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„Drei Bedingungen für ein fruchtbares Leben“

„Drei Bedingungen für ein fruchtbares Leben“
„Drei Bedingungen für ein fruchtbares Leben“

1. „Reinigung“ (Joh 15:2,3)
2. „Bleiben“ (Joh 15: 4)
3. „Gehorsam“ (Joh 15: 10)

Jesus, der wahre Weinstock

Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg; und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, dass sie mehr Frucht bringt.
Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. (Vers 2,3, Elb)

Bleibt in mir und ich in euch! Wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, so auch ihr nicht, ihr bleibt denn in mir. (Vers 4, Elb)

Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. (Vers 10, Elb)


Vers 15:1
Im Alten Testament wird das Volk Israel durch einen Weinstock versinnbildlicht, der von Jahwe gepflanzt worden ist. Doch das Volk erwies sich als untreu und unfruchtbar, so daß der Herr Jesus sich selbst hier als den „wahren Weinstock“ vorstellt, der die vollkommene Erfüllung aller anderen Vorbilder und Schatten ist. Gott der „Vater ist der Weingärtner“.

Vers 15:2
Die Meinungen gehen auseinander, was mit „Rebe“..., die nicht Frucht bringt“ gemeint ist. Einige Ausleger sind der Meinung, daß damit ein falscher Bekenner gemeint ist. Er gibt vor, ein Christ zu sein, doch ist er nie mit Christus im Glauben vereint worden. Andere denken, daß es sich um einen echten Christen handelt, der seine Errettung verliert, weil er keine Frucht bringt. Das ist unmöglich, weil das den vielen anderen Schriftstellen widerspricht, die lehren, daß ein Gläubiger ewige Errettung hat. Wieder andere Ausleger denken, daß es sich um einen echten Christen handelt, der zurückgeht. Er weicht immer mehr vom HERRN ab und interessiert sich nur noch für die Welt. Er kann keine geistliche Frucht mehr bringen – Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.

Was der HERR genau mit der unfruchtbaren Rebe macht, hängt davon ab, wie man das griechische Verb „airo“ übersetzt. Es kann „wegnehmen“ bedeuten, wie es auch traditionell übersetzt wird (so wird auch in Joh 1:29 übersetzt). Dann würde es sich auf die Strafe des physischen Todes beziehen. (1.Kor 11:30) Doch wäre damit der freundliche Dienst Gottes gemeint, der die fruchtlose Rebe ermutigt, indem er ihr hilft, mehr Licht und Luft zu erhalten, damit sie dann hoffentlich Frucht bringen kann.
Die „Rebe, … die Frucht bringt“ ist der Christ, der dem Herrn Jesus immer ähnlicher wird. Doch sogar solche Reben müssen gereinigt werden. Genauso wie echte Reben von Insekten, Mehltau und anderen Schädlingen gereinigt werden müssen, so muß ein Chrsit von weltlichen Dingen gereinigt werden, die ihm anhängen.

Vers 15:3
Das Reinigungsmittel ist „das Wort“ des HERRN. Die Jünger waren zunächst bei ihrer Bekehrung durch das Wort gereinigt worden. Und als der Erlöser dann mit ihnen sprach, hatte sein Wort einen reinigenden Effekt auf sie.  So kann sich dieser Vers auch die Rechtfertigung und die Heiligung beziehen.

Vers 15:4
„Bleiben“ bedeutet, an dem Ort zu verharren, an den man gestellt ist. Der Christ ist in Christus, das ist seine Stellung. Im täglichen Leben sollte er in enger Gemeinschaft mit dem HERRN bleiben. Eine Rebe bleibt am Weinstock, weil sie all ihr Leben und ihre Nahrung aus dem Weinstock bezieht. So bleiben wir in Christus, indem wir Zeit im Gebet verbringen, sein Wort lesen und ihm gehorchen, Gemeinschaft mit seinen Jüngern haben und uns ständig der Gemeinschaft mit ihm bewußt sind. Wenn wir auf diese Weise einen ständigen Kontakt mit IHM aufrecht erhalten, dann wird uns bewußt, daß ER in uns bleibt und uns mit geistlicher Stärke und Kraft ausrüstet. „Die Rebe“ kann nur dann „Frucht bringen“, wenn „sie am Weinstock bleibt“. Ein Gläubiger kann nur dann die Frucht eines christusähnlichen Charakters bringen, wenn er jeden Augenblick in der Nähe Christi lebt.

Vers 15:10
Der erste Teil von Vers 10 sagt uns, wie wir in seiner Liebe bleiben können: indem wir die „Gebote halten“. „Es gibt keinen anderen Weg, in Jesus glücklich zu sein, als zu vertrauen und zu gehorchen“ Die zweite Hälfte des Verses nennt uns ein vollkommenes Beispiel: Der Herr Jesus hat „die Gebote“ seines „Vaters gehalten“. Alles, was er tat, geschah im Gehorsam gegen den Willen Gottes. Er genoß ständig die Liebe des Vaters. Nichts kam, um je das wunderbare Gefühl der liebevollen Gemeinschaft zu trüben.

(William Macdonald)

Kommentare

 
(Nutzer gelöscht) 21.01.2022 13:15
Hmmn, das ist kompliziert ausgedrückt.
Ob William Macdonald jemals einen Weinstock gesehen hat, der beschnitten wird, damit er Frucht bringt?
Ein wilder Weinstock wächst nur ungebändigt und vergeudet seine Kraft.
Darum erfordert Weinbau viel Aufmerksamkeit und Handarbeit.

Ein Weinstock kann sehr alt werden. Je älter, desto tiefere Wurzeln macht er und hält dadurch Dürre und Sommerhitze aus.

Yeshua spricht davon, Er sei der Weinstock und Sein Vater ist der Weingärtner.
Der Sohn ist dem Vater untertan.
Der Vater beschneidet den Weinstock. Er pflegt ihn und erntet die Trauben.
Der Weinstock = Sohn versorgt die Reben, das sind die Zweige, mit Saft.
Ohne diesen Saft werden sie dürr und treiben nicht aus, es ist kein Leben in ihnen, obwohl sie noch am Weinstock sind.
Beim Sommerschnitt nach der Blüte werden überzählige wilde Triebe abgeschnitten und tragende Reben eingekürzt. Abgeschnittene Teile verwelken sehr schnell.
Reift die Traube heran, dann gibt es viele Insekten, Vögel, Mehltau und andere Krankheiten, auch Fruchtschimmel, die die Frucht zerstören. Da braucht es wieder viel Aufmerksamkeit und Pflege, um wirklich gute Frucht und Ernte zu erhalten.

Yeshua sagt: Ohne Mich könnt ihr nichts tun.
Die Rebe wächst im Frühjahr los und bringt im Herbst Frucht, eine Entwicklung. Es braucht Zeit und Wachstum. Erst treiben die Blätter nach der Winterruhe aus, dann folgt die Blüte, dann die Frucht.
Sind wir eine Rebe am wahren Weinstock?
Was für Frucht bringen wir?
Wenn wir keine oder nur schlechte Frucht bringen, werden wir abgeschnitten.
Gott der Weingärtner erkennt die Frucht. Er läßt sich nicht täuschen.

Der Weinberg ist auch ein Bild für Israel. Darum erzählt Yeshua das Gleichnis von den Weingärtnern in Matthäus 21:
34 Als nun die Zeit der Früchte nahte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, um seine Früchte in Empfang zu nehmen.
35 Aber die Weingärtner ergriffen seine Knechte und schlugen den einen, den anderen töteten sie, den dritten steinigten sie.
36 Da sandte er wieder andere Knechte, mehr als zuvor; und sie behandelten sie ebenso.
37 Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen!
38 Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe! Kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbgut in Besitz nehmen!
39 Und sie ergriffen ihn, stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.

Yeshua spricht in Gleichnissen, die sinngemäß ausgelegt werden müssen.
Dazu muß man immer fragen: In welchen Zusammenhang erzählt Er das Gleichnis? Zu wem spricht Er? Was will Er damit ausdrücken? Wo liegt Sein Schwerpunkt?

Im Gleichnis mit dem Weinstock geht es darum, in Ihm zu bleiben.
Es gibt es drinnen und ein draußen. Mit dem Weinstock verbunden sein oder abgetrennt sein. Schnitt. Keine halben Sachen.
Entscheidend ist die Frucht, denn der Glaube ohne Werke = sichtbare Nachfolge und gottgefälliger Wandel ist tot.
Das ist eine Aussage, die vielen Christen mißfällt.
 
Jubel 22.01.2022 17:06
ja, und jetzt sind wir auf dem Prüfstand! 
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