde kommen wird. Man kommt jetzt ins grübeln, denn wieso nochmal einen dritten Tempel bauen, wenn Gott einen himmlisches Jerusalem plant, was zu uns auf die Erde runterkommen soll?

Ehrlich gesagt weiss ich darauf keine Antwort. 

Entscheidend ist zu wissen, dasss wir zusammengetragene Steine sind, und vorher noch behauen werden müssen, damit wir zueinander passen, aber manchmal auf dem Bauplatz länger liegen bleiben, bis eine Verwendung stattfindet. Dann aber zusammengefügt werden.

Paulus erwähnt auch die Reinheit des physischen Leibs, als einen Tempel des Heiligen Geistes, den wir von Gott haben. Das Haus Yehovahs darf zu keiner Räuberhöhle werden. Nach unserer Umkehr können wir zusammengefügt werden zu dem Mishkan (Wohnung), zu dem Heykal (Tempel), zum Haus Yehovahs, was nach seinem Namen benannt wurde.
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