Die Obrigkeit wird von unserem HERR GOTT nicht nur eingesetzt sondern auch abgesetzt.
Dies ist im Wort GOTTES, der Bibel, aufgeschrieben worden.
📃 Obrigkeiten und ihr Zuständigkeitsbereich
19.10.2026 21:27
📃 Obrigkeiten und ihr Zuständigkeitsbereich
19.10.2026 21:27
📃 Obrigkeiten und ihr Zuständigkeitsbereich
GOTT zeigte, dass bestehenden Obrigkeiten zwar von IHM eingesetzt, jedoch nicht dazu bestimmt sind, in Angelegenheiten zu handeln, welche die Beziehung der Menschen GOTT gegenüber betreffen. Die Worte Christi sind eine eindeutig in diesem Sinne und [der Inhalt von] Römer 13,1–9 stellt eine weitere Erläuterung dieses Grundsatzes dar.
Betrachten wir diese Frage [wie folgt] einmal aus der Perspektive des gesunden Menschenverstands: "Wenn Gesellschaften entstehen, gibt jedes Individuum bestimmte Rechte auf und sichert sich als Gegenleistung für diesen Verzicht andere – seine Person und sein Eigentum betreffende – Rechte, ohne deren Schutz eine Gesellschaft nicht bestehen kann."
Ich habe das Recht, meine Person und mein Eigentum vor allen Übergriffen zu schützen. Jeder andere Mensch hat [natürlich] dasselbe Recht. Wenn dieses Recht jedoch in allen Fällen von jedem persönlich ausgeübt werden sollte, wird unter den gegenwärtigen Verhältnissen der menschlichen Natur jeder gegen seinen Nächsten vorgehen. Das ist schlichtweg Anarchie und unter solchen Umständen kann eine Gesellschaft nicht bestehen. Nehmen wir an, hundert von uns befänden sich an einem bestimmten Ort, an dem es keine festgelegte Ordnung gibt. Jeder besitzt alle Rechte, die auch jeder andere hat. Wenn jedoch jeder seine Rechte auf Selbstschutz individuell ausüben sollte, kann er sich nur auf das Maß an Schutz verlassen, das er sich selbst verschaffen kann und wie wir gesehen haben, ist dieses äußerst gering. Deshalb schließen sich alle zusammen, jeder überlässt der Gesamtheit sein individuelles Recht und als Gegenleistung für diese Abtretung erhält er die Kraft aller zu seinem Schutz. Er erhält somit die Hilfe der anderen neunundneunzig um sich vor der Verletzung seiner Rechte zu schützen und ist dadurch in seinen Personen- und Eigentumsrechten um ein Zigfaches sicherer, als er es ohne diese Abtretung sein könnte.
Aber welche Situation unter den Menschen lässt sich vorstellen, die es rechtfertigen würde, dass ein Mensch sein Recht zu glauben aufgibt? Was könnte er als Gegenleistung dafür erhalten? Wenn er sein Recht zu glauben aufgibt, hat gibt er praktisch auch sein Recht zu denken auf. Wenn er sein Recht zu glauben aufgibt, gibt er [diesbezüglich] alles auf, ohne dass es ihm , jemals ein Ausgleich dafür zuteil wird – er gibt damit seine Seele selbst auf. Das ewige Leben hängt vom Glauben an CHRISTUS ab und wer sein Recht zu glauben aufgibt, gibt das ewige Leben auf. In der Heiligen Schrift steht geschrieben: "So diene ich nun mit dem Verstand dem Gesetz Gottes." [RÖ. 7,25] [LUT2017] Ein Mensch, der sein Recht zu glauben aufgibt, gibt GOTT auf. Folglich kann kein Mensch, kein Zusammenschluss oder auch keine Organisation von Menschen jemals zu Recht von einem Menschen verlangen, sein Recht zu glauben aufzugeben. Jeder Mensch hat – soweit es menschliche Organisationen betrifft – das Recht, zu glauben wie er möchte und dieses Recht kann er, solange er Protestant, solange er Christ, ja, solange er ein Mensch ist, niemals aufgeben und wird es [deswegen] auch niemals tun.
Einzelne Herrscher an sich sind nicht diejenigen, auf die sich die Worte – "es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre." [RÖ. 13,1] [SLT] – beziehen. Sie beziehen sich auf die staatliche Gewalt, deren Vertreter der [jeweilige] Herrscher ist, der seine Macht vom Volk bezieht. Außerhalb der Theokratie Israels hat es auf Erden nie einen Herrscher gegeben, dessen Autorität nicht – in erster Linie oder letztendlich, ausdrücklich oder stillschweigend – vom Volk abgeleitet war. Es ist kein bestimmter Herrscher, noch irgendeine bestimmte Regierungsform, deren Macht von GOTT bestimmt ist, sondern das Wesen der Regierung selbst. Das Fehlen einer Regierung bedeutet Anarchie und Anarchie nichts anderes als staatliches Chaos. Die Heilige Schrift jedoch bezeugt: "Gott ist nicht ein Gott der Unordnung." [1. KOR. 14,33] GOTT ist der Gott der Ordnung, ER wollte Ordnung und gab dem Menschen jene Idee der Regierung und des Selbstschutzes ein, die dem ersten Naturgesetz entspricht und sich überall wo Menschen leben, in der einen oder anderen Regierungsform organisiert. Dabei ist es die Sache der Menschen zu bestimmen, unter welcher Regierungsform sie leben möchte. Ein Volk hat eine Form, ein anderes eine andere. Der Gedanke ziviler Ordnung stammt von GOTT, seine Umsetzung innerhalb ihres rechtmäßigen Rahmens ist von GOTT bestimmt und die Unabhängigkeitserklärung bekräftigte – als sie sagte: "Regierungen leiten ihre gerechte Macht aus der Zustimmung der Regierten ab" – lediglich die ewige Wahrheit Gottes. Es spielt keine Rolle, ob sie in der einen oder anderen Regierungsform ausgeübt wird – jede auf diese Weise ausgeübte staatliche Macht und Ordnung ist von GOTT verordnet. Wenn ein Volk beschließt, seine Regierungsform zu ändern, handelt es sich weiterhin um dieselbe Macht, sie ist weiterhin zu respektieren, da sie in ihrer rechtmäßigen Ausübung – in Angelegenheiten, welche Beziehungen der Menschen zu ihren Mitmenschen betreffen – nach wie vor von GOTT verordnet ist. Doch keine Macht – ob nun in der einen oder anderen Form ausgeübt – ist von GOTT verordnet, um in Angelegenheiten zu handeln, die GOTT betreffen, noch hat sie irgendetwas mit den Beziehungen der Menschen gegenüber GOTT zu tun.
( Alonzo T. Jones, August 1898 )
Betrachten wir diese Frage [wie folgt] einmal aus der Perspektive des gesunden Menschenverstands: "Wenn Gesellschaften entstehen, gibt jedes Individuum bestimmte Rechte auf und sichert sich als Gegenleistung für diesen Verzicht andere – seine Person und sein Eigentum betreffende – Rechte, ohne deren Schutz eine Gesellschaft nicht bestehen kann."
Ich habe das Recht, meine Person und mein Eigentum vor allen Übergriffen zu schützen. Jeder andere Mensch hat [natürlich] dasselbe Recht. Wenn dieses Recht jedoch in allen Fällen von jedem persönlich ausgeübt werden sollte, wird unter den gegenwärtigen Verhältnissen der menschlichen Natur jeder gegen seinen Nächsten vorgehen. Das ist schlichtweg Anarchie und unter solchen Umständen kann eine Gesellschaft nicht bestehen. Nehmen wir an, hundert von uns befänden sich an einem bestimmten Ort, an dem es keine festgelegte Ordnung gibt. Jeder besitzt alle Rechte, die auch jeder andere hat. Wenn jedoch jeder seine Rechte auf Selbstschutz individuell ausüben sollte, kann er sich nur auf das Maß an Schutz verlassen, das er sich selbst verschaffen kann und wie wir gesehen haben, ist dieses äußerst gering. Deshalb schließen sich alle zusammen, jeder überlässt der Gesamtheit sein individuelles Recht und als Gegenleistung für diese Abtretung erhält er die Kraft aller zu seinem Schutz. Er erhält somit die Hilfe der anderen neunundneunzig um sich vor der Verletzung seiner Rechte zu schützen und ist dadurch in seinen Personen- und Eigentumsrechten um ein Zigfaches sicherer, als er es ohne diese Abtretung sein könnte.
Aber welche Situation unter den Menschen lässt sich vorstellen, die es rechtfertigen würde, dass ein Mensch sein Recht zu glauben aufgibt? Was könnte er als Gegenleistung dafür erhalten? Wenn er sein Recht zu glauben aufgibt, hat gibt er praktisch auch sein Recht zu denken auf. Wenn er sein Recht zu glauben aufgibt, gibt er [diesbezüglich] alles auf, ohne dass es ihm , jemals ein Ausgleich dafür zuteil wird – er gibt damit seine Seele selbst auf. Das ewige Leben hängt vom Glauben an CHRISTUS ab und wer sein Recht zu glauben aufgibt, gibt das ewige Leben auf. In der Heiligen Schrift steht geschrieben: "So diene ich nun mit dem Verstand dem Gesetz Gottes." [RÖ. 7,25] [LUT2017] Ein Mensch, der sein Recht zu glauben aufgibt, gibt GOTT auf. Folglich kann kein Mensch, kein Zusammenschluss oder auch keine Organisation von Menschen jemals zu Recht von einem Menschen verlangen, sein Recht zu glauben aufzugeben. Jeder Mensch hat – soweit es menschliche Organisationen betrifft – das Recht, zu glauben wie er möchte und dieses Recht kann er, solange er Protestant, solange er Christ, ja, solange er ein Mensch ist, niemals aufgeben und wird es [deswegen] auch niemals tun.
Einzelne Herrscher an sich sind nicht diejenigen, auf die sich die Worte – "es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre." [RÖ. 13,1] [SLT] – beziehen. Sie beziehen sich auf die staatliche Gewalt, deren Vertreter der [jeweilige] Herrscher ist, der seine Macht vom Volk bezieht. Außerhalb der Theokratie Israels hat es auf Erden nie einen Herrscher gegeben, dessen Autorität nicht – in erster Linie oder letztendlich, ausdrücklich oder stillschweigend – vom Volk abgeleitet war. Es ist kein bestimmter Herrscher, noch irgendeine bestimmte Regierungsform, deren Macht von GOTT bestimmt ist, sondern das Wesen der Regierung selbst. Das Fehlen einer Regierung bedeutet Anarchie und Anarchie nichts anderes als staatliches Chaos. Die Heilige Schrift jedoch bezeugt: "Gott ist nicht ein Gott der Unordnung." [1. KOR. 14,33] GOTT ist der Gott der Ordnung, ER wollte Ordnung und gab dem Menschen jene Idee der Regierung und des Selbstschutzes ein, die dem ersten Naturgesetz entspricht und sich überall wo Menschen leben, in der einen oder anderen Regierungsform organisiert. Dabei ist es die Sache der Menschen zu bestimmen, unter welcher Regierungsform sie leben möchte. Ein Volk hat eine Form, ein anderes eine andere. Der Gedanke ziviler Ordnung stammt von GOTT, seine Umsetzung innerhalb ihres rechtmäßigen Rahmens ist von GOTT bestimmt und die Unabhängigkeitserklärung bekräftigte – als sie sagte: "Regierungen leiten ihre gerechte Macht aus der Zustimmung der Regierten ab" – lediglich die ewige Wahrheit Gottes. Es spielt keine Rolle, ob sie in der einen oder anderen Regierungsform ausgeübt wird – jede auf diese Weise ausgeübte staatliche Macht und Ordnung ist von GOTT verordnet. Wenn ein Volk beschließt, seine Regierungsform zu ändern, handelt es sich weiterhin um dieselbe Macht, sie ist weiterhin zu respektieren, da sie in ihrer rechtmäßigen Ausübung – in Angelegenheiten, welche Beziehungen der Menschen zu ihren Mitmenschen betreffen – nach wie vor von GOTT verordnet ist. Doch keine Macht – ob nun in der einen oder anderen Form ausgeübt – ist von GOTT verordnet, um in Angelegenheiten zu handeln, die GOTT betreffen, noch hat sie irgendetwas mit den Beziehungen der Menschen gegenüber GOTT zu tun.
( Alonzo T. Jones, August 1898 )

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Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.