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Henry Dunant ... wenn Nächstenliebe keine Grenzen kennt

Henry Dunant ... wenn Nächstenliebe keine Grenzen kennt
Heute ist der Gedenktag für Henry Dunant....ein Tag vor seinem Todestag...er starb am 30.10.1910...
https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/organisationen/rotes_kreuz/pwiejeanhenrydunantgruenderdesrotenkreuzes100.html

Wenn man seinen Namen hört, denkt man sofort ans Rote Kreuz ...

Dunant wurde 1828 in Genf geboren und wuchs in einer reformierten, calvinistisch geprägten Familie auf ... sein Glaube wurde auch durch das Genfer Réveil beeinflusst ... eine Erweckungsbewegung innerhalb der reformierten Tradition.... es ging nicht nur darum, an Gott zu glauben, sondern den Glauben auch im Alltag zu leben ...praktisches und gelebtes Christentum...

 Solferino ... 1859 erlebte Dunant die Folgen dieser  blutigen Schlacht hautnah.. Dunant half ... ohne zu fragen, auf welcher Seite jemand gekämpft hatte ...

Solferino liess ihn nie mehr los ... in seinem Buch Eine Erinnerung an Solferino entwickelte er die Idee, freiwillige Hilfsorganisationen zu schaffen und Verwundete besser zu schützen ... daraus entstand 1863 das Internationale Komitee vom Roten Kreuz ... ein Jahr später folgte die erste Genfer Konvention ...

Dunant war stark von seinem Glauben geprägt ... doch seine Idee blieb nicht auf einfach auf Christen beschränkt... aus dieser Vision entstand etwas, das  Menschen über religiöse und nationale Grenzen hinweg zusammenbringen sollte ...Hilfe für Menschen  ohne Fragen nach Nationalität und Religion...

Dunant selbst hatte später schwere finanzielle Probleme und geriet lange in Vergessenheit ... erst gegen Ende seines Lebens wurde seine Leistung wieder anerkannt ... 1901 erhielt er gemeinsam mit Frédéric Passy den ersten Friedensnobelpreis ...

Dunant hatte übrigens auch Kontakt zu Bertha von Suttner ... der ersten Frau, die den Friedensnobelpreis bekam....Die Waffen nieder! hat man sicher im Bücherregal ...

Man sollte auch Henry Dunant gelesen haben...seine Erinnerungen an Solferino...aktueller den je...

Kommentare

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Sherezade 29.10.2026 16:43
Die Worte von Bonhoeffer sind so passend...
"Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen."

Jesu Nachfolger sind zum Frieden berufen. Als Jesus sie rief, fanden sie ihren Frieden. Jesus ist ihr Friede. Nun sollen sie den Frieden nicht nur haben, sondern auch schaffen.

Damit tun sie Verzicht auf Gewalt und Aufruhr. In der Sache Christi ist damit niemals etwas geholfen. Das Reich Christi ist ein Reich des Friedens, und die Gemeinde Christi grüßt sich mit dem Friedensgruß.

Die Jünger Jesu halten Frieden, indem sie lieber selbst leiden, als daß sie einem Anderen Leid tun, sie bewahren Gemeinschaft, wo der Andere sie bricht, sie verzichten auf Selbstbehauptung und halten dem Haß und Unrecht stille. So überwinden sie Böses mit Gutem.

So sind sie Stifter göttlichen Friedens mitten in einer Welt des Hasses und Krieges.
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