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Freiheit vom Gesetz ?

Freiheit vom Gesetz ?
Immer wieder trifft man auf  christlichen Antijudaismus und wie wir vom Gesetz befreit wurden und befreit werden müssen...
Im Video geht es um Schawout... ab Minute 24 dann um den Galaterbrief...



Lesenswert:

https://guidobaltes.de/inklusion/

Das exklusive  Judentum und der inklusive Jesus...
Tatsächlich ? Oder auch wieder Vorurteile ?

Zum Video und zum Text gibt es weiterführende Fachliteratur...
Vielleicht liest man die  Heilige Schrift nun mal unter einem anderen Blickwinkel und nicht verengt  durch eigene Vorstellungen...

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 01.06.2025 09:19
Luthers Juden" und ein mörderischer Hass
Kirchenhistoriker schildert Kampf des Reformators gegen das Volk der Bibel
Martin Luthers Judenhass belastet die evangelische Kirche bis heute. Vor dem Reformationsjubiläum 2017 sorgt das brisante Thema für Kontroversen. Nun legt ein Kirchenhistoriker neue, erschreckende Erkenntnisse vor.
04.10.2014epd Bernd Buchner
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Als 1938 die deutschen Synagogen brannten, konnten sich die nationalsozialistischen Brandstifter auf Martin Luther (1483-1546) berufen. Der Reformator hatte schon ein halbes Jahrtausend zuvor verlangt, jüdische Gotteshäuser anzuzünden und die Gläubigen aus Mitteleuropa zu vertreiben. Zwar wird ein direkter Zusammenhang zwischen Luthers Antijudaismus und dem Holocaust meist bestritten, doch drei Jahre vor dem großen Reformationsjubiläum ist Bewegung in die Diskussion gekommen. Diese dürfte durch Thomas Kaufmanns Buch "Luthers Juden", das am 1. Oktober erschienen ist, neue Nahrung erhalten.

In dem Band listet der Göttinger Kirchenhistoriker alle Äußerungen des Reformators über das Volk der Bibel auf und interpretiert sie. Selbst gut informierte Forscher dürften über manchen Befund erschrecken. Denn Kaufmann kann belegen, dass Luthers Hass durchaus mörderische Züge hat: 1535 rechtfertigt Luther die Tötung eines hessischen Juden namens Jakob aus nichtigen Gründen. Und in einer Auslegung des 109. Psalms schreibt er, nur die Unheilsverheißung des sichtbaren Leides verhindere, dass die Juden "alle auch leiblich ausgerottet sein". Will heißen: Die Juden sollten nur deshalb am Leben bleiben, um den Christen deren Verworfenheit vor Augen zu führen.

"Das Judentum war für Luther keine legitime Möglichkeit mehr"

Für Luther sind die Juden Kaufmann zufolge die "nahen Fremden", es gibt kaum persönliche Kontakte. Die Juden hätten sich von der Verheißung abgekehrt und sich wie die Papstkirche der Werkgerechtigkeit verschrieben, argumentiert Luther. Dies aber widersprach der neuen Lehre von der Rechtfertigung allein aus Gottes Gnade. "Das Judentum war für Luther prinzipiell keine legitime Möglichkeit mehr", folgert Kaufmann.

###mehr-artikel###

An dieser Position hielt Luther zeitlebens fest - was sich indes wandelte, waren seine praktischen Empfehlungen. Dies markiert zugleich den "frühen" und "späten" Luther in der Judenfrage, auf den man sich in der Folgezeit berufen konnte. In seiner Schrift "Dass Jesus Christus ein geborener Jude sei" ruft der Reformator 1523 zur "Freundlichkeit" gegenüber dem Volk der Bibel auf, weil er an ihre Bekehrung zum Christentum glaubte. "Das entscheidende Ziel der Reform des praktischen Verhaltens gegenüber den Juden", bilanziert Kaufmann, "bestand in der Verbesserung der Bekehrungsaussichten."

Doch diese Hoffnung erfüllt sich nicht, was Luther als Beleg für die jüdische Verstocktheit nimmt und sich in zunehmender Schärfe über die Juden äußert. Höhepunkt ist die berüchtigte Schrift "Von den Juden und ihren Lügen", erschienen 1543. Neben langen Passagen über die im Alten Testament sichtbare Messianität von Jesus, die die Juden leugneten, ist darin von Synagogenbrand, Gottesdienstverbot, Besitzentzug und Zwangsarbeit die Rede. Nachdem Luther zwei Jahrzehnte dafür warb, Juden "wie Hunde und nicht Menschen" zu behandeln, verlangt er nun, sie "wie die tollen Hunde" zu verjagen. Auch Ritualmordvorwürfe macht er sich zu eigen. Eine Umkehrung aller Werte.

Luthers Haltung ist "unverständlich, unerträglich"
Als literarische "Endlösung der Judenfrage" bezeichnet Thomas Kaufmann den Text polemisch. Auf der anderen Seite stellt er einen Zusammenhang zwischen dem Tod von Luthers Lieblingstochter Magdalena im September 1542 und der Judenschrift her, die im folgenden Januar gedruckt wird. Damit habe er die väterlichen Gefühle abtöten und seine Wut auf die Feinde Christi lenken wollen. Das wirkt entschuldigend und für einen herausragenden Theologen wie Luther zu kurz gegriffen, zumal sich die Judenkritik vergleichbar scharf auch in Texten wie "Wider die Sabbather" (1538) und "Vom Schem Hamphoras" (1543) findet.

###mehr-info###

Luthers Haltung gegenüber den Juden sei "für Menschen unserer Tage unverständlich, ja unerträglich", bilanziert der Göttinger Kirchenhistoriker. Der Reformator sei mit Wucher- und Giftmordvorwürfen sowie seinen Hinweisen auf "jüdisches Blut" über den traditionellen christlichen Antijudaismus hinausgegangen. Kaufmann spricht von einer "frühmodernen Variante des Antisemitismus" - eine fragwürdige Einschätzung. Wissenschaftler wie der Historiker Wolfgang Benz sprechen von "Antisemitismus" erst im Zusammenhang mit der Rassenlehre des 19. Jahrhunderts. Diese war Luther noch ganz fremd.

Ausführlich geht Kaufmann abschließend auf die Wirkungsgeschichte von Luthers Judenhass ein. Während etwa die Pietisten den "Judenfreund" hervorhoben, wurde der Reformator im Zuge der Stilisierung zum Nationalhelden im späten 19. Jahrhundert auch als Antisemit glorifiziert. Die NS-Führung versuchte nach Schilderung des Kirchenhistorikers, eine Kontinuität von Luther zur eigenen Rassenpolitik zu konstruieren. Nach dem Krieg nahm die evangelische Kirche Abschied von dessen Überzeugungen zum Judentum. An deren Tragweite, so Kaufmann, habe die Theologie aber weiter zu arbeiten.

Reformationsjubiläum Antisemitismus Martin Luther
 
Avokado 01.06.2025 09:29
Das fand ich gut, was der Mann gesagt hat, "das neue ist nicht das Gesetz, sondern Gott hat das Gesetz im neuen Bund auf unsere Herzen geschrieben"
 
Zephora 01.06.2025 10:07
Sherezade  Heute, 08:57

Das Video ist Super erklärt, damit auch alle Missverständnisse gegen die Thora geklärt sind 👍🥰

Die Thora, 
die Freiheit ist uns in unsere Herzen eingeschrieben! ❤️

Wunderbar, 
hab Dank fürs teilen 
Liebe Sherezade 🌷
 
Lavendeltee 01.06.2025 10:20
Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören." (2. Mose 24,7b) Tun und darauf hören - Moment mal!

Interessant.

Spannend ist in der Auslegung dass man erst tut und dann hört 
12:49
Müsste man nicht erstmal zuhören und dann überlegen was man tut ?!

Ich bin eher der Typ, erst hören, dann tun, dann entscheide ich.
Und dachte bisher, ich weise😀


Hebräisch bedeutet "hören" > ge-horchen.
 
Klavierspielerin2 01.06.2025 10:20
Ergänzung zum Blogthema( gebloggt 2021):

" Wenn wir das Alte Testament vernachlässigen, rächt sich das"
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/75747/
 
Zephora 01.06.2025 10:24
Liebe Sherezade 

Hier ein Video, 
was zu deinem passt/Ergänzend.👍

Sollte es dir nicht Recht sein, so lösche es und vergib mir.
 
VonOben 01.06.2025 13:24
Also, ich weiß ja nicht, in welchen "christlichen" Kreisen der Sprecher verkehrt, - Paulus jedenfalls hat nicht eine "Freiheit" vom Gesetz gelehrt, er hat Jesus Christus, den Sohn des lebendigen Gottes gelehrt und ihn selbst als Evangelium verkündigt. (Gal.1,16) Auch der Apostel Johannes spricht von der "Lehre Christi". Zentrum und Inhalt der Verkündigung der Apostel war also Jesus Christus als Person und aus diesem Zentrum heraus kann man dann auch den Galaterbrief oder den Hebräerbrief verstehen. Gott sei Dank gibt es messianische Juden, die das wirklich verstehen. Natürlich werden in Christus Gottes Gebote und Gesetze gelebt und verwirklicht. Deshalb werden da z.B. Ehebrecher nicht von Herzen gesteinigt. Christus und das Gesetz Christi ist halt eine Sache der neuen Schöpfung, - ja, und wer die Thora in dieser Richtung auf Jesus Christus hin lebt und lehrt, der weiß auch um das "Gesetz der Freiheit" und für den gilt:

Gal.6,15-16 :  Denn es gilt weder die Beschneidung etwas noch das Unbeschnittensein, sondern: neue Schöpfung. Friede und Erbarmen komme über alle, die diesem Grundsatz folgen, und über das Israel Gottes (Einheitsübersetzung)
 
(Nutzer gelöscht) 01.06.2025 13:43
Der Antijudaismus von Luther wird immer wieder gern hervorgehoben, wobei gern unterdrückt wird, dass die katholische Kirche seit ca 400 n.chr. ganz extremen Hass auf die Juden verbreitet hatte.
Zu nennen sind besonders Johannes Chrysostomus, Bischof von Konstantinopel, Ephraim der Syrer, Hyronimus, Gregor von Nyssa. 

Die Ausdrücke, die die Juden  kennzeichneten standen denen von Luther in keiner Weise nach.

Da die Juden als „Feinde Gottes, Fürsprecher des Teufels , Giftmischer , beschnittene Hunde“ etc. bezeichnet wurden, hat man dem entsprechend auch alles Jüdische aus dem „neuen Christentum“ entfernt.

Also Sonntagsheiligung etc. , die Einstellung zu Gesetzen. Use.
 
Klavierspielerin2 01.06.2025 13:52
Ach, der Luther...ist nicht mein Thema, er ist tot.


"auch alles Jüdische aus dem „neuen Christentum“ entfernt."

Stimmt doch garnicht @Herbst, unsere Liturgie ist stark jüdisch beeinflusst!
In den Karfreitagsfürbitten wurde immer für die Juden gebetet, dass auch sie Jesus Christus erkennen mögen - bis sich das die Juden verbaten.
 
Avokado 01.06.2025 13:59
Wer Suppenhuhnlehre und sonstigen Irrsinn verbreitet sollte erstmal von Sünde umkehren und sich dann taufen lassen, zur Vergebung. Mit Spritzwasser ist das nicht getan.
 
(Nutzer gelöscht) 01.06.2025 14:00
In den deutschen Geschichtsbüchern „fehlen ein paar Seiten“ über diese Zeit.

Der Antisemitismus ist im Buch von Edward H. Flannery, „The Anguish of the Jews“zu Deutsch, „Die Qual der Juden“beschrieben. 

Und wie groß ist  hier immer der Aufschrei und die Ablehnung, wenn es um den Sabbat geht?
 
Klavierspielerin2 01.06.2025 14:03
...unser Wasser ist geweihtes Wasser, ihr geht lieber zum Duschen und nennt das dann" Taufe". 
😉
 
Avokado 01.06.2025 14:10
14:03
du weisst ganz genau, was mit Taufe gemeint ist, und hier beleidigst du andere mit "ihr geht lieber Duschen...." 

du verallgemeinerst gerne... 
genauso redest du gerne von "unser Sonntag" und unterstellst anderen dem Sonntagskult anzugehören. 

Dazu sage ich, nein danke, und zu deiner Irrlehre sage ich ebenfalls generell "nein danke".

Die Bibel lehrt Shabat, und nicht Sonntagskult. Kehre um von Sünde!!
 
Messianer 01.06.2025 14:17
Was lehrte uns unser Himmlische Bruder:

"An ihren Früchten werdet ihr meine (wahren) Nachfolger erkennen!"

So kann nun jeder seine gewählte Religion und deren wahre Geschichte in Bezug auf Yeshuas Lehren überprüfen!

Welche Religion hat jemals nach dem Gebot der Nächstenliebe gelebt?

Religionskriege ohne Ende!


Von Anfang an wurden Menschen, denen der Vater seinen Geist schenkte, die Gottes Wort und die Wahrheit verkündeten, von "der Welt" verfolgt, oft gequält, gefoltert und getötet.
 
hansfeuerstein 01.06.2025 14:22
Das gibt es umgekehrt genauso. Eine Rückkehr in den judaismus, in dem Jesus Christus, mit nur mit seinem jüdischen Namen angesprochen weden soll, und er auf die Stufe eines vorzüglichen Propheten zurückreduziert ist.
 
Messianer 01.06.2025 14:22
Was sagt Paulus zum Gesetz?


[Röm 2,12-16]

„Denn so viele ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verlorengehen;

und so viele unter Gesetz gesündigt haben, werden durch Gesetz gerichtet werden.

Es sind nämlich nicht die Hörer des Gesetzes gerecht vor Gott,

sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden. !!!


Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur die Dinge des Gesetzes ausüben,

so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz.

Sie beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist!!!“
 
Messianer 01.06.2025 14:28
Was sagt unser Schöpfer persönlich über Seinen neue Bund?

Jerem. 31/31-33

Siehe, Tage kommen, spricht YHVH:

Da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund: …

Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht YHVH:

Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben!!!

Und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.


Was ist bitte schön daran nicht zu verstehen?
 
Klavierspielerin2 01.06.2025 14:32
14:10, ich betrachte am Sabbat das Sonntagsevangelium.
 
(Nutzer gelöscht) 01.06.2025 14:38
im Römer erklärt Paulus ,daß es ein

EIN Gesetz des Fleisches gibt : AT , Gesetze ,Gebote 
Und
Ein Gesetz des Geistes gibt : nach Auferstehung , Gnade 



Die Täter des Gesetzes des Geistes werden gerechtfertigt werden- das meint Paulus 

Die anderen unter dem Gesetz des Fleisches das die Gebote und Gesetze des AT noch braucht und befolgt wird aich nach diesem Gesetz gerichtet werden - also ohne Gnade ! In der Alten Schöpfung verbleibend ,wo keiner zur Liebe und Gnade vorgedrungen ist im AT!!!

" Verlorengehen " ist in diesem Kontext mit dem Gleichnis vom Verlorenen Schafes zusammenzubringen ,und da wissen wir ,daß Jesus den Verlorenen noch nachgeht!!


Das Werk des Gesetzes im Herzen sind NICHT das Richten nach den AT Geboten ,sondern das Gesetz des Herzens ,sind Taten und Werke der Liebe.

Fazit: 
Das Gesetz des AT samt Geboten führt nur zur Begierde ,Sünde und Tod und führte im AT schon keinen zu Gott.

Der Neue Mensch nach der Auferstehung Christi steht aber unter dem Gesetz des Geistes ,das JETZT die Gnade besitzt und sich nicht mehr durch Gebote ,die nie was gebracht haben  nur den Tod , wieder unter das alte Gesetz des Fleisches richten soll !!

Cherub
 
VonOben 01.06.2025 14:42
Ein gesundes Mittel, den Irrtum bzw. die Verzerrung biblischer Inhalte zu prüfen: Wo ist Jesus Christus ? Bei all den Thora-Bekennern fehlt die Person des Sohnes Gottes meistens zu 100% . Das kenne ich so eigentlich nur von den Zeugen Jehovas. Da wird der Name Jesu Christi auch nicht angerufen.
 
Klavierspielerin2 01.06.2025 14:43
Ephraim Kishon sagte mal, dass man als Jude ein prima Atheist sein könne, man brauche ja nur die Gebote befolgen.
 
Avokado 01.06.2025 14:45
14:32
Und im Evangelium steht "am Anfang war das Wort"... 
Gottes Wort ist die Torah. Und die Propheten bestätigen die Torah.
Und wenn man lernunfähig ist, und die Torah über Bord wirft, ist die Folge, dass Suppenhuhnlehre dabei raus kommt. 

Klavier... bitte erzähl den Leuten keine Irrlehre.
 
(Nutzer gelöscht) 01.06.2025 15:07
Danke für den wirklich biblischen Vortrag, der sehr aufschlussreich ist. 
Gerade die Erklärung, was der Unterschied zwischen dem Gesetz  auf Steintafeln und dem Gesetz, das in unser Herz geschrieben ist, ist überzeugend. Das Gesetz  eine Last ? 
Interessant, was Baltes dazu erklärt 

Seine  Passage über Galater - eine Offenbarung, wie falsch die Bibelübersetzungen sind.
 
schaloemchen 01.06.2025 15:08
danke, interessant
 
Miri21 01.06.2025 15:21
Joh 1:1 Im Anfang war der Logos - das Wort, und das Wort war bei Gott, und GOTT war das Wort. (nicht die Torah!)

Durch ihn (Jesus Christus) und mit ihm und in ihm ist dir, Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit! Amen. 
Gelobt sei Jesus Christus!

Für den der Gott liebt sind das Gesetz und die Gebote nie eine Last, sondern ein Bedürfnis.
 
(Nutzer gelöscht) 01.06.2025 15:21
Sehr interessant finde ich folgende Feststellung:

Es gibt keine absolute Freiheit, sondern nur die Freiheit, wem ich gehorchen will.

Wer das Joch der Tora auf sich nimmt, wird frei vom Joch irdischer Herrscher und irdischer Belange. Aber wer das Joch der Tora abwirft, gerät unter das Joch irdischer Herrscher und irdischer Belange.

Wir sind allein frei durch das Gesetz Gottes
und durch Christus frei von dem Fluch des Gesetzes   = der Strafe des Gesetzes
 
schaloemchen 01.06.2025 15:23
...unser Wasser ist geweihtes Wasser, ihr geht lieber zum Duschen und nennt das dann" Taufe".

Taufe ist symbolisch ein Begräbnis des alten Menschen
dem vorausgetzt ist - GLAUBE

hat man je eine Leiche begraben indem man bißl "geweihte" Erde darauf streut?
es gäbe ein Gestank auf den Friedhöfen
von "Babybegräbnissen" ganz zu schweigen ...

der (religiöse) Mensch denkt sich irgend was aus 
vorbei an dem, was Christus lehrte
von wegen "Das Gesetzt ist in unsere Herzen" geschrieben und dann macht sich jede Denomination irgendwelche eigenen Gesetzte
der alte (fromme) Mensch ist rebellisch und eigensinnig
 
Klavierspielerin2 01.06.2025 15:33
Tja@schaloemchen, das ist eine gute Frage zur Weihe, warum wurde Jesus eigentlich geweiht?
Warum wurde der Jerusalemer Tempel geweiht?

Vor kurzem hatte ich entdeckt, dass die Römer bei der Zerstörung des Jerusalemer Tempel mit den erbeuteten ' Kultgegenständen ' das Kolosseum finanzierten.
Alles wurde entweiht.
Da fragt man sich doch, was bedeutet das denn, wenn etwas geweiht ist, oder entweiht wird?
Ist da Wirkung drin? Oder ist das bloß Tamtam der Juden gewesen.
 
Miri21 01.06.2025 15:34
14:42 Wo ist Jesus Christus?

Jesaja 53,4-6

„4 Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. 5 Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. 6 Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn“

Das Kapitel Jesaja 53 zählt unbestritten zu den bedeutendsten Abschnitten des Alten Testaments hinsichtlich des Messias. Jesaja 53 ist ebenfalls der zentrale Streitpunkt zwischen Juden, die Jesus/Jeschua als den Messias anerkennen, und solchen, die dies ablehnen. Für Rabbiner gehört dieses Kapitel zu den am meisten beunruhigenden, da es klar prophezeit, dass der Messias von seinem eigenen Volk abgelehnt, leiden und für die Sünden der Menschheit sterben wird. Seit dem Auftreten von Jesus Christus, der abgelehnt wurde, litt und starb, hat dieses Kapitel bei den Rabbinern große Verwirrung gestiftet. Vor etwa 1.000 Jahren wurde schließlich versucht, das gesamte Kapitel neu zu interpretieren und zu behaupten, dass es sich nicht auf den Messias beziehe.

Alles klar?!
 
Klavierspielerin2 01.06.2025 15:35
14:45, " am Anfang war der Logos"!
 
Avokado 01.06.2025 15:39
15:35  
 bleib du lieber bei deiner Sonderreligion, "Evangelium am Sabbat"...🤔
 
(Nutzer gelöscht) 01.06.2025 15:41
Die 10  Gebote des AT dienten dazu , dem fleischlichen alten Menschen seine Begierden und seine Sünden vorzuhalten um auf den Weg zur Erkenntnis zu gelangen ,daß ihm die Gnade und die Rechtfertigung vor Gott fehlt und er  diese nie selber auch nicht mit Geboten gefen die Begierden erlangen kann.

Als die Gnade Mensch wurde und das alte Gesetz durch das neue Gesetz des Geistes aufstellte brauchte die Gnade die Gebote nicht mehr.
Sie reduzierten sich alle auf das 1 Gebot der Liebe und Nächstenliebe.

Und warum brauchen wir nun die anderen Gebote und Gesetze samt Sabbat nicht mehr ?
Weil Christus die GNADE und seinen FRIEDEN in die Herzen gelegt hat.

Richtet man sich jetzt dennoch nach den Geboten, Sabbat und Gesetzen so verlieren wir die Gnade und den Frieden .

Denn die Gebote dienten dem Fleisch.

Cherub
 
Klavierspielerin2 01.06.2025 15:41
15:39, schalte du mal deinen ' Logos' ein!
 
(Nutzer gelöscht) 01.06.2025 15:41
Und woher wüsstet Ihr von dem Logos und den anderen Dingen, wenn sie nicht in der Tora und den Propheten aufgeschrieben worden wären !
Woran könnte man prüfen, dass die Prophetien z.B. über die Geburt Jesus wahr wären, wenn sie nicht aufgeschrieben gewesen wären. 
Eure Missachtung der Tora ist einfach nur peinlich.
 
Avokado 01.06.2025 15:46
15:21
Joh 1:1 Im Anfang war der Logos - das Wort, und das Wort war bei Gott, und GOTT war das Wort. (nicht die Torah!)

Miri21 ... Bitte öffne deine Bibel. Öffne dann bitte den Anfang. Frage: Welches Buch findest du dort? ... Sind das nicht die 5 Bücher Mose? Genau das ist die Torah. Der Anfang der Heiligen Schrift, der Anfang des Wortes (griech. logos) Gottes.  Johannes will, dass wir dort anfangen. Nicht hinten, denn das Ende erklärt sich vom Anfang.
 
Avokado 01.06.2025 15:50
15:21
Miri21 schreibt ... Joh 1:1 Im Anfang war der Logos - das Wort, und das Wort war bei Gott, und GOTT war das Wort. (nicht die Torah!)
--
@Miri21 ... Bitte öffne deine Bibel. Öffne dann bitte den Anfang. Frage: Welches Buch findest du dort? ... Sind das nicht die 5 Bücher Mose? Genau das ist die Torah. Der Anfang der Heiligen Schrift, der Anfang des Wortes (griech. logos) Gottes.  Johannes will, dass wir dort anfangen. Nicht hinten, denn das Ende erklärt sich vom Anfang.
 
JesusComesBackSoon 01.06.2025 15:51
Freiheit vom Gesetz kann in Wahrheit nur "Freiheit von der Verurteilung durch das Gesetz" bedeuten und eben dies aufgrund der Verdienste Christi.

Nicht umsonst schreibt Salomo:

Lasst uns am Ende die Summe von allem hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse. [PRED. 12,13-14]

Und Paulus schreibt:
Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! sondern wir richten das Gesetz auf. [RÖ. 3,31]

Jemand, in dessen Herz CHRISTUS - DER GESETZGEBER - durch den Glauben wohnt - auch das ist ein Ausdruck dessen, dass das Gesetz ins Herz geschrieben ist - wird in Übereinstimmung in Wort und Tat mit dem Gesetz Gottes leben und das soweit er es erkannt hat auch vollumfänglich und nicht nach Menschenlehre.
 
Klavierspielerin2 01.06.2025 15:54
Genau: keine Menschenlehren, die sind abzulehnen!
 
Miri21 01.06.2025 16:00
15:50 Joh kommt nicht auf Gen, Ex, Lev... zu sprechen sondern darauf, dass das Wort Fleisch wurde...

Joh 1:14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
 
Avokado 01.06.2025 16:03
16:00
Das hast du richtig erkannt. Mit Joh 1,14 handelt es sich um eine andere weiterführende Textstelle.
 
Avokado 01.06.2025 16:05
16:00
Wenn die Schrift Anfang meint, dann meint sie Anfang. Am Anfang war der Schöpfer so wie es Genesis beschreibt. Das Ende wird erklärt vom Anfang.
 
Miri21 01.06.2025 16:13
15:39 Es soll Leute geben, die am Freitagabend, am Samstagmorgen und am Sonntag zum Gottesdienst gehen und an diesen Tagen die Lesungen und Evangelien hören.

Kol 2:16 - So richte euch nun niemand wegen Speise oder Trank oder betreffs eines Festes oder Neumondes oder Sabbats.
 
VonOben 01.06.2025 16:25
zu 15:21 - Herbstprince  : Jesus Christus wurde also ein Fluch für uns, damit wir das Joch der Thora auf uns nehmen... 😧

Also, ich liebe wirklich die Thora, aber mein Herr heißt Jesus Christus und ich komme zu ihm, um sein Joch auf mich zu nehmen.

Danke, besser kann man nicht aufzeigen was passiert, wenn die Judaisten die Menschen von der Gnade des Evangeliums abschneiden und zu dem Gesetz zurückbringen ! Genau darum geht es im Galaterbrief ! Paulus war übrigens ein Thora-Experte , und dann wurde er zu einem Christus-Experten. Und etliche messianische Juden in Israel wachsen immer mehr im göttlichen Leben und wachsen damit auch in echtem geistlichen Urteilsvermögen. Viele werden zu Christus-Experten. Ja, da ist wirklich Freude im Himmel !
 
Sherezade 01.06.2025 16:28
Wie ich sehe wird hier  mit Unterstellungen gearbeitet...
Für alle Nachfolger ist Jesus der Messias!
Ist doch schön und ok, wenn einige Nachfolger den aramäischen Namen verwenden möchten...


Einige Schreiber haben das Video sicher nicht gesehen bzw. sich nicht damit auseinandergesetzt... tut halt weh, da man einen Korrekturkurs machen müsste...
Speziell, in der Bibelwissenschaft ist dies längst passiert... nur ohne viele sichtbare Konsequenzen...
Guido Baltes ist natürlich ein fieser Sektierer...deshalb ist er PD in Marburg und Tabor...noch dazu weichgespülter Landeskirchler...
Neben seiner eigenen  Arbeit bezieht er auch die Arbeit anderer Bibelwissenschaftler mit ein...Riesner, Frey, Schnelle *etc...


Die Überschrift ist bewusst so gewählt...bezieht sich auf einige Bibelübersetzungen...sei es der Text oder die Überschriften der Perikopen..sind zwar kein Bestandteil der Bibel...dennoch irreführend...
Findet man  u.a. noch in:
Elberfelder
Hoffnung für alle
Neue Genfer Übersetzung
alten Lutherbibel (1984)
etc...



Leider, hat cherub  den Römerbrief  ein bisserl missverstanden... wäre nur sinnlos, hier eine Ausführung zu  machen... so mit griechischer Grammatik,  Kontext und Stand der Bibelwissenschaften ( incl .Diskurs)...


In Geschichtsbüchern und Kirchengeschichten fehlt noch viel mehr ..wenn ich so die Kirchenväter/schriftsteller bewusst lese... auch Dinge, die man eher unter den Tisch kehrt, da wird einem ganz anders zumute...


Lesenswertes Buch und nach wie vor oder gerade jetzt aktuell:
 Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert/ Schwarz-Friesel, Reinharz


OT:
Klavierspielerin erwähnte die Zerstörung des Tempels, Plünderung und die Folgen...bislang dachte ich, dass dies zum normalen Basiswissen gehört und bekannt ist...incl. der römischen Münzen mit der Prägung "Judaea capta"...auch so viel Blut und Leid...



*Auf die Nennung römisch-katholischer Bibelwissenschaftler hab ich mal verzichtet... könnte die Anwesenden aus der RKK verwirren..
 
Miri21 01.06.2025 16:33
"Im Anfang war das Wort" ist der erste Vers des Johannesevangeliums (Joh 1,1) und ein zentraler Text im christlichen Glauben. Dieses "Wort" (Logos auf Griechisch) wird mit Jesus Christus gleichgesetzt und bezeichnet die Kraft, durch die Gott die Welt erschuf und die allgegenwärtige Gegenwart Gottes in der Welt. 

"Im Anfang":
Bezeichnet den Anfang der Schöpfung, die Zeit vor der Erschaffung der Welt. 
"war das Wort":
Das "Wort" ist hier nicht nur ein sprachlicher Ausdruck, sondern eine schöpferische und existenzielle Kraft, die Gott selbst ist. 
"und das Wort war bei Gott":
Das "Wort" steht in einer engeren Beziehung zu Gott, es ist nicht nur ein Werkzeug der Schöpfung, sondern ein wesentlicher Bestandteil Gottes. 
"und das Wort war Gott":
Der Vers stellt eine Identität zwischen dem "Wort" und Gott her, das "Wort" ist Gott selbst in seinem Schöpfungswerk und in seinem Verhältnis zur Welt. 

"Im Anfang war das Wort" beschreibt die Schöpfung aus dem Wort Gottes und die Identität dieses "Wortes" mit Jesus Christus. Es betont, dass Gott die Welt durch sein "Wort" geschaffen hat und dass dieses "Wort" in Jesus Christus in die Welt gekommen ist, um mit den Menschen in Kontakt zu treten.
 
JesusComesBackSoon 01.06.2025 16:47
Gottes Wort enthält schöpferische Kraft. Alle Gebote Gottes sind zugleich Befähigungen wenn sie im Glauben erfasst und angenommen werden. Dann sind sie auch keine Last sondern Geschenke für ein glückliches Leben. Das entspricht wahrem Glauben und der Gesinnung Christi.
 
Sherezade 01.06.2025 16:56
Thema ist eigentlich nicht der Prolog im Johannesevangelium und der Logos...
Da ist man dann übrigens u.a. in der weisheitlichen Theologie Israels.. auch bei der Tora...
 
Klavierspielerin2 01.06.2025 17:02
Mein Kommentar um 15:33h sind Fragen zur Weihe im Judentum , nicht die Finanzierung des Kolosseums😉
 
Klavierspielerin2 01.06.2025 17:15
Hier zum Thema:
" " Ich bin JHWH, dein Gott": Der Schlüssel zu den Zehn Geboten"
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/81275/
 
VonOben 01.06.2025 17:20
Was mich bei dem Vortrag wirklich stutzig gemacht hat: die Freiheit in 2.Kor.3,18 wird als Freiheit vom Gesetz interpretiert; dabei geht es hier doch um den Schleier, der weggenommen wird. Mose ist noch da, das Gesetz ist noch da, aber Israel wendet sich zum Herrn Jesus und so wird der Schleier (das Tuch) weggenommen. Wir sind folglich frei von dem Schleier und schauen die Herrlichkeit des Herrn im Angesicht Jesu Christi. Das hat doch mit einer vermeintlichen "Freiheit vom Gesetz" nichts zu tun.
 
Avokado 01.06.2025 17:24
Das Thema ist, dass man sich zuerst mit den Geschehnissen von Shavuot beschäftigt. Das Ende wird vom Anfang erklärt.
 
Sherezade 01.06.2025 18:14
Manche Menschen möchten den Inhalt nicht verstehen...ok, hätte simplere Sachen posten können...ist ein bisserl mittendrin...
Bin mir jedoch sicher, dass Menschen wie u.a.Zephora, Messianer oder Avocado genau wissen, warum ich genau dieses Video gepostet habe...
 
Avokado 01.06.2025 18:31
Ich fand das Video wirklich aufschlussreich... Überzeugt hat mich die Passage wo es um die nachträglich reingesetzten Überschriften in vielen Bibeln ging.

Es zeigt deutlich, dass man beim Bibeltext nichts weglassen und nichts hinzufügen soll. Die HFA fällt immer wieder als fehlerhafte Übersetzung auf.

Ich hab mir zu eigen gemacht mehrere Bibeln gleichzeitig zu lesen bzw. zu studieren. Sich mit griechisch, hebräisch, englisch anzufreunden kann nicht schaden.
 
Avokado 01.06.2025 18:32
Danke Sherezade...
 
Lapis 01.06.2025 19:05
Ich fand den Vortrag auch sehr gut und interessant zu hören, wie die neueren Bibelübersetzungen die entsprechenden Stellen etwas missverständlich übersetzen.
"Wir sind nicht frei vom Gesetz,
sondern wir sind frei durch das Gesetz"
das habe ich mir gemerkt.
Ich fand den Schluss noch sehr wichtig:
"Wir sind frei vom Urteil (vom Fluch) des Gesetzes."
 
Sherezade 01.06.2025 19:11
So ein ganz einfacher Klassiker zu den Kapitel-und Verseinteilungen... die kamen ja irgendwann im MA..
 Nach Lukas 2,20 machte man einen Cut ... neue Perikope, neuer Abschnitt... dies hatte dann zur Folge, dass man brav im Weihnachtsgottesdienst sass und Lk2, 21 natürlich nicht verlesen wurde...selber konnten sie die Schrift ja damals auch nicht lesen...

Klar, wir sind im Herzen beschnitten... jedoch zeigt diese Einteilung eben christlichen  Antijudaismus...bloss kein jüdischer Jesus...

Gibt noch viel mehr, wo man zusammenhängende Texte dadurch zerstückelt hat und es so auch zu falschen Bildern kommt...auch wenn es durchaus eine Erleichterung im Gespräch ist... diesen Hintergrund sollte man im Auge habe...
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