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Gedanken zur Tageslosung für Donnerstag, den 22.10.

Gedanken zur Tageslosung für Donnerstag, den 22.10.
Gedanken zur Tageslosung für Donnerstag, den 22.10.2026

Losungswort
Der HERR hat uns gemacht und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
Psalm 100,3

Lehrtext
Jesus Christus spricht: Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.
Johannes 10,14
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Schafe Gottes

Das heutige Losungswort stammt aus Psalm 100. Dieser beginnt mit der Aufforderung an „alle Welt“, Gott zuzujubeln.[sup](1)[/sup] Vielleicht haben wir schon einmal live oder auch im Fernsehen erlebt, wie eine große Menschenmenge feiert, jubiliert, singt und applaudiert. Das ist dann aber nur eine Konzerthalle oder ein Sportstadion. Wenn jedoch die ganze Welt Gott erhebt, wird die Erde erbeben. Unvorstellbar? Nun, im Buch der Offenbarung beschreibt der Apostel Johannes: „Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat seine Herrschaft angetreten! Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben.“[sup](2)[/sup]
Das größte Mega-Event hier auf Erden wird nichts im Vergleich dazu sein, wie es ist, wenn Gott diejenigen, die zu ihm gehören, sammelt. Wer aber sind diese? Zum einen – so lesen wir es im Losungswort – ist es das Volk Davids, die Israeliten. Gott selbst hat sie zu „Schafen seiner Weide“ gemacht. Es gibt jedoch noch weitere Schafe. Von ihnen spricht Jesus Christus im Lehrtext. Weiter sagte er über sie: „Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.“[sup](3)[/sup]
Wer die Stimme Jesu hört und ihm folgt, gehört also zu dieser großen Herde Gottes. Es begann mit Israel und geht durch die ganze Welt bis heute weiter, dass Gott Schafe zu „seiner Weide“ hinzufügt. Jesus selbst erklärte, wie das geschieht: „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.“[sup](4)[/sup]
Gottes Weide ist nicht fern, sondern durch Jesus für jeden erreichbar. Wer das für sich im Glauben annimmt, wird Gott eines Tages mit einer unüberschaubaren Menschenmenge zujubeln und ihm die Ehre geben.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) Ps. 100,1 (2) Offb. 19,6-7a [Luther 2017] (3) Joh. 10,16 [Luther 2017] (4) Joh. 10,9 [Luther 2017]
Als Gebetsinspiration heute Psalm 100:
Ein Psalm zum Dankopfer. Jauchzet dem HERRN, alle Welt! Dienet dem HERRN mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken! Erkennet, dass der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide. Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen! Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.[sup](5)[/sup]
(5) Ps. 100,1-5 [Luther 2017]
 


Kommentare

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DaddysGirl Heute, 11:55
1. Weil ich Jesu Schäflein bin,
freu' ich mich nur immerhin
über meinen guten Hirten,
der mich wohl weiß zu bewirten,
der mich liebet, der mich kennt
und bei meinem Namen nennt.

2. Unter seinem sanften Stab
geh' ich aus und ein und hab'
unaussprechlich süße Weide,
dass ich keinen Mangel leide;
Und sooft ich durstig bin,
führt er mich zum Brunnquell hin.

3. Sollt' ich denn nicht fröhlich sein,
ich beglücktes Schäfelein?
Denn nach diesen schönen Tagen
werd' ich endlich heimgetragen
in des Hirten Arm und Schoß:
Amen, ja mein Glück ist groß!
 
DaddysGirl Heute, 11:58
Ein Schäfer hat 100 Schafe, aber eins von ihnen ist verloren gegangen. Der Schäfer lässt die anderen Schafe zurück und sucht nach dem verlorenen Schaf, bis er es endlich findet. Dann kehrt er voller Freude nach Hause zurück und ruft seine Freunde und Nachbarn zusammen, um mit ihnen zu feiern, dass er sein verlorenes Schaf wiedergefunden hat. Jesus benutzt diese Geschichte, um zu zeigen, dass jeder einzelne Mensch wertvoll ist und dass Gott uns alle sucht, wenn wir verloren gehen.
 
DaddysGirl Heute, 12:01
Wenn ich an einer Schafherde vorbeikomme, wird mir die Bedeutung mit Gott als unseren Hirten sehr deutlich bewusst. Die Schafe können sorglos weiden und ihrem Hirten folgen. Wenn eines abhanden kommt, sucht der Hirte nach ihm und versorgt es liebevoll.
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