Gedanken zur Tageslosung für Freitag, den 23.10.
23.10.2026 08:41
Gedanken zur Tageslosung für Freitag, den 23.10.
23.10.2026 08:41
Gedanken zur Tageslosung für Freitag, den 23.10.
Gedanken zur Tageslosung für Freitag, den 23.10.2026
"Losungswort
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich dem David einen gerechten Spross erwecken will. Der soll ein König sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben wird.
Jeremia 23,5
Lehrtext
Simon Petrus sprach: Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
Matthäus 16,16
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine
Wer ist Jesus?
Im heutigen Losungswort prophezeit der Prophet Jeremia, dass Gott David einen Nachkommen erwecken will, der König über Israel sein soll. Zuvor hatte Gott die Führer im Land gewarnt, weil sie sein Volk zugrunde richteten. Er selbst werde nun die Seinen wieder sammeln und Hirten über sie setzen, die sich wirklich um sie kümmern.
In dieser Prophetie handelt Gott sowohl mittelbar – also über einen König und über eingesetzte Hirten – als auch unmittelbar selbst. Etwas Ähnliches lesen wir im Lehrtext. Jesus fragte seine Jünger, wer er denn ihrer Meinung nach sei. Petrus antwortete: „Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn!“ Petrus benutzte zwei Begriffe, nämlich „Christus“ – was Gesalbter oder König bedeutet und dem hebräischen Wort „Messias“ entspricht – und „Sohn des lebendigen Gottes“. Petrus sah also in Jesus eine Person, durch die Gott handelt, und gleichzeitig Gott selbst ist. In Jesus vereinigt sich Gottes mittelbares und unmittelbares Handeln. Das war übrigens genau das, was seine Gegner ihm vorwarfen: Er habe sich als Mensch zu Gott gemacht.(1)
Was bedeutet das für uns? Zum einen begegnen wir in Jesus Christus direkt dem lebendigen Gott. Das erfüllt mich mit Ehrfurcht und gleichzeitig mit großer Freude. Zum anderen ist er aber auch ein Mensch, durch den Gott handelt. Er ist also einer von uns, der uns versteht und Mitgefühl hat. Als Petrus erkannte, wer Jesus ist, sagte dieser ihm, wer er ist: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen.“(2) Nach meiner Auffassung gilt das für alle, die erkennen, dass Jesus der Gesalbte Gottes und Gott selbst ist. Das bedeutet, dass Gott durch jeden Einzelnen von uns handeln will, wie er es auch durch Jesus tat. Wir betrachten nicht nur ein Geschehen, wir sind ein Teil davon. Ich denke, es ist gut, darüber einmal nachzusinnen.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Joh. 10,33 (2) Matt. 16,18a [Neue Genfer Übersetzung]
Gebet:
Herr Jesus Christus, du bist mein Retter und Erlöser. Ich danke dir, dass du meine Schuld auf dich genommen und mir ewiges Leben geschenkt hast. Nun erkenne ich, dass du nicht nur in mir, sondern auch durch mich wirken willst. Schenke mir bitte Glauben und Glaubensmut, in deinem Namen das zu tun, wozu du mich berufen hast. Das bitte ich in deinem Namen, Jesus, Amen."
"Losungswort
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich dem David einen gerechten Spross erwecken will. Der soll ein König sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben wird.
Jeremia 23,5
Lehrtext
Simon Petrus sprach: Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
Matthäus 16,16
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine
Wer ist Jesus?
Im heutigen Losungswort prophezeit der Prophet Jeremia, dass Gott David einen Nachkommen erwecken will, der König über Israel sein soll. Zuvor hatte Gott die Führer im Land gewarnt, weil sie sein Volk zugrunde richteten. Er selbst werde nun die Seinen wieder sammeln und Hirten über sie setzen, die sich wirklich um sie kümmern.
In dieser Prophetie handelt Gott sowohl mittelbar – also über einen König und über eingesetzte Hirten – als auch unmittelbar selbst. Etwas Ähnliches lesen wir im Lehrtext. Jesus fragte seine Jünger, wer er denn ihrer Meinung nach sei. Petrus antwortete: „Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn!“ Petrus benutzte zwei Begriffe, nämlich „Christus“ – was Gesalbter oder König bedeutet und dem hebräischen Wort „Messias“ entspricht – und „Sohn des lebendigen Gottes“. Petrus sah also in Jesus eine Person, durch die Gott handelt, und gleichzeitig Gott selbst ist. In Jesus vereinigt sich Gottes mittelbares und unmittelbares Handeln. Das war übrigens genau das, was seine Gegner ihm vorwarfen: Er habe sich als Mensch zu Gott gemacht.(1)
Was bedeutet das für uns? Zum einen begegnen wir in Jesus Christus direkt dem lebendigen Gott. Das erfüllt mich mit Ehrfurcht und gleichzeitig mit großer Freude. Zum anderen ist er aber auch ein Mensch, durch den Gott handelt. Er ist also einer von uns, der uns versteht und Mitgefühl hat. Als Petrus erkannte, wer Jesus ist, sagte dieser ihm, wer er ist: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen.“(2) Nach meiner Auffassung gilt das für alle, die erkennen, dass Jesus der Gesalbte Gottes und Gott selbst ist. Das bedeutet, dass Gott durch jeden Einzelnen von uns handeln will, wie er es auch durch Jesus tat. Wir betrachten nicht nur ein Geschehen, wir sind ein Teil davon. Ich denke, es ist gut, darüber einmal nachzusinnen.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Joh. 10,33 (2) Matt. 16,18a [Neue Genfer Übersetzung]
Gebet:
Herr Jesus Christus, du bist mein Retter und Erlöser. Ich danke dir, dass du meine Schuld auf dich genommen und mir ewiges Leben geschenkt hast. Nun erkenne ich, dass du nicht nur in mir, sondern auch durch mich wirken willst. Schenke mir bitte Glauben und Glaubensmut, in deinem Namen das zu tun, wozu du mich berufen hast. Das bitte ich in deinem Namen, Jesus, Amen."
Kommentare
Schreib auch du einen Kommentar
Komfortzone 23.10.2026 08:44
Ich wünsche allen ein gesegnetes Wochenende. 🙋😊🙏
DaddysGirl 23.10.2026 09:20
In Jesus Christus verbindet sich die göttliche Natur untrennbar mit der vollständigen menschlichen Natur. Er war zu 100 % Gott und zu 100 % Mensch.
Gott hat bei der Menschwerdung seine Gottheit nicht aufgegeben, sondern trat in einem hilflosen Kind in Bethlehem in die Welt ein.
Jesus teilte das menschliche Leben in allem – von der Geburt über Freude und Pubertät bis hin zu Leid, Angst und dem Tod am Kreuz.
Nach der kirchlichen Überlieferung nahm Gott dadurch das menschliche Leiden auf sich, um den Menschen den Weg zum ewigen Leben zu öffnen.
Durch Gottes Menschwerdung, kann ER uns in unseren Wehwehchen besser verstehen.
Gott hat bei der Menschwerdung seine Gottheit nicht aufgegeben, sondern trat in einem hilflosen Kind in Bethlehem in die Welt ein.
Jesus teilte das menschliche Leben in allem – von der Geburt über Freude und Pubertät bis hin zu Leid, Angst und dem Tod am Kreuz.
Nach der kirchlichen Überlieferung nahm Gott dadurch das menschliche Leiden auf sich, um den Menschen den Weg zum ewigen Leben zu öffnen.
Durch Gottes Menschwerdung, kann ER uns in unseren Wehwehchen besser verstehen.
Komfortzone 23.10.2026 09:33
Ich sehe es so, dass durch Gottes Menschwerdung wir den Gott Vater im Himmel, Gott den Sohn und Gott Heiliger Geist besser verstehen.

Jetzt