Verstand
27.10.2026 10:16
Verstand
27.10.2026 10:16
Verstand
"Herr...lass Hirn regnen...die Zahl der Deppen nimmt täglich zu."
Gut, könnte man glauben, manchmal kann man am Verstand einzelner zweifeln.
Dabei ist der Verstand die Grundvoraussetzung dafür, das Wahrnehmungen aufgenommen werden, um die Verständigung zwischen den Menschen zu gewährleisten.
Doch so einfach ist das nicht. Es bedeutet mehr, als alles verstehen zu wollen.
Schauen wir mal wieder in die Bibel, was sie über den Verstand sagt.
BMX1
🙂
Gut, könnte man glauben, manchmal kann man am Verstand einzelner zweifeln.
Dabei ist der Verstand die Grundvoraussetzung dafür, das Wahrnehmungen aufgenommen werden, um die Verständigung zwischen den Menschen zu gewährleisten.
Doch so einfach ist das nicht. Es bedeutet mehr, als alles verstehen zu wollen.
Schauen wir mal wieder in die Bibel, was sie über den Verstand sagt.
BMX1
🙂
Kommentare
NicetomeetFEM 27.10.2026 10:18
BMX1 27.10.2026 10:19
Verstand
redete zu Mose und sprach: Siehe ich habe Bezaleel … mit Namen berufen und habe ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, in Weisheit und in Verstand und in Kenntnis und in jedem Werk; um Kunstreiches zu ersinnen …, um zu arbeiten in jedem Werk“ (2. Mo 31,1–5).
Wenn Gott ein Wort das erste Mal erwähnt, teilt er uns dabei oft etwas Grundsätzliches mit. Gott hatte Mose Anweisungen zum Bau des Zeltes der Zusammenkunft gegeben. Er hatte den Auftrag, es genau so zu machen, wie Gott es ihm gezeigt und gesagt hatte. Und Gott hatte dafür auch einen Mann, nämlich Bezaleel – und andere ihm als Hilfe – bestimmt, damit er diesen Auftrag praktisch umzusetzte.
Alles, was Bezaleel dafür an Fähigkeiten brauchte, bekam er von Gott: Er wurde erfüllt mit dem Geist Gottes, denn es ging um eine Aufgabe im Werk des Herrn. Er bekam auch die praktischen Fähigkeiten, um das Richtige zu tun. Dazu gehörte auch der Verstand.
Was lernen wir daraus?
Jede Fähigkeit, die wir als Menschen haben: Unseren Verstand (Intelligenz), Kreativität, handwerkliches Geschick, etc. kommt von Gott. Wir können uns nichts darauf einbilden, als ob es aus uns selbst käme.
Wir können unseren Verstand nur richtig unter der Leitung des Geistes Gottes gebrauchen. Gottes Wille, den er uns in seinem Wort offenbart hat und den der Geist Gottes uns klarmacht, lenkt auch unseren Verstand in die richtige Richtung (vgl. 2. Kor 10,5).
Wenn wir unseren Verstand der Leitung des Geistes Gottes unterwerfen, kann Gott uns für jede Aufgabe gebrauchen, die er uns gibt (vgl. 2. Tim 3,16.17).
Bezaleel und die mit ihm waren kamen dem Auftrag Gottes gehorsam nach: „Und Bezaleel und Oholiab und alle Männer … taten nach allem, was der HERR geboten hatte“ (2. Mo 36,1). Ihr Gehorsam wird von Gott gesehen und in seinem Wort festgehalten.
Ein Ansporn, auch für dich und mich. Der Herr hat uns einen Verstand gegeben, damit wir unsere Aufgaben für ihn auch in unserer täglichen, irdischen Arbeit tun, wie er es will.
Quelle..: www.bibelstudium.de...Bibel...Dirk Mütze
redete zu Mose und sprach: Siehe ich habe Bezaleel … mit Namen berufen und habe ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, in Weisheit und in Verstand und in Kenntnis und in jedem Werk; um Kunstreiches zu ersinnen …, um zu arbeiten in jedem Werk“ (2. Mo 31,1–5).
Wenn Gott ein Wort das erste Mal erwähnt, teilt er uns dabei oft etwas Grundsätzliches mit. Gott hatte Mose Anweisungen zum Bau des Zeltes der Zusammenkunft gegeben. Er hatte den Auftrag, es genau so zu machen, wie Gott es ihm gezeigt und gesagt hatte. Und Gott hatte dafür auch einen Mann, nämlich Bezaleel – und andere ihm als Hilfe – bestimmt, damit er diesen Auftrag praktisch umzusetzte.
Alles, was Bezaleel dafür an Fähigkeiten brauchte, bekam er von Gott: Er wurde erfüllt mit dem Geist Gottes, denn es ging um eine Aufgabe im Werk des Herrn. Er bekam auch die praktischen Fähigkeiten, um das Richtige zu tun. Dazu gehörte auch der Verstand.
Was lernen wir daraus?
Jede Fähigkeit, die wir als Menschen haben: Unseren Verstand (Intelligenz), Kreativität, handwerkliches Geschick, etc. kommt von Gott. Wir können uns nichts darauf einbilden, als ob es aus uns selbst käme.
Wir können unseren Verstand nur richtig unter der Leitung des Geistes Gottes gebrauchen. Gottes Wille, den er uns in seinem Wort offenbart hat und den der Geist Gottes uns klarmacht, lenkt auch unseren Verstand in die richtige Richtung (vgl. 2. Kor 10,5).
Wenn wir unseren Verstand der Leitung des Geistes Gottes unterwerfen, kann Gott uns für jede Aufgabe gebrauchen, die er uns gibt (vgl. 2. Tim 3,16.17).
Bezaleel und die mit ihm waren kamen dem Auftrag Gottes gehorsam nach: „Und Bezaleel und Oholiab und alle Männer … taten nach allem, was der HERR geboten hatte“ (2. Mo 36,1). Ihr Gehorsam wird von Gott gesehen und in seinem Wort festgehalten.
Ein Ansporn, auch für dich und mich. Der Herr hat uns einen Verstand gegeben, damit wir unsere Aufgaben für ihn auch in unserer täglichen, irdischen Arbeit tun, wie er es will.
Quelle..: www.bibelstudium.de...Bibel...Dirk Mütze
BMX1 27.10.2026 10:24
Atheisten sagen: Wenn ich meinen Verstand habe, brauche ich Gott nicht. Hat jemand aber Gott, braucht er seinen Verstand nicht.
Was sagen Christen? Stimmt es, dass Christen den Verstand als unnötig bezeichnen?
Christen sagen: Hast du deinen Verstand, dann wirst du Gott erkennen. Hast du Gott erkannt, wirst du verständig (Weise) werden.
Was wäre es denn für ein Gott, der das verurteilt, was er selber geschaffen hat, ja womit sogar Gott gefunden werden kann:
Römer 1:20:
denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen
In dem wichtigsten Gebot der Bibel betont Jesus auch, wie wichtig es ist, Gott mit dem Verstand zu lieben:
Matthäus 22;37:
Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Verstand!
Doch das ist noch nicht alles, das Forschen, das bekanntlich mit dem Verstand durchgeführt wird, wird in der Bibel besonders Hoch geschätzt:
Sprüche 25,2:
Es ist Gottes Ehre, eine Sache zu verbergen, aber die Ehre der Könige, eine Sache zu erforschen
Was sagen Christen? Stimmt es, dass Christen den Verstand als unnötig bezeichnen?
Christen sagen: Hast du deinen Verstand, dann wirst du Gott erkennen. Hast du Gott erkannt, wirst du verständig (Weise) werden.
Was wäre es denn für ein Gott, der das verurteilt, was er selber geschaffen hat, ja womit sogar Gott gefunden werden kann:
Römer 1:20:
denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen
In dem wichtigsten Gebot der Bibel betont Jesus auch, wie wichtig es ist, Gott mit dem Verstand zu lieben:
Matthäus 22;37:
Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Verstand!
Doch das ist noch nicht alles, das Forschen, das bekanntlich mit dem Verstand durchgeführt wird, wird in der Bibel besonders Hoch geschätzt:
Sprüche 25,2:
Es ist Gottes Ehre, eine Sache zu verbergen, aber die Ehre der Könige, eine Sache zu erforschen
BMX1 27.10.2026 10:27
Der Verstand wird von Gott auf keinen Fall verachtet und als unnötig betrachtet. Er warnt aber, sich auf seinen Verstand zu verlassen:
Sprüche 3,5:
Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf deinen Verstand
Es ist ja auch leicht verständlich, dass wir eher dem großen und allwissenden Gott vertrauen, bevor wir uns allein auf unseren Verstand verlassen. Aber Gott lässt seine Weisheit und unseren Verstand nicht zwei getrennte Welten sein. Er selber will uns von seiner Weisheit geben:
Jakobus 1,5:
Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden
Ist das nicht ein wunderbarer Gott, der selbst sein Wissen mit uns teilen will. Lasst uns ihn doch bitten, dass er uns die Weisheit gibt.
Quelle...: Gladius Spiritus..Bibel
Sprüche 3,5:
Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf deinen Verstand
Es ist ja auch leicht verständlich, dass wir eher dem großen und allwissenden Gott vertrauen, bevor wir uns allein auf unseren Verstand verlassen. Aber Gott lässt seine Weisheit und unseren Verstand nicht zwei getrennte Welten sein. Er selber will uns von seiner Weisheit geben:
Jakobus 1,5:
Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden
Ist das nicht ein wunderbarer Gott, der selbst sein Wissen mit uns teilen will. Lasst uns ihn doch bitten, dass er uns die Weisheit gibt.
Quelle...: Gladius Spiritus..Bibel
israelgreece2019 27.10.2026 10:30
Abgrenzung zur Vernunft:
Der Verstand verknüpft Einzeldaten, bildet Urteile und ordnet die Wahrnehmung, während die Vernunft als höheres Vermögen nach Prinzipien und dem großen Ganzen strebt.
Der Verstand verknüpft Einzeldaten, bildet Urteile und ordnet die Wahrnehmung, während die Vernunft als höheres Vermögen nach Prinzipien und dem großen Ganzen strebt.
BMX1 27.10.2026 10:33
Leib und Leben in der Bibel (II)
HERZ UND VERSTAND
Das Herz ist die eigentliche Mitte des Menschen. Es kommt auf das Verstehen und Wollen des Herzens, sein Empfinden und Entscheiden an. Die Bibellehrt uns Wesentliches zum Herzen.
«Folge deinem Herzen» ist heutzutage ein populärer Ratschlag. Er geht davon aus, dass das eigene Herz am besten weiss, was gut für uns ist. Im Buch der Sprüche gibt es einen Vers, der ähnlich klingt: «Gib acht auf dein Herz, mehr als auf alles andere! Denn davon hängt dein Leben ab.
»1 Das Herz muss behütet werden. Doch Achtung:
In der Bibel gibt es viele Texte, die davor warnen, dem Herzen zu folgen.
Mitte des Menschen
In der Bibel meint «Herz» oft Verstand und Einsicht, manchmal Bewusstsein und Urteilsvermögen:
Man weiss«Lehre uns zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen!»
Psalm 90,12
etwas im Herzen,4 man versteht mit dem Herzen; und auch die Weisheit, von der in den Sprüchen viel die Rede ist, liegt im Herzen. Mose wirft dem dauernd murren-
den Volk vor, dass ihnen ein Herz, das versteht, fehlt.
5 Heute verbinden wir den Verstand mit dem Hirn; die Bibel siedelt ihn im Herzen an.
Das Herz2 ist die Mitte des Menschen. Vom Herzen hängt das Leben ab. Schon vor mehr als 2’000 Jahren wusste man, dass das Herz ein Organ in der Brust ist, das den
Menschen am Leben erhält. So wird ein Herzinfarkt beschrieben, wenn von Nabal gesagt wird, dass sein Herz erstarb.
HERZ UND VERSTAND
Das Herz ist die eigentliche Mitte des Menschen. Es kommt auf das Verstehen und Wollen des Herzens, sein Empfinden und Entscheiden an. Die Bibellehrt uns Wesentliches zum Herzen.
«Folge deinem Herzen» ist heutzutage ein populärer Ratschlag. Er geht davon aus, dass das eigene Herz am besten weiss, was gut für uns ist. Im Buch der Sprüche gibt es einen Vers, der ähnlich klingt: «Gib acht auf dein Herz, mehr als auf alles andere! Denn davon hängt dein Leben ab.
»1 Das Herz muss behütet werden. Doch Achtung:
In der Bibel gibt es viele Texte, die davor warnen, dem Herzen zu folgen.
Mitte des Menschen
In der Bibel meint «Herz» oft Verstand und Einsicht, manchmal Bewusstsein und Urteilsvermögen:
Man weiss«Lehre uns zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen!»
Psalm 90,12
etwas im Herzen,4 man versteht mit dem Herzen; und auch die Weisheit, von der in den Sprüchen viel die Rede ist, liegt im Herzen. Mose wirft dem dauernd murren-
den Volk vor, dass ihnen ein Herz, das versteht, fehlt.
5 Heute verbinden wir den Verstand mit dem Hirn; die Bibel siedelt ihn im Herzen an.
Das Herz2 ist die Mitte des Menschen. Vom Herzen hängt das Leben ab. Schon vor mehr als 2’000 Jahren wusste man, dass das Herz ein Organ in der Brust ist, das den
Menschen am Leben erhält. So wird ein Herzinfarkt beschrieben, wenn von Nabal gesagt wird, dass sein Herz erstarb.
israelgreece2019 27.10.2026 10:33
Das Menschenpack fürchtet sich vor nichts mehr als vor dem Verstande; vor der Dummheit sollten sie sich fürchten!
Quelle: Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 7. Buch, 3. Kap., Jarno zu Wilhelm
Quelle: Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 7. Buch, 3. Kap., Jarno zu Wilhelm
israelgreece2019 27.10.2026 10:36
Es gibt Menschen mit leuchtendem und Menschen mit glänzendem Verstande. Die ersten erhellen ihre Umgebung, die zweiten verdunkeln sie.
Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893
Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893
israelgreece2019 27.10.2026 10:38
Der Verstand schafft die Wahrheit nicht, sondern er findet sie vor.
Augustinus von Hippo (354 - 430), gelegentlich auch Augustinus von Thagaste oder (wohl nicht authentisch) Aurelius Augustinus, Bischof von Hippo, Philosoph, Kirchenvater und Heiliger
Augustinus von Hippo (354 - 430), gelegentlich auch Augustinus von Thagaste oder (wohl nicht authentisch) Aurelius Augustinus, Bischof von Hippo, Philosoph, Kirchenvater und Heiliger
israelgreece2019 27.10.2026 10:41
Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.
Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph
Quelle: Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819 (mehrfach ergänzt, seit 1844 in zwei Bänden). Zweiter Band. Ergänzungen zum ersten Buch. Zweite Hälfte. Kapitel 7. Vom Verhältnis der anschauenden zur abstrakten Erkenntnis
Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph
Quelle: Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819 (mehrfach ergänzt, seit 1844 in zwei Bänden). Zweiter Band. Ergänzungen zum ersten Buch. Zweite Hälfte. Kapitel 7. Vom Verhältnis der anschauenden zur abstrakten Erkenntnis
BMX1 27.10.2026 10:43
Tiefe und hohe Emotionen
In 1. Mose 2 erkennen wir einen anderen Aspekt des Das Herz ist auch der Sitz der Gefühle, des Temperaments. Es empfindet Schmerz, hat Angst, ist bekümmert odergelassen,6 kann aber auch voller Freude sein. «
Einer hört das Herz in mir pochen und nimmt meine innersten Regungen wahr.
4 – Leib und Leben ein fröhliches Herz lässt das Gesicht strahlen. Bei Kummer im Herzen wirkt ein Mensch bedrückt.»7 Es gibt sowohl Herzschmerz als auch Herzensfreude. Das Herz kann missmutig sein,8 verzagt oder entschlossen: «Sei stark, und dein Herz erweise sich als mutig!»9
Wollen und entscheiden
Und noch etwas Viertes ist mit dem Herzen verbunden. Es ist der Ort des Wollens10, der Wünsche11 und der Entscheidungen12. Der Prophet Nathan sagt zu König David:
«Geh hin, tu alles, was du im Herzen hast, denn der HERRist mit dir!»13 Mit dem Herzen entscheiden – damit ist in Verstand .Gefühle .Physisches Leben, Entscheidungen der Bibel aber nicht das gemeint, was heute darunter verstanden wird. Herz und Kopf stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Es geht nicht um «Herz über Kopf»Entscheidungen. In der Bibel ist das Herz der Ort, an dem Denken und Fühlen zusammenkommen.
Es ist ein Irrglaube, dass das Herz der beste Kompass zum wahren Glück ist. Die Bibel spricht anders über unser Herz: «Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und
unheilbar ist es. Wer kennt sich mit ihm aus?»14 Trügerisch und unheilbar – nicht gerade schmeichelhafte Worte. Gefühle können täuschen, und es ist nicht ratsam,
sich von ihnen leiten zu lassen. Das gilt sowohl für die schönen als auch für die schwierigen Gefühle.
Gott ganz vertrauen
In Sprüche 3,5-7a heisst es: «Vertraue dem Herrn von ganzem Herzen! Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand! Erkenne seinen Willen auf allen deinen Wegen, so wird er dir den Weg bahnen. Halte dich nicht selbst für klug!» Es lohnt sich da, genau zu lesen. Auf den
ersten Blick könnte man meinen, dass der Vers dazu auffordert, dem Herzen und nicht dem Verstand zu folgen. Aber so steht es da nicht.
In 1. Mose 2 erkennen wir einen anderen Aspekt des Das Herz ist auch der Sitz der Gefühle, des Temperaments. Es empfindet Schmerz, hat Angst, ist bekümmert odergelassen,6 kann aber auch voller Freude sein. «
Einer hört das Herz in mir pochen und nimmt meine innersten Regungen wahr.
4 – Leib und Leben ein fröhliches Herz lässt das Gesicht strahlen. Bei Kummer im Herzen wirkt ein Mensch bedrückt.»7 Es gibt sowohl Herzschmerz als auch Herzensfreude. Das Herz kann missmutig sein,8 verzagt oder entschlossen: «Sei stark, und dein Herz erweise sich als mutig!»9
Wollen und entscheiden
Und noch etwas Viertes ist mit dem Herzen verbunden. Es ist der Ort des Wollens10, der Wünsche11 und der Entscheidungen12. Der Prophet Nathan sagt zu König David:
«Geh hin, tu alles, was du im Herzen hast, denn der HERRist mit dir!»13 Mit dem Herzen entscheiden – damit ist in Verstand .Gefühle .Physisches Leben, Entscheidungen der Bibel aber nicht das gemeint, was heute darunter verstanden wird. Herz und Kopf stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Es geht nicht um «Herz über Kopf»Entscheidungen. In der Bibel ist das Herz der Ort, an dem Denken und Fühlen zusammenkommen.
Es ist ein Irrglaube, dass das Herz der beste Kompass zum wahren Glück ist. Die Bibel spricht anders über unser Herz: «Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und
unheilbar ist es. Wer kennt sich mit ihm aus?»14 Trügerisch und unheilbar – nicht gerade schmeichelhafte Worte. Gefühle können täuschen, und es ist nicht ratsam,
sich von ihnen leiten zu lassen. Das gilt sowohl für die schönen als auch für die schwierigen Gefühle.
Gott ganz vertrauen
In Sprüche 3,5-7a heisst es: «Vertraue dem Herrn von ganzem Herzen! Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand! Erkenne seinen Willen auf allen deinen Wegen, so wird er dir den Weg bahnen. Halte dich nicht selbst für klug!» Es lohnt sich da, genau zu lesen. Auf den
ersten Blick könnte man meinen, dass der Vers dazu auffordert, dem Herzen und nicht dem Verstand zu folgen. Aber so steht es da nicht.
BMX1 27.10.2026 10:51
Vertrauen sollen wir dem Herrn, unserem Gott. Wie wir gesehen haben, meint die Bibel mit dem Herzen durchaus auch unseren Verstand. Dem Herrn mit den Herzen zu vertrauen, heisst ganz vertrauen – mit dem, was wir fühlen und denken. Um gut entscheiden zu können, brauchen wir mehr als unsere Gefühle und unseren Verstand.
Für die Propheten ist die grundlegende Erneuerung des Herzens die Hoffnung der Menschheit.
15 Mose spricht von der Notwendigkeit, das Herz zu beschneiden, um Gott zu lieben.16 Hesekiel hofft auf den Tag, an dem Gott das steinerne Herz durch ein lebendiges Herz ersetzen wird.17 Jeremia erwartet, dass Gott einen neuen Bund schliesst, bei dem seine Gebote in die Herzen geschrieben werden.18
Reines Herz
Jesus zeigt, dass viel Böses aus dem Herzen des Menschen kommt und dass das Herz der Heiligung bedarf.19 Paulus greift dies im Römerbrief auf: Gerade, weil dieMenschen ihrem Herzen gefolgt sind, haben sie das Göttliche mit dem Vergänglichen vertauscht und sich von den schändlichen Begierden des eigenen Herzens verführenlassen.20
Die von den Propheten verheissene Erneuerung des Herzens kommt durch Jesus. Wer von Herzen an ihn glaubt, wird gerettet und sein Herz wird mit der Liebe Gottes erfüllt.21
Unser Herz ist ein schlechter Führer, aber ein guter Diener. Darum sollen wir nicht dem Herzen folgen, sondern mit ganzem Herzen Gott lieben.
Thomas Desch Pfarrer
Bibel
Für die Propheten ist die grundlegende Erneuerung des Herzens die Hoffnung der Menschheit.
15 Mose spricht von der Notwendigkeit, das Herz zu beschneiden, um Gott zu lieben.16 Hesekiel hofft auf den Tag, an dem Gott das steinerne Herz durch ein lebendiges Herz ersetzen wird.17 Jeremia erwartet, dass Gott einen neuen Bund schliesst, bei dem seine Gebote in die Herzen geschrieben werden.18
Reines Herz
Jesus zeigt, dass viel Böses aus dem Herzen des Menschen kommt und dass das Herz der Heiligung bedarf.19 Paulus greift dies im Römerbrief auf: Gerade, weil dieMenschen ihrem Herzen gefolgt sind, haben sie das Göttliche mit dem Vergänglichen vertauscht und sich von den schändlichen Begierden des eigenen Herzens verführenlassen.20
Die von den Propheten verheissene Erneuerung des Herzens kommt durch Jesus. Wer von Herzen an ihn glaubt, wird gerettet und sein Herz wird mit der Liebe Gottes erfüllt.21
Unser Herz ist ein schlechter Führer, aber ein guter Diener. Darum sollen wir nicht dem Herzen folgen, sondern mit ganzem Herzen Gott lieben.
Thomas Desch Pfarrer
Bibel
BMX1 27.10.2026 10:57
1 Sprüche 4,23 2 Hebräisch leb oder lebab, über 800mal vom menschlichen Herzen, 26mal vom Herzen Gottes. «Der HERR sieht das Herz an»,
1. Samuel 16,7, spricht vom verborgenen Kern der Person, vgl. Sprüche 15,11. Das Bild «Herz des Meeres» meint die unbekannte Weite und unergründliche Tiefe des Meeres, Jona 2,4; Sprüche 30,19. 3 1. Samuel 25,38 4 5. Mose 6,6 wörtlich: «Die Worte sollen auf deinem Herzen sein», vgl. Sprüche 7,3. 5 5. Mose 29,3 6 Sprüche 14,30 7 Sprüche 15,13 8 5. Mose 15,10 9 Psalm 27,14 10 Hans Walter Wolff, Anthropologie des AT, 1973, 84: Das Herz ist «zugleich Organ des Verstehens und des Wollens». 11 Unerfülltes Sehnen kann das Herz überfordern, Sprüche 13,12. 12 «Zu Herzen reden» meint: zu einem Entschluss bewegen, 2. Chronik 32,6. Wolff, 86. 13 2. Samuel 7,3 14 Jeremia 17,9 15 Vgl. Psalm 51,12 16 5. Mose 30,6 17 Hesekiel 36,26 18 Jeremia 31,33 19 Matthäus 15,16ff; 5,8. Griechisch kardia. 20 Römer 1,21ff 21 Römer 10,9f; 5,5 22 5. Mose 6,5; Markus 12,30
1. Samuel 16,7, spricht vom verborgenen Kern der Person, vgl. Sprüche 15,11. Das Bild «Herz des Meeres» meint die unbekannte Weite und unergründliche Tiefe des Meeres, Jona 2,4; Sprüche 30,19. 3 1. Samuel 25,38 4 5. Mose 6,6 wörtlich: «Die Worte sollen auf deinem Herzen sein», vgl. Sprüche 7,3. 5 5. Mose 29,3 6 Sprüche 14,30 7 Sprüche 15,13 8 5. Mose 15,10 9 Psalm 27,14 10 Hans Walter Wolff, Anthropologie des AT, 1973, 84: Das Herz ist «zugleich Organ des Verstehens und des Wollens». 11 Unerfülltes Sehnen kann das Herz überfordern, Sprüche 13,12. 12 «Zu Herzen reden» meint: zu einem Entschluss bewegen, 2. Chronik 32,6. Wolff, 86. 13 2. Samuel 7,3 14 Jeremia 17,9 15 Vgl. Psalm 51,12 16 5. Mose 30,6 17 Hesekiel 36,26 18 Jeremia 31,33 19 Matthäus 15,16ff; 5,8. Griechisch kardia. 20 Römer 1,21ff 21 Römer 10,9f; 5,5 22 5. Mose 6,5; Markus 12,30
BMX1 27.10.2026 11:05
Seit Jahrhunderten setzen sich Philosophen und Psychologen damit auseinander, wie unser Verstand und unsere Gefühle funktionieren und was sie ausmacht. Was sagt die Bibel über diese grundlegenden Seiten unseres Lebens als Menschen?
Verstand vs. Gefühle?
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit deinem ganzen Verstand und mit aller deiner Kraft! Markus 12,30
Weitere Stellen: 1.Mose 6,5 / Sprüche 16,1+9 / Sprüche 18,15 / Sprüche 15,14 / Psalm 28,7 / Psalm 38,9
Unsere heutige Vorstellung von Verstand und Gefühlen wurde stark geprägt von den Philosophen der griechischen Antike. Sie unterschieden zwischen Vernunft und Gefühlen (bzw. Leidenschaften) als zwei separaten und im Widerspruch zueinander stehenden Kräften, die miteinander darum ringen, unser Handeln unter ihre Kontrolle zu bringen. Das biblische Verständnis von Verstand und Gefühlen hingegen ist revolutionär anders. Biblisch betrachtet umfasst das Herz sowohl den Verstand und seine rationalen Gedanken, Intentionen, Ziele und willentlichen Entscheidungen als auch die emotionalen Komponenten des menschlichen Seins wie Ängste, Sehnsüchte, Vertrauen, Ablehnung und emotionale Motivation
(Timothy Keller).
Als Jesus nach dem wichtigsten Gebot gefragt wird, macht er sehr deutlich, dass Gott sich Menschen wünscht, die ihm mit ihrem „ganzen Herzen“, also voller emotionaler „Hingabe“ und gleichzeitig mit ihrem „ganzen Verstand“ zugeneigt sind.
Ein denkender Gott
Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR. Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Denn wie der Regen fällt und vom Himmel der Schnee und nicht dahin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt, sie befruchtet und sie sprießen lässt, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot dem Essenden, so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird bewirken, was mir gefällt, und ausführen, wozu ich es gesandt habe.
Jesaja 55,8-11
Weitere Stellen:
Jeremia 29,11 / Psalm 33,10+11 / Psalm 139,17+18 / Jesaja 40,13+14 / 1. Korinther 2,6-16
Verstand vs. Gefühle?
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit deinem ganzen Verstand und mit aller deiner Kraft! Markus 12,30
Weitere Stellen: 1.Mose 6,5 / Sprüche 16,1+9 / Sprüche 18,15 / Sprüche 15,14 / Psalm 28,7 / Psalm 38,9
Unsere heutige Vorstellung von Verstand und Gefühlen wurde stark geprägt von den Philosophen der griechischen Antike. Sie unterschieden zwischen Vernunft und Gefühlen (bzw. Leidenschaften) als zwei separaten und im Widerspruch zueinander stehenden Kräften, die miteinander darum ringen, unser Handeln unter ihre Kontrolle zu bringen. Das biblische Verständnis von Verstand und Gefühlen hingegen ist revolutionär anders. Biblisch betrachtet umfasst das Herz sowohl den Verstand und seine rationalen Gedanken, Intentionen, Ziele und willentlichen Entscheidungen als auch die emotionalen Komponenten des menschlichen Seins wie Ängste, Sehnsüchte, Vertrauen, Ablehnung und emotionale Motivation
(Timothy Keller).
Als Jesus nach dem wichtigsten Gebot gefragt wird, macht er sehr deutlich, dass Gott sich Menschen wünscht, die ihm mit ihrem „ganzen Herzen“, also voller emotionaler „Hingabe“ und gleichzeitig mit ihrem „ganzen Verstand“ zugeneigt sind.
Ein denkender Gott
Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR. Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Denn wie der Regen fällt und vom Himmel der Schnee und nicht dahin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt, sie befruchtet und sie sprießen lässt, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot dem Essenden, so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird bewirken, was mir gefällt, und ausführen, wozu ich es gesandt habe.
Jesaja 55,8-11
Weitere Stellen:
Jeremia 29,11 / Psalm 33,10+11 / Psalm 139,17+18 / Jesaja 40,13+14 / 1. Korinther 2,6-16
BMX1 27.10.2026 11:09
Unsere menschliche Fähigkeit, zu denken, Optionen abzuwägen, planend und verständig zu handeln und Ziele zu verfolgen, ist ein Abbild von Gottes Wesen und Handeln. Allerdings sind Gottes Gedanken und Pläne den unseren weit überlegen, denn sie sind nicht nur weiser und im Gegensatz zu unseren vollkommen, sondern sie erreichen immer ihr Ziel.
Ein fühlender Gott
Beim Anblick der weinenden Frau und der Juden, die sie begleiteten und mit ihr weinten, erfüllten ihn Zorn und Schmerz. Bis ins Innerste erschüttert, fragte er: »Wo habt ihr ihn begraben?« Die Leute antworteten: »Herr, komm mit, wir zeigen es dir!« Jesu Augen füllten sich mit Tränen. »Seht, wie lieb er ihn gehabt hat!«, sagten die Juden. Und einige von ihnen meinten: »Er hat doch den Mann, der blind war, geheilt. Hätte er da nicht auch machen können, dass Lazarus nicht stirbt?« Während Jesus nun zum Grab ging, erfüllten ihn von neuem Zorn und Schmerz. Lazarus lag in einem Höhlengrab, dessen Eingang mit einem großen Stein verschlossen war. Johannes 11,33-38
Weitere Stellen:
5.Mose 32,16+21 / Hosea 11,8 / Zefanja 3,17 / Lukas 10,21 / Markus 3,5 / Markus 10,14
Ein fühlender Gott
Beim Anblick der weinenden Frau und der Juden, die sie begleiteten und mit ihr weinten, erfüllten ihn Zorn und Schmerz. Bis ins Innerste erschüttert, fragte er: »Wo habt ihr ihn begraben?« Die Leute antworteten: »Herr, komm mit, wir zeigen es dir!« Jesu Augen füllten sich mit Tränen. »Seht, wie lieb er ihn gehabt hat!«, sagten die Juden. Und einige von ihnen meinten: »Er hat doch den Mann, der blind war, geheilt. Hätte er da nicht auch machen können, dass Lazarus nicht stirbt?« Während Jesus nun zum Grab ging, erfüllten ihn von neuem Zorn und Schmerz. Lazarus lag in einem Höhlengrab, dessen Eingang mit einem großen Stein verschlossen war. Johannes 11,33-38
Weitere Stellen:
5.Mose 32,16+21 / Hosea 11,8 / Zefanja 3,17 / Lukas 10,21 / Markus 3,5 / Markus 10,14
BMX1 27.10.2026 11:12
Auch Gefühle sind nicht ursprünglich ein rein menschliches Phänomen. Gott selbst agiert nicht nur denkend und handelnd, sondern auch fühlend. Im Gegensatz zu unseren Emotionen sind seine Gefühle jedoch vollkommen perfekt, angemessen und heilig. Gott fühlt brennende Eifersucht, als sein Volk Ihn verlässt und sich anderen Götzen zuwendet. Sein lodernder Zorn richtet sich auf Ungerechtigkeit. Vor Mitleid mit seinem leidenden Volk dreht sich ihm das Herz um. Seine unbegreifliche Liebe zu uns Menschen besitzt auch eine zutiefst affektive Dimension. Über sein zurückgewonnenes und geliebtes Volk jubelt Gott und schweigt von Liebe ergriffen. In Jesus wird besonders deutlich, wie geheiligte, gute und angemessene Gefühle aussehen.
Verstand und Gefühle unter Sünde
Die Menschen haben also keine Entschuldigung, denn trotz allem, was sie über Gott wussten, erwiesen sie ihm nicht die Ehre, die ihm zukommt, und blieben ihm den Dank schuldig. Sie verloren sich in sinnlosen Gedankengängen, und in ihren Herzen, denen jede Einsicht fehlte, wurde es finster. Weil sie sich für klug hielten, sind sie zu Narren geworden. […] Und da die Menschen es nach ihrem eigenen Urteil nicht nötig hatten, Gott anzuerkennen, hat Gott sie ihrem Verstand preisgegeben, der zu keinem vernünftigen Urteil mehr fähig ist, sodass sie Dinge tun, die sie nie tun dürften. Es gibt keine Art von Unrecht, Bosheit, Gier oder Gemeinheit, die bei ihnen nicht zu finden ist. Ihr Leben ist voll von Neid, Mord, Streit, Betrug und Hinterhältigkeit. Sie reden abfällig über ihre Mitmenschen und verleumden sie. Gottesverächter sind sie, gewalttätige, arrogante und großtuerische Menschen, erfinderisch, wenn es darum geht, Böses zu tun. Sie gehorchen ihren Eltern nicht und sind unbelehrbar, gewissenlos, gefühllos und unbarmherzig. Und obwohl sie genau wissen, dass die, die so handeln, nach Gottes gerechtem Urteil den Tod verdienen, lassen sie sich nicht von ihrem Tun abbringen, im Gegenteil, sie finden es sogar noch gut, wenn andere genauso verkehrt handeln wie sie. Römer 1,21-22 / Römer 1, 28-32
Unser Verstand und unsere Gefühle sind also ursprünglich beide gut und göttlich. Erst durch die Sünde kommen wir zu Problemen mit beiden. Paulus findet sehr deutliche Worte für den Zustand unseres Verstandes und unserer Gefühle seit wir als Menschen unter dem Einfluss von Sünde und Gottlosigkeit stehen. Verdrehte und hinterlistige Gedanken, unkontrollierbare Begehrlichkeiten, Selbstsucht, Hassgefühle, Mitleidlosigkeit, stolzes Denken und Starrsinn sowie ein genereller Hang zum Bösen sind das Ergebnis unserer Ablehnung gegenüber Gott. Beide – unser Denken und unser Fühlen – sind durch die Sünde verzerrt. Beide brauchen Erlösung und Vergebung. Beide brauchen es, von Gott geheiligt werden.
Verstand und Gefühle unter Sünde
Die Menschen haben also keine Entschuldigung, denn trotz allem, was sie über Gott wussten, erwiesen sie ihm nicht die Ehre, die ihm zukommt, und blieben ihm den Dank schuldig. Sie verloren sich in sinnlosen Gedankengängen, und in ihren Herzen, denen jede Einsicht fehlte, wurde es finster. Weil sie sich für klug hielten, sind sie zu Narren geworden. […] Und da die Menschen es nach ihrem eigenen Urteil nicht nötig hatten, Gott anzuerkennen, hat Gott sie ihrem Verstand preisgegeben, der zu keinem vernünftigen Urteil mehr fähig ist, sodass sie Dinge tun, die sie nie tun dürften. Es gibt keine Art von Unrecht, Bosheit, Gier oder Gemeinheit, die bei ihnen nicht zu finden ist. Ihr Leben ist voll von Neid, Mord, Streit, Betrug und Hinterhältigkeit. Sie reden abfällig über ihre Mitmenschen und verleumden sie. Gottesverächter sind sie, gewalttätige, arrogante und großtuerische Menschen, erfinderisch, wenn es darum geht, Böses zu tun. Sie gehorchen ihren Eltern nicht und sind unbelehrbar, gewissenlos, gefühllos und unbarmherzig. Und obwohl sie genau wissen, dass die, die so handeln, nach Gottes gerechtem Urteil den Tod verdienen, lassen sie sich nicht von ihrem Tun abbringen, im Gegenteil, sie finden es sogar noch gut, wenn andere genauso verkehrt handeln wie sie. Römer 1,21-22 / Römer 1, 28-32
Unser Verstand und unsere Gefühle sind also ursprünglich beide gut und göttlich. Erst durch die Sünde kommen wir zu Problemen mit beiden. Paulus findet sehr deutliche Worte für den Zustand unseres Verstandes und unserer Gefühle seit wir als Menschen unter dem Einfluss von Sünde und Gottlosigkeit stehen. Verdrehte und hinterlistige Gedanken, unkontrollierbare Begehrlichkeiten, Selbstsucht, Hassgefühle, Mitleidlosigkeit, stolzes Denken und Starrsinn sowie ein genereller Hang zum Bösen sind das Ergebnis unserer Ablehnung gegenüber Gott. Beide – unser Denken und unser Fühlen – sind durch die Sünde verzerrt. Beide brauchen Erlösung und Vergebung. Beide brauchen es, von Gott geheiligt werden.
BMX1 27.10.2026 11:15
Guter Umgang mit unserem Verstand und unseren Gefühlen
Die Waffen, mit denen wir unseren Kampf führen, sind nicht die Waffen dieser Welt. Es sind Waffen von durchschlagender Kraft, die dazu dienen, im Einsatz für Gott feindliche Festungen zu zerstören. Mit diesen Waffen bringen wir eigenmächtige Gedankengebäude zum Einsturz und reißen allen menschlichen Hochmut nieder, der sich gegen die wahre Gotteserkenntnis auflehnt. Das ganze selbstherrliche Denken nehmen wir gefangen, damit es Christus gehorsam wird.
2.Korinther 10,4-5
Weitere Stellen: Psalm 32 / Psalm 34 / Psalm 22 / 2.Samuel 6,12-15 / Psalm 42
Unser Verstand und unsere Gefühle benötigen beide Gottes erlösendes und heiligendes Handeln an uns. Wie können und sollen wir im Licht dessen mit unserem Verstand und unseren Gefühlen umgehen?
Insbesondere die Psalmen zeigen uns vorbildhaft, wie ein gottesfürchtiger und ehrlicher Umgang sowohl mit guten als auch mit schädlichen Gefühlen möglich ist. Gerade König David demonstriert hier eine erstaunliche, vertrauensvolle Aufrichtigkeit gegenüber Gott. In seiner Freude über Gott tanzt er vor der Bundeslade, die nach Jerusalem gebracht wird, wie ein kleines Kind. Andererseits bringt er ebenso ehrlich, ohne zu schönen oder zu verschweigen seine tiefsten Ängste, seinen Frust, Gefühle von Gottverlassenheit und Enttäuschung, Scham und Anklage vor Gott. Doch er bleibt nicht dort stehen. Immer wieder ruft er sich Gottes Wahrheiten ins Gedächtnis, um seine Gefühle damit zu konfrontieren und ins Licht zu bringen.
Genau so notwendig ist es, unseren von der Sünde getrübten Verstand mit unseren Gedanken, Plänen und Entscheidungen Gott hinzuhalten und von seiner Wahrheit verändern zu lassen.
Die Waffen, mit denen wir unseren Kampf führen, sind nicht die Waffen dieser Welt. Es sind Waffen von durchschlagender Kraft, die dazu dienen, im Einsatz für Gott feindliche Festungen zu zerstören. Mit diesen Waffen bringen wir eigenmächtige Gedankengebäude zum Einsturz und reißen allen menschlichen Hochmut nieder, der sich gegen die wahre Gotteserkenntnis auflehnt. Das ganze selbstherrliche Denken nehmen wir gefangen, damit es Christus gehorsam wird.
2.Korinther 10,4-5
Weitere Stellen: Psalm 32 / Psalm 34 / Psalm 22 / 2.Samuel 6,12-15 / Psalm 42
Unser Verstand und unsere Gefühle benötigen beide Gottes erlösendes und heiligendes Handeln an uns. Wie können und sollen wir im Licht dessen mit unserem Verstand und unseren Gefühlen umgehen?
Insbesondere die Psalmen zeigen uns vorbildhaft, wie ein gottesfürchtiger und ehrlicher Umgang sowohl mit guten als auch mit schädlichen Gefühlen möglich ist. Gerade König David demonstriert hier eine erstaunliche, vertrauensvolle Aufrichtigkeit gegenüber Gott. In seiner Freude über Gott tanzt er vor der Bundeslade, die nach Jerusalem gebracht wird, wie ein kleines Kind. Andererseits bringt er ebenso ehrlich, ohne zu schönen oder zu verschweigen seine tiefsten Ängste, seinen Frust, Gefühle von Gottverlassenheit und Enttäuschung, Scham und Anklage vor Gott. Doch er bleibt nicht dort stehen. Immer wieder ruft er sich Gottes Wahrheiten ins Gedächtnis, um seine Gefühle damit zu konfrontieren und ins Licht zu bringen.
Genau so notwendig ist es, unseren von der Sünde getrübten Verstand mit unseren Gedanken, Plänen und Entscheidungen Gott hinzuhalten und von seiner Wahrheit verändern zu lassen.
Leserin 27.10.2026 11:43
Zitat Gustl Bayerhammer alias "Meister Eder":
" Es muß a Bleede gebn. Es weern aba oiweil merer."
" Es muß a Bleede gebn. Es weern aba oiweil merer."

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