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Gottes Vergebung...

Gottes Vergebung...
...haben wir alle nötig, denn wir alle haben gesündigt.

Doch sind mit der Vergebung auch alle unsere Schulden bezahlt? 

Vielleicht bieten uns folgende drei Aufopferungen, die Möglichkeit, alle unsere Schulden zu begleichen...
...denn ER hat sie mit dem Kreuz auf sich geladen...durch sein Heiliges Blut sind wir erlöst.

1. Ewiger Vater, ich opfere Dir auf das heiligste ❤️ Jesu samt allen seinen Werken, die er auf Erden vollbracht, zum Ersatz für all das Gute, das ich heute und alle Tage meines Lebens unterlassen habe. 
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste! Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

2. Ewiger Vater, ich opfere Dir auf das heiligste ❤️Jesu Deines geliebten Sohnes, samt aller Liebe, womit er auf Erden seine Werke vollbracht, zum Ersatz aller Nachlässigkeiten, die ich mir heute und alle Tage meines Lebens in Übung des Guten zu Schulden kommen ließ.
Ehre sei dem Vater...

3. Ewiger Vater, ich opfere Dir auf das hochheiligste ️❤️Jesu Deines geliebten Sohnes, samt allen seinen Schmerzen, die er für unsere Erlösung erlitten zur Verzeihung aller Sünden, die ich heute und alle Tage meines Lebens in Gedanken, Worten und Werken begangen habe.
Ehre sei dem Vater...

Dosierung:  Einmal täglich abends

Kosten:        3 Minuten unserer von Gott geschenkten Zeit
                                           🕊️🕊️🕊️


Kommentare

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Sozo 03.03.2025 01:29
Ja, liebe Miri, Jesus hat am Kreuz für ALLE unsere Schuld bezahlt. Es ist vollbracht.
 
Klavierspielerin2 03.03.2025 08:54
Mich würde mal interessieren, wie der Ablass bei den ev.lutherischen Christen- bei denen es ihn ja noch gibt - definiert und gehandhabt wird ?
 
Sozo 03.03.2025 10:19
Ich frage mich, wo diese Idee überhaupt herkommt!? Biblisch ist das nicht...
 
(Nutzer gelöscht) 03.03.2025 11:28
Nein, biblisch ist das nicht - eher Kirchenlehre.

Biblisch ist: Jesus hat vergeben und damit auch alles bezahlt.

Kirchenlehre ist: Jesus vergibt - angeblich aber nur - wie wir ja sehen dürften in einem anderen Blog - nur in der kath. Beichte. Und dort wird einem ja bekanntermaßen dann auch "Buße" auferlegt - also eine Art Wiedergutmachung durch Vater-Unser-Gebete usw. Eine gute Methode, damit die Menschen einerseits 

Kirche brauchen und andererseits noch gleichzeitig das eigene fromme Ego pflegen können.

Ablass im kath. Sinne gibt es nicht. Wo steht bitte, dass es im Protestantismus Ablass gibt? 

Aber das ganze hat ja System: Man braucht angeblich ja geweihte Priester, Kirche, Ablass, das ganze System. 
Wenn man es konkret zu Ende denkt, dann wären ja im Umkehrschluss alle Menschen die diesem System nicht folgen bzw. angehören, verloren. Schon schauerlich.
Nein, ich bin nicht gehässig, ich kann mir nur nicht das logische Denken abgewöhnen. 

Und was ich auch schlimm finde: Rechtfertigung, dass Jesu Tod allein genügt, das wird auch abgelehnt. Traurig. 

Am besten ist immer noch: Bibel lesen und Hirn einschalten - das hat man doch auch von Gott bekommen, also bitte nutzen. Fröhliches und erkenntnisreiches Nachdenken wünsche ich allerseits.
 
Klavierspielerin2 03.03.2025 11:42
Was heißt denn " man braucht geweihte Priester", man " hat" sie in der rk-& den orthodoxen-Kirchen.
 
(Nutzer gelöscht) 03.03.2025 11:57
Den Anspruch, dass man geweihte Priester braucht - kam doch immer wieder hier - mit der Behauptung, dass sie in den Ev. Kirchen nicht geweiht seien - und jetzt bitte nicht wieder sagen, dass das nicht wahr wäre. 
Ich erinnere nur an den exklusiv-Anspruch. Ich kann eben das Hirn nicht ausschalten und erinnere mich daran.

Mir ist das ja in der Tat schnuppe. Denn ich bin an dieses System nicht gebunden. Ich habe nur Miris Frage beantwortet. Wahrscheinlich nicht in der gewünschten Form, aber das ist ja ein anderes Thema.

Wobei ich mir bei euch beiden - dir Klavierspielerin, Miri oder auch Bambus mittlerweile nicht mehr so sicher sind, ob die die Fragen die gestellt werden tatsächlich auch ehrliche Fragen sind. 
Oder ist es nicht vielmehr so, dass verkappt und versteckt einfach die Exlusivität einer Konfession hochgehalten werden muss? 
Den Eindruck habe ich leider schon etwas länger. 
Und wenn keine Antwort kommt ist das auch eine - wäre ja auch nichts neues. 
Schönen Tag noch - gehe jetzt kochen. Leider kann ich nichts virtuell rüber schieben. Eigentlich schade.
 
Klavierspielerin2 03.03.2025 11:59
Ja, in den ev. Kirchen gibt es kein Weiheamt.
 
Klavierspielerin2 03.03.2025 12:05
" Logisch denken" ist doch gut, ist ja auch biblisch!

Gibt's auch ein Rundschreiben dazu: 
FIDES ET RATIO
 
(Nutzer gelöscht) 03.03.2025 13:34
Wenn ich eine Frage habe, dann bete ich, lese in der Heiligen Schrift und denke nach. Ich möchte noch kurz auf die Eingangsfrage von Miri zurückkommen, ob Jesus alle Schuld bezahlt hat.

Mir ist die Begebenheit am Kreuz eingefallen, wo Jesus dem Schächer am Kreuz zusagt: Heute wirst du mit mir im Paradies sein. 

Bekanntermaßen starben den Kreuzestod in der damaligen Zeit Verbrecher, also Sünder, abgesehen von Jesus.
Demnach war dieser Mensch mit Jesus am Kreuz auch von Gott getrennt, hätte in die Hölle kommen müssen. Was er getan hat, warum, darüber schweigt die Bibel. Allerdings kann man sicher davon ausgehen, dass er nicht grundlos verurteilt war, also Sünder.

Jesus sagt ihm Vergebung seiner Schuld zu mit der Aussage, dass er mit IHM im Paradies sein wird.
Der Sünder bekommt Gottes Vergebung und ACHTUNG: 

Er kann in dieser Situation und in dieser Welt keine guten Taten mehr tun, keine Bußgebete aufsagen usw. Er kann nur die Zusage, Gottes Gnade, annehmen. Mehr geht nicht mehr.

Ihm ist vergeben und das reicht. 
Denn wir müssen auch bedenken:
Das Paradies, der Himmel ist wo Gott ist heilig, da hat gar keine Sünde irgendwie Platz. Und bekanntermaßen kann niemand in Gottes Gegenwart mit Sünde sein. Und genau aus diesem Grund war die Vergebung vollständig - die Schuld auch bezahlt.

Wie man es schafft Vergebung und Schuld bezahlen zu trennen, das habe ich noch nie verstanden. Hängt vermutlich daran, dass man davon ausgeht, dass man als Mensch irgendwie zur Erlösung beitragen kann - aber damit wertet man den Kreuzestod nicht nur ab, nein, damit - wäre - konsequent zu Ende gedacht - letztlich auch der Kreuzestod Jesu eigentlich überflüssig. Schon mal daran gedacht?
 
Miri21 03.03.2025 14:12
Es geht um ein Gebet. Wenn man glaubt, ein Gebet nicht beten zu können, weil es nicht in der Bibel steht, dann muss man es lassen.

2Chr 7:14 mein Volk aber, das meinen Namen trägt, beugt sich nieder, betet, sucht mein Angesicht und bekehrt sich von seinen schlimmen Wegen, dann höre ich es vom Himmel aus, verzeihe seine Sünden und bringe Heilung in sein Land.

Wenn man einen Schaden anrichtet (z.B. einen Außenspiegel abfährt) genügt es nicht, sich zu entschuldigen, sondern es ist auch notwendig, den Schaden wieder gutzumachen, indem man ihn der Versicherung meldet oder die Rechnung begleicht. Mit einem "Entschuldigung"  oder mit dem Hinweis, dass Jesus für uns alle Schuld bezahlt hat, wird ein Geschädigter nicht zufrieden sein. Insofern sind Vergebung und Schuld zwei Dinge.

Auch wenn durch unsere Sünde keinem Mitmenschen ein Schaden entsteht, entsteht ein Schaden für uns selbst, der unser Herz verhärtet und unsere Beziehung zu Gott trübt.

Dieses Gebet ist ganz sicher nicht Lehre der katholischen Kirche. Was allerdings nicht heißt, dass es der Lehre der katholischen Kirche widerspricht.
 
Miri21 03.03.2025 14:25
13:34 Mir ist die Begebenheit am Kreuz eingefallen, wo Jesus dem Schächer am Kreuz zusagt: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.
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Liebe Janinaj: Du schreibst, dass der Schächer direkt mit Jesus heute bzw. am selben Tag im Paradies war. Das ist auch unbiblisch, denn es steht geschrieben:

1Kor 15:4 er [Jesus Christus] wurde begraben und auferweckt am dritten Tage, den Schriften gemäß.
 
(Nutzer gelöscht) 03.03.2025 14:27
Miri, ich möchte mich nicht streiten. Ich habe nur versucht deine Frage zu beantworten. Und dass man Dinge die man beschädigt auch ersetzt ist wohl klar. Aber deine Frage habe ich als eine Frage auf der geistlichen Ebene aufgefasst und da kann ich zumindest keine Trennung sehen.

Was dieses vorformulierte Gebet betrifft:

#Ewiger Vater, ich opfere Dir auf das hochheiligste ️❤️Jesu #

Ich kann und werde es nicht beten und werde des demzufolge lassen. Warum:

Hier steht: Ich (sündiger Mensch), opfere Dir (heiliger Gott) das Herz Jesu.
Die Worte sollten man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Was bedeutet das? Ich (Mensch erdreiste mich) Gott Jesu Herz zu geben?
Wie komme ich als sündiger Mensch dazu? 


Ein Mensch kann Gott gar kein Opfer bringen, auch wenn es fromm klingen mag.  

Für mich ist das Hochmut schlechthin und - wirklich schlicht egal, ob es kath. Lehre entspricht oder nicht. Das bitte ich zu akzeptieren. Danke. 

Warum meinst du, dass du mit solchen "Gebeten" jemanden hilfst Miri? Wem nützt es? Es hilft Religiosität zu pflegen, da muss ich dir recht geben - ob man dadurch allerdings Jesus als den Erlöser findet - das wage ich sehr zu bezweifeln. Denn ich sehe nur, dass der Mensch im Mittelpunkt, im frommen Gewand und Hochmut vor Gott tritt. Und dann noch die Empfehlung wie oft man es beten soll, das ist Ritual - nichts weiter.

Sorry, tut mir leid. Und jetzt bin ich hier weg. 
Denn damit kann und will ich nichts zu tun haben.
 
Miri21 03.03.2025 14:27
Schon mal daran gedacht, was mit den anderen Schächer war, Janinaj? Es gab doch zwei Schächer...
 
(Nutzer gelöscht) 03.03.2025 14:45
Du kannst selbst nachlesen und denken. Und was ist, wenn Sünde nicht vergeben wird bei Jesus ist wohl klar. 
Und jetzt tschüss.
 
Miri21 03.03.2025 15:10
14:27 Miri, ich möchte mich nicht streiten.
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Ach ja? Mein Eindruck ist ein anderer. Du legst immer los, mit Verdächtigung z.B. dass
verkappt und versteckt einfach die Exlusivität einer Konfession hochgehalten werden müsse….

Tust du das nicht selbst, wenn du mit deiner „Heilsgewissheit“ und deiner „Rechtfertigungslehre“ kommst. Vergleiche ich die Aussage Hl. Augustinus (Kirchenvater) mit denen des Reformators oder erläutere, was Dietrich Bonhoeffer wohl unter „Billiger Gnade“ versteht, kommt von dir keine Silbe mehr.


14:27 Ein Mensch kann Gott gar kein Opfer bringen, auch wenn es fromm klingen mag. Für mich ist das Hochmut schlechthin
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David konnte es aber oder war er kein Mensch?
Ps 54:8 So will ich dir gerne Opfer bringen, will deinen Namen preisen, Herr, weil er so gütig ist.

Aber das Opfer bringen nicht wir, das brachte Jesus. Wir nehmen nur die Erlösung an und erinnern uns an das vollkommene Liebesopfer Jesu und zeigen unsere Dankbarkeit.

Kol 1:12 möget ihr in Freude Dank sagen dem Vater, der uns befähigt hat, Anteil zu erhalten am Erbe seiner Heiligen im Lichte.
Kol 1:13 Er entriss uns der Gewalt der Finsternis und versetzte uns in das Reich des Sohnes seiner Liebe,
Kol 1:14 in dem wir die Erlösung haben [durch sein Blut], die Vergebung der Sünden.
 
Sozo 03.03.2025 15:13
Miri, das einzige, was du opfern kannst ist Dank und Lobpreis !!! Lest doch bitte die Bibel, das ist Wort Gottes. Und unterscheidet bitte, was vor und was nach dem Kreuz geschah und schmeißt nicht alles durcheinander! Diese Kirchenlehren über Ablass etc. sind nicht biblisch.
 
Miri21 03.03.2025 15:26
11:28 Biblisch ist: Jesus hat vergeben und damit auch alles bezahlt.  ?????????

Eine falsche Aussage, die so nicht mal in der Bibel steht!
Wir beten doch auch im Vaterunser „Vergib uns unsere Schuld, wir auch wir vergeben unseren Schuldigern…“ und nicht „Jesus hat vergeben und alles bezahlt“… So hat vielleicht ein Reformator das Vaterunser gelehrt, aber kein Jesus Christus!!!

So hören wir von Jesus, dass wir nicht siebenmal, sondern bis siebzigmal siebenmal vergeben müssen. Jesus vergleicht das Himmelreich mit einem König, der Abrechnung halten wollte mit seinen Knechten.

Mt 18:34 Voll Zorn übergab ihn sein Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt hätte.
Mt 18:35 So wird auch mein himmlischer Vater mit euch verfahren, wenn ihr nicht, ein jeder seinem Bruder, von Herzen verzeiht."

Ein Christ, der nicht bereit ist, anderen zu vergeben, behindert damit seine Beziehung zu Gott (Matthäus 6,15) und kann Bitterkeit und den Verlust von Belohnungen ernten (Hebräer 12,14-15; 2. Johannes 1,8).
 
Miri21 03.03.2025 15:53
15:13
Jesus sagt von sich: Denkt nicht, ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen aufzuheben, sondern zu erfüllen. (Mt 5:17)

Daran erkenne ich, dass ich hier nicht unterscheiden muss, was vor und nach Jesus Tod am Kreuz geschah! Wenn für dich das AT seine Gültigkeit verloren hat, dann bitte... 
Vielleicht solltest Du selber mal genauer die Heilige Schrift lesen?

Wenn wir die Erlösung annehmen und erinnern wir uns an das vollkommene Liebesopfer Jesu und zeigen unsere Dankbarkeit, dann hat das nix mit Kirchenlehre oder Ablass zu tun, sondern ist biblisch, wie man das auch in folgenden Versen erkennen könnte:

Kol 1:12 möget ihr in Freude Dank sagen dem Vater, der uns befähigt hat, Anteil zu erhalten am Erbe seiner Heiligen im Lichte.
Kol 1:13 Er entriss uns der Gewalt der Finsternis und versetzte uns in das Reich des Sohnes seiner Liebe,
Kol 1:14 in dem wir die Erlösung haben [durch sein Blut], die Vergebung der Sünden.
 
Miri21 03.03.2025 16:16
Ist Reue notwendig?

Petrus wies andere Menschen an: „So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden“ (Apostelgeschichte 3,19)

Ich erkenne hier, dass Reue notwendig ist um Vergebung zu erlangen.

In Lexikoneinträgen für „Buße tun“ und „Buße“ werden Gefühle wie Reue, Gewissensbisse und Zerknirschung über falsche Taten hervorgehoben. Natürlich erwartet Gott tiefe Gefühle „göttlicher Reue“ für unsere Sünden (2. Korinther 7,9-10). Je mehr wir erkennen, wie zahlreich unsere Sünden sind und wie übel sie in Gottes Augen sind, desto größer wird unsere Scham und unsere Traurigkeit sein.

2Kor 7:10 Denn die Betrübnis im Sinne Gottes bewirkt Umkehr zum Heile, die nicht gereut; die Betrübnis der Welt aber bewirkt Tod.
 
Sozo 03.03.2025 17:21
Im Vaterunser lehrte Jesus zu Gott als Vater zu beten! Deshalb heißt es auch so... 
Ans Kreuz ging er danach!
 
Miri21 03.03.2025 18:49
Ja genau, Jesus lehrte uns seinen Vater im Himmel um Vergebung für unsere Schuld zu bitten!
 
Miri21 03.03.2025 19:17
17:21 Ans Kreuz ging er danach!
??????????????

Jesus ging nicht ans Kreuz, er wurde gekreuzigt/hat sich für uns kreuzigen lassen, damit wir Gnade finden bei Gott.

Mk 10:33 "Seht, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und der Menschensohn wird den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten [und Ältesten] überliefert werden, und sie werden ihn zum Tode verurteilen und an die Heiden ausliefern.
Mk 10:34 Sie werden ihn verspotten und anspeien, ihn geißeln und töten; nach drei Tagen aber wird er auferstehen."
 
done 03.03.2025 20:03
der wert der opfer kommt doch immer mehr der eigennen psyche zu gute, wer sich nicht im schweisse seines angesichtes das brot verdient, schätzt es auch nicht...
 
Sozo 03.03.2025 20:16
Er hat es freiwillig getan, Miri. Zur Vergebung unserer ganzen Schuld. Es ist erledigt. Wenn Schulden beglichen sind, sind sie beglichen. 
Das ist das vollbrachte Werk! Errettet bist du, wenn du das glaubst. Im tiefsten Meer hat er unsere Schuld versenkt. Und denkt nicht mehr daran. Jesu Blut hat uns reingewaschen und zwar ein für alle Mal. Das ist der rettende Glaube! 

Es gehört in einer Beziehung dazu, dass man sich entschuldigt, wenn man den Anderen verletzt hat und so können wir das auch tun, wenn wir merken, dass wir etwas falsch gemacht haben. Aber nicht zum Zwecke der Errettung, denn die hat Jesus am Kreuz erwirkt! Das ist SEIN Werk!
 
done 03.03.2025 20:24
sozo, es gibt soviel zu tun, wenn das werk nicht richtig weitergeführt wird verödet es...
 
Miri21 03.03.2025 22:59
20:16 Er hat es freiwillig getan, Miri.
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So steht es nicht in der Bibel. Das Wort „freiwillig“ kommt nicht in Zusammenhang mit dem Kreuzesopfer vor.

Sondern es steht geschrieben, dass Jesus Christus gehorsam den Willen seines Vaters tat und aus Liebe sein Leben hingegeben hat.
Joh 15:13 Eine größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde.

In Mich 7:19 steht „Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Sünden zertreten und all unsere Vergehen in Meerestiefen versenken.“

Kann man sich erbarmen, wenn der andere um seine Schuld nicht weiß oder nichts davon willen will?

Hebr 10:19-22 "Da wir nun, Brüder, zuversichtliche Hoffnung haben, in das Heiligtum einzugehen im Blute Jesu, auf einem Weg, den er uns neu und für bleibend eröffnet hat durch den Vorhang, das ist sein Fleisch, und da wir einen erhabenen Priester haben über dem Hause Gottes, so lasst uns hinzutreten
- mit aufrichtigem Herzen,
- in der Erfülltheit des Glaubens,
- die Herzen gereinigt von einem bösen Gewissen und
- den Leib gewaschen mit reinem Wasser."

„Von ein für alle Mal reingewaschen“ steht da nix, Hebr 10 zeigt deutlich gewisse Bedingungen, die erfüllt sein müssen.

So wie du das schreibst und auslegst, wären auch die Seligpreisungen überflüssig. Denn nach deinen Worten wären alle gerettet die glauben. Nach dem Motto: „Wer glaubt wird selig.“

In Gallater 5 steht, dass wir im Geiste wandeln sollen…uns einander in Liebe dienen sollen. Es ist von Werken des Fleisches die Rede und von den Früchten des Geistes.
Die zu Christus Jesus gehören, haben ihr selbstsüchtiges Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden ans Kreuz geschlagen. Wenn wir aber leben im Geiste, lasst uns im Geiste auch wandeln.

Ne ne meine Liebe, was du schreibst, sind Reformatoren-Illusionen.

Schon Edmund Ruhenstroth kam zu folgender Erkenntnis:
Zum Himmel müssen alle Frommen
sehen, wie sie selber kommen.
Zur Hölle, sagt man unverhohlen,
mag uns doch der Teufel holen.

Da unser Leben ewig ist, sollte man kein Risiko eingehen und einfach Jesu Worte Glauben schenken:
Mt 7:13-14 Geht hinein durch das enge Tor! 
Denn weit ist das Tor, und breit ist der Weg, der ins Verderben führt, 
und viele sind es, die hineingehen auf ihm.
Doch wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, 

und wenige sind es, die ihn finden.
 
Sozo 04.03.2025 00:30
Ja, @done, absolut. ABER wir müssen unterscheiden zwischen der Errettung und der Heiligung! Die Heiligung ist nicht Bedingung für die Errettung! 

Römer 10,9
Wenn ihr also mit dem Mund bekennt: "Jesus ist der HERR", und im Herzen glaubt, dass Gott ihn vom Tod auferweckt hat, werdet ihr gerettet.

Joh. 3,16
Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat.

Glauben muss man zur Errettung! Und annehmen, was Jesus getan hat 😉.

Die Heiligung geschieht durch Veränderung des Sinnes. Diese geschieht im seelischen Bereich (der Verstand ist Teil der Seele,  nicht des Geistes!) nach der Wiedergeburt, welche im Geist geschieht und heilsentscheidend ist.

Römer 12,2
Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen möget, welches da sei der gute und vollkommene Gotteswille.
 
Miri21 04.03.2025 07:36
In Offenbarung 3,14-22 sagte der Herr zur Gemeinde in Laodizea folgendes: „Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“
Der Herr möchte, dass unsere Herzen allezeit brennen – dass sie von einer inbrünstigen Liebe für Ihn und für andere Gläubige entflammt sind. „Ständig soll das Feuer auf dem Altar brennen und nie verlöschen“, war das Gesetz des alten Bundes (3. Mose 6,6).
 
Sherezade 04.03.2025 08:49
@Miri,
vielleicht hilft Dir dieser Artikel ...

https://www.domradio.de/artikel/warum-ist-jesus-am-kreuz-gestorben


Die Freiwilligkeit  erkennt man deutlich im Galaterbrief 1, 4...dahingeben...
 
Miri21 04.03.2025 10:34
Shere, mir ist das durchaus klar. Gal 1,4 drückt nichts anderes aus als Johannes 15,13.

dem Herrn Jesus Christus, Gal 1:4 der sich hingab für unsere Sünden, damit er uns errette aus der gegenwärtigen bösen Welt nach dem Willen unseres Gottes und Vaters,
Gal 1:5 dem die Ehre ist von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Allerdings wenn es heißt, er ging freiwillig ans Kreuz...dann klingt es so, als sei es nichts Besonderes gewesen. Jesus hat aber auch eine menschliche Natur gehabt. Die menschliche Natur schreckt vor Schmerz, Leid und Qual zurück. Jesu (göttliche Natur) musste seiner menschlichen Natur Gewalt antun. Gewalt, die aufgrund der Sünde und Schlechtigkeit von uns notwendig war. Es war ein unvorstellbar schweres Opfer, das zugleich die Tragweite unserer Sünden offenbart. Eine göttliche Person hat sich erniedrigt bis ans Kreuz und so die Erlösung für uns ermöglicht.

Mir ist inzwischen eingefallen, wie ich als Kind vom Wundenrosenkranz las. Da heißt es unter anderem "Ewiger Vater ich opfere dir auf die Wunden unseres Herrn Jesus Christus, um die Wunden unserer Seele zu heilen." Da hab ich meine Mutter gefragt, wie das gehen soll und dass ich das nicht kapiere. Sie hat mir dann glaub ich erzählt, ich solle das "opfere auf" durch "siehe" ersetzen. Beim Barmherzigkeitsrosenkranz heißt es "Ewiger Vater ich opfere dir auf das kostbare Blut unseres Herrn Jesus Christus". Nur im Traenenrosenkranz heißt es "schau auf die Tränen..."
Insofern kann ich jetzt auch verstehen, was Janinaj wollte.

Der Sinn des Opferns
Opfern bedeutet, dem Herrn all das zu geben, was er von unserer Zeit, unserem irdischen Besitz und unserer Kraft fordert, um sein Werk voranzubringen. Der Herr hat geboten: „Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen.“ (Matthäus 6:33.) Unsere Opferbereitschaft ist ein Zeichen dafür, wie sehr wir uns Gott zugewandt haben. Immer schon sind Menschen geprüft worden, ob wir das, was von Gott ist, in unserem Leben an die erste Stelle setzen.
Gleichzeitig ist alles in unserem Leben so gering, dass es nicht würdig ist, Gott aufgeopfert zu werden...
Im Grunde sind nur das Kreuzesopfer Jesu, sein kostbares Blut... usw würdig dem Herrn vor Augen gestellt zu werden.

Die Eucharistie ist das Gedächtnis des Pascha Christi, die sakramentale Vergegenwärtigung und Darbringung seines einzigen Opfers in der Liturgie seines Leibes, der Kirche. In allen Hochgebeten finden wir nach den Einsetzungworten ein Gebet, das Anamnese oder Gedächtnis genannt wird.
 
Miri21 04.03.2025 12:46
Die Engel beneiden die Menschen (nach M. Valtorta. Der Gottmensch II/218f, Worte Jesu an seine Jünger)

Jesus: «Ich sage euch nun eine Wahrheit, die von meinen Feinden als eine Lästerung angesehen würde. Doch ihr seid meine Freunde. Ich spreche für euch, meine erwählten Jünger: die Engel, reine und vollkommene Geister, die im Lichte der allerheiligsten Dreifaltigkeit frohlocken, sind in ihrer Vollkommenheit —und sie wissen dies— euch Menschen gegenüber, die ihr noch fern vom Himmel seid, im Nachteil. Dieser besteht darin, dass sie nicht imstande sind, sich aufzuopfern und zu leiden, um an der Erlösung der Menschen mitzuwirken.

Und was dünkt euch? GoTT nimmt nicht einen Engel und sagt zu ihm: «Sei Erlöser der Menschheit! ER nimmt seinen Sohn. (und ER weiss, dass, obgleich dessen Opfer unermesslich und seine Macht unendlich ist, noch etwas fehlt, um die Summe der Verdienste der Summe der Sünden, die von Stunde zu Stunde zunimmt, entgegenstellen zu können, nimmt ER nicht andere Engel, um das Mass vollzumachen, und sagt zu ihnen: «Leidet, um Christus nachzuahmen! sondern ER sagt es euch Menschen. Dies ist seine Vatergüte, die keinen Unterschied machen will zwischen dem Sohn seiner Liebe und den Söhnen seiner Macht. ER sagt zu euch: «Leidet, bringt Opfer und seid meinem Lamm ähnlich. Seid Miterlöser! Ich sehe Engelscharen, die für einen Augenblick in ihrer schwebenden, anbetenden Verzückung vor dem dreieinigen GOTT innehalten, niederknien, das Antlitz zur Erde neigen und sagen: «Ihr Gesegneten, die ihr leiden dürft mit Christus und für unseren und euren ewigen Gott!»

Viele werden diese Grösse noch nicht begreifen. Sie übersteigt das menschliche Mass. Doch wenn das Opfer dargebracht und das ewige Getreidekorn neu gekeimt haben wird, um nie mehr zu sterben, nachdem es geerntet, gedroschen, gereinigt und im Erdreich begraben worden ist, dann wird der übergeistige Erleuchter kommen und die Geister erleuchten, auch die späteren, die aber dem Erlöser Christus treu geblieben sind. Dann versteht ihr, dass ich nicht gelästert, sondern euch die höchste Würde des Menschen kundgetan habe: Miterlöser zu sein, auch wenn man zuvor nur ein Sünder war. Bereitet euch also darauf vor in der Reinheit des Herzens und der Absicht! Je reiner ihr seid, um so tiefer versteht ihr, dass die Unreinheit, wie auch immer sie sein mag, nur Rauch ist, den Blick und den Verstand verdunkelt.

Seid rein! Beginnt damit beim Körper, um dann im geistigen Bereich weiterzumachen. Beginnt bei den fünf Sinnen, um dann zu den sieben Leidenschaften überzugehen. Beginnt mit dem Auge, dem König der Sinne, der den Weg zu den heißesten Verlangen öffnet. Das Auge sieht das Fleisch der Frau und begehrt das Fleisch. Das Auge sieht den Reichtum der Reichen und begehrt das Gold. Das Auge sieht die Macht der Regierenden und begehrt die Macht. Euer Auge sei ruhig, ehrbar, sittsam und rein, und ihr werdet ruhige, ehrbare, sittsame und reine Wünsche haben. Je reiner euer Auge ist, um so reiner wird euer Herz sein.»
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