📃 Die Göttlichkeit Christi
02.11.2026 21:16
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📃 Die Göttlichkeit Christi
Der erste Text, der Betrachtung, ist folgender, der jedem – der sich ein wenig in der Bibel auskennt – vertraut ist: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott." [JOH. 1,1-2] [SLT] Dass sich diese Aussage auf CHRISTUS bezieht, wird wie folgt belegt: "In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." [JOH. 1,4.14] Tatsächlich haben wir noch nie von jemandem gehört, der daran gezweifelt hätte, dass der Evangelist in dieser Passage auf Christus Bezug nimmt. Daraus lernen wir, dass Christus Gott ist. Dieser Text allein – selbst wenn wir keinen anderen hätten – reicht aus, um die Göttlichkeit Christi zu begründen, denn der Begriff "Göttlichkeit" verweist auf "das Wesen oder die Natur Gottes". Wir glauben an die Göttlichkeit Christi, weil die Bibel bezeugt, dass CHRISTUS Gott ist.
Im Buch Jesaja, das voller Prophezeiungen über den Messias ist, finden wir die folgenden Worte, die in der Erwartung Christi gesprochen wurden: "Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst." [JES. 9,5] [SLT]
Es ist unmöglich, Titel zu finden, die das erhabene Wesen Christi vollständiger zum Ausdruck bringen würden als "Starker Gott" und "Ewig-Vater." Doch lesen wir weiter beim geliebten Jünger [Johannes]: "Niemand hat Gott jemals gesehen; der einziggeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ⟨ihn⟩ bekannt gemacht." [JOH. 1,18] [ELB]
Dieser Text verdeutlicht die enge Beziehung zwischen CHRISTUS und dem Vater. Er ist "einziggeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist." Wo auch immer sich CHRISTUS persönlich befindet, befindet ER sich "im Schoß des Vaters." Diese universell gültige Aussage, verdeutlicht die Einheit von Vater und Sohn. "ER hat ⟨ihn⟩ bekannt gemacht." Das bedeutet, dass obwohl kein Mensch GOTT je gesehen hat, Menschen – weil ER in CHRISTUS offenbart wurde – in der Lage sind Seinen Charakter und Seine Eigenschaften zu erkennen. Diese Wahrheit verdeutlicht insbesondere die [folgenden] Worte zwischen Philippus und dem HERRN: "Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns! Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater?" [JOH. 14,8-9] [SLT]
CHRISTUS verkörperte den Vater so vollkommen, dass die Aussage, den Vater nicht gesehen zu haben, dem entsprach, zu sagen, man habe CHRISTUS nicht gesehen. Dies bezeugen die Worte Christi selbst. Daher tun diejenigen, die sich weigern, IHN als göttlich anzuerkennen, dies einfach deshalb, weil sie unfähig sind, seinem Wort Glauben zu schenken. Diejenigen, die nicht glauben, dass CHRISTUS – so wie ER hier auf Erden war – göttlich war, trauen IHM nicht einmal zu, ein ehrlicher Mensch zu sein. Selbst der Name – Immanuel – der IHM gegeben wurde, bedeutet "Gott mit uns." [MATTH. 1,23]
Indem der Verfasser des Hebräerbriefes – wenn er von der Überlegenheit Christi gegenüber den Engeln spricht – begründet er, dies damit, dass CHRISTUS "einen vorzüglicheren Namen vor ihnen geerbt hat." [HEBR. 1,4] [ELB] Welchen Namen ererbte ER? – Den Namen "Starker Gott." Als der "einziggeborene Sohn" Gottes besitzt ER diesen Namen von Rechts wegen. Es ist ganz natürlich, dass ein Sohn den Namen des Vaters erbt. Dass CHRISTUS diesen Namen trägt, wird noch deutlicher durch die Worte des Vaters selbst, DER den Sohn [wie folgt] anspricht. ... "»Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches." [HEBR. 1,8] [LUT2017]
Ein vielleicht ebenso starkes Argument für die Göttlichkeit Christi, das – abgesehen von direkten Aussagen – in der Bibel zu finden ist, befindet sich im Matthäusevangelium Kap 19, denn dort erklärt CHRISTUS Selbst, dass ER Gott sei. Diese Aussage ist sogar noch gewichtiger als die in Johannes 14,9. Ein junger Mann – ein Vorsteher – kam zu IHM und fragte: "Guter Meister, was soll ich Gutes tun, um das ewige Leben zu erlangen?" [MATTH. 19,16] [SLT] Und der HERR antwortete: "Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein! Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote!" [MATTH. 19,17] [SLT]
Was meinte CHRISTUS mit Seiner Gegenfrage?
Bestand Seine Absicht darin, den jungen Mann dafür zurechtzuweisen, dass dieser IHN als "gut" bezeichnete? Wollte ER diese Bezeichnung zurückweisen? Keineswegs, denn ER war absolut gut. ER war die Verkörperung der Güte. Paulus erklärt, IHN als "heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündern abgesondert und höher als die Himmel." [HEBR. 7,26] [SLT] Es steht außer Frage, dass ER gut war.
CHRISTUS wollte dem jungen Mann eindringlich bewusst machen, dass Derjenige, den ER als "Meister" ansprach, kein bloßer Mensch – wie einer der Rabbiner – sondern Gott war. ER beanspruchte für Sich Selbst absolute Güte und da es außer Gott niemanden gibt, der gut ist, identifizierte ER Sich damit mit Gott. Das stimmt auch mit folgender Aussage des Apostels Paulus überein: "In ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig." [KOL. 2,9]
[Auch] die folgende Textpassage bezieht sich zweifellos auf CHRISTUS und schreibt IHM die gesamte Macht und Herrlichkeit der Gottheit zu: "Gott, der HERR, der Mächtige, redet und ruft der Welt vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang. Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes. Unser Gott kommt und schweigt nicht. Fressend Feuer geht vor ihm her und um ihn her ist ein großes Wetter. Er ruft Himmel und Erde, daß er sein Volk richte: Versammelt mir meine Heiligen, die den Bund mit mir gemacht haben beim Opfer. Und die Himmel werden seine Gerechtigkeit verkündigen; denn Gott ist Richter. (Sela.)" [PS. 50,1-6]
Der vorstehende Text beschreibt die Wiederkunft Christi. Der folgende, ähnliche Text ist in Habakuk Kap. zu finden: "Gott kommt von Teman her und der Heilige vom Gebirge Paran. Seine Hoheit bedeckt den Himmel, und sein Ruhm erfüllt die Erde.Da entsteht ein Glanz, dem Licht ⟨der Sonne⟩ gleich, Strahlen ihm zur Seite, und dort verbirgt sich seine Macht. Vor ihm her geht die Pest, und die Seuche zieht aus in seinem Gefolge. Er tritt auf und erschüttert die Erde, er schaut hin und lässt Nationen auffahren. Es bersten die ewigen Berge, es senken sich die ewigen Hügel. Das sind von jeher seine Bahnen." [HAB. 3,3-6] [ELB]
Hier finden wir einen unverkennbaren Hinweis auf das Kommen des Herrn. Seine Macht und Gottheit könnten kaum erhabener dargestellt werden. Beachte [bitte] die die Worte: "Strahlen ihm zur Seite, und dort verbirgt sich seine Macht." Aus der Seite Christi floss die Mischung von "Blut und Wasser" [JOH. 19,34], was zeigte, dass Sein Herz für die Sünder gebrochen worden war. Die Wunden Christi sind das Unterpfand Seiner Liebe zu den Sündern. Aus Seiner Seite floss das Blut, das uns "von aller Sünde reinigt." [1. JOH. 1,7] Aber wenn dieses Blut verachtet wird, werden Christi Wunden für den Zorn ebenso mächtig wie bezüglich der Erlösung sein. Durch Sein großes Opfer zeigte der HERR Seine unendliche Macht, zu erlösen und zu vernichten. Dass der Anblick der Wunden Christi die Furcht und Qual der Sünder vertiefen wird, verdeutlichen auch folgende Worten: "Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme der Erde. Ja, Amen." [OFFB. 1,7] [ELB]
Doch vielleicht die eindringlichsten – die Göttlichkeit und Erhabenheit Christi bezeugenden – Worte finden sich im Buch Jesaja wo der Prophet sagt: "Im Todesjahr des Königs Ussija sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron, und seine Säume erfüllten den Tempel. Seraphim standen über ihm; jeder von ihnen hatte sechs Flügel: mit zweien bedeckten sie ihr Angesicht, mit zweien bedeckten sie ihre Füße, und mit zweien flogen sie. Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit! Da erbebten die Pfosten der Schwellen von der Stimme des Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. Da sprach ich: Wehe mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen!" [JES. 6,1-5] [SLT]
Hätte unser Erlöser die Worte Jesajas aus dem zehnten Vers des 6 Kapitels auf Sich selbst bezogen zitiert - siehe dazu Johannes Kap. 12,40-41 – wäre unklar, auf wen sie verweisen. All die [vorstehend erwähnten] Texte verdeutlichen, dass nicht nur die inspirierten Verfasser CHRISTUS als den göttlichen Sohn Gottes bezeichnen, sondern auch, dass CHRISTUS Selbst beanspruchte, Gott zu sein.
( Ellet J. Waggoner, November 1890 )
Im Buch Jesaja, das voller Prophezeiungen über den Messias ist, finden wir die folgenden Worte, die in der Erwartung Christi gesprochen wurden: "Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst." [JES. 9,5] [SLT]
Es ist unmöglich, Titel zu finden, die das erhabene Wesen Christi vollständiger zum Ausdruck bringen würden als "Starker Gott" und "Ewig-Vater." Doch lesen wir weiter beim geliebten Jünger [Johannes]: "Niemand hat Gott jemals gesehen; der einziggeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ⟨ihn⟩ bekannt gemacht." [JOH. 1,18] [ELB]
Dieser Text verdeutlicht die enge Beziehung zwischen CHRISTUS und dem Vater. Er ist "einziggeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist." Wo auch immer sich CHRISTUS persönlich befindet, befindet ER sich "im Schoß des Vaters." Diese universell gültige Aussage, verdeutlicht die Einheit von Vater und Sohn. "ER hat ⟨ihn⟩ bekannt gemacht." Das bedeutet, dass obwohl kein Mensch GOTT je gesehen hat, Menschen – weil ER in CHRISTUS offenbart wurde – in der Lage sind Seinen Charakter und Seine Eigenschaften zu erkennen. Diese Wahrheit verdeutlicht insbesondere die [folgenden] Worte zwischen Philippus und dem HERRN: "Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns! Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater?" [JOH. 14,8-9] [SLT]
CHRISTUS verkörperte den Vater so vollkommen, dass die Aussage, den Vater nicht gesehen zu haben, dem entsprach, zu sagen, man habe CHRISTUS nicht gesehen. Dies bezeugen die Worte Christi selbst. Daher tun diejenigen, die sich weigern, IHN als göttlich anzuerkennen, dies einfach deshalb, weil sie unfähig sind, seinem Wort Glauben zu schenken. Diejenigen, die nicht glauben, dass CHRISTUS – so wie ER hier auf Erden war – göttlich war, trauen IHM nicht einmal zu, ein ehrlicher Mensch zu sein. Selbst der Name – Immanuel – der IHM gegeben wurde, bedeutet "Gott mit uns." [MATTH. 1,23]
Indem der Verfasser des Hebräerbriefes – wenn er von der Überlegenheit Christi gegenüber den Engeln spricht – begründet er, dies damit, dass CHRISTUS "einen vorzüglicheren Namen vor ihnen geerbt hat." [HEBR. 1,4] [ELB] Welchen Namen ererbte ER? – Den Namen "Starker Gott." Als der "einziggeborene Sohn" Gottes besitzt ER diesen Namen von Rechts wegen. Es ist ganz natürlich, dass ein Sohn den Namen des Vaters erbt. Dass CHRISTUS diesen Namen trägt, wird noch deutlicher durch die Worte des Vaters selbst, DER den Sohn [wie folgt] anspricht. ... "»Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches." [HEBR. 1,8] [LUT2017]
Ein vielleicht ebenso starkes Argument für die Göttlichkeit Christi, das – abgesehen von direkten Aussagen – in der Bibel zu finden ist, befindet sich im Matthäusevangelium Kap 19, denn dort erklärt CHRISTUS Selbst, dass ER Gott sei. Diese Aussage ist sogar noch gewichtiger als die in Johannes 14,9. Ein junger Mann – ein Vorsteher – kam zu IHM und fragte: "Guter Meister, was soll ich Gutes tun, um das ewige Leben zu erlangen?" [MATTH. 19,16] [SLT] Und der HERR antwortete: "Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein! Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote!" [MATTH. 19,17] [SLT]
Was meinte CHRISTUS mit Seiner Gegenfrage?
Bestand Seine Absicht darin, den jungen Mann dafür zurechtzuweisen, dass dieser IHN als "gut" bezeichnete? Wollte ER diese Bezeichnung zurückweisen? Keineswegs, denn ER war absolut gut. ER war die Verkörperung der Güte. Paulus erklärt, IHN als "heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündern abgesondert und höher als die Himmel." [HEBR. 7,26] [SLT] Es steht außer Frage, dass ER gut war.
CHRISTUS wollte dem jungen Mann eindringlich bewusst machen, dass Derjenige, den ER als "Meister" ansprach, kein bloßer Mensch – wie einer der Rabbiner – sondern Gott war. ER beanspruchte für Sich Selbst absolute Güte und da es außer Gott niemanden gibt, der gut ist, identifizierte ER Sich damit mit Gott. Das stimmt auch mit folgender Aussage des Apostels Paulus überein: "In ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig." [KOL. 2,9]
[Auch] die folgende Textpassage bezieht sich zweifellos auf CHRISTUS und schreibt IHM die gesamte Macht und Herrlichkeit der Gottheit zu: "Gott, der HERR, der Mächtige, redet und ruft der Welt vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang. Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes. Unser Gott kommt und schweigt nicht. Fressend Feuer geht vor ihm her und um ihn her ist ein großes Wetter. Er ruft Himmel und Erde, daß er sein Volk richte: Versammelt mir meine Heiligen, die den Bund mit mir gemacht haben beim Opfer. Und die Himmel werden seine Gerechtigkeit verkündigen; denn Gott ist Richter. (Sela.)" [PS. 50,1-6]
Der vorstehende Text beschreibt die Wiederkunft Christi. Der folgende, ähnliche Text ist in Habakuk Kap. zu finden: "Gott kommt von Teman her und der Heilige vom Gebirge Paran. Seine Hoheit bedeckt den Himmel, und sein Ruhm erfüllt die Erde.Da entsteht ein Glanz, dem Licht ⟨der Sonne⟩ gleich, Strahlen ihm zur Seite, und dort verbirgt sich seine Macht. Vor ihm her geht die Pest, und die Seuche zieht aus in seinem Gefolge. Er tritt auf und erschüttert die Erde, er schaut hin und lässt Nationen auffahren. Es bersten die ewigen Berge, es senken sich die ewigen Hügel. Das sind von jeher seine Bahnen." [HAB. 3,3-6] [ELB]
Hier finden wir einen unverkennbaren Hinweis auf das Kommen des Herrn. Seine Macht und Gottheit könnten kaum erhabener dargestellt werden. Beachte [bitte] die die Worte: "Strahlen ihm zur Seite, und dort verbirgt sich seine Macht." Aus der Seite Christi floss die Mischung von "Blut und Wasser" [JOH. 19,34], was zeigte, dass Sein Herz für die Sünder gebrochen worden war. Die Wunden Christi sind das Unterpfand Seiner Liebe zu den Sündern. Aus Seiner Seite floss das Blut, das uns "von aller Sünde reinigt." [1. JOH. 1,7] Aber wenn dieses Blut verachtet wird, werden Christi Wunden für den Zorn ebenso mächtig wie bezüglich der Erlösung sein. Durch Sein großes Opfer zeigte der HERR Seine unendliche Macht, zu erlösen und zu vernichten. Dass der Anblick der Wunden Christi die Furcht und Qual der Sünder vertiefen wird, verdeutlichen auch folgende Worten: "Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme der Erde. Ja, Amen." [OFFB. 1,7] [ELB]
Doch vielleicht die eindringlichsten – die Göttlichkeit und Erhabenheit Christi bezeugenden – Worte finden sich im Buch Jesaja wo der Prophet sagt: "Im Todesjahr des Königs Ussija sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron, und seine Säume erfüllten den Tempel. Seraphim standen über ihm; jeder von ihnen hatte sechs Flügel: mit zweien bedeckten sie ihr Angesicht, mit zweien bedeckten sie ihre Füße, und mit zweien flogen sie. Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit! Da erbebten die Pfosten der Schwellen von der Stimme des Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. Da sprach ich: Wehe mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen!" [JES. 6,1-5] [SLT]
Hätte unser Erlöser die Worte Jesajas aus dem zehnten Vers des 6 Kapitels auf Sich selbst bezogen zitiert - siehe dazu Johannes Kap. 12,40-41 – wäre unklar, auf wen sie verweisen. All die [vorstehend erwähnten] Texte verdeutlichen, dass nicht nur die inspirierten Verfasser CHRISTUS als den göttlichen Sohn Gottes bezeichnen, sondern auch, dass CHRISTUS Selbst beanspruchte, Gott zu sein.
( Ellet J. Waggoner, November 1890 )

Jetzt
Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.