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Ballerspiele

Ballerspiele
Ich erinnere mich noch schwach an die Kregsgeschichten meiner Großeltern.

....kamen die Tiefflieger über das Feld und schossen auf die fliehenden Menschen.
Es war als hätten sie Spaß am töten.

Heute gibt es für den PC, Spielekonsole oder Handy viele Kriegsspiele respektive 
"Ballerspiele". Manche spielen  auch Krieg mittels Paintball.

Menschen haben also Freude daran Menschen zu eliminieren.

Wie sollen Christen mit solchen (gewaltätigen) Spielen umgehen?
Dürfen sie solche Spiele spielen oder daran teilnehmen?
Was ist mit ihren Kindern?
Ihnen solche Spiele erlauben oder verbieten?

Eure Meinung würde mich interessieren

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 11:54
Nicht nur Spiele, auch Zeichentrikfilme beeinflussen Kinder. Es gibt auch " Geballer " in diesen Filmen und Kinder spielen nach. 
 
Abby 19.10.2020 12:00
Naja, Biene Maja ist unmodern geworden
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 12:10
Danke Abby für diesen Blog.
Du fragst: 

Wie sollen Christen mit solchen (gewaltätigen) Spielen umgehen?
Dürfen sie solche Spiele spielen oder daran teilnehmen?
Was ist mit ihren Kindern?
Ihnen solche Spiele erlauben oder verbieten?


Wie ist denn deine Meinung? Die noch nicht hier steht?

Ich persönlich finde (und jeder Mensch hier ist ja völlig individuell und hat ja "seine" Meinung),
dass man das als Christ auf gar keinen Fall gut finden sollte und schon gar nicht "unterstützen" und gar kaufen. 
Denn dann sollte man (also jeder für sich) sich wirklich die Frage stellen, was zeichnet MICH aus, das ich mich Christ nenne? Ein Spiel "nicht so schlimm zu finden", in dem Menschen totgeballert werden? Für mich ist das NICHT CHRISTLICH! 
Aber ich glaube auch hier werden wieder, wie in so vielen Blogs zu lesen und teils echt erschreckend aggressiv gegenseitig, sicher die verschiedensten Meinungen aufeinandertreffen. ... Wie die Menschen eben unterschiedlicher nicht sein können. ... 

Man sieht doch ... der eine sperrt den und den und der andere den und den und ... na der hat nicht meine Meinung, zack ... wie schön Sperre. etc.

Und der eine stellt ein Thema ein ... booooah ... böses Diffarming ... das gleiche Thema von nem anderen eingestellt, nur n bissl anders formuliert, der ehemalige Diffarming-Typ stellt das gleiche Thema ein ... da ist es dann ok. ... schön echt witzig diese Menschen. 
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 12:47
Ich kenne sehr viele, die solche Ballerspiele spielen und ich verstehe den Reiz ehrlicherweise nicht. Also ich habe auch irgendwann mit Freunden Counter Strike angefangen und das war erst nach meinem Abitur. Bin da tatsächlich im Freundeskreis relativ gut. Aber nein, ich verstehe Leute nicht, die Gewalt verrherlichen. Spiel bleibt Spiel. Aber eben auch in meiner Jugend, wenn ich Klassenkameraden anschaue, gibt es Leute, die Gewalt verherrlichen. Dann wird über Taktiken und Waffen gesprochen, usw.

Ich muss ehrlicherweise sagen, dass das ganze Thema oft mir zu negativ dargestellt wird. Obwohl ich selbst dagegen bin. Sehr viele Leute können da zwischen Realität und Virtualität trennen. Dennoch bin ich der Meinung, dass man bei manchen Leuten eine gewisse Gewaltbereitschaft erkennt. Das man eben sich gewisse Umgangsformen aus Spielen wie GTA, etc. dann doch abschaut.

Actionfilme, etc. schaue ich auch an und da sterben auch Leute. Dort wird es auch manchmal brutal. Mir wird dies phasenweise zu hart. Und dass ist das, was ich für kritisch ansehe bei den Ballerspielen. Eine Hemmschwelle sinkt. Also wenn wir gespielt haben, habe ich mich oft richtig erschrocken, wenn da irgendjemand mich hinter einer Ecke total überrascht hat. Mittlerweile nicht mehr. Aber mit Schock, weiß man ja, wie das ist. Man merkt etwas in der Brust. Ein gewisses enge Gefühl. Ähnlich wie bei Panikattacken. Und da muss man sagen, wenn diese Hemmschwelle sinkt, dann wird Brutalität mehr und mehr zur Normalität. Kann mir keiner sagen, dass dies einem Menschen gut tut. Da ich quasi so gut wie nie zocke, habe ich mich an gewisse Brutalität definitiv nicht gewöhnt, wenn gleich der Schock nicht mehr so enorm ist. Ich verstehe den Nervenkitzel und auch das Adrenalin. Oder dass man sich duelliert. Da bin ich aber dann doch lieber bei FIFA.
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 12:49
Ich habe den Mehrwert solcher Spiele nicht verstanden. Oder das es wirklich Spaß macht auf Dauer. Weil es ist anstregend und belastend. Also gerade in der IT-Klasse auf dem TG kam ich mir da sehr, sehr fremd vor und konnte nirgends mitreden. Sämtliche Fachbegriffe von Gamern. Keine Ahnung. Da war mir kicken mit Freunden doch sehr viel lieber.
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 13:08
"Meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt.
Euer Herz erschrecke sich nicht und fürchte sich nicht!"

Fragen wir zur Gewaltverherrlichung nicht die Welt und ihre Meinungen,
sondern den Herrn Jesus selbst.
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 13:15
Hier im Forum wird doch auch viel geballert...
 
Bluehorse 19.10.2020 13:47
Gewalt ist ein vielschichtiges Thema. Unkontrollierte Gewalt ist gefährlich. Kontrollierte Gewalt will gelernt sein. Jungen sind da i.d.R. anders als Mädchen, gehen mit Gewalt anders um und reagieren auf Gewalt auch i.d.R. anders als Jungs.   

JoachimB "Denn dann sollte man (also jeder für sich) sich wirklich die Frage stellen, was zeichnet MICH aus, das ich mich Christ nenne? Ein Spiel "nicht so schlimm zu finden", in dem Menschen totgeballert werden? Für mich ist das NICHT CHRISTLICH!"

Es ist völlig ok, dass man Gewalt ablehnt. Jedoch zeigst Du keine Meinung, die ich zur Grundlage von Erziehung berücksichtigen würde. Es fehlt jede Differenzierung, jede Einsicht in die Realität und in die Notwendigkeit von Gewalten. Für sehr bedenklich halte ich Deinen letzten Satz. Für mich sind Oberflächlichkeit sowie Verallgemeinerungen kein christliches Qualitätsmerkmal.   
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 17:04
Habe es mir noch nicht näher durchgelesen (nur überflogen), aber ich habe zu dem Thema mal folgendes recherchiert: (https://www.gotquestions.org/Deutsch/videospiele.html)

Frage: "Sollte ein Christ Video-/Computerspiele spielen?"

Antwort: Das Wort Gottes, vor fast 2000 Jahren fertiggestellt, erklärt nicht explizit, ob Christen Videospiele spielen sollen oder nicht. Aber die Bibelgrundsätze treffen auch heute noch zu in Bezug auf wie wir unsere Zeit verbringen sollen. Wenn Gott uns zeigt, dass eine spezielle Tätigkeit unser Leben kontrolliert, sollten wir eine Zeit lang damit aufhören. Diese „Fastenzeit“ von Dingen, die viel unserer Zeit in Anspruch nehmen könnten sein Essen, Kino, Fernsehen, Musik, Videospiele, Computer und alles was unsere Aufmerksamkeit von unserem allwissenden und liebenden Gott und dem christlichen Dienst ablenkt. Obwohl viele dieser Dinge an sich nicht schlimm sind, können sie zu Idolen und Götzen werden, wenn sie uns von unserer ersten Liebe ablenken (Kolosser 3,5; Offenbarung 2,4).

Anschließend zählen wir ein paar Grundsätze in Bezug auf die Frage Video- und Computerspiele, Fernsehen und alles was wir sonst an weltlichen Dingen anstreben, auf:

1. Bauen mich Videospiele (hier stellvertretend für alle weltlichen Ablenkungen) auf oder unterhalten sie mich nur? Wird ein Videospiel die Liebe zu Gott aufbauen, Ihn besser zu kennen und anderen zu dienen? „Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf.“ (1. Korinther 10,23-24; Römer 14,19) Wenn uns Gott Zeit zum Entspannen gibt, sollten wir Aktivitäten finden, die wir genießen und die uns aufbauen. Wählen wir erlaubte Aktivitäten über lobenswerte Aktivitäten? Wenn wir eine Wahl zwischen gut, besser, am besten haben, sollten wir das Beste wählen (Galater 5,13-17).

2. Gehorcht das Spielen von Videospielen dem eigenen Willen oder dem Willen Gottes? Gottes Wille für Seine Kinder kann unter dem größten Gebot zusammengefasst werden: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Lukas 10,27) Unser eigener Wille ist durch Sünde vergiftet. Weil wir aber von unserer Sünde und unseren egoistischen Wünschen gerettet worden sind, sollten wir unseren Willen unterordnen (Philipper 3,7-9). Gottes Wille transformiert unseren Willen (Psalm 143,10). Zunehmend werden Seine Wünsche für uns auch zu unseren tiefsten Wünschen.

Viele Menschen glauben, dass der Wille von Gott langweilig und demütigend ist. Sie stellen sich einen Mönch in einem einsamen Kloster vor oder eine verbitterte Pfarrersköchin. Im Gegenteil, Leute, die Gottes Wille für ihr Leben folgen sind oft die zufriedensten und abenteuerlustigsten Personen. Die Biographien von historischen Größen wie Hudson Taylor, Amy Carmichael, Corrie Ten Boom und Georg Müller bestätigen dies. Diese Helden haben sicherlich Schwierigkeiten aus der Welt, durch körperliche Leiden und durch den Teufel erfahren. Sie hatten nicht viel an Reichtümern, aber Gott hat durch sie große Taten bewirkt. Am Anfang erscheint Sein Wille unmöglich und zu heilig, als dass es Spaß machen kann, aber Gott gibt uns die Kraft Seinen Willen auszuführen und den Wunsch uns darin zu erfreuen. „Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern“ (Psalm 40,9a; siehe auch Hebräer 13,21).

3. Verherrlicht das Videospiel Gott? Manche Videospiele verherrlichen Gewalt, Anstößigkeit und dumme Entscheidungen (z.B. „Ich bin aus dem Rennen, also zerstöre ich mein Auto und fahr es gegen die Wand“). Unsere Aktivitäten als Christen sollten Gott verherrlichen (1. Korinther 10,31) und helfen uns im Wissen und in der Gnade von Christus zu wachsen.

4. Entstehen aus dem Videospiel gute Werke? “Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ (Epheser 2,10, siehe auch Titus 2,11-14 und 1. Petrus 2,15). Faulheit und Egoismus verletzen den Zweck den Gott für uns hat – gute Werke für andere zu tun (1. Korinther 15,58; siehe auch Galater 6,9-10).

5. Weist das Spielen von Videospielen Selbstkontrolle auf? Viele Leute sagen, dass Videospiele süchtig machen können und eine Obsession verursachen können. Im Leben eines Christen ist dafür kein Platz. Paulus vergleicht das Leben eines Christen mit dem eines Athleten, der seinen Körper diszipliniert, damit er Medaillen gewinnen kann. Christen haben eine größere Motivation ein Leben mit Selbstkontrolle zu führen (1. Korinther 9,25-27).

6. Kannst du die Zeit, die du mit Videospielen verbringst vor Gott rechtfertigen? Du wirst nach dem Tod zur Rechenschaft gezogen, was du mit deiner limitierten Zeit auf Erden gemacht hast. Stundenlanges Videospielen pro Tag kann wohl kaum bezeichnet werden, dass man seine Zeit gut genutzt hat, oder? „So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit. Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.“ (Epheser 5,15-17) „…dass er hinfort die noch übrige Zeit im Fleisch nicht den Begierden der Menschen, sondern dem Willen Gottes lebe.“ (1. Petrus 4,2; siehe auch Kolosser 4,5; Jakobus 4,14 und 1. Petrus 1,14-22).

7. Besteht es den Test von Philipper 4,8? „Weiter, liebe Brüder: Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob - darauf seid bedacht!“ Wenn du Videospiele spielst, ist dein Verstand auf göttliche Dinge oder weltliche Dinge fokussiert?

8. Passt das Videospielen in den Sinn meines Lebens? Paulus schrieb, dass “sie lieben die Wollust mehr als Gott” (2. Timotheus 3,4) in den letzten Tagen. Die westliche Kultur past zu dieser Beschreibung. Wir lieben es zu spielen. Nicht-Christen werden von Unterhaltung, wie Computer, Filme, Sport und Musik abhängig, weil sie keinen höheren Sinn im Leben haben, als das Leben zu genießen bevor sie sterben. Diese Art der Unterhaltung kann aber keine Zufriedenheit bringen (Prediger 2,1). Wenn Christen also gleichermaßen wie Nicht-Christen abhängig werden, können wir ernsthaft sagen, dass wir unser neues Leben in Christus unter Beweis stellen, eines „ohne Tadel und lauter, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Licht der Welt“ (Philipper 2,15)? Oder müssen wir uns gegenüber anderen beweisen, dass wir wirklich nicht anders sind als sie und dass Christus keinen signifikanten Unterschied in unserem Leben gemacht hat?

Paulus betrachtete die Erkenntnis über Gott, Seine Liebe und den Gehorsam gegenüber Gott als seine höchste Priorität. „Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn…..Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden…“ (Philipper 3,7-10). Wird das Videospiel meine Liebe für Gott oder meine Liebe zu den Dingen der Welt aufzeigen? (1. Johannes 2,15-17)

9. Gibt mir das Videospiel einen Ausblick auf die Ewigkeit? Christen haben die Hoffnung auf ewige Belohnungen im Himmel, wenn sie treu im Glauben auf Erden sind (siehe Matthäus 6,19-21 und 1. Korinther 3,11-16). Wenn wir uns darauf konzentrieren für die Ewigkeit zu leben anstatt für die vergänglichen irdischen Annehmlichkeiten, werden wir unsere Mittel, Zeit und Herz für den christlichen Dienst für Gott geben (Kolosser 3,1-2; 23-24). Wenn unser Eigentum und unsere Hobbies uns vom Zugewinn ewiger Belohnungen abhalten, was sind sie dann eigentlich wert? (Lukas 12,33-37) Christen versuchen oft beidem gerecht zu werden, Gott und ihren eigenen Wünschen. Aber Jesus sagte klar: „Niemand kann zwei Herren dienen.“ (Matthäus 6,24) Gott gibt uns Freude durch Zeiten der Arbeit und Zeiten der Erholung (Prediger 5,19; Matthäus 11,28-29; Kolosser 3,23-24). Wir müssen diese Balance zwischen Arbeit und Freizeit finden. Wenn wir uns Zeit für Erholung nehmen, wie es Jesus getan hat (Matthäus 6,31), sollten wir eine aufbauende Aktivität dafür wählen.

Die Frage ist nicht “Darf ich Videospiele spielen?”, sondern „Ist das Spielen von Videospielen die beste Wahl?“ Wird mich das aufbauen, Liebe gegenüber meinen Nachbarn und Freunden zeigen und Gott verherrlichen? Wir sollen lobenswerte Tätigkeiten ausüben, nicht nur erlaubte. Er leitet dich, daher folge ihm mit aller Leidenschaft. Bereite dich für die Ewigkeit vor. Jedes Opfer wird unwichtig erscheinen, wenn wir Jesus gegenüber stehen.
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 17:06
In Medienpsychologie hatte ich, dass es keinen kausalen Zusammenhang gibt zwischen Ballerspielen und Gewalt. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass es einem Menschen nicht gut tut. Und wenn ich den Text überfliege, heißt es ja mehr oder weniger, dass es nicht verboten wäre, aber uns nicht guttun würde.
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 17:37
Bluehorse, mit deinem Eintrag stellt du ja nun gar keine Meinung dar.
Ma ist denn nun deine Meinung zu dem Blogeintrag?
Die Frage war, wie man Ballerspiele findet und ich habe eine klare Meinung dargelegt, weil eben ganz klar abzulehnen und das auch ganz klar erst Recht als Christ.
Es ging nicht darum zu erklären, das Gewalt vielschichtig ist.
Und ob du meine Meinung zu einer Erziehung gut findest oder nicht, ist völlig unrelevant, eil eben DEINE Meinung. Ich habe meine Kinder zu Gewaltlosigkleit und lieber Liebe und Barmherzigkeit erzogen. Und Ballerpiele (das Blogthema!) waren nicht dabei.
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 17:39
Ja @ Michdo, genau so ist es, da Ballerspiele eben abfärben in die Köpfe rein und da haben die Psychologen schon Recht. Deshalb sollte es wirklich jeder ablehnen Ballerpiele gut zu finden und wer seine Kinder christlich erzieht, sollte auf Ballerpiele definitiv verzichten.
 
Bluehorse 19.10.2020 18:04
Michdo
wenn man in Deinem Text das Wort Videospiele durch z.B. "Musik hören" oder "Kartoffeln kochen" ersetzt, erkennt man, dass diese Prinzipien nicht so ohne weiteres angewendet werden können.  Diese Prinzipien lassen sich (überwiegend) für und gegen viele Aktivitäten einsetzen.  
 
Bluehorse 19.10.2020 18:08
JoachimB

"Bluehorse, mit deinem Eintrag stellt du ja nun gar keine Meinung dar." 

Als was würdest Du denn meinen Beitrag 13:47 Uhr bezeichnen? 
 
Bluehorse 19.10.2020 18:30
Abby

"Menschen haben also Freude daran Menschen zu eliminieren." 

Das Töten von Menschen ist nicht gleichzusetzen mit Baller- oder Kriegsspiele. 
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 19:31
@JoachimB Also ich habe ja Medieninformatik studiert. Da war eben Medienwissenschat und Medienpsychologie ein großes Thema. Sprich "was machen Medien mit Menschen" und "was machen Menschen mit Medien"? Bei Kindern gebe ich dir absolut Recht. Bis zu einem gewissen Alter brennt sich dies wahnsinnig in ihr Gehirn. Ähnlich auch Horrorfilme. Ab einem gewissen Alter, dann eher weniger.

Auf der anderen Seite muss man ja sagen, jeder, der schon einmal ein schlimmes Szenario durchlebt hat, wie bspw. Gewalt oder einen Unfall, etc. den lässt das eben nicht so schnell los. So gibt es ja Kriegstrauma, PTBS, etc. Oder gerade in Deutschland wissen wir ja, wie viele Schäden da eben nach den beiden Weltkriegen vorhanden geblieben sind. Jetzt ist der Rezipient weniger direkt mit der Situation konfrontiert. Aber das Gehirn muss diesen Fluss an Informationen auch erst einmal verarbeiten. Selbst, wenn er weiß, dass es fiktiv ist. Das bleibt vom Alter unabhängig, auch wenn man mit zunehmenden Alter besser Dinge einordnen und verarbeiten kann. Da ist ein 6-jähriger weit entfernt im Vergleich zu einem 16-jährigen. Ab wann man Informationen besser verarbeitet, ob dies mit 14 der Fall ist, mit 18, 21, etc. bleibt da auch individuell und sekundär. Wie viele Ersthelfer nach einem Unfall müssen psychologisch betreut werden? Oder haben gewisse Bilder wochenlang im Kopf? Der Mensch ist eben für vieles nicht geschaffen. Daher stütze ich die These, dass es abfärbt. Auch wenn es signifikant wenig Nachweise gibt, ob dies nur auf Ballerspiele zurückzuführen ist. Eine allgemeine Studien sagt, dass es einen kompletten negativen Einfluss von Medien gibt. Da würden dann eben auch Action- und Horrorfilme wieder eine wichtige Rolle spielen. Dennoch muss ich sagen, die meisten Gamer zocken mehrere Stunden Ballerspiele und schauen vielleicht einen Film an. Also wäre zumindest die Annahme richtig, dass da eher etwas wegen den Ballerspielen dann abfärbt. Habe eben nur die zwei, drei Studien, die wir in der Vorlesung behandelt hatten im Kopf.

Für uns wichtiger waren natürlich Kommunikationsmodelle. Da fängt man an mit Mensch zu Mensch und dann irgendwann Mensch zu Medien und Medien zu Mensch. Dann einer zu einem und einer zu vielen und viele zu vielen. Was immer eine Rolle spielt ist das Unterbewusstsein, eben auch wegen der Wahrnehmung. Was auch kein Geheimnis ist, ist dass Reizüberflutungen den Körper stressen. Man ist müder, erholt sich schlechter und ist unausgeglichener. Was man bei Medien allgemein versucht ist, ein gewisses Suchtpotenzial auszunutzen. Sprich unabhängig von der Gewalt, würde man sich und seinem Körper schaden. Was man bei Medien oft ausnutzt, sind verschiedene Punkte, wo wir Menschen darauf reagieren. Bspw. das Belohnungssystem. Warum haben Computerspiele verschiedene Levels? Richtig, man schafft etwas und wird dafür belohnt. Damit bleibt man länger mit dem Medium verbunden bzw. wenn man es negativ betrachtet, ausgesetzt. Dann spielt man bei Medien mit Tricks. In Medien wird immer eine übersteigerte Realität dargestellt. Ich breche es mal vereinfacht runter. Ein Bild ist eine Matrix. Zeilen und Spalten und an den Pixelwerten für Zeilen und Spalten ist jeweils der Farbwert hinterlegt. Ein Bild gibt es im Hochformat oder im Querformat. Auch bei Filmen wird dies berücksichtigt. Ein Film ist nichts anderes, als eine Abfolge von Bildern, in dem man diese hintereinader reiht. Da wird quasi nur eine optische Täuschung ausgenutzt. In der Regel spricht man von 24 oder 25 Bilder pro Sekunde. Ab 15 Bilder pro Sekunde verschwimmen die Bilder ineinander und es sieht aus, wie dass, was wir als Film bezeichnen. Da ist das Gehirn aber quasi schon auf Hochtouren. Daher sollte man Medien auch grundsätzlich nicht überkonsumieren. Man schläft dann schlechter und angespannter, weil man dies grundsätzlich unabhängig vom Inhalt bereits verarbeiten muss. Auch Abends am Computer zu sitzen, belastet daher den Schlaf. Das dies gegen null geht, ist klar, sonst würde jeder klagen, dass er nicht schlafen konnte. Ein Computerspiel ist letztlich ein Film, was mit der Möglichkeit von Interaktionen erweitert wurde. Also dass man aktiv selbst teilnimmt. Da entsteht eine weitere kognitive Belastung und eine nähere Bindung an den Inhalt. Man ist Teil dieser virtuellen Realität, wenn man will. Und da achtet man ja auf Realismus, wo es nur geht. Ich spreche von übersteigerter Realität. In Filmen gehen Türen immer deutlich lauter zu. Oder ein Münzschnipsen ist auch viel lauter. Oder Boxschläge, usw. Arkustisch werden in Filmen Sounds im Hintergrund hervorgehoben. Foley Sounds machen dies. Das Traben von Pferden, keine Ahnung. Alles mögliche. Das ist unreal. Aber es erhöht die Dramaturgie. Ganz besonders nutzt man solche Effekte in Horrorfilem aus. Ebenfalls wird ja viel mit Hintergrundmusik untermalt. Warum? Sie beeinflussen den Menschen. Jeder weiß, dass es gleich spannend wird, aufgrund der Musik. In Horrorfilmen spielt man da bspw. ordentlich mit der Angst. In Liebesfilmen läuft eher freudigere Musik bei glücklichen Szenen und traurigere Musik, wenn es eben so einen Knalleffekt gibt, dass sie nicht zusammen kommen. Auch das, muss das Gehirn verarbeiten. Also sämtliche Tricks. Bei einem Ballerspiel, klingt ein Messer unglaublich laut. Setzt man dies ins Verhältnis zu einer Waffe oder einen Schuss, dann sogar umso mehr. Da werden Schüsse eigentlich runtergespielt. In echt, wenn du einen Schuss hörst, zuckst du zusammen. Ein gewisser Schutzmechanismus setzt dich in Alarmbereitschaft. Intuitiv suchst du Schutz. In einem Ballerspiel wird dies so heruntergesetzt, dass der Gamer mehrere Schüsse problemlos abfeuern kann. Oder eine Explosion einer Granate, usw. Aber ein Messer, dass man sonst nicht hört, wird quasi verherrlicht, weil man dann das ganze metallische Klicken, Stechen, etc. hervorhebt. Ähnlich wie in Filmen lenkt man damit Gefühle und Emotionen. Man spielt einen Teil der Gewalt runter und einen Teil erhöht man. Aber es muss ja so sein, dass der Gamer sich daran normalisieren kann. Ist er zu sehr geschockt, wird er ja das Medium nicht weiter konsumieren. Gehen wir auf Horrofilme zurück. Dort flackert oft ein Licht. Das sind oft Neonröhren, weil die eben vor laufender Kamera ein Flimmern erzeugen. Ein weiterer Trick. Das assoziiert man mit einer schaurigen Stimmung. Bei 15 Bildern pro Sekunde stockt das Bild mehrfach. Wird daher auch eher in Horrofilmen in einzelnen Szenen angewandt. Erhöht die Dramaturgie. Bei 30 Bildern pro Sekunde schwimmt ein Bild ins nächste. Es wird quasi schneller. So etwas setzt man bspw. bei Need for Speed ein, wenn jemand Nitro einsetzt und das Fahrzeug völlig unrealistisch schneller beschleunigt. Das sind alles Dramaturgieeffekte. Klar optische Täuschungen kommen hinzu und werden ausgenutzt. Toneffekte, usw. Ein Hochformat ist immer aktiv und ein Querformat passiv. Ersteres strengt an, fühlt sich unsicher an, usw. und letzteres lässt einen beruhigen und entspannen. In Filmen geschiehen daher irgendwelche Überfälle, oder das jemand erschossen wird, etc. oft in irgendeiner engen Seitengasse. Man macht aus dem Querformat in einer einzigen Szene ein Hochformat, damit man eben weiß, jetzt passiert gleich was. Wäre der ganze Film im Hochformat, dann würde man es innerlich kaum aushalten. Das fühlt sich unnatürlich an. So gibt es eben viele Tricks, die man ausnutzt.

Man versucht den Benutzer mit Levels, Scores, etc. zu belohnen. Eventuell durch Statistiken wie Kills, usw. Und die sagen ja dann eigentlich aus, du bist umso toller, je mehr Mensch, Zombies, etc. du tötest. Da gerät die eigentliche Story in den Hintergrund.

Dann wird eben Brutalität verharmlost und runtergespielt. Man geht immer mehr an die Realität ran. Eben mit Blutspritzen, meinetwegen irgendwelche Nahkampftechniken, usw. Der Mensch lernt eben auch. Und das ist eigentlich das besorgniserregende. Für ihn wird vieles normaler. Bei Psychopathen bis dahin, dass abstechen, etc. für sie völlig in Ordnung wären. Bei psychisch gesunden Menschen entsteht aber auch eine höhere Akzeptanz von Gewaltbereitschaft. Merkt man bspw. bei Hetze im Internet, usw. oder wenn sich Leute auf der Straße prügeln. Dann heißt es oft "Der hat es ja verdient, wenn er so provoziert". Unterm Strich wird durch diese Verharmlosung und dem Herunterspielen gesagt, dass einiges in Ordnung wäre. Vielleicht nicht Mord oder Überfall, aber zurückschlagen wird selbstverständlicher.

Bilder brennen sich ein und bleiben im Kopf. Das ist einfach so. Das verschiebt ein wenig die Realität. Aber ein anderer Punkt der oft entsteht ist, dass Leute weniger ausgeglichen sind, wenn sie negatives sehen. Sie sind reizbarer. Weil, die Informationsflut vielleicht noch nicht abgearbeitet ist oder einem unterbewusst noch gewisse Szenen beschäftigen. Auch das führt meinetwegen zu mehr verbalen Gewaltsausbrüchen, wo man sich einfach nur aufregt oder gereizt reagiert, etc. Man kommt jemanden dumm.

Als Christ bin ich auch der Meinung, dass der Umgang mit Medien ein anderer sein sollte. Wie Martin Luther einst sagte "Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott." Eben sind solche Spiele mit Suchtpotenzial ausgerüstet. Bei vielen Hardcore-Gamern ist dies der Lebensinhalt. Da geht es nur um das Spiel und das Spiel, usw. Daher kann man sehr gut mit Versuchung des Teufels argumentieren, Gewaltverherrlichungen, etc. oder eben auch, dass dies weniger mit verschiedenen christlichen Dingen zu tun hat.

Liebe, Barmherzigkeit, Friede, Gewaltlosigkeit, Nächstenliebe, usw. sind da dann doch sehr viel eher das, was einem christlichen Bild entspricht. Bei der Produktion von Medien geht es um Geld, noch mehr Bindung des Rezipienten, usw. Da ist es eben entscheidend, wie man diesen manipuliert, in gewisse Stimmung versetzt, belohnt, etc. und wie man das ganze vermarkte. Dazu muss man wissen, was der Mensch mit dem Medium macht. Will er abschalten, chillen, usw. und muss aber auch wissen, was das Medium mit dem Menschen macht. Wird er in Angst versetzt? Weint er? Empfindet er Mitgefühl? Vielleicht Reue? Oder will er Gewalt mit Gewalt entgegnen? Denke die verschiedensten Bibelstellen hierzu muss ich nicht breit treten.

Ich glaube dass viele sich dies zu schön reden, wenn sie behaupten, sie können Virtualität mit Realität trennen. Weil dies wird eben ausgenutzt, dass Menschen es nicht können. Bei Kindern im lernenden Alter, finde ich, sollte man bei einer christlichen Erziehung wirklich darauf verzichten. Da gebe ich dir Recht. Das einzige, wo ich finde, wo man gut dagegen argumentieren kann, ist und bleibt der freie Wille, der Gott einem mitgibt. Aber ähnlich wie in dem von mir reinkopierten Text, sollte jeder sich wirklich die Frage stellen, ob so etwas zu spielen wirklich ein Wille Gottes sein könnte. Ich denke nicht. Klar heißt es auch "du sollst nicht töten", etc. Aber da würde man ja vereinfacht argumentieren, dass es ja nicht echt ist. Denke und hoffe, dass ich da manches anstoßen kann, wo mir ein wenig die eigenen Worte ausgehen. Aus psychologischer Sicht spricht eigentlich alles dagegen und das unabhängig, ob man Christ wäre oder nicht.
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 19:35
@Bluehorse ich gebe dir Recht. War das beste, was ich zu diesem Thema finde. Sind aber andere Gedanken und Fragen, wie die, die ich mir stellen würde. Aber glaube es wird hier so langsam richtig spannend, über was man hier diskutieren könnte.

Kartoffeln kochen ist vielleicht weiter weg zu vergleichen, als Musik hören oder Film schauen. Also andere Medien. Auch können ja Filme und Musik Menschen sehr negativ beeinflussen. Man kann nicht alles miteinander vergleichen und für alles dieselben Maßstäbe anlegen. Das bleibt vielleicht auch individuell.

Auch in Songs wird ja teilweise zum Töten aufgerufen oder Gewalt verherrlicht. Oder eben in Filmen. Denke das machen Kartoffeln nicht.
 
Bluehorse 19.10.2020 20:01
Kartoffeln halte ich für gefährlich, weil sie geradezu durch ihre handliche Form anregen, sie als Wurfgeschosse zu verwenden. Die schwarzen Punkte nennt man Augen. Die Kartoffelschäler sind i.d.R. trainiert, Augen auszustechen, was sie - weil abgebrüht - völlig emotionslos tun. 
 
Abby 19.10.2020 20:08
@Michdo

Danke für deine ausführliche und vielschichtigen Beiträge.

Stimmt Horrorfilme gehören dazu.

Ich bin der Meinung, dass Ballerspiele die natürliche Hemmschwelle verändern.
Eine Studie dazu habe ich nicht im Kopf. 
 
Abby 19.10.2020 20:10
@Joachim

Danke für deine Beiträge.
Du hast eine gute Einstellung finde ich
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 21:38
Zu dem von mir geposteten Text habe ich noch den Sohn unseres Pfarrers befragt, da er auch ein ordentlicher Gamer ist:

Zu dem Text kann ich nur sagen das da meiner Meinung nach jemand etwas am Grund vorbei liest. so ist es zwar wahr das Alles mich aufbauen soll aber trotzdem bin ich ein Mensch. Das spricht mir Gott nie ab. Menschen haben aber auch Bedürfnisse, so würde niemand fragen ob ein Christ schlafen darf, auch wenn mich das nicht unbedingt näher an das Reich Gottes bringt. Ein Mensch besitz 2 Teile mit Bedürfnisse: Den Körper(Nahrung, Schlaf,usw.) und den Geist, ebendieser benötigt wiederum andere Sachen. Das Wort Gottes, Gemeinschaft und eben "Bespaßung" das fällt bei jedem anders aus ob es nun das Kino ist, oder Musicals, oder eben Zocken ist meiner Meinung nach egal. => abschließend lässt sich also sagen, das jegliche Unterhaltung für den Menschen geschaffen ist. Das wichtige das zu beachten ist, ist das wir die Unterhaltung beherrschen und nicht sie uns

Man könnte meinen, er saß mit mir in den Vorlesungen. Der letzte Satz wäre sehr, sehr gut. Medien bzw. genauer Unterhaltungsmedien dienen in erster Linie zur Unterhaltung. Über Bespaßung kann man streiten. Aber auch beim Gaming von Ballerspielen kann es humorvoll werden. Eben wenn man mit mehreren zusammenspielt.

Primäres Ziel ist natürlich, dass Leute entspannen, chillen, etc. weil man Medien oft zum Ausgleich nutzt. Seltener auch für Informationen und andere Motivationsgründe. Die meisten schauen lieber einen Film an nach dem Feierabend. So ist Gaming an für sich auch nicht anders. Da muss ich natürlich ein wenig meine Argumentation von eben relativieren. Der Mensch würde intuitiv nicht zu einem Ballerspiel zurückgreifen, wenn er sich trotz allem da nicht abreagieren könnte und somit eine Art Entspannung findet. Aber ähnlich wie bei lauter Rockmusik, stresst dies den Körper. Vorübergehend eben gewollt. Die Verarbeitung bleibt indiviudell. Für Kleinkinder daher sehr negativ. Auch für Jugendliche nicht ideal. Sport wäre eine gesündere und bessere Alternative. Oft aber nicht das, wonach Leute mittlerweile greifen.

Ich kenne eben einen Fall, wo einer "durchgedreht" ist und zwischen Realität und Virtualität nicht mehr unterscheiden konnte. Bevor er eingewiesen wurde, hat er auch unter anderem uns mit einem Messer bedroht und gedroht sich um zu bringen. In der Schule wurde er dann auch öfters wegen Amokgefahr von der Polizei abgeholt.

Was hier bislang weggelassen wurde ist, dass es oft einen Streitpunkt gibt, wie viel Schuld wirklich die Ballerspiele tragen. So habe ich bereits gesagt, dass gesunde Menschen es gut verarbeiten. Sonst hätten wir Amokläufe ohne Ende. Der Streitpunkt ist, ob diese Spiele psychisch krank machen und Leute sich so entwickeln oder eben, dass Leute mit gewissen Vorerkrankungen oder auch einem erhöhten Risiko einer Erkrankung erst wegen diesen Spielen dann psychisch erkranken, weil eben ein Trigger ausgelöst wird. Genauer gesagt steckt da die Frage dahinter: "Was hätte diesen Trigger ebenfalls auslösen können?" Hätte da ein Streit gereicht? Gefeuert zu werden? Verlassen zu werden? Irgendein Unfall? Irgendein Erlebnis?

Ich schweife noch ein wenig von christlichen Sichtweisen ab. In Amerika sagt man oft "Nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen." Auch hier wird dann oft dagegen argumentiert, wenn man die Gelegenheit nicht hat, greift man nicht dazu. Was heißt dies? Denke auch hier ist vielleicht die Hemmschwelle entscheidend. Ein Schuss aus einer Waffe löst sich schneller. Wenn man impulsiv ist, passiert eben ein Mord relativ unmittelbar. Wenn es nicht impulsgetrieben passiert, braucht man ja keine Waffe. Wer dies letzten Endes plant, der geht vielleicht anders vor. Impulsiv kann ja bekanntermaßen auch eine Vase reichen. Dennoch vertrete ich die Meinung, dass man ohne Waffe vermutlich weniger die Wahrscheinlichkeit nutzt, jemanden zu verletzen oder gar zu töten. Bei vielen Streits wird oft auch nur etwas hinterher geworfen und das war's. Dahingehend wird oft auch argumentiert, dass nur weil Leute Ballerspiele besitzen, sie nicht die Möglichkeit besitzen.

Daher gebe ich Bluehorse absolut Recht, dass das Spielen von Spielen nicht gleichzusetzen damit ist, dass man jemanden tötet. Man tötet virtuell und fiktiv nicht real.

Es bleibt irgendwo freier Wille. Ich persönlich lehne es ab. Eben weil ich Gewalt nicht verherrlichen will. Meine Erfahrung ist, dass viele Gamer sich dies einfach nur schöner reden, wie es ist. Ich kenne da viele Ausreden, usw. Ich persönlich bin überzeugt, dass eben die Verarbeitung individuell bleibt.

Bogenschießen und Sportschießen habe ich auch öfter gemacht. Dort schießt man auf Zielscheiben. Oder am Schießstand bei Dorffest habe ich jahrelang gearbeitet. Wenn ich mit dieser Sichtweise komme, dann ist dies harmloser, weil das Ziel nicht ein Mensch bzw. ein virtueller Mensch ist. Folglich ist Lasertag, wo man noch nicht einmal wirklich schießt schon eine Stufe wo man sagt, man nimmt trotzdem jemanden ins Visier. Beim Paintball schießt man letztlich sogar wirklich mit Farbkugeln auf andere.
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 21:42
@Abby Zu jeder Studie gibt es mindestens 3, die die Studie widerlegen, sagen wir oft. Also auch ich habe schon Studien analysieren dürfen, wo die Erkenntnisse sehr fragwürdig waren und nicht zu verallgemeinern. Ging zugegeben um Usability. Und dann gibt es viele Studien, die von Unternehmen in Auftrag gegeben werden. Also man findet sicherlich genügend Studien die pro aber auch contra Ballerspiele sind. Nicht jede Studie ist aussagekräftig. Das merkt man oft auch am Stil. Man muss aber vorsichtig sein und kritisch hinterfragen, wer die Studie durchgeführt hat und mit welcher Absicht.
 
Marion5000 19.10.2020 21:43
😀Ich spiele gern Mensch ÄRGERE Dich NICHT🙂
 
Abby 19.10.2020 22:15
@Michdo 

Lach.
Man sollte sich immer fragen wer die Studie in Auftrag gibt.
Sicher kann gamen entspannen oder ein soziales Erlebnis sein.

Ich kann nun etwas provokativ fragen:

Du sollst nicht töten

Gilt dies nur für den realen Bereich?
Oder auch für den virtuellen Bereich?

Und gilt ein gewisses Unbehagen dann nur für Kriegsspiele oder dann auch für das Schießen von Moorhühnern?
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 22:39
@Abby Mhm, wie viele Christen schlagen Mücken tot?
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 22:55
Ich kann ehrlicherweise nicht sagen, was die richtige Antwort ist. Aber ich kann wenigstens auf die richtigen Fragen hinweisen. Das muss jeder für sich beantworten oder was man eben in der Erziehung vielleicht lehren will. Dort würde ich es wie meine Eltern auch machen. Darauf eben zu verzichten.

Ist ein virtueller Mord Mord? Strafrechtlich schon einmal nicht. Gutheißen sollte man es nicht. Jetzt könnte ich natürlich mich auch scheinheilig inszenieren und sagen, dass ich Moorhühner mag. Daher spiele ich nur Moohrhuhn Kart, da komme ich ums Schießen drumherum. Aber nehmen Moorhuhn, habe ich auch wie bereits glaub genannt, in meinem Leben auch Counter Strike gespielt. Auch Call of Duty und bedingt Grand Theft Auto San Andreas. Da ich kein Gamer bin, geht dies gegen null. Habe ich eine Art Mordlust oder Gewaltabsicht dabei verspürt? Definitiv nicht. Gewalt "verherrlicht", wie ich es formuliert habe, naja nur in dem Sinne, dass diese Spiele dies "verlangen".


Mir ist die Einstellung meiner Klassenkameraden zu solchen Spielen immer ordentlich aufs Gemüt geschlagen und ich habe da Abstand davon genommen. Auch wenn ich vereinzelt mal solche Spiele dennoch gespielt habe.

Wenn ich dann ebenfalls provokativ fragen dürfte:
Was wäre denn mit Vergebung der Sünden?

(Wenn ich schon einmal nicht beantworten kann, ob man hier gegen die 10 Gebote verstoßen würde). Eine weitläufige Ansicht vieler junger Menschen ist, dass diese Spiele vollkommen in Ordnung sind. Und eben auch viele Christen argumentieren dahingehend. Das darf ich hinterfragen und dass muss ich wirklich nicht gut finden. Jetzt weiß ich natürlich nicht, wie gewissenhaft sich da welche hinterfragen. Aber würde ein Pfarrer seinen Sohn wirklich entsprechend (v)erziehen, dass Ballerspiele in Ordnung wären?!?
 
Abby 19.10.2020 22:58
@Michdo

Oder töten Ameisen, Schnecken, Wühlmäuse.

Ein Beispiel das etwas hinkt

Ich kenne viele Menschen die Kampfkunst erlernt haben
Sehr viele von ihnen sind deutlich schneller bereit jemand zu schlagen.

Ein anderes Beispiel

Ich kenne einige Jäger
Den meisten geht es bei Jagd nicht um Hege und Pflege, sondern wirklich ums töten
Nach ihrer Aussage
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 23:15
Gott hat mir gezeigt, dass die meisten Videospiele schlechte Auswirkungen auf Menschen haben. Genau wie viele andere Dinge die bespaßen oder einen ablenken können. Wobei Videospiele besondern verführerisch sein können, da sie immer mehr gezielt so entwickelt werden, dass sie möglichst viel Suchtpotenzial haben um die Spieler langfristig zu binden.

Von Kindern sollte man soetwas so lange wie möglich fernhalten. Verbote finde ich meist nicht richtig. Wenn sie damit in Kontakt kommen würde ich mit ihnen über alles sprechen und wenn möglich eine bessere Alternative schaffen.


Ich wollte mal spielbare Erlebnisse entwickeln welche die Spieler langfristig positiv beeinflussen. Dafür habe ich mich "selbstständig" zum Level-Designer ausgebildet und für ein multiplayer fps ("Ballerspiel"zwinkerndes Smiley Maps (Virtuelle Spielwelten) erstellt.
Nach meiner Taufe hat Gott mich unterstützt noch ein paar weitere Projekte zu machen, mir ab einem gewissen Punkt dann aber Stop "gesagt".
Früher habe ich regelmäßig und lange Videospiele gespielt. Im Kindesalter habe ich damit angefangen. Ich besitze also reichlich eigene Erfahrung mit dem Thema.
Bis auf ein paar kleine Ausnahmen habe ich seit einigen Jahren keine Videospiele mehr gespielt und seit neuestem überhaupt keine mehr.

Ich benötige keine Bespaßung und kein Entertaintment. Ich bin ein aktiver Mensch. Ich möchte gestalten, entwickeln, unterstützen und schenken. Zudem brauche ich Bewegung und Sport. Videospiele spielen passt nicht dazu.
 
Abby 19.10.2020 23:21
Gibt es auch christliche Videospiele?

Also Spiele bei denen man was über die Bibel lernt?

Falls nicht - wäre doch eine Idee für die ITler hier im Forum
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 23:22
Dann haben wir einen ähnlichen Werdegang 👍 Und denselben Vornamen 😉 Spieleentwicklung habe ich in meiner Jugend betrieben und später 2D und 3D Spieleentwicklung im Studium als Wahlmodul belegt 😅 Ist interessant, weil man da eben Film, Animationen, Sound, etc. mit Programmierung gut kombinieren kann 😅 Habe später bei der Entwicklung von Robotern u.a. durch diese Erfahrungen profitiert.

Es gibt auch Spiele, die auf Gewalt abzielen, ohne dass es Videospiele sind. Und es gibt auch Videospiele, die nicht auf Gewalt abzielen. Suchtpotenzial muss fast schon sein. Ebenso werden ja Features mit Geld verkauft. Das geht nur mit Bindung zum Spiel.
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 23:24
@Abby https://www.spiegel.de/netzwelt/web/christliche-videospiele-zocken-gegen-satan-a-381915.html

Ansonsten gibt es ja auch Lernspiele. Hatte ich bspw. in der Grundschule, um Mathe zu lernen. So etwas gibt es sicherlich auch für den Glauben. In Reli haben wir immer so eine Art Bibelquiz gespielt. Vermutlich findet man da auch etwas dahingehend. Aber ein Quiz, wird ja weniger Spaß machen, als wenn man ein Adventure-Spiel hat, wo man manches lernt.
 
Abby 19.10.2020 23:41
Euer Fazit

Für Christen gibt es so viel mehr und wertvoller als Ballerspiele
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2020 23:49
@Abby Ich kenne da genügend Gegenbeispiele. (Beide Söhne vom Pfarrer, einen Techniker bei uns, usw.) Aber für mich gibt es wertvolleres. Und da ich in der Jugendarbeit viele Leute kenne, entspricht dies bei einigen, aber nicht allen, die Meinung. Je jünger sie sind, desto normaler sind für sie scheinbar Videospiele im allgemeinen, folglich auch Ballerspiele.
 
Abby 20.10.2020 00:22
@Michdo

Somit spielt auch der familiäre Einfluss  eine Rolle
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 01:05
Ich nehme mal an, es geht um deine eigenen Kinder, oder? Bist du dir unsicher, ob du es ihnen verbieten oder erlauben willst? Oder spielen sie vielleicht schon und du willst dagegen argumentieren, weil du aus christlicher Sicht da Bedenken besitzt?

Ich würde es verbieten. Meine Eltern haben dies bei mir auch. Unser Pfarrer hat es seinen beiden Söhnen nicht verboten. Und da ich ihn gut kenne, weiß ich, dass er sich da auch Gedanken darüber gemacht hat. Bei anderen in der Gemeinde die spielen weiß ich, dass es deren Eltern egal ist. Bei denjenigen, wo ich weiß, dass sie so etwas nicht spielen weiß ich, dass deren Eltern ebenfalls etwas dagegen hatten und es ihnen folglich nicht egal war. Ob dies mit dem Glauben zusammenhängt oder man damit begründet, weiß ich nicht. Gegen Ballerspiele können ja auch rein moralische Bedenken sprechen. Und dann gibt es auch Leute, wo ich nicht weiß, ob sie so etwas spielen und wie da die Eltern dazu stehen würden. Persönlich kenne ich auch einen Fall, wo einer ab und zu zockt, die Eltern etwas dagegen hätten, es aber nicht wissen. Und da glaube ich, dass dies dann, wenn jemand möchte, auch öfter vorkommen könnte. Spiele kann man sich legal (aber auch illegal) heutzutage sehr leicht besorgen. Geht ja alles online. Man braucht ja dementsprechend nur eine Kopie eines Personalausweises und eine Online-Bezahlmöglichkeit. Und die muss ja nicht von einem selbst kommen. Dann zahlt meinetwegen der beste Freund und man gibt ihm etwas vom Taschengeld ab. Und im Idealfall zocken die dann auch mal gegeneinader. Einfacher Deal. Ich denke die meisten Eltern vertrauen ihr Kindern und können dies getrost machen. Aber auch da gibt es, wie bei allem, Ausnahmen, die die Regel bestätigen.

Ich nehme definitiv niemanden vorweg, wie er sich da entscheiden sollte. Ich würde zu meinen Kindern, wenn ich welche hätte, sagen, dass ich nicht will, dass sie dies spielen. Bei Freunden habe ich teilweise trotzdem mitgezockt. Auch weil man nicht "uncool" oder sonst etwas wirken wollte.

Wenn es dir wichtig ist, dass du der Ansicht bist, dass deine Kinder einen falschen Umgang damit lernen oder christliche Werte zu sehr vernachlässigt werden, dann würde ich ebenfalls dies begründen und ein Machtwort sprechen. Gaming hat enorm zugelegt in den letzten Jahren. Mir war als Kind Fußball, Tennis und Leichtathletik wichtiger. Später dann die Jugendarbeit und andere Dinge. Bei anderen ist es dann vielleicht der Klavierunterricht und, und, und. Meine persönliche Wahrnehmung ist, dass Kinder deren Eltern nicht nach ihrem Kind schauen, eher zocken. Ob Ballerspiele ist ja egal. Die Mehrheit geht Richtung Ballerspiele. Welche Überschneidungen auch immer zutreffen mögen. Da, wo die Eltern dahinter sind, wird man sämtliche verschiedene Dinge ausüben. Egal ob Musik, Sport, usw. bei Mädels auch oft tanzen und was es da lokal so gibt, usw. Da bilden sich von sich aus eigene und andere Interessen. Das kostet Zeit und Arbeit. Man muss das Kind mal zum Training fahren, mal bei Freunden abholen oder nach irgendeiner Unterrichtsstunde, usw. Bei anderen war das Kind einfach anwesend, man gammelt selber auf der Couch rum und dann stellt man lieber eine Konsole hin, Hauptsache das Kind ist beschäftigt und hat etwas zu tun. Dann gibt es viele Familien, die aktiv sind. Wandern gehen, etwas unternehmen, usw. Auch da sehe ich weniger Interesse am Zocken.

Ist jetzt ziemlich überspitzt dargestellt. Bietet aber denke ich eine gewisse Alternative. Der natürliche Drang wäre nicht zu zocken. Als Kind war ich mit meinen Nachbarn und mit meinen Brüdern jeden Tag stundenlang auf der Straße. Egal ob Radfahren, Kicken, Tischtennis, usw. Oder eben Fangen, Verstecken, im Dreck wühlen, usw. Aber heutzutage dürfen Kinder ja vieles nicht mehr, weil man sich ja bei jeder Kleinigkeit verletzt und jeder eine Schlamm-Alergie und sonst etwas hat. Ich denke sich draußen auszutoben ist für die persönliche Entwicklung besser. Genauso, wie Sport treiben, musizieren, wandern, lesen, Familienausflüge, usw.

Daher würde ich sagen, ist der familiäre Einfluss meißt am Größten. In meiner Generation waren Gamer eher die Außenseiter und Alleingänger. Wir haben uns nach der Schule immer verabredet. Meist zum Kicken. Oder uns bei irgendeinem Training getroffen, bei irgendeiner christlichen Veranstaltung, usw. Also mit Freundschaften oder Aktivitäten dahinter zu sein, ist meiner Meinung nach auch Bildung. Dann hat man nicht nur die Zeit für so etwas, sondern mehr Spaß an den normalen Dingen. Weil brauchen, muss man eine Ballerspiel definitiv nicht. Wenn ich als Informatiker über Erziehung nachdenken müsste, dann würde auch der praktische Umgang mit Computern und das man damit arbeiten kann, vielleicht auch recherchieren und lernen kann, sehr viel mehr nützen. Dann lernt man allgemein auch einen guten Umgang damit. Auch ich, habe erst im Studium gelernt, wie gut online eben auch gelernt werden kann über Plattformen. Hätte ich dies als Schüler gewusst, wäre ich vermutlich heute intelligenter und hätte freiwillig mir manches mehr beigebracht. Sagt sich hinterher immer so leicht, aber ich bin davon überzeugt. Weil Spiele habe ich damals auch entwickelt und mir Dinge beigebracht, die mich interessieren. Oder auch die Webseitenprogrammierung.

Der familiäre Einfluss ist für Interessen sehr, sehr prägend. Bei meinen Nachbarn spielte der Vater Fußball, sein Sohn und seine Tochter ebenfalls. Wäre es Handball, würde vermutlich auch ein Interesse beim Handball geweckt werden. Da geht es ein wenig weniger von formen, als von abschauen und Kinder haben nun einmal Interesse an ihren Eltern (bis zur Pubertät). Dann sollten Eltern auch Interesse an ihren Kindern zeigen. Das ist meine persönliche Meinung.

Der Gruppenzwang von außen animiert Kinder vermutlich mehr und mehr zum Zocken. Aber neben Ballerspielen gibt es da Alternativen. Rennspiele, Fußball, usw. Kein Kind sollte so erzogen werden, dass es völlig ausgegrenzt wird. Also von Computern fernhalten, ist vermutlich auch nicht richtig. Weil man spätestens im Studium da schon auch gewisse Grundfähigkeiten können sollte und im Berufsleben, usw. Aber Kontrolle, was man damit macht und ob man da nur zockt oder eben auch sinnvolle Dinge erlent, ist für mich richtig. Genauso wie das Kind erlernen, dass andere Dinge wichtiger sind. Weil viele Kinder lernen dies heutzutage leider, leider nicht. Neben der Virtualität verlernen viele normale Dinge der Realität.

Mittlerweile werfen bei uns die Mädels besser als die Jungs, da die mehr zocken. Da ist schon vor knapp zehn Jahren am Kippen gewesen. Oder wenn man sieht, wie viele Kinder heute nicht schwimmen können im Verhältnis zu früher. Klar arbeiten heute oft beide Elternteile. Man geht mehr in den Urlaub, aber sind dies vielleicht gewisse Konsequenzen?

Das sind meine Beobachtungen und Ansichten. Ich glaube vieles macht Sinn. Je nach Alter muss man halt bedenken, gehen Kinder anders damit um. Sicherlich habe ich hier eher ein sehr, sehr junges und wichtiges Alter beschrieben.

Ich meine mit 13 Jahren Jugendarbeit Erfahrung, wo ich als jugendlicher angefangen habe, kann ich da glaube schon sagen, oft auch sehr dicht an gewissen Entwicklungen beteiligt gewesen zu sein. Und zwar nicht nur in der Beobachterrolle. Sondern auch aktiv. Und eben auch viel mit Freundeskreis, usw.
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 01:08
Ich hoffe es bringen hier so viele unterschiedliche Sichtweisen etwas. Was unbedingt aus vielerlei christlicher Sicht richtig ist, kann ich nicht beantworten. Da haben andere sehr gute Argumente gebracht. Ist für mich aber nicht das einzige, was man bedenken sollte und was rein praktisch zusätzlich dagegen sprechen sollte.

Nur verurteilen sollte man es nicht. Ich argumentiere ja vom negativsten Standpunkt aus. Das trifft auf eine Minderheit zu. Genauso, wie wenige letztlich damit sehr, sehr schlecht umgehen und psychisch beurteilt bedenklich wären.
 
Abby 20.10.2020 03:11
Nein,ich habe keine Kinder.
Die Frage war für mich interessant

Nun stellt sich die Frage
Sind Gamer  anfälliger für Islamisierung und Rekrutierung  für den IS
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 08:34
Hi @ Abby,

Danke für dein:
Danke für deine Beiträge.
Du hast eine gute Einstellung finde ich.

Ich habe meine ganz klaren Vorstellungen und Meinungen, wie ich sie darlegte.
Viele Punkte, die Michdo93 einbrachte sehe ich auch genau so. Aber ich selber lehne solche Spiele definitiv ab, weil sich diese in die Gehirne der Kinder einbrennen und sie dann irgendwann, das mal "live" probieren wollen.

Leider hinken Beispiele wie "Mücken tot schlagen" oder das berühmte "Moorhuhn"
 wirklich sehr. Das passt nicht. Echte Kriegsspiele und Ballerspiele sind für MICH eben sehr befremdlich (kann ja jeder sehen wie ER/SIE denkt)und auch Psychologen diskutieren seit Jahren, welche Altersbeschränkungen sollte man geben und dann wird es auch zuhause von deutlich Jüngeren gespielt (selbst in Freundeskreis erlebt), wo einige dann wirklich zu Schlägern wurden. Was erst mal im Gehirn der Jugendlichen ist, ist deutlich schwerer wieder rauszukriegen. 

Und die Eltern spielen in dieser Erziehung eine riesen große Rolle dabei!
Jeder sollte sich dieser riesen Verantwortung stetig bewusst sein!

Und ich kennen Frauen, denen das (Erziehung, Aufpassen darauf) völlig entglitten ist, die weinend vor der Zimmertür des 16-jährigen standen und bettelten er solle doch das Spiel ausstellen... DAS IST LIVE IM LEBEN.

Und das finde ich dann wirklich schlimm.

Möge Gotte diese Menschen erreichen und sie gut führen.

Danke für deinen Blog. 
Sei gesegnet. 
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 08:50
Das Spiel "One of the 500" möchte die Bibel als Erlebnis darbieten.

"One of 500 ist ein story-basiertes Adventure-Game, in dem du die bedeutendste Geschichte aller Zeiten aus der Perspektive eines Fischerjungen erlebst: Die Geschichte rund um Jesus von Nazareth.

Du wirst mit den großen Fragen des Lebens konfrontiert, musst deine eigene Positionierung finden und schwierige Entscheidungen treffen. Während du dein eigenes Abenteuer erlebst, verwebt sich deine Geschichte auf spannende Weise mit den Ereignissen der Evangelien."


Abbys Frage: "Sind Gamer  anfälliger für Islamisierung und Rekrutierung  für den IS "

Es gibt so viele Faktoren, da kann nur Gott durchblicken.
Mich damit zu beschäftigen wäre für mich Zeitverschwendung. Wichtig für mich ist es in und mit der Liebe zu leben und auf den Heiligen Geist zu hören und das tun was er mir zeigt. Auch wenn ich vieles nicht verstehe, tue ich es weil ich ihm glaube und vertraue.

So ist es wohl auch in der Kindererziehung. Wenn dir dein Kind voll und ganz vertraut, du in keinem Widerspruch zu dem lebst was du sagst, dich eingehend mit deinem Kind beschäftigst und du dem Kind keinen Schaden zufügst dann wird es dir vertrauen und tun wollen was du sagst. Das Kind wird wohl dennoch ab und an das tun was nicht richtig ist aber es ist unwahrscheinlicher dass es dann auch darin lebt.

Alles, erst recht bei allem bei dem du keinen Einfluss hast, liegt in Gottes Hand.
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 09:03
@JoachimB:
Ich habe schon sehr früh Gewaltspiele gespielt, ich war schon immer sehr firedlich und bin es geblieben. Mir war bewusst, was richtig und falsch ist.
Was bedeutet das im Allgemeinen? Nichts. Selbst wenn du weist, welche Auswirkungen etwas auf eine große Zahl von Menschen hat, so weist du noch lange nicht wie es sich bei jeder einzelnen Person verhält. Deshalb sollte man stehts Personen mit einem offenen Verstand begegnen und Vorurteile und Verallgemeinerungen beiseite lassen.
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 09:12
korrigierter Vertipper: friedlich, nicht firedlich

Kann man seine Beiträge nicht bearbeiten?
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 09:23
Ok, wobei die damaligen Spiele für damalige verhältnisse als Brutal gesehen wurden, heute würde man das nicht mehr so sehen.
Also ich würde nach genauerem nachdenken sagen ich habe mit brutalen Spielen erst im Jugendalter angefangen und "Ballerspiele" vielleicht mit schätzungsweise 12. Mindere Gewalt enthielten aber sehr viele der Spiele die ich schon als Kind gespielt habe.
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 12:12
Nun stellt sich die Frage

Sind Gamer  anfälliger für Islamisierung und Rekrutierung  für den IS


Würde ich sagen kommt natürlich auf das Spiel an. Mir ist keines bekannt, welches pro IS oder Islamisierung wäre. Wenn dann eher das Gegenteil. Gehen wir mal wieder fernab von Games. In den USA gab es Musik und Filme, mit denen man aufruft der Army, Navy, etc. beizutreten. Also über das Unterbewusstsein. Wenn man einige Spiele bedenkt, dann ist man meist eher auf der amerikanischen Seite (wo auch die Gaming-Branche überwiegend sitzt). Sicherlich gibt es gewisse Manipultationen in alle Richtungen.

Wenn man jetzt bspw. an Terroranschläge in Paris zurückerinnert, dann haben die Terroristen mutmaßlich über das Kommunikationssystem von der Playstation 4 kommuniziert. Wenn ich bspw. Counter Strike online spiele, dann höre ich gefühlt nur russisch. Was ich sagen will, ist, dass die Community entscheidend ist. Viele Spiele werden mittlerweile online gegen andere gespielt, weil man sich da mit den besten messen kann. Die reden miteinander, die chatten miteinander, usw. So kenne ich auch Paare, die sich über das online zocken kennengelernt haben. Und ich meine so gab es auch mal Fälle, wo sich Leute zu einem Amoklaufe zusammen tun wollten und auch zu einem Massenselbstmord.

Was ich ebenfalls von einigen Gamern weiß, ist, dass sie eben auch viel diskutieren, argumentieren, usw. Da geht es dann oft auch um Politik. Eben weil gewisse Spiele eben auch einen Hintergrund besitzen. Da geht es meinetwegen um Afghanistan, Irak, usw. Und sicherlich gibt es dann auch Fälle, wo eben der eine oder andere Islamist diskutiert und versucht zu manipulieren. Laut amerikanischen Filmen wird so etwas ausgenutzt. Und ich glaube, dass dies mir als nur Fiktion ist. Eben weil man so auch Leute für sich gewinnen und erreichen kann. Ähnlich wie in manchen Foren und ähnlich wie auch über YouTube-Videos, usw. Natürlich nutzt man da Medien.

Anfälliger? Das ist die Frage. Einige sind ja eigentlich sogar eher sehr strikt dagegen. Da würde eher ein gewisser Rassismus gefördert. Aber die wenigen Ausnahmen gibt es sicherlich. Da kann man jetzt natürlich immer argumentieren und sagen, wenn er gar nicht zockt, würde die Gefahr nicht bestehen. Oder wenn man keine Ballerspiele zockt. Dagegen kann man immer hauen, dass wenn man auch bspw. FIFA zockt, man online trotzdem jemand kennenlernen kann oder im nächsten Cafe, usw. Weil die sind ja meist auch nicht dumm. Wie funktioniert so etwas? Selten, dass man direkt mit einer heftigen Theorie und Meinung kommt, die alle sofort abschrecken. Da wird sich erst nett unterhalten, das Vertrauen gewonnen und nach und nach die persönliche Meinung in eine gewisse Richtung gelenkt und sich eingeschlichen. Ich würde sagen in wenigen, seltenen Fällen, ja. Kommt da sicherlich öfter vor, als anderswo. Bei YouTube-Videos oder bei Foren-Communitys müsste man ja fast schon aktiv sich für ein Thema interessieren, beim Gaming wird man vielleicht mal von jemanden so angesprochen.
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 12:22
@ MichaelRingel,
schön das es bei dir so war, sei weiter dahin gesegnet. 
Und möge der Herr alle segnen die ggf. auf Abwege geraten und sie umkehren lassen zum Friedlichen. 

Die Fragen vom Blog waren:

Wie sollen Christen mit solchen (gewalttätigen) Spielen umgehen?
Dürfen sie solche Spiele spielen oder daran teilnehmen?
Was ist mit ihren Kindern?
Ihnen solche Spiele erlauben oder verbieten?
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 12:46
Was interessantes dazu aus dem Focus:

Ballern am PC harmlos, oder hinterlässt die Gewalt Spuren im Hirn? Die Diskussion um ein Ballerspiele-Verbot flammt nach der Amoktat in Emsdetten wieder auf.

Killerspiele sind gefährlich, sagt Hirnforscher Manfred Spitzer: „Das Spielen führt zu Abstumpfung gegenüber realer Gewalt. Die eigene Gewaltbereitschaft nimmt zu“, meint der Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm. „Diese Spiele haben ganz klare negative Auswirkungen. Wer das leugnet, leugnet die Fakten“, so der Professor.

Es brauche keine Amokläufer, um zu wissen, wie schlimm Ballerspiele sich auswirken könnten: „Die Spieler werden gewalttätiger, trainieren sich Gewalthandlungen an.“ Dass das Töten nur virtuell geschehe, deshalb mit der Realität nichts gemein habe, sei Unsinn: „Natürlich weiß der Spieler, dass er am Computer sitzt. Aber das wissen wir auch, wenn wir im Kino einen Film anschauen – und trotzdem beschleunigt sich der Herzschlag, wir werden in den Film ‚hineingezogen’. Und warum gewöhnt die US-Armee Soldaten mit Hilfe von Computerspielen die Tötungshemmung ab, wenn das nicht funktionieren würde? Dann würde die Army das nicht machen.“

Ballerspiele mit hohen Steuern belegen

Auch mit dem Mythos, Computerspiele trainieren die Aufmerksamkeit, räumt der Inhaber des Psychiatrie-Lehrstuhls der Ulmer Universität auf: „Wer noch keine Aufmerksamkeitsstörung hat, kann sie sich mit Ballerspielen antrainieren.“ Denn das Problem der Menschen mit Aufmerksamkeitsstörung sei ja gerade, dass sie ihre Aufmerksamkeit überall haben. Die Action der Ballerspiele mit ihren zahlreichen visuellen Reizen erzeuge also keinen positiven Effekt. „Die übelsten Ballerspiele sollte man verbieten“, schlägt der Ulmer Professor vor, „Die anderen mit hohen Steuern belegen, sie damit teuer machen.“

In den Ohren von Olaf Wolters klingen solche Vorschläge gar nicht gut. Der Geschäftsführer des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware vertritt Computerspiele-Hersteller wie Electronic Arts, Nintendo, Sony, Eidos und Microsoft. „Ich beobachte die aktuelle Verbotsdiskussion mit Sorge“, sagt der Game-Lobbyist. Es sei bedenklich, dass sich nach der Tat in Emsdetten die öffentliche Aufmerksamkeit wieder einseitig auf Computerspiele richte und andere Probleme in den Hintergrund gerieten.

„Da gibt es sehr komplexe Zusammenhänge. Computerspiele spielen da nur eine untergeordnete Rolle. Sebastian B. ist ja auch nicht völlig überraschend zur Tat geschritten, hat sie im Internet angekündigt. Ein solches Unglück wie in Emsdetten auf Computerspiele zu reduzieren ist diesem schrecklichen Ereignis auch nicht angemessen.“

Strenge Regelungen in Deutschland

Deutschland habe bereits das engmaschigste Jugendschutzsystem weltweit: „Jedes Computer- und Videospiel wird der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle USK vorgelegt, und die arbeitet sehr effektiv. Der Staat schaut überall drauf, die von vielen Politikern geforderte staatliche Kontrolle haben wir schon. Zudem sind Gewalt verherrlichende Spiele nach dem Strafgesetzbuch heute bereits verboten.“ Weitere Verbote hätten zudem negative Wirkung auf den deutschen Computerspielemarkt: „Deutschland ist schon abgeschlagen. In China, Kanada, Frankreich, Großbritannien werden Arbeitsplätze in dieser Boombranche geschaffen, in Deutschland tendenziell abgebaut.“ Die meisten Umsätze kommen laut Wolters allerdings auch nicht aus dem Über-18-Bereich: „Wir gehen davon aus, dass die rund fünf Prozent aller Spiele ohne Jugendfreigabe einen Anteil von 10 bis 15 Prozent am Gesamtumsatz erreichen.“

„Ich kann die Forderungen nicht ganz verstehen. Wir haben ein Verbot von Killerspielen ja schon, nach Paragraf 131 Strafgesetzbuch“, sagt auch Klaus Spieler, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit, dem USK-Trägerverein, Die Kritik wegen zu lascher Kontrollen der Computerspiele und die Forderungen nach Auflösung der USK, die in Deutschland für die Alterskennzeichnung von Computer- und Videospielen verantwortlich ist, hält Spieler für ein „großes Missverständnis“: „Die meisten Politiker haben nicht begriffen, dass die USK und damit der Prüfvorgang in der Hand des Staates liegt. Jedes Bundesland benennt mindestens zwei Beisitzer für das Gremium, in dem die Entscheidungen über die Alterskennzeichnungen für Computerspiele gefällt werden.“

Jugendliche dürfen nicht an alle Games herankommen

Statt neue Verbote zu fordern, sollten zum Beispiel die Ordnungsämter stärker im Handel Präsenz zeigen, damit die Jugendschutzvorschriften dort auch eingehalten werden und Minderjährige keine Erwachsenenspiele kaufen können. Und die Justiz solle darüber nachdenken, wie die vorhandenen Instrumente genutzt werden. „Warum werden Spiele, die nicht für Minderjährige empfohlen sind, Jugendlichen unter 18 Jahren zugänglich gemacht?“, fragt Klaus Spieler, „Computerspiele sind das Medium des Kinderzimmers. Und wer die Kinderzimmer kontrollieren will, braucht die Eltern.“

Eltern sieht auch Thomas Feibel vom Berliner Büro für Kindermedien in der Pflicht: „Ich bin überhaupt nicht für staatliche Verbote, weil die nichts bringen. Sie sorgen eher für einen noch größeren Boom solcher Spiele. Zudem treffen sie nur diejenigen, die diese Spiele kaufen. Die meisten aber brennen sie sich bei Freunden und Bekannten, holen sie aus dem Internet. Staatliche Verbote würden also lediglich die Brennraten in ungeahnte Höhen treiben“, sagt der Autor des Buches „Killerspiele im Kinderzimmer“.

„Natürlich gehören brutale Spiele nicht in Kinderhände, aber da helfen nur Verbote durch die Eltern. Wenn ich nicht möchte, dass mein elfjähriger Sohn ,Ego-Shooter spielt, verbiete ich ihm das. Ich muss ihm aber eine Alternative bieten, mich mit seinen Interessen befassen“, so Feibel.

Soziologe kritisiert Stoibers Verbotsforderung

Trotzdem will Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber nach dem Schul-Amoklauf in Emsdetten im Bundesrat endlich ein Verbot von Computer-Killerspielen durchsetzen. Solche Reaktionen hält der Soziologe Waldemar Vogelgesang von der Universität Trier für verständlich, aber zu kurz gegriffen: „Wir erleben ein weiteres Mal, was bei solchen Amoktaten immer wieder zu beobachten ist. Man versucht, eine schnelle Erklärung für die Dramatik und das Unverständliche einer solchen Tat zu finden.

Da liegen die negativen Wirkungen von Gewaltspielen nah“, sagt der Jugend- und Medienforscher. Die meisten Spieler wissen, dass ihr Spiel nichts mit der Realität zu tun hat, so Vogelgesang. „Nicht die Computerspiele waren für Sebastian B. Tatmotiv. Das Motiv liegt in seiner Ausgrenzungskarriere. Er war ein Außenseiter, er hat sich Anerkennung durch eine Art Waffenverliebtheit und durch bestimmte Computerspiele verschafft, in denen er ein Parallelleben geführt hat. Es heißt, dass er von Lehrern und Mitschülern als verschroben wahrgenommen wurde“, erklärt der Soziologe.

Versteckte Hilferufe oder auch der Appell im Internet im Vorfeld der Tat seien nicht bemerkt oder ernst genommen worden. „Spiele können wie Filmfiguren Drehbuchcharakter haben, als Verstärker wirken und eine Richtung geben, aber sie motivieren die Tat nicht. Die Gewalttat würde auch ohne die Spiele stattfinden. Ein Verbot von Computerspielen bringt nichts. Zudem müsste man dann auch alle anderen gewalthaltigen Medien verbieten wie Literatur oder Filme.“
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 14:14
Gibt mir ja in einigen Punkten Recht 😀 Ich denke was der Game-Lobby ist da sagt, ist ja die logische Konsequenz. Der kann ja nicht hingehen und sagen, dass die Wissenschaft da nun einmal Recht hat. Er verdient sein Geld damit genauso. Muss das Computerspielen verteidigen. Ergo schiebt man es auf die anderen nicht berücksichtigen Dinge. Meinetwegen die Erziehung oder sozialen Probleme.

„Deutschland ist schon abgeschlagen. In China, Kanada, Frankreich, Großbritannien werden Arbeitsplätze in dieser Boombranche geschaffen, in Deutschland tendenziell abgebaut.“

Da ich Medieninformatik im Bachelor studiert habe, frage ich mich, wo man etwas abbauen kann, wo überhaupt nichts vorhanden ist? Den Stellenmarkt gibt es quasi gar nicht. Viele, die Medieninformatik studieren, wollen in diese Richtung gehen. Die gibt es in Deutschland nicht. Es gibt natürlich Film, aber ist auch nicht Hollywood. Es gibt Web- und Mobile Entwicklung. Fand ich persönlich am spannesten.

Die meisten Umsätze kommen laut Wolters allerdings auch nicht aus dem Über-18-Bereich
Da muss ich sagen, viele Ballerspiele sind für 18+. Aber tatsächlich nicht alle. Sieht man weniger Blut und andere Dinge, dann wirkt es weniger real. Folglich gibt es auch Spiele, die in diese Richtung gehen und die jüngere kaufen können. Was mich stört ist, dass viele jüngere Spiele ab 18+ spielen, obwohl sie 13, 14, usw. sind. Darauf wird später näher eingegangen. Die Eltern müssen mehr kontrollieren. Eben auch mit illegalen Downloads oder gebrannten Kopien. Die würden die 10 bis 15 Prozent deutlich erhöhen.
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 14:18
Ich habe mal vor ein paar Jahren eine Doku über Kinder in Großbritannien und Gewalt gelesen. Neben Computerspielen gibt es viele Eltern, die ihre Kinder zu gewalt erziehen und auch zum Kampfsport schicken. Eben mit der Begründung, dass sie sich ja "verteidigen" sollten. Oft wird dies aber eher als Angriff genutzt.

Ich denke die Nachteile liegen auf der Hand. Bei der Erziehung spielen viele Dinge eine Rolle. Eben auch der allgemeine Umgang mit Themen wie Gewalt. Und bitte, gerade als Christ finde ich da lobenswert, wenn man da eben an Dingen wie "du sollst nicht töten" festhält, usw. Für mich ist ein Ballerspiel zu spielen jedoch nicht gleichzusetzen mit einer Sünde oder einen Verstoß gegen dieses Gebot. Bedenklich aber trotzdem.
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 15:14
Nein, nicht gleichzusetzen, aber bedenklich.
Deshalb meine Neung ja mit Nein. Ich bin Vater und habe meine nicht mit Ballerspielen versorgt und mitbekommen wie Jungen schnell in Hass und Gewalt abgleiten und menschlich abstumpfen. Auch das sagt der Artikel und sagen Psychologen. 
 
(Nutzer gelöscht) 20.10.2020 15:15
Meinung, soll da stehen, sorry. 
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