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Will ich, was Gott will?

Will ich, was Gott will?
Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr euch der Unzucht enthaltet;
dass es jeder von euch versteht, sein eigenes Gefäß in Heiligung und Ehrbarkeit in Besitz zu nehmen, nicht mit leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen; (1.Thess 4:3-5, Schlachter)

Die Heiligung hängt nicht davon ab, ob Gott mich heiligen will – das steht fest. Aber will ich geheiligt werden? Bin ich bereit, Gott alles in mir tun zu lassen, was durch das Sühnopfer Jesu am Kreuz möglich geworden Ist? Bin ich bereit anzunehmen, daß Jesus meine Heiligung wird und daß sein Wesen sich in meiner menschlichen Natur ausprägt (s. 1.Kor 1:30)? Vorsicht, wenn du denkst: „Ach, ich wünsche mir so sehr, geheiligt zu werden“, denn dann stimmt es nicht. Es ist wahr, daß du das brauchst, aber höre auf zu wünschen und fange an zu handeln. Nimm Jesus durch bedingungslosen Glauben in dich auf, erlaube dir keinen Zweifel, dann wird das große Wunder der Versöhnung durch Jesus auch in dir wahr.

Alles, was Jesus ermöglicht hat, schenkt mir Gott freiwillig und aus Liebe auf der Grundlage dessen, was Christus am Kreuz getan hat. Und meine Haltung als geretteter und von Gott angenommener Mensch ist echte, bescheidene Heiligkeit (stolze Heiligkeit gibt es nicht). Es ist ein Gott-Gehören, dem schmerzliche Reue, unbeschreibliche Scham, das Gefühl der Würdelosigkeit und die unglaubliche Erkenntnis vorangehen, das Gott mir seine Liebe gezeigt hat, während ich mich überhaupt nicht um ihn kümmerte (s. Rö 5:8). ER hat alles vorbereitet, damit ich gerettet und für ihn freigestellt werden kann. Kein Wunder, daß Paulus sagt, daß nichts „uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn“ (Rö 8:39).

Heiligung bedeutet, daß ich mit Jesus Christus „eins“ werde und durch IHN mit Gott, und sie kann nur durch das vollkommene Sühnopfer Christi zu Stande kommen. Achte darauf, nicht Ursache und Wirkung zu verwechseln. Die Wirkungen in mir sind Gehorsam, Gebet und Einsatz für Gott, und sie kommen aus einer unaussprechlichen Dankbarkeit und bewundernden Liebe für Christus, der durch sein Opfer am Kreuz das Wunder der Heiligung bewirkt hat.

(Oswald Chambers)

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I looked to Jesus and I found
In him my star, my sun;
And in that light of life I'll walk,
Till travelling days are done.

(H. Bonar)

Ich schaute zu Jesus und fand
in ihm meinen Gott, meine Sonne;
Und in diesem Licht des Lebens werde ich wandeln,
bis die Tage des Reisens vorbei sind.

Kommentare

 
(Nutzer gelöscht) 31.10.2021 09:53
Wenn wir erkennen, wie rein und vollkommen Yeshua als Mensch war, sehen wir unsere eigene Unzulänglichkeit, unsere schmutzigen Gedanken und Taten, Selbstsucht und Neid. Viele Dinge aus der Vergangenheit beschämen uns. Früher haben wir getan, was uns richtig erschien oder uns half, unser eigenes Ziel zu erreichen. Wir fragten nicht nach Gottes Willen.
Wenn wir aber nach einer wahren tiefen Umkehr und Wiedergeburt neu mit Yeshua anfangen, dann möchten wir Ihm und dem Vater gefallen.
Dann fragen wir Ihn und alles, was nicht paßt, lassen wir links und rechts vom schmalen Weg liegen.
Dadurch wird unser Leben ständig einfacher und entschiedener. Es muß aber echt sein.
Ich kenne aus meiner damaligen Bekehrungszeit Menschen, die mir die Andachten von Oswald Chambers empfahlen. Das mußt du lesen, Maria!
Weil ich aber ihr Leben sah, verloren und scheinheilig, voll Streit und Unverträglichkeit, ohne Demut - darum dachte ich damals: Lieber lese ich die Bibel, insbesondere das Johannesevangelium. Da wird Yeshua groß gemacht, ganz so wie Er war.
Die schönsten Bücher helfen nicht, wenn wir nicht gewillt sind zum Ablegen des alten Menschen in Demut und mit scheinbarem Verlust vor der Welt.
Menschen werden uns für schwach und naiv halten und über uns spotten.
 
(Nutzer gelöscht) 31.10.2021 10:29
 
Zeitzeuge 31.10.2021 10:42
@Freueteuch,
danke, sehr gutes Zeugnis! Wenn das persönliche Verhalten und Glauben nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmt, ist alles auf Sand gebaut. Ja,"der alte Mensch" - "die leidenschaftlichen Begierden" in den unterschiedlichsten Formen, werden uns bis zum Schluß beschäftigen.
 
(Nutzer gelöscht) 31.10.2021 12:37
Ja, mit Jesus Christus eins werden, darum geht es. Was soll das für ein Leib sein, der nicht mit dem Haupt eins ist? 
 
(Nutzer gelöscht) 31.10.2021 14:58
Will ich, was Gott will?

Das kommt ganz darauf an,
ob ich meinen Lebensalltag nach Gottes Wort ausrichte.
 
(Nutzer gelöscht) 31.10.2021 18:10
Verstehe ich Seinen Willen oder biege ich mir meinen Willen zurecht?
"dass es jeder von euch versteht"

Yeshua ist manchmal fast verzweifelt an Seinen Jüngern. Sie verstanden nicht,
weder die Gleichnisse noch Seine Wunder. Er brauchte viel Geduld.

Markus 8:
14 Und sie hatten vergessen, Brote mitzunehmen, und hatten nur ein Brot bei sich im Schiff.
15 Da gebot er ihnen und sprach: Seht euch vor, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und vor dem Sauerteig des Herodes!
16 Und sie besprachen sich untereinander und sagten: Weil wir kein Brot haben!
17 Und als es Jesus merkte, sprach er zu ihnen: Was macht ihr euch Gedanken darüber, daß ihr kein Brot habt? Versteht ihr noch nicht und begreift ihr noch nicht? Habt ihr noch euer verhärtetes Herz?
18 Habt Augen und seht nicht, Ohren und hört nicht? Und denkt ihr nicht daran,
19 als ich die fünf Brote brach für die Fünftausend, wieviel Körbe voll Brocken ihr aufgehoben habt? Sie sprachen zu ihm: Zwölf!
20 Als ich aber die sieben für die Viertausend [brach], wieviel Körbe voll Brocken habt ihr aufgehoben? Sie sprachen: Sieben!

21 Und er sprach zu ihnen: Warum seid ihr denn so unverständig?
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