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...die ihn von ganzem Herzen suchen.

...die ihn von ganzem Herzen suchen.
2 Glücklich sind, die seine Zeugnisse bewahren, die ihn von ganzem Herzen suchen.
3 Die auch kein Unrecht tun, die auf seinen Wegen wandeln!
4 Du hast deine Vorschriften geboten, dass man sie eifrig beobachte.
5 Oh, dass doch meine Wege beständig wären, deine Ordnungen zu halten! (Ps 119:2-5, Elb)

3. ...Sie wandeln auf seinen Wegen. Sie gehen nicht nur einfach auf der großen Landstraße des allgemeinen Sittengesetzes dahin, sie merken auch auf die schmalen Fußwege der einzelnen Gebote und Forderungen. Wie sie jede Tatsünde meiden, so suchen sie auch von jeder Unterlassungssünde frei zu bleiben. Und wiederum geben sie sich nicht damit zufrieden, dass, was sie tun, nicht sträflich sei, sondern ihr Bestreben ist dahin gerichtet, wirklich das Rechte zu tun, Gutes zu vollbringen. Mag der Einsiedler aus der Welt flüchten, um nichts Böses zu tun, der rechte Heilige lebt in der menschlichen Gesellschaft, um hier Gott zu dienen, indem er auf seinen Wegen wandelt. Unsere Gerechtigkeit muss also sowohl im Tun des Guten wie im Nichttun des Bösen bestehen, und das Letztere wird nicht lange standhalten, wenn wir das Erstere versäumen. Der Mensch muss sich für einen Weg entscheiden; folgen wir nicht dem Pfade, den uns Gottes Gebote vorzeichnen, so werden wir uns bald auf dem Wege der Gottlosigkeit befinden. Das Sicherste ist, in jedem Augenblick Recht zu tun, dann bleibt für das Böse gar keine Zeit übrig. Unser Vers schildert den Gottesfürchtigen, wie er wirklich ist; wohl hat er seine Fehler und Schwächen, aber er hasst das Böse, er gestattet sich keine Übertretungen, er liebt den Weg der Wahrheit, der Gerechtigkeit, der Heiligkeit, und es ist sein Weg, der Weg, den er eingeschlagen hat. Er behauptet nicht, vollkommen zu sein, außer in der Sehnsucht seines Herzens; und darin ist er allerdings heilig, denn er lechzt danach, von jeglicher Sünde frei zu werden, in alle Heiligkeit hineinzuwachsen.

(Charles Haddon Spurgeon)

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 07.02.2024 10:11
Wer ernsthaft seine Ewigkeit bei Gott verbringen will, muss nach Heiligung streben.
Im 3. Mose wird die Forderung Gottes, dass wir heilig sein sollen, weil er heilig ist, mehrfach gefordert. So heißt es: 
Darum sollt ihr mir heilig sein; denn ich, der HERR, bin heilig, der euch abgesondert hat von den Völkern, daß ihr mein wäret. 3. Mose 20,26

Petrus wiederholt es:"Denn es steht geschrieben: Ihr sollt heilig sein; denn ich bin heilig". 1.Petr. 1, 16 

Aber Gott will keine "Säulenheilige" sondern Menschen, die die Gnade nicht als selbstverständlich hinnehmen, sondern Menschen, die Seine Nähe suchen und aus Liebe zu Gott Seinen Willen tun und den Nächste lieben, ihn wahrnehmen, in seiner Schwäche annehmen, die in Gutes Tun nicht müde werden.
 
(Nutzer gelöscht) 07.02.2024 10:35
Zitat: 
Mag der Einsiedler aus der Welt flüchten, um nichts Böses zu tun, der rechte Heilige lebt in der menschlichen Gesellschaft, um hier Gott zu dienen, indem er auf seinen Wegen wandelt.

Wir können große Worte machen und uns viel vornehmen. Was bleibt im täglichen Leben? 
Ich stelle mich Gott zur Verfügung und lasse mich nicht mit den Gottlosen ein. 
Ich bleibe Gott treu und laufe nicht mit. 
Ich vergebe und liebe auch meine Feinde. 
Ich halte mich zu den Niedrigen.

Es gibt hier viele Einsiedler, die sich verschanzen, damit sie ungestört Böses tun können.
Ein Mensch ohne Gott lebt in der Finsternis und er zieht andere Menschen mit hinunter.
Wenn wir im Licht wandeln, sollten wir Vorbild sein und Menschen fragend machen. Sie sollten spüren, daß Gott mit uns ist.
In der Gesellschaft Gottloser ist kein Platz für den, der sich heiligt = absondert.
Yeshua verließ abends Jerusalem, um mit dem Vater allein zu sein.
Er verließ auch den Tempel.

Matthäus 17:
17 Da antwortete Jesus und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht! Wie lange soll Ich bei euch sein? Wie lange soll Ich euch ertragen?
 
vertrauen2015 07.02.2024 11:04
Sei Licht an diesem Ort, wo der HERR dich hingepflanzt hat. 

JESUS wurde geboren an einem immer dunkler werdenden Ort und wurde Den Menschen ein helles Licht, die keine Hoffnung mehr hatten.
 
Zeitzeuge 07.02.2024 17:15
Zitat:
Wir können große Worte machen und uns viel vornehmen. Was bleibt im täglichen Leben? 

Ich möchte nicht wohlklingende, gesalbte Worte formulieren, es ist auch verständlich, den widrigen Umständen im eigenen Land entfliehen zu wollen, bevor alles zusammen bricht. Ein selten gewordener Charakter jedoch hat bereits in der Kinderstube gelernt, sich den Herausforderungen zu stellen, um Verantwortung zu übernehmen und wie selbstverständlich nach Lösungswege zu suchen.
Das Volk das den Wert der eigenen Kultur nicht schätzen gelernt hat, wird sich zwangsläufig in einer anderen auflösen, das entspräche dann wohl auch den Vorgaben.
 
(Nutzer gelöscht) 07.02.2024 18:22
@Zeitzeuge
Also ich fühle mich zuerst dem weltweiten Volk Gottes zugehörig und das beschränkt sich nicht auf Deutschland.
Wäre ja schlimm, wenn man nur mit Deutschen Kontakt hätte.
In Deutschland könnte ich gar nicht leben mit meiner Minirente und den hohen Kosten - nach fast 40 Jahren harter Arbeit und reichlich Steuern und Beiträgen.
Ich war noch nie stolz, Deutscher zu sein.
Habe mir meine Eltern und Nationalität nicht ausgesucht, die Konfession und Sprache, in der ich aufwuchs, auch nicht.
Ich bin dort zu Hause, wo Gott mich hinschickt und wo ER mit mir ist.
 
Zeitzeuge 07.02.2024 19:17
Danke dir für deine ehrliche Stellungnahme.

Ich selbst würde für mich auch nicht gerade die Formulierung "Stolz" verwenden, aber dankbar für meine Herkunft, daß bedeutet auch nicht weiniger andere Kulturen zu schätzen, aus dem großen Pool der Menschheitsfamilie.

Da ich gerne Ursache und Wirkung der Dinge verstehen möchte, hier ein Beispiel für den von Wilhard Becker formulierten "Freiheitstyp":

Wer sich als Kind nicht mit der Geschlechtsrolle des gleichgeschlechtlichen Elternteils idenfiizieren konnte, findet später schwer zu seiner Rolle als Mann oder Frau. Das Kind ist dann im Hinblick auf seine Geschlechtsrolle verunsichert, weil es kein ermutigendes oder schützendes Vorbild hatte. Es entwickelt sich zu einem sogenannten Freiheitstyp, dessen auffällige Merkmale darin bestehen, gerne eine Rolle zu spielen und dabei Grenzen zu ignorieren. Die tiefsitzende Unsicherheit wird verdeckt durch ein nach außen sicheres Auftreten. Oft entwickeln sich daraus schauspielerische Talente und kreative Fähigkeiten. Ein Nachteil zeigt sich in der Unfähigkeit, eigene Fehler zu erkennen und zuzugeben.
 
(Nutzer gelöscht) 07.02.2024 19:41
Meine Freiheit habe ich von meinem Vater gelernt: Immer ehrlich und fleißig sein, niemals aufgeben, nie von Unterstützung und Almosen leben. Gott hat für mich gesorgt in allen Schwierigkeiten, weil ich Ihm vertraut habe und weiter vertraue. Er ist mein Fels.

Psalm 18,3 Der Herr ist mein Fels, meine Burg und mein Retter; mein Gott ist mein Fels, in dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine sichere Festung.

Mein Vater wäre nie ins Ausland gegangen. Er hat an die CDU und das christliche Deutschland geglaubt, bekam aber zuletzt auch Zweifel.
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