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Epheser 5:25-33

Epheser 5:25-33
Darum sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Körper. Wer nun seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Niemand hasst doch seinen eigenen Körper. ... Es gilt aber auch für euch: Ein Mann soll seine Frau so lieben wie sich selbst. Und die Frau soll ihren Mann achten.

Kommentare

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bonawentura 02.06.2025 23:43
Es ist ein interessanter Text in einer Partnerschaft. Zeitgleich frage ich mich, ist es eine Einbahnstraße. Geht es doch darum, daß ein Mann einer Frau gefallen soll. Ihr alles entgegen bringen. Vielleicht für unsere Ohren unverständlich. 

Von einer Frau wird nur erwartet, daß sie ihren Mann zu achten habe. Warum soll sie ihm nicht genauso Liebe entgegen bringen?

Dies erinnert mich an eine entfernte Tante, welche mal in der Türkei verheiratet war. Sie erzählte mir, wie die Männer früh aus dem Haus gekehrt wurde und sich tagsüber durch Dorfstraße trollen mußte. In der oberen Etage der Häuser saßen dann die Frauen und lästerten. So meine längst verstorbene, weitentfernte Tante.
 
(Nutzer gelöscht) 03.06.2025 06:42
Die Bibel hat schon Recht, wenn sie schreibt, dass Frauen ihre Männer achten sollen.

Männer identifizieren sich eher über ihr Können, ihr Wissen, ihren Beruf und es ist sinnvoll, die Männer genau dafür zu respektieren und sie zu loben und zu achten.

Wenn Frauen ihre Männer zu sehr vergöttern, verlieren Männer eher den Respekt vor ihnen und gewinnen eine ungesunde Machtposition über die Frau.

Der Mann möchte eher hören, dass er den Nagel gut in die Wand geschlagen hat, als dass er eine knackige Figur hat. - Mal übertrieben ausgedrückt.
 
pieter49 03.06.2025 08:49
Interessantes Thema !

...zum nach und überdenken sehr geeignet !

Und 1 Kor. 13, beachten und verinnerlichen...
 
(Nutzer gelöscht) 03.06.2025 10:03
In einem Eheseminar wurde mal gesagt, dass Männer aufhören, ihre Frauen zu lieben, wenn sie von ihren Frauen nur Kritik hören. 

Maria Prean hat dieses Thema auch mal auf den  Punkt gebracht.
Zitat: "Viele Frauen bemängeln, dass ihre Männer 'Schlappschwänze' sind. Sie riet: Sag Deinem Mann, dass er ein Held ist, und er wird einer.
 
DaddysGirl 03.06.2025 10:55
Natürlich liebt die Frau auch ihren Mann, aber sie ist eine Gehilfin des Mannes. Unterordnung heißt nicht unterwerfen. Wenn ein Mann wirklich seine Frau liebt, so wie es Gott will, dann weiß der Mann auch was für die Frau gut und richtig ist.
 
(Nutzer gelöscht) 03.06.2025 11:39
Ich denke der Ephesertext braucht auf Heute bezogen eine Überarbeitung oder sagen wir mal eine ungeschlechtliche tiefere Definition .
Man ersetze im Text Mann zu Mann oder Frau zu Frau , ist dasselbe.

Oberflächlich wäre es ja gerade Rollenverteilungen und Geschlechterrollen mit dem Wesen eines Menschen zu verbinden , denn wenn man tiefer blickt hat die Seele und der Geist Gottes im Menschen kein Geschlecht.

Will man also in Liebe wirklich nahe sein und authentisch lieben ,dann beachtet man Geschlecht oder Rangordnungen nicht .

Sehr wahrscheinlich steckt in diesem Ephesertext viel mehr drin als nur Mann und Frau
und Achtung .

Cherub
 
bonawentura 03.06.2025 23:13
Wahrscheinlich geht es in dieser Epheserstelle nicht darum, ob eine Frau genauso dem Mann Liebe entgegenbringen soll. Jedoch greift er schon die Partnerschaftsproblematik auf.

Mit einer einzigen Frau kann man eine Männertruppe recht gut disziplinieren. Anders herum ist es schwierig. Ich habe nach dem Abitur in einer reinen Frauenabteilung in einem VEB (Volkseigenen Betrieb) gearbeitet. Ich weiß, wovon ich schreibe. Nun ja - viel Rücksicht haben die Damen nicht genommen. Umziehen am Arbeitsplatz war damals nicht unüblich und ok - jede Kittelschürze wirkt nicht immer sehr erotisch!

Vielleicht ist mit der Epheserstelle damit gemeint, wenn ein Mann "nun seine Frau liebt, der liebt sich selbst."

Nun ist der Selbsthass bei Männer wahrscheinlich eher selten. Jedenfalls kenne ich keinen. Ist doch das Schnitzel ihm wichtiger als das eigene äußere Erscheinen und dieser Verweis auf den Selbsthass eher verdeckt an die Frauen gerichtet.

Wir hatte es irgendwann in der Abendrunde bei einem dienstlichen Arbeitsessen. Frauen hierzulande haben verlernt auf sich zu achten. Irgendjemand hörte ich im Radio, wie man es als Proletarisierung bezeichnete. Keine Frau in Osteuropa würde zu lassen, schlecht gekleidet das Haus zu verlassen. 

Und so richtigen Satz heißer Ohren bekommt der Mann, wenn er sich nicht zu benehmen weiß. 

Wie soll ein Mann seine Frau lieben, wenn das Ansehen des Schnitzels attraktiver wirkt ist als der Anblick der eigenen Frau? Wenn jedoch der Blick auf das Schnitzel gerichtet ist, wird jede Frau die Achtung vor dem Mann verlieren, weil so ansehnlich sind fette Männer auch nicht.
 
schaloemchen 04.06.2025 10:31
es muss erst mal geklärt werden , was Liebe ist?
das habe ich hier seit Jahren vergeblich versucht ...

und was mit Liebe zur Zeit der Apostel gemeint war, ist heute sicher etwas anders

man versucht oft den anderen so zu lieben, wie man sich selbst die Liebe vorstellt, selbst geliebt werden möchte, das geht meistens in die Hose
 
bonawentura 04.06.2025 23:37
Es kann sein, was Schaloemchen schreibt. Aber so sehr verändern sich die Leute nicht.

Liebe ist nicht nur ein Begehren, sondern auch Achtung, welche ich dem Anderen in einer Partnerschaft entgegen bringe. Sicherlich basierten damals vielen Ehen auf Zwangsverheiratungen. Wenn im Epheserbrief geschrieben wird, man solle sein Frau lieben, so ist es die Ermahnung daran zu denken, einen Schatz empfangen zu haben. Darauf deuten Begriffe, wie Selbsthass usw. in dem Text.

Ich erlebe gerade, wie eine Ehe auseinander driftet. Statistisch werden Beziehungen mehrheitlich von Frauen heutzutage beendet. Und es ist nicht nett anzusehen, wenn eine Frau ihre Krallen ausrollt. Wenn eine Beziehung zu Ende geht, so sollte dennoch die Achtung zum zwangsvermittelten Mann gewahrt werden. Vielleicht meint dies der Epheserbrief.
 
schaloemchen 05.06.2025 10:12
viele Männer sagen nach der Scheidung: ich habe alles (geschuftet, Geld nach Hause gebracht) gegeben...was will sie denn noch...?

Kommunikation ist (heute) wohl der wichtigste Schlüssel ? 
und hier sind beide gefragt ...

aber zur Zeit der Apostel war es vermutlich eher Versorgung (kann mir nicht vorstellen, dass sie früher viel miteinander geredet haben ...)
 
vertrauen2015 05.06.2025 14:58
ich glaube nicht, dass das Versorgungsprinzip es erst zur Zeit der Apostel gab.
Die gab es auch bereits in unserer Generation. 

Der Mann war der Verdiener, die Frau war für Kinder und Haus zuständig. 
Ob sich Entwicklung, der Emanzipierung hinsichtlich des Geldverdienens jetzt zum Besseren entwickelt hat, bleibt jedem selbst überlassen. 
Jedenfalls konnte eine Frau und Mutter ihre Kinder ohne diesen Zeit-Druck (den es erst jetzt gibt, Familie und Beruf gleichzeitig leisten zu müssen) ihre Kinder noch selbst betreuen, wenn es ihr möglich war.
 
pieter49 05.06.2025 15:31
Liebe in der Ehe bedeutet auch; sich mit Liebe, gegenseitig Ergänzen...

...ohne Kritik und ohne bla, bla, bla.
 
schaloemchen 05.06.2025 17:38
sicher gilt auch heute das Versorgungsprinzip, aber fühlen sich Frauen geliebt, wenn sie "nur"  versorgt werden?
 
vertrauen2015 05.06.2025 18:44
@schalömchen 17:38
es ging den Frauen nicht um das mehr Geliebtwerden durch die Männer, sondern um das Anerkennen als Frau in der damaligen Gesellschaft.
 Frauen wollten genauso durch ihren Beruf diese Wertschätzung in der Gesellschaft erfahren, wie die Männer, die sie zu Hause ja als Nur Hausfrau und Mutter nicht bekamen.
 
vertrauen2015 05.06.2025 18:44
@schalömchen 17:38
es ging den Frauen nicht um das mehr Geliebtwerden durch die Männer, sondern um das Anerkennen als Frau in der damaligen Gesellschaft.
 Frauen wollten genauso durch ihren Beruf diese Wertschätzung in der Gesellschaft erfahren, wie die Männer, die sie zu Hause ja als Nur Hausfrau und Mutter nicht bekamen.
 
bonawentura 05.06.2025 19:04
Nö - ich will Vertrauen da widersprechen und stimme eher Schaloemchen und Pieter49 zu.
 
Jeanette 05.06.2025 19:12
25 Ihr Männer, liebt eure Frauen!, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, 

Wer liebt, gibt sich hin, er opfert sich auf. So verstehe ich diese Stelle.
Frauen waren damals abhängig von der Versorgung aber auch vom Schutz. 
Wahre Liebe ist nicht abhängig von der Äußerlichkeit der Frau, die doch mit den Jahren vergeht. Der Mann sollte ein lebenslang bei ihr bleiben, sie versorgen und schützen.
Eine Frau wird nicht für ihren Mann sterben, doch sie achtet ihn, indem sie sich um seine Kinder kümmert und um sein Haus. Sie wird ihn pflegen, wenn er krank ist. Dazu ist nicht zwangsläufig Liebe notwendig.
 
bonawentura 05.06.2025 19:17
Ich denke, es von Jeanette eine gute Einschätzung, jenseits eines Leistungsgedanken. Ein Frau wird einem Mann pflegen, damit es ihr und ihren Kindern gut geht. Ein Mann wird seine Frau dafür lieben, damit es ihm gut ergeht.
 
vertrauen2015 05.06.2025 20:13
@janette 19:12
der Mann sollte ein lebenlang bei ihr bleiben, sie versorgen und schützen
ja so war das auch von GOTT gedacht
aber ohne Liebe ?  schwer vorstellbar. 

 aus Liebe zu Seinen und Meinen Kindern, kann ich auch eine liebelose Ehe aufrecht erhalten. Das ist leider oft der Fall.
 
Jeanette 05.06.2025 20:44
@vertraauen2015
Ich bezog mich nur auf die Bibelstelle im Thema. Warum soll der Mann die Frau lieben, die Frau den Mann aber achten? So habe ich die Kernfrage verstanden.
Der Unterschied der Position in der Gesellschaft macht da für mich eine logische Erklärung. Für mich geht es hier nur um die eheliche Beziehung, und das als Mindestanforderung, damit die Ehe ein lebenslang hält.
Das Ideal wäre wohl, wenn beide lieben und achten.
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