weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

"Unser Weg durch die Wüste"

"Unser Weg durch die Wüste"
     Unser Weg durch die Wüste

17 Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen,
18 und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige. (2. Kor 6:17, Schlachter)

Es genügt nicht, den Herrn Jesus mit unserem Mund zu bekennen. Wir müssen auch die Welt verlassen und uns absondern. Das ist ein Schritt weiter als das Bekennen. Gewiss sollten wir nicht stumme Christen sein, aber Worte allein sind ungenügend. Wir müssen ein abgesondertes Volk sein. Wir müssen die neue Stellung, die wir im Herrn empfangen haben, erkennen und schätzen. Die frühere Stellung müssen wir weit hinter uns lassen. Wir können unsere alten Freundschaften, Zuneigungen und Beziehungen nicht mehr aufrecht erhalten. Wir müssen mit unseren ganzen Sachen ausziehen. Die Leute mögen denken, wir seien verrückt, aber wir müssen die Welt verlassen. Seit wir Christen sind, ist unser Weg in der Wüste, nicht in Ägypten.

Nach neutestamentlichem Verständnis repräsentieren sowohl Ägypten, als auch die Wüste die Welt. Ägypten bedeutet die Welt im moralischen Sinn, während die Wüste von der Welt im rein materiellen Sinn spricht. Wir Christen sind physisch noch in der Welt, haben aber die sittliche Welt verlassen. Die Welt ist sowohl ein Ort als auch ein System. Ägypten versinnbildlicht das System, mit all seinen Reihen für die Augenlust, die Fleischeslust und das hoffärtige Leben. Die Wüste ist ein Bild für den Ort in welchem wir leben. Wir Christen müssen die Welt als System verlassen. Von der Welt abgesondert sein, heißt von diesem Weltsystem im moralischen Sinn abgesondert zu sein. Es bedeutet nicht, die Welt als Ort zu verlassen.

D. M. Panton hat ein treffendes Wort zu unserem Wandel in der Wüste gesagt:
Im Leben ist sie ein Weg. Im Tod ist sie ein Grab. Niemand kann allzu lange in dieser Welt bleiben, denn sie ist nur ein Weg. Sie dient auch als Grab, wenn man stirbt. Das sollte unsere Haltung zur Welt sein. Jeder Gläubige muss abgesondert leben. Für die Weltmenschen sind wir bloß Pilger und Beisassen. Sie allein sind die Dauerbürger dieser Welt.

(Watchman Nee, aus: „Das Bekenntnis“ )


Ma`ale Paran

Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
(Nutzer gelöscht) 23.07.2023 11:25
Matthäus 6:
19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen.
20 Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen!
21 Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.
 
Zeitlos6 23.07.2023 11:51
In Deinem Wüstenweg gibts nicht immer Wasser ...
 
schaloemchen 23.07.2023 11:59
das hoffärtige Leben. 🤔

Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und das hoffärtige Leben, kommt nicht vom Vater her, sondern von der Welt,
1. Johannes 2.16

kann mir jemand das Wort "hoffärtig" erklären? Was heiß es in der modernen Sprache?

Hoffnung für alle übersetzt es mit Selbstgefälligkeit und Hochmut
 
(Nutzer gelöscht) 23.07.2023 12:28
Beim Auszug aus Ägypten nahmen die Iraeliten auf Anweisung Gottes Gold und Silber der Ägypter mit. Was sollten sie damit in der Wüste?
Sie machten sich das Goldene Kalb und sagten: Das ist unser Gott!
Eigentlich sollte es für Gottes Wohnung, die Stiftshütte, Verwendung finden.
 
Zeitlos6 23.07.2023 12:36
Das war Diebstahl oder Raub - wenn es wirklich wahr wäre!

Die aufgebrachten Ägypter hätten die ruchlosen Diebe verfolgt und gesteinigt ...

Wenn es das Goldene Kalb je gegeben hätte - hätte man es gefunden ..
 
(Nutzer gelöscht) 23.07.2023 12:41
Vor dem Auszug redet Mose zum Pharao und kündigt den Tod der Erstgeburt an.

2. Mose 11:
6 Und es wird ein großes Geschrei sein im ganzen Land Ägypten, wie es niemals gewesen ist, noch sein wird.
7 Aber bei allen Kindern Israels soll kein Hund die Zunge regen, weder gegen Menschen noch gegen das Vieh, damit ihr erkennt, daß der Herr einen Unterschied macht zwischen Ägypten und Israel.

Gott der Herr duldet keine Vermengung.
Er möchte ein abgesondertes Volk ohne Götzendienst.
Er möchte der einzige Gott und Herr sein, der Richter unserer Gedanken.

Hebräer 4:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.
 
(Nutzer gelöscht) 23.07.2023 12:43
@Zeitlos6
5. Mose 9:
21 Doch eure Sünde, das Kalb, das ihr gemacht hattet, nahm ich und verbrannte es mit Feuer und zerschlug es und zermalmte es völlig, bis es zu feinem Staub wurde, und ich warf seinen Staub in den Bach, der von dem Berg herabfließt.
 
paloma 23.07.2023 17:51
11.59 Uhr @ Schaloemchen,hoffärtig ist auf äußeren Tand bedacht,modisch,exclusiv,von sich eingenommen,sich als etwas Besonderes darstellend....
 
paloma 23.07.2023 17:52
Wir sind in der Welt,aber nicht von der Welt.
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren