Ukraine: Waffenruhe für Oleschky nach Appell von Papst Leo XIV.
27.10.2026 17:12
Ukraine: Waffenruhe für Oleschky nach Appell von Papst Leo XIV.
27.10.2026 17:12
Ukraine: Waffenruhe für Oleschky nach Appell von Papst Leo XIV.
In der von russischen Truppen besetzten ukrainischen Stadt Oleschky gilt seit Dienstag (27. Oktober) eine lokale Waffenruhe. Sie soll humanitäre Hilfslieferungen und die Evakuierung der verbliebenen Bevölkerung ermöglichen. Papst Leo XIV. hatte sich zuvor in Telefongesprächen mit den Präsidenten Russlands und der Ukraine für eine solche Feuerpause eingesetzt.
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In der südukrainischen Frontstadt Oleschky gibt es Hoffnung auf eine Verbesserung der humanitären Lage. Nach Angaben der italienischen Tageszeitung „Avvenire“ trat am Dienstagmorgen eine lokale Waffenruhe in Kraft. Bereits am 23. Oktober hatte das Weiße Haus mitgeteilt, dass US-First-Lady Melania Trump erfolgreich eine entsprechende Vereinbarung ausgehandelt habe.
Allerdings hatte sich Papst Leo XIV. bereits zuvor persönlich für eine Feuerpause eingesetzt. Noch aus der römischen Gemelli-Klinik, wo ihm am 13. Oktober ein Lungentumor entfernt worden war, telefonierte er am 16. Oktober mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dabei appellierte er an den Kreml-Chef, humanitäre Hilfslieferungen und die Evakuierung der Bevölkerung aus der seit 2022 besetzten Stadt zu ermöglichen. Drei Tage später sprach der Papst auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die Situation.
Hoffnung auf humanitäre Hilfe
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen befinden sich noch bis zu 1.700 Menschen, darunter 47 Kinder, in der verminten Frontstadt im Gebiet-Cherson. Die Versorgungslage ist angespannt: Es fehlt an Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Strom. Hinzu kommt die anhaltende Gefährdung der Bevölkerung durch die Kriegshandlungen und die Verminung des Gebiets.
Über die konkrete Umsetzung der Waffenruhe und mögliche Evakuierungen liegen bislang nur wenige Informationen vor.
Sollte die Feuerpause Bestand haben und die humanitäre Aktion gelingen, könnte dies nach Einschätzung von „Avvenire“ auch neue Impulse für diplomatische Verhandlungen geben. Russland und die Ukraine haben demnach eine Wiederaufnahme der Gespräche unter Beteiligung der USA für November bestätigt. Als möglicher Verhandlungsort gelten die Vereinigten Arabischen Emirate. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sprach in diesem Zusammenhang von einem „Präzedenzfall“.
Päpstlicher Gesandter besucht die Ukraine
Unterdessen wird am Dienstag Erzbischof Luis Marín de San Martín in der Ukraine erwartet. Sein Besuch soll die Solidarität von Papst Leo XIV. mit der Bevölkerung zum Ausdruck bringen, die unter dem russischen Angriffskrieg leidet.
Während seines bis Freitag geplanten Aufenthalts will der Erzbischof Einrichtungen in Kiew, Saporischschja, Dnipro und Fastiw besuchen. Nach Angaben der Vatikan-Medien geht auch diese Initiative auf die jüngsten telefonischen Kontakte des Papstes mit Putin und Selenskyj zurück.
(kap – vo)
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https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2026-10/ukraine-waffenruhe-fur-oleschky-nach-appell-von-papst-leo-xiv.html
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Allerdings hatte sich Papst Leo XIV. bereits zuvor persönlich für eine Feuerpause eingesetzt. Noch aus der römischen Gemelli-Klinik, wo ihm am 13. Oktober ein Lungentumor entfernt worden war, telefonierte er am 16. Oktober mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dabei appellierte er an den Kreml-Chef, humanitäre Hilfslieferungen und die Evakuierung der Bevölkerung aus der seit 2022 besetzten Stadt zu ermöglichen. Drei Tage später sprach der Papst auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die Situation.
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Nach Schätzungen der Vereinten Nationen befinden sich noch bis zu 1.700 Menschen, darunter 47 Kinder, in der verminten Frontstadt im Gebiet-Cherson. Die Versorgungslage ist angespannt: Es fehlt an Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Strom. Hinzu kommt die anhaltende Gefährdung der Bevölkerung durch die Kriegshandlungen und die Verminung des Gebiets.
Über die konkrete Umsetzung der Waffenruhe und mögliche Evakuierungen liegen bislang nur wenige Informationen vor.
Sollte die Feuerpause Bestand haben und die humanitäre Aktion gelingen, könnte dies nach Einschätzung von „Avvenire“ auch neue Impulse für diplomatische Verhandlungen geben. Russland und die Ukraine haben demnach eine Wiederaufnahme der Gespräche unter Beteiligung der USA für November bestätigt. Als möglicher Verhandlungsort gelten die Vereinigten Arabischen Emirate. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sprach in diesem Zusammenhang von einem „Präzedenzfall“.
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Unterdessen wird am Dienstag Erzbischof Luis Marín de San Martín in der Ukraine erwartet. Sein Besuch soll die Solidarität von Papst Leo XIV. mit der Bevölkerung zum Ausdruck bringen, die unter dem russischen Angriffskrieg leidet.
Während seines bis Freitag geplanten Aufenthalts will der Erzbischof Einrichtungen in Kiew, Saporischschja, Dnipro und Fastiw besuchen. Nach Angaben der Vatikan-Medien geht auch diese Initiative auf die jüngsten telefonischen Kontakte des Papstes mit Putin und Selenskyj zurück.
(kap – vo)
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Kommentare
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Arina 27.10.2026 20:39
Maßgeblich für die Waffenruhe ist Melania Trump, die mit am Verhandlungstisch saß, als über die Waffenruhe entschieden wurde.
Herrklavierspieler 27.10.2026 20:57
"....Bereits am 23. Oktober hatte das Weiße Haus mitgeteilt, dass US-First-Lady Melania Trump erfolgreich eine entsprechende Vereinbarung ausgehandelt habe.
Allerdings hatte sich Papst Leo XIV. bereits zuvor persönlich für eine Feuerpause eingesetzt. Noch aus der römischen Gemelli-Klinik, wo ihm am 13. Oktober ein Lungentumor entfernt worden war, telefonierte er am 16. Oktober mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dabei appellierte er an den Kreml-Chef, humanitäre Hilfslieferungen und die..."
S.O.ganzer Text.
Allerdings hatte sich Papst Leo XIV. bereits zuvor persönlich für eine Feuerpause eingesetzt. Noch aus der römischen Gemelli-Klinik, wo ihm am 13. Oktober ein Lungentumor entfernt worden war, telefonierte er am 16. Oktober mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dabei appellierte er an den Kreml-Chef, humanitäre Hilfslieferungen und die..."
S.O.ganzer Text.
Herrklavierspieler 02.11.2026 09:02
Papst begrüßt Waffenruhe in Oleshky (Ukraine)
Leo XIV. begrüßt die humanitäre Waffenruhe in der russisch besetzten Stadt Oleshky im Süden der Ukraine.
Stefan v. Kempis – Vatikanstadt
„Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit zwischen den Parteien, die diese gebührende Geste der Menschlichkeit ermöglicht hat, den Willen zum Dialog stärken und zu neuen konkreten Friedensinitiativen führen wird.“ Das sagte der Papst an diesem Sonntag bei seinem Angelusgebet am Petersplatz in Rom.
„Wir vertrauen Maria, der Königin des Friedens und aller Heiligen, all jene an, die überall auf der Welt unter Kriegen leiden.“ Leo hatte sich u.a. mit einem Telefonanruf beim russischen Machthaber Wladimir Putin für das Zustandekommen der Waffenruhe eingesetzt.
Hinweis auf Jugend-Olympiade in Dakar
Bei seinem Angelus zum Hochfest Allerheiligen nutzte der Papst aber die Gelegenheit auch noch zu weiteren Appellen. So machte er auf die Olympischen Spiele für Jugendliche aufmerksam, die am Samstag in der senegalesischen Hauptstadt Dakar begonnen haben.
„Es ist die erste olympische Veranstaltung, die auf dem afrikanischen Kontinent organisiert wird. Neben den Wettkämpfen umfassen diese Spiele auch Bildungs- und Kulturveranstaltungen, um die olympischen Werte und das gegenseitige Verständnis unter Jugendlichen aus aller Welt zu fördern. Hier ist wieder einmal ein Zeichen der Hoffnung, das aus der Welt des Sports kommt! Ich grüße alle Teilnehmer herzlich und segne sie von ganzem Herzen.“
Für alle Verstorbenen beten
Der Papst warf auch einen Blick voraus auf den Montag: Zum Fest Allerseelen wird er am Montag Nachmittag eine Messe für die Verstorbenen auf dem römischen Stadtfriedhof Campo Verano feiern. „Lasst uns in diesen Tagen in der Gemeinschaft der Heiligen mit der großen Familie unserer Brüder und Schwestern vereint sein, die uns auf unserem irdischen Pilgerweg vorausgegangen sind, und lasst uns für die Verstorbenen beten, insbesondere für diejenigen, an die sich niemand mehr erinnert.“
(vatican news)
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https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-11/waffenruhe-oleshky-ukraine-papst-leo-angelus-krieg-russland.html
Leo XIV. begrüßt die humanitäre Waffenruhe in der russisch besetzten Stadt Oleshky im Süden der Ukraine.
Stefan v. Kempis – Vatikanstadt
„Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit zwischen den Parteien, die diese gebührende Geste der Menschlichkeit ermöglicht hat, den Willen zum Dialog stärken und zu neuen konkreten Friedensinitiativen führen wird.“ Das sagte der Papst an diesem Sonntag bei seinem Angelusgebet am Petersplatz in Rom.
„Wir vertrauen Maria, der Königin des Friedens und aller Heiligen, all jene an, die überall auf der Welt unter Kriegen leiden.“ Leo hatte sich u.a. mit einem Telefonanruf beim russischen Machthaber Wladimir Putin für das Zustandekommen der Waffenruhe eingesetzt.
Hinweis auf Jugend-Olympiade in Dakar
Bei seinem Angelus zum Hochfest Allerheiligen nutzte der Papst aber die Gelegenheit auch noch zu weiteren Appellen. So machte er auf die Olympischen Spiele für Jugendliche aufmerksam, die am Samstag in der senegalesischen Hauptstadt Dakar begonnen haben.
„Es ist die erste olympische Veranstaltung, die auf dem afrikanischen Kontinent organisiert wird. Neben den Wettkämpfen umfassen diese Spiele auch Bildungs- und Kulturveranstaltungen, um die olympischen Werte und das gegenseitige Verständnis unter Jugendlichen aus aller Welt zu fördern. Hier ist wieder einmal ein Zeichen der Hoffnung, das aus der Welt des Sports kommt! Ich grüße alle Teilnehmer herzlich und segne sie von ganzem Herzen.“
Für alle Verstorbenen beten
Der Papst warf auch einen Blick voraus auf den Montag: Zum Fest Allerseelen wird er am Montag Nachmittag eine Messe für die Verstorbenen auf dem römischen Stadtfriedhof Campo Verano feiern. „Lasst uns in diesen Tagen in der Gemeinschaft der Heiligen mit der großen Familie unserer Brüder und Schwestern vereint sein, die uns auf unserem irdischen Pilgerweg vorausgegangen sind, und lasst uns für die Verstorbenen beten, insbesondere für diejenigen, an die sich niemand mehr erinnert.“
(vatican news)
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