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"...siehe, Neues ist geworden"

"...siehe, Neues ist geworden"
17 Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2.Kor 5:17, Elb)

Christus duldet unsere Vorurteile nicht; er stellt sich gegen sie und vernichtet sie. Wir meinen leicht, Gott legte Wert auf bestimmte Ansichten, die wir haben. Und weil wir sie nicht als Vorurteile erkennen, sind wir sehr sicher, dass er uns nicht so zu behandeln braucht, wie er andere behandeln muss. Manchmal denken wir sogar: „Zu anderen muss Gott manchmal sehr streng sein, aber bei mir weiß er natürlich, dass meine Vorstellungen richtig sind.“ Aber wir müssen lernen, dass Gott nichts akzeptiert, was zum alten Leben gehört! Er bestätigt unsere Vorurteile nicht, sondern baut sie bewusst ab. Es gehört zu unserer Erziehung, dass wir die planmäßige Vernichtung unserer Vorurteile erleben und sehen, wie Gott dabei vorgeht. Gott nimmt nichts wichtig, was wir von uns aus mitbringen. Er will nur eines von uns und das ist bedingungslose Hingabe.

Wenn wir neugeboren sind, fängt der Heilige Geist an, seine neue Schöpfung in uns zu gestalten, und irgendwann wird nichts mehr vom alten Leben übrig sein. Unsere düstere Lebensanschauung verschwindet und ebenso unsere alte Einstellung zu den Dingen und wir sehen, dass „alles von Gott“ ist. Wie können wir zu einem Leben ohne Begehrlichkeit, Egoismus und ohne Empfindlichkeit gegen den Spott der anderen finden? Echte Liebe „ist langmütig und freundlich …, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu“.

Wie bekommen wir solche Liebe? Das ist nur möglich, wenn wir nicht zulassen, dass etwas vom alten Leben bleibt, und uns stattdessen einfach vollkommen auf Gott verlassen – so vollkommen, dass wir nicht mehr Gottes Geschenke suchen, sondern nur Gott selbst. Sind wir so weit, dass unser Vertrauen zu Gott nicht beeinträchtigt wird, auch wenn er uns eine Zeit lang keine besondere Wohltat zukommen lässt? Wenn wir erst wirklich sehen, wie Gott handelt, dann werden uns die äußeren Ereignisse nie mehr so wichtig, denn dann trauen wir wirklich unserem Vater im Himmel, den die Welt nicht sehen kann.

(Oswald Chambers)

Kommentare

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paloma 23.10.2023 08:24
Sich von Gott verändern lassen.
Danke,dass du das jeden Tag tun willst,so dass auch wir sagen können:
Nicht mehr ich,sondern Christus in mir....
 
(Nutzer gelöscht) 23.10.2023 09:17
Jesus hat anhand einiger Beispiele eindeutig gezeigt, dass die Nachfolge nur möglich ist, wenn man alles Alte, auch das Geliebte, hinter sich lässt. Ob es der Reichtum beim reichen Jüngling war, oder die Eltern, die man verlassen können musste.
Aber dies ist wirklich nur möglich, wenn wir überzeugt sind, dass der kostbarste Schatz Jesus selbst ist. 
Dies erkennen wir nur, wenn wir eine Begegnung mit Jesus hatten, unser altes Leben hinter uns lassen und wir den Heiligen Geist empfangen haben, der uns eine völlig neue Denkrichtung und nie gekannte Liebesfähigkeit gibt.     
Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben ist. Römer 5,5.
 
(Nutzer gelöscht) 23.10.2023 09:24
Das ist mein Taufvers. Und ich bin so dankbar, dass aufgezeigt wird, dass wir Altes zurücklassen können und dürfen. Jesus hat uns neu geschaffen, den neuen Menschen. Ich muss mir das auch immer wieder bewusst machen. Und wenn ich das tue, dann darf ich mit froh und unbelastet tun, auch getröstet vorwärts gehen. Dafür bin ich dankbar. 
 
Zeitzeuge 23.10.2023 13:51
Zur Info:
In meinem Blog wird nur in der wohlwollenden Form kommuniziert.
Alles andere wird gelöscht!

Danke!
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