weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

Bücherverbrennung

Bücherverbrennung
Heute ist der Jahrestag der Bücherverbrennung Berlin 1933 gegenüber der Universität U.d.Linden.
Heinrich Heine: das war ein Vorspiel nur. Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.-
Heine kannte Auschwitz noch nicht

Kommentare

 
(Nutzer gelöscht) 11.05.2025 08:57
Lieber Putz, Guten Morgen - ich freue mich immer wieder über Deine Blogs.
 
Arina 11.05.2025 10:43
Im Mai1933 nimmt das Drama seinen Lauf.
Nazis verbrennen wichtiges Gedankengut. Vornehmlich Jüdischer Schriftsteller  wie "Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Heinrich Mann" u.a. fielen den Nazis zum Opfer. Aber auch andere politischen unliebsamen Schriftstellern wurden öffentlich verbrannt.
 
hansfeuerstein 11.05.2025 20:06
Es gibt nur eine Lehre die daraus zu ziehen ist, und die betrifft: Zensur.
 
(Nutzer gelöscht) 11.05.2025 20:11
Heinrich Heine find ick jut !!! 

 
Sherezade 11.05.2025 21:32
Es war noch so viel mehr ... Kunst und Musik...sei es nur Hindemith oder Robert Kahn... 

In NS Schulbüchern kam Heine durchaus vor... Loreley=  deutsche Volksdichtung...nur halt ohne Heine..

OT:
Geschichte der Zensur ist auch so ein Thema... gab z.B. auch Länder im 18/19Jhd... da durften z.B. Kant und Schiller nicht gelesen und  gedruckt werden...
 
bonawentura 11.05.2025 22:23
... haben wir doch alles wieder. Bücher, die aus den Bibliotheken entfernt werden, weil sie einen Zeitgeist nicht entsprechen. Wörter, die aus Liedern gestrichen werden. Verlage, welche nicht mehr bei Messen ausstellen dürfen. Parteiverbote.

Wenn jemand 1936 der Bevölkerung des 3. Reiches gefragt hätte, würden 75% angegeben, in einer Demokratie zu leben und keinesfalls in einer Diktatur. 

Viktor Klemperer faßt es so zusammen:
„Ich war noch nicht ein bißchen abgestumpft, ich war noch so ganz gewohnt, in einem Rechtsstaat zu leben, daß ich damals vieles für die tiefste Hölle hielt, was ich später höchstens für ihren Vorhof, für den Danteschen Limbo nahm. 
Immerhin: soviel schlimmer es auch kommen sollte, alles, was sich noch später an Gesinnung, an Tat und Sprache des Nazismus hinzufand, das zeichnet sich in seinen Ansätzen schon in diesen ersten Monaten ab.“
 
(Nutzer gelöscht) 11.05.2025 22:35
Bibelübersetzungen haben auch schon gebrannt, die angeblichen Ketzer auch ...

Heute werden in manchen Übersetzungen einfach Teile von Bibelversen weggelassen oder gleich ganze Verse ...

Lange war es dem gemeinen Kirchenvolk verboten die Heilige Schrift zu lesen. 

Was auch ganz modern ist: 

In manchen Büchern werden bei Neuauflagen oder bei Übersetzungen gleich ganze Kapitel unterschlagen. Deshalb bitte bei Bücheranschaffungen immer auch auf die Auflage achten!

Oder noch moderner und schneller:
Wenn eine Meinung hier nicht willkommen ist im Forum, dann wird gelöscht. Die Anklageschrift - natürlich völlig an der Realität vorbei - kommt per PN. (betrifft keiner der Anwesenden hier, ist aber Realität und grade mal 2 Tage alt)
 
hansfeuerstein 11.05.2025 22:45
Letzteres hat mit der Realität wenig zu tun. Bibelübersetzungen in Landessprache gab es relativ früh, der Großteil der Bevölkerungen konnte weder lesen noch schreiben.

Im 16. Jahrhundert war der Analphabetismus in Deutschland weit verbreitet, besonders unter den Bauern. Die Alphabetisierung begann erst langsam zu dieser Zeit und erreichte nur einen kleinen Teil der Bevölkerung. Die Massenproduktion von Texten und die Förderung durch die Kirchen trugen dazu bei, dass die Lesefähigkeit in Europa auf etwa 20% der erwachsenen Bevölkerung anstieg.

Vulgärlatein war die gesprochene Alltagssprache des Römischen Reiches, wozu auch das heutige Deutschland gehörte, die sich im Laufe der Zeit von der literarischen Schriftsprache (klassisches Latein) unterschied. Diese gesprochene Form des Lateinischen diente als Basis für die Entwicklung der romanischen Sprachen.
 
hansfeuerstein 11.05.2025 22:53
Hat nicht vor 2 Tagen jemand versucht mit einem Photoshop Fakefoto eine Polemik gegen die Kirche in Rom an die Unser zu bringen, ich kann mich da dunkel erinnern? Welcher Zusammenhang hier bestehen soll, leuchtet nicht ein.
 
(Nutzer gelöscht) 11.05.2025 22:53
Ich rede nicht nur vom Mittelalter wie du sicherlich weißt. 

Noch meine Mitschüler aus dem streng kath. Nachbarort haben es verwunderlich gefunden, wenn wir evangelischen im Reliunterricht eine Bibel nutzen. Und dass die Bibellesen in der Landessprache den kath. Mitchristen bis in die 1960iger Jahre nicht gestattet war, ist angeblich auch eine Lüge, ich weiss.

Und in gemischt-konv. Bibelkreisen müssen Extra-Bibeln ausgelegt werden, damit kath. Geschwister nicht in Gewissensnöte kommen, wenn sie denn aus Versehen eine Übersetzung erwischen sollten, die nicht von der Konfessionellen Obrigkeit abgesegnet ist. 
Sorry, das ist auch die Welt von heute.

Ich bin zwar blond, aber nicht so blond, dass ich das nicht wüsste. Und jetzt ein allseits 

guats Nächtle, in vielerlei Hinsicht.
 
hansfeuerstein 11.05.2025 22:56
Dass das Bibellesen bis in die 1960iger Jahre nicht gestattet gewesen wäre, trifft definitv nicht zu. Allerdings war der Kirchenbesuch bis in die 60iger Jahre auf einem enormen Niveau, weshalb auch das Land wuchs und gedien.
 
(Nutzer gelöscht) 11.05.2025 22:58
Es besteht kein Zusammenhang. Ich habe mich zu keinem Foto geäußert. Denn ich weiss nicht mal wie man hier in der Kommentarfunktion ein Foto hochläd. 

Also, weiter in den dunklen Erinnerungen kramen und viel Erfolg damit. Ich habe damit nichts zu tun.
 
hansfeuerstein 11.05.2025 22:59
Wenn die Leute bezüglich der Kirche bei der Wahrheit bleiben würden, wäre auch der Dialog ein ganz anderer...
 
(Nutzer gelöscht) 11.05.2025 23:09
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bibelverbot

Die Bibelverbote der römisch-katholischen-Kirche der Neuzeit stehen in Verbindung mit dem Bücherverbot im Rahmen des Index librorum prohibitorum („Verzeichnis der verbotenen Bücher“). Bibelübersetzungen in Volkssprachen waren lange Zeit grundsätzlich verboten, Ausgaben der Vulgata wurden fallweise auf den Index gesetzt.

Kurze Anmerkung: 
Die Vilgata ist doch die Autorisierte Fassung - soweit ich weiß. Und soweit mir bekannt ist, galt dieses Bibelverbot für kath. Laien bis in die 1960iger Jahre.

Und die Begebenheit die ich oben geschildert hatte zu meiner Schulzeit war in den 1970igern.

Und die Geschichte in diesem Bibelkreis hat sich bei einer Freundin zugetragen. Und in den 1980igern haben wir für kath. Jugendliche einen extra Hauskreis gegründet, weil Ev. Gemeinderäume diese Jugendlichen nicht betreten durften. 
Dankenswerter Weise ist Gott nicht abhängig von derlei Dingen und es kamen Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus Christus.

Das sind durchaus erlebte Wahrheiten und es ist nicht erfunden. Und nun gute Nacht.
 
hansfeuerstein 11.05.2025 23:13
Ich kenne das, unbedarfte Leute mit angeblichen "Bibelübersetzungen" zu konfrontieren und ihnen dann "Fragen" vorzulegen, die angeblich ihren "falschen Glauben" belegen würden. Mit dem 16 Jahrhundert begannen unterschiedliche Übersetzungen mit teils unterschiedlichen Inhalten bis Heute wie Pilze aus dem Boden zu schiessen, in denen jeder etwas anderes herausliest und damit meint den anderen zurechtweisen zu müssen.😉
 
hansfeuerstein 11.05.2025 23:42
Ab dem 5. Jahrhundert riet man den Laien, nicht alle Bücher der Bibel ohne Unterschied zu lesen, sondern vor allem das Neue Testament, da das Alte Testament leichter missverstanden werden könne.[2]
 
(Nutzer gelöscht) 12.05.2025 04:21
Ab dieser Zeit hat man insbesondere alles Jüdische aus dem Bewusstsein der Menschen auslöschen wollen, eine neue Religion des Christentums installiert, die Macht der Kirche gestärkt und die Tür für die Missachtung und später Verfolgung der Juden geöffnet.
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren