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Belgien/Kanada: „Sterbehilfe-Entwicklung wirft Fragen auf“

Belgien/Kanada: „Sterbehilfe-Entwicklung wirft Fragen auf“
Die Zahl der Euthanasiefälle in Belgien ist 2025 auf einen neuen Höchststand gestiegen. Insgesamt 4.487 Menschen beendeten ihr Leben durch eine ärztlich durchgeführte Tötung auf Verlangen.



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Bei fast einem Drittel der Fälle waren mehrere chronische Altersleiden ausschlaggebend. Das geht aus dem aktuellen Euthanasiebericht für 2024/2025 hervor, den das Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) ausgewertet hat. Das in Wien ansässige Institut arbeitet im Auftrag der österreichischen Bischofskonferenz.

Mit 1.327 Fällen entfielen 29,6 Prozent aller Euthanasieverfahren in Belgien auf sogenannte Polypathologien, also das gleichzeitige Auftreten mehrerer chronischer Erkrankungen und altersbedingter Beschwerden. Die Betroffenen litten häufig unter körperlichen Einschränkungen und chronischen Schmerzen. Bei 640 dieser Patienten war der Tod medizinisch noch nicht absehbar. Ihr körperlicher Zustand galt als stabil, dennoch empfanden sie die Summe ihrer Beschwerden als unerträglich. Seit der Legalisierung der Euthanasie 2002 ist die Zahl der Fälle von 235 im ersten vollständigen Jahr auf 4.487 im Jahr 2025 gestiegen. Auch die Zahl der Verfahren bei Menschen ohne unmittelbar tödliche Erkrankung nahm binnen fünf Jahren von 311 auf 1.117 zu.

Das IMABE in Wien sieht darin eine Ausweitung der Euthanasiepraxis in Belgien über die ursprünglich mit einer unmittelbar lebensbedrohlichen Erkrankung verbundene Situation hinaus. Besonders die Entwicklung bei älteren Menschen werfe Fragen nach dem gesellschaftlichen Umgang mit chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit auf.

„Bedenkliche Entwicklungen“ auch in Kanada
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Welche Gefahren mit schwindenden Schutzmechanismen verbunden sein können, zeigt nach Einschätzung des IMABE der Fall der 83-jährigen Brigitte Stegemann aus Kanada. In der Provinz Ontario wird derzeit strafrechtlich untersucht, ob die demenzkranke Seniorin trotz eines zuvor geäußerten Widerrufs ihrer Zustimmung euthanasiert wurde. Nach Angaben ihrer Enkelin war Stegemann vor dem Eingriff verwirrt und habe erklärt: „Ich habe einen Fehler gemacht.“ Am Tag der Tötung sei sie nicht mehr ansprechbar gewesen. Dennoch wurde das Verfahren durchgeführt.

Die Enkelin kritisierte gegenüber Fox News Digital: „Meine Großmutter war eine verletzliche ältere Frau, die im Stich gelassen wurde, während die Ärzte und das Pflegeheim sämtliche gesetzlichen Schutzvorkehrungen umgingen.“ Der Fall veranschauliche, wie entscheidend eine verlässliche Einwilligung und der Schutz kognitiv eingeschränkter Patienten seien. Gerade bei Demenz könne ein früher geäußerter Sterbewunsch nicht ohne Weiteres als Zustimmung zu einem späteren Zeitpunkt gelten.


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In Kanada ist Tötung auf Verlangen fester Bestandteil des Gesundheitssystems
In Kanada ist die Tötung auf Verlangen inzwischen ein fester Bestandteil des Gesundheitssystems. 2024 starben dort 16.499 Menschen durch das Verfahren Medical Assistance in Dying (MAiD), rund fünf Prozent aller Todesfälle. Das Durchschnittsalter lag bei 78 Jahren. Die kanadische Familienmedizinerin Ramona Coelho bezeichnete die Entwicklung als „stillen, aber tiefgreifenden Wandel im medizinischen Verständnis von Leid, Selbstbestimmung und dem eigenen Auftrag“.

Während die kanadische Regierung die Zulassung bei ausschließlich psychischen Erkrankungen im Oktober 2026 endgültig ablehnte, ermöglicht ein neues Gesetz unter bestimmten Voraussetzungen eine Vorabvereinbarung zur Euthanasie bei neurodegenerativen Erkrankungen. Diese kann auch umgesetzt werden, wenn Betroffene später ihre Einwilligungsfähigkeit verlieren. Coelho warnt, ein weit im Voraus geäußerter Wunsch müsse nicht mit dem späteren Empfinden übereinstimmen, da auch Menschen mit Demenz trotz ihrer Einschränkungen Lebensfreude zeigen könnten.


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Pflege, Palliativversorgung und menschliche Begleitung
Für das IMABE-Institut in Wien werfen die Entwicklungen in Belgien und Kanada grundsätzliche Fragen auf. Wenn auch chronische Beschwerden und altersbedingte Einschränkungen zum Anlass für eine Tötung auf Verlangen werden, müsse umso stärker sichergestellt sein, dass Pflege, Palliativversorgung und menschliche Begleitung ausreichend zur Verfügung stehen, heißt es in der Analyse.

(kap – sk)

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https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2026-11/belgien-kanada-euthanasie-sterbehilfe-imabe-leben-senioren.html

Kommentare

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WundervollesLeben 02.11.2026 10:21
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Gott hat uns das Leben gegeben.
Der Mensch hat nicht das Recht
Über den eigenen Tod oder den
eines Anderen zu entscheiden.

Dazu gibt es auch Bibelstellen
Diese erspare ich mir jetzt aber.
Auch hat uns Gott das Gebot gegeben
Du sollst nicht töten.

Das Leben ist nicht einfach.
Wir möchten es nur schön und es ist
Sicher schwer das eigene Leid und das
Anderer zu ertragen. 
Aber Gott ist es der über allem steht.

Gesetze welche eine Selbsttötung
ermöglichen ebnen auch den Weg
Sich Menschen welche ,wie auch immer
Unbequem geworden sind zu entledigen.


⚘
.
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drahtwurmLIEB8 02.11.2026 12:10
eine Text Skizzierung dazu mit privatem Anklang
etwas neben doch nicht ganz am Thema vorbei
. (Reiseerlebnis)
.
als ich mit letzte Kraft meines fast versagenden Körpers,
mich den Bereich mit den gefährlichen
Wildtieren in Aswan (NAHER Osten)
erreicht hatte, oh Christus/Gott(zeugen),
denn ich bin vorher
lebenbedrohlich verletzt worden, da war mein einziger
Schutz das Warnschild vor diesem Areal, denn da haben
sich die Personen nicht mehr mitgetraut, die mich für
immer für ihre Experiment haben wollten, oh Mario/Jähsus
(zeugen) und unter
ebensolcher beinahe Abenteuerlichen Begebenheiten
bin ich dann doch über Kairo und Zürich wieder nach
#Hamburg gelang, wo mich sofort meine Rechnung
empfing, 😎 die polizei hat mich inhaftiert, bis meine
zu Unrecht verhängte Bußgeldsumme bis auf den letzten
Euro bezahlt worden oh christen/Joseph/Mariäs(zeugen)war.
Deshalb habe ich niemandem berichtet, wie man dieser
Gegend wo die Plantagen der Bananen mit den 'Allahs
Tränen' der Honeymoon Touristen gewässert werden,
dennoch entkommen kann.
oh christus/Marie/und a bisl Rommert -
pfui Allah"
- was ist mit den wochenlangen 'Schmerzen' durfte
ich die etwa GRATIS haben und empfangen???
Wegen ihren (UNSEREN)Bürokraten, die ausschließlich mit der
Erfüllung ihrer Bußgeld ''EURO'" Forderungen
beschäftigt sind.
arabische  lieb uSA  ""oTT'

wo hier so viele wild auf Berichte von Märthyrer und
Menschen die von Schmerzen zu bekommen wissen,
so gebefreudig sind, wenn sie mit Detail s aufwarten
könnten, ja sogar mit bildern Photos in eigener Sache
 
drahtwurmLIEB8 02.11.2026 13:00
.
Die sagten mir im Land nach der Einreise.
Sie brauchen hier ein Visum.
Ich sagte, 'Na, dann geben Sie mir ein Visum'
Dazu hätte der Mitarbeiter auch sagen können,
'Die Dauer des Visums reicht für sie nicht.'
Dann hätte ich nochmal den Auftagsgeber meines
Hinsandes telefoniert. oh Christin/Jäsus/gotthilde/Mariää
in etwa-.
Der Mitarbeiter 😎 da sagte doch nur (Übersetzung)
'Kein Problem, das dauert hier noch nicht mal 10.min'
Genauso hätte er mir verschweigen können:
'(Wir lassen sie jetzt hier zu uns rein, aber nicht raus,
Raus müssen sie dann selber machen, sowie die
""verlängerung' der Visumserlaubnis)'
Ich hatte schon etliche Großstädte im Ausland besucht,
aber diese hier sollte mir zu Verhängnis werden.
oh Gottheit des Allah tum´s - oh Muhamath



.
 
Herrklavierspieler 02.11.2026 13:15
" Sterben als Freiheit? Über den stillen Wandel unserer Vorstellungen vom guten Tod"
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/169206/
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