đ Christliche Mannhaftigkeit
13.10.2026 18:26
đ Christliche Mannhaftigkeit
13.10.2026 18:26
đ Christliche Mannhaftigkeit
Die "Botschaft des dritten Engels" â jene gewaltige, Botschaft des ewigen Evangeliums â siehe dazu Offenbarung 14,6â12 â entspricht [heute] dem einzigen Heil fĂŒr die Menschen in dieser Welt. Sie ist das Einzige, was Menschen vor jener bösen Flut retten kann, die sich â unter dem Deckmantel des Christentums â gegen das Christentum und â unter dem Deckmantel des Protestantismus â gegen den Protestantismus richtet. Jene teuflische Flut, die die Welt in den Strudel von Bosheit und SchwĂ€che reiĂt, wo die Menschen angesichts ihrer eigenen Bosheit so sehr ihrer Willenskraft beraubt sind, dass sie nicht mehr die Kraft aufbringen, sich dieser Bosheit entgegenzustellen, sondern ihr Heil von einem bloĂen Trugbild erwarten.
Die "Botschaft des dritten Engels" soll mit lauter Stimme an jede Nation, jedes Geschlecht, jede Sprache und jedes Volk der Welt verkĂŒndet werden, um ihnen das einzig wahre Prinzip wahrer Mannhaftigkeit zu vermitteln und das Christentum auf eine ewige Grundlage zu stellen. Sie soll Menschen ĂŒberall dazu bewegen, dieses Prinzip anzunehmen, inmitten der Bosheit der Welt standhaft zu bleiben und sie zu ĂŒberwinden â ganz gleich, wie tief sie selbst darin verstrickt gewesen sein mögen. Sie soll den Menschen jenes Prinzip christlicher Mannhaftigkeit nahebringen, das sie befĂ€higt, sich selbst ins Auge zu blicken, die eigene SchwĂ€che zu ĂŒberwinden und zu starken, mannhaften MĂ€nnern zu werden. Genau das ist der Auftrag, mit dem die Botschaft des dritten Engels in die Welt gesandt wurde und genau das wird sie auch bewirken.
Nun, diese "Botschaft des dritten Engels" â diese Botschaft des Christentums fĂŒr unsere Zeit, die heute so dringend benötigt wird und die als Einzige der heutigen Herausforderung gewachsen ist â muss insbesondere solchen Menschen verkĂŒndigt werden, denen beigebracht wurde, auf ein bloĂes Hirngespinst zu blicken und diesem zu vertrauen. Wenn ihnen [jedoch] das "ewige Evangelium" [OFFB. 16,6] verkĂŒndigt wird, werden sicherlich viele von ihnen das zugrundeliegende Prinzip erkennen. Sie werden erkennen, in welche falsche Richtung der Trend geht und welche Auswirkungen dieser auf sie selbst und alle hat, die ihm Beachtung geschenkt haben. Daraufhin werden sie den [wahren] Ruf zum Christentum annehmen und sich von jenem Ăbel abwenden.
Wenn Menschen diesen Ruf zum Christentum angenommen haben, ist es fĂŒr sie unerlĂ€sslich, zu lernen, jenes christliche Prinzip zum Lebensprinzip ihres gesamten weiteren Lebensweg zu machen. Sie mĂŒssen lernen, sich auf CHRISTUS â den "Mann par excellence" â zu verlassen, damit ER sie zu wahrhaft mĂ€nnlichen MĂ€nnern macht und sie in diesem Zustand bewahrt. Man darf sie nicht verhĂ€tscheln oder zulassen, dass sie SchwĂ€chlingen entsprechen, vielmehr mĂŒssen sie lernen, sich allein auf GOTT zu verlassen. Nachdem sie falsche Dinge aufgegeben haben, ist es ebenso wichtig, ihnen dies zu vermitteln,  wie es wichtig war, ihnen das wahre Prinzip zu lehren, das sie zu dieser Aufgabe bewegte. Denn Menschen, deren Leben und Denken nach jenem falschen Vorbild geprĂ€gt wurden, mĂŒssen â sobald sie sich davon abwenden â auferbaut, unterwiesen und dazu gebracht werden, sich nach dem rechten Vorbild zu entwickeln. Geschieht dies nicht, werden sie reine Namenschristen. Sie mögen zwar dem Namen und Bekenntnis nach, Siebenten-Tags-Adventisten sein, doch bleiben sie dabei ebenso unreif und kindlich, wie sie es zuvor in anderer Hinsicht waren. Wird ihnen [aber] wahres Christentum â wahre christliche Mannhaftigkeit â von Anfang an vermittelt und ihnen auf ihrem gesamten Weg [bestĂ€ndig] vor Augen gehalten, sodass sie keine andere Art des Christentums annehmen, dann werden sie sich zu echten, christlichen und mannhaftigen MĂ€nnern entwickeln. Sie werden den Gedanken verabscheuen, sich auf irgendetwas oder irgendjemanden auĂer auf CHRISTUS zu verlassen und ER in ihnen wird "die Hoffnung der Herrlichkeit" [KOL. 1,27] sein.Â
Nun werden neun Zehntel der Prediger im Amt â wenn nicht sogar alle â als wahr anerkennen, was ich gleich sagen werde: Oftmals â wenn auch nicht immer â wenn die Botschaft des dritten Engels Menschen zum ersten Mal verkĂŒndigt wird und sie davon ĂŒberzeugt werden, was sie tun sollten, ist eine der ersten Aussagen, die sie treffen: "Ich weiĂ, dass ich dem GOTT dienen sollte. Ich sollte Christ sein. Ich sollte den Sabbat halten. Aber wenn ich das tue, verliere ich meine Anstellung. Ich werde meine Arbeit verlieren. Wenn ich mein GeschĂ€ft am Sabbat schlieĂe, verliere ich meine Existenzgrundlage. Gibt es einen Ort, wo ich eine Anstellung oder einen Platz fĂŒr mein GeschĂ€ft finden, sodass ich Christ sein und den Sabbat halten kann?" Prediger wissen, dass dies so ist. Und die Antwort darauf lautet und sollte immer lauten: "Nein, es gibt keinen Ort auf dieser Welt, an dem man eine BeschĂ€ftigung finden könnte, die es ermöglicht, Christ zu sein. Man sollte ohnehin Christ sein. Christsein darf nicht von einer BeschĂ€ftigung abhĂ€ngen, sondern von CHRISTUS. Christsein darf nicht von irgendeiner BeschĂ€ftigung abhĂ€ngen, sondern BeschĂ€ftigung muss vom eigenen Christsein abhĂ€ngen. Und mit Christsein ist ein Christsein gemeint, das den Sabbat hĂ€lt. Sabbatheiligung darf weder von einer Anstellung noch von einer BeschĂ€ftigung sondern von CHRISTUS abhĂ€ngen. Ihre Sabbatheiligung darf nicht von einer BeschĂ€ftigung abhĂ€ngen, vielmehr die eigene BeschĂ€ftigung von der Sabbatheiligung abhĂ€ngen. Wenn man dort, wo man ist, nicht vermag Christ zu sein, vermag man es auch nirgendwo sonst."
Ich vertrete nicht, dass man nichts unternehmen sollte, diesen Menschen â die oft, wenn sie die Botschaft des dritten Engels annehmen, ihre Anstellung verlieren â sofern es machbar ist, eine Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen. Doch meine ich: Solange sie nicht die christliche Standhaftigkeit besitzen, Christen zu sein â unabhĂ€ngig davon, ob sie Arbeit oder Anstellung oder nichts davon haben â sind sie auch dann nicht standhaft genug, um Christen zu sein, wenn sie es haben. In einem solchen Fall hĂ€ngt ihr Christentum â und damit ihre Sabbatheiligung â davon ab, dass sie Arbeit haben. FĂ€llt die Arbeit weg, so schwindet auch ihr Christentum. Die einzige Antwort, die man diesen Menschen â diesen SchwĂ€chlingen â daher geben können, lautet: "Es gibt keinen Ort auf dieser Welt, an dem man sich Arbeit sichern könnte, nur um Christ sein zu können. Sei Christ und halte den Sabbat, dann wird es auch reichlich Arbeit fĂŒr dich geben. Und wenn sie Dir kein anderer verschafft, wirst Du sie Dir selbst verschaffen."
Es liegt im Wesen des Christentums â ja, es ist geradezu dessen Lebenskraft â Menschen, die in dieser Welt keinen Lebensunterhalt bestreiten können, zu solch unabhĂ€ngigen, freien, mannhaften Christen zu machen, dass sie ĂŒberall ihren Weg gehen und ihren Lebensunterhalt verdienen können. Wir dĂŒrfen das Christentum nicht nach den Menschen beurteilen, die sich dazu bekennen Vielmehr mĂŒssen wir die Menschen, die sich dazu bekennen, am Christentum messen. Es gibt viele, die auch nach der Annahme des Christentums ihren Lebensunterhalt nicht besser bestreiten können als zuvor, doch dies zeigt, dass das Christentum fĂŒr sie nur ein Lippenbekenntnis ist. Jedes Bekenntnis zum Christentum jedoch, das einen Menschen nicht zu mehr befĂ€higt, als dies zuvor war, ist ein Betrug. Ein Mensch mag das Bekenntnis zwar Ă€uĂerlich tragen, doch die wahre Sache besitzt er nicht. Was er besitzt, ist ein Betrug, mit dem er nicht andere, sondern sich selbst tĂ€uscht. Und dies ist wirklich wahr. Wenn ein Mensch das Christentum wirklich verinnerlicht, befĂ€higt dieses ihn dazu, sich in der Welt als ein wahrhaft mannhafter Mensch zu behaupten, der seinen Weg geht â allen WiderstĂ€nden der Welt, des Fleisches und des Teufels zum Trotz. Ein solcher Christ klagt niemals darĂŒber, dass er keine Arbeit findet. Wenn er keine Arbeit bekommt, ergreift er selbst die Initiative und schafft sich seine Arbeit. Das ist Christentum.
Aber jemand mag sagen: "Hast du den Punkt bedacht, dass geschrieben steht:" "Armen wird das Evangelium gepredigt." [LUK. 7,22] [Die Antwort ist:] "NatĂŒrlich steht das geschrieben, aber es besagt nicht, dass Arme fĂŒr immer arm bleiben sollen. Betrachte [bitte was auch geschrieben steht]:" "Ich bin jung gewesen und bin alt geworden, doch nie sah ich einen Gerechten verlassen, noch seine Nachkommen um Brot betteln;" [PS. 37,25] [ELB]â"Ebenso wahr ist: Auch wenn sie â gemessen an dem, was die Welt unter Armut versteht â niemals arm sein werden, so werden sie â gemessen an dem, was die Welt unter Reichtum versteht â auch niemals reich sein."
"Ja, das Christentum wird den Armen gepredigt â jenen, die in Armut leben, weil sie durch die bösen Dinge und Lehren der Welt so geschwĂ€cht und ihrer Manneskraft beraubt wurden, dass sie sich gegenĂŒber der Welt nicht behaupten konnten. Und gerade wegen ihrer unglĂŒcklichen Lage wendet sich der HERR zuerst ihnen zu. ER blickt voller Erbarmen auf sie und sagt [ihnen]: "Folgt MIR nach und siegt ĂŒber die Welt." Niemand, der Achtung vor GOTT oder dem Christentum hat, wĂŒrde auch nur einen Augenblick lang glauben, dass ein Mensch, der sich GOTT anschlieĂt, nicht stĂ€rker ist als je zuvor â stĂ€rker, als er es ohne diese Verbindung zu GOTT jemals sein könnte. Wenn ich meiner Manneskraft beraubt bin, sodass ich mich gegen die Welt nicht behaupten kann, wenn meine Kinder Not leiden und ich dringend auf die Hilfe anderer angewiesen bin â dann möchte ich wissen, was fĂŒr ein GOTT das wĂ€re, DER mich zu Sich ruft, mir aber nicht mehr gibt, als ich zuvor besaĂ. "Nein ... eine solche Denkweise kĂ€me einer Schmach fĂŒr den Herrn gleich."
GOTT hat "die Armen dieser Welt erwĂ€hlt" [JAK. 2,5] â das ist wahr. ER sieht, wie sie bedrĂ€ngt und verstoĂen werden und nicht vermögen voranzukommen. Und in Seiner liebevollen MĂ€nnlichkeit möchte ER ihnen eine Chance geben. Deshalb ruft ER sie auf, sich IHM anzuschlieĂen. Und ER tut dies aus einem bestimmten Grund. ER möchte jenes echte Prinzip, jene Kraft der Mannhaftigkeit in sie zur [weiteren] Entfaltung hineinlegen, um sie zu befĂ€higen, ihren Weg durch die Welt zu gehen â unabhĂ€ngig von Menschen, aber ganz und gar abhĂ€ngig von GOTT.
Nochmals verstehe [bitte]: Das bedeutet nicht, dass jegliche Armut beseitigt â dass es unter Christen keine armen Menschen mehr geben wird. Nein, denn das Evangelium wird fortwĂ€hrend den Armen verkĂŒndet werden und diese werden sich der Gemeinde anschlieĂen. Vielmehr bedeutet es: Sobald jene Armen, die zu CHRISTUS gefunden haben, gelernt haben, fĂŒr ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen, werden sie anderen, die ebenfalls hinzukommen, dabei helfen, es ihnen gleichzutun. Alle werden bestĂ€ndig von der Hilflosigkeit zur Hilfsbereitschaft und Tatkraft heranwachsen. Ob man dies nun glaubt oder nicht â es ist eine ewige Wahrheit. Es ist ein Grundprinzip des Christentums.
( Alonzo T. Jones, Juni 1898 )
Die "Botschaft des dritten Engels" soll mit lauter Stimme an jede Nation, jedes Geschlecht, jede Sprache und jedes Volk der Welt verkĂŒndet werden, um ihnen das einzig wahre Prinzip wahrer Mannhaftigkeit zu vermitteln und das Christentum auf eine ewige Grundlage zu stellen. Sie soll Menschen ĂŒberall dazu bewegen, dieses Prinzip anzunehmen, inmitten der Bosheit der Welt standhaft zu bleiben und sie zu ĂŒberwinden â ganz gleich, wie tief sie selbst darin verstrickt gewesen sein mögen. Sie soll den Menschen jenes Prinzip christlicher Mannhaftigkeit nahebringen, das sie befĂ€higt, sich selbst ins Auge zu blicken, die eigene SchwĂ€che zu ĂŒberwinden und zu starken, mannhaften MĂ€nnern zu werden. Genau das ist der Auftrag, mit dem die Botschaft des dritten Engels in die Welt gesandt wurde und genau das wird sie auch bewirken.
Nun, diese "Botschaft des dritten Engels" â diese Botschaft des Christentums fĂŒr unsere Zeit, die heute so dringend benötigt wird und die als Einzige der heutigen Herausforderung gewachsen ist â muss insbesondere solchen Menschen verkĂŒndigt werden, denen beigebracht wurde, auf ein bloĂes Hirngespinst zu blicken und diesem zu vertrauen. Wenn ihnen [jedoch] das "ewige Evangelium" [OFFB. 16,6] verkĂŒndigt wird, werden sicherlich viele von ihnen das zugrundeliegende Prinzip erkennen. Sie werden erkennen, in welche falsche Richtung der Trend geht und welche Auswirkungen dieser auf sie selbst und alle hat, die ihm Beachtung geschenkt haben. Daraufhin werden sie den [wahren] Ruf zum Christentum annehmen und sich von jenem Ăbel abwenden.
Wenn Menschen diesen Ruf zum Christentum angenommen haben, ist es fĂŒr sie unerlĂ€sslich, zu lernen, jenes christliche Prinzip zum Lebensprinzip ihres gesamten weiteren Lebensweg zu machen. Sie mĂŒssen lernen, sich auf CHRISTUS â den "Mann par excellence" â zu verlassen, damit ER sie zu wahrhaft mĂ€nnlichen MĂ€nnern macht und sie in diesem Zustand bewahrt. Man darf sie nicht verhĂ€tscheln oder zulassen, dass sie SchwĂ€chlingen entsprechen, vielmehr mĂŒssen sie lernen, sich allein auf GOTT zu verlassen. Nachdem sie falsche Dinge aufgegeben haben, ist es ebenso wichtig, ihnen dies zu vermitteln,  wie es wichtig war, ihnen das wahre Prinzip zu lehren, das sie zu dieser Aufgabe bewegte. Denn Menschen, deren Leben und Denken nach jenem falschen Vorbild geprĂ€gt wurden, mĂŒssen â sobald sie sich davon abwenden â auferbaut, unterwiesen und dazu gebracht werden, sich nach dem rechten Vorbild zu entwickeln. Geschieht dies nicht, werden sie reine Namenschristen. Sie mögen zwar dem Namen und Bekenntnis nach, Siebenten-Tags-Adventisten sein, doch bleiben sie dabei ebenso unreif und kindlich, wie sie es zuvor in anderer Hinsicht waren. Wird ihnen [aber] wahres Christentum â wahre christliche Mannhaftigkeit â von Anfang an vermittelt und ihnen auf ihrem gesamten Weg [bestĂ€ndig] vor Augen gehalten, sodass sie keine andere Art des Christentums annehmen, dann werden sie sich zu echten, christlichen und mannhaftigen MĂ€nnern entwickeln. Sie werden den Gedanken verabscheuen, sich auf irgendetwas oder irgendjemanden auĂer auf CHRISTUS zu verlassen und ER in ihnen wird "die Hoffnung der Herrlichkeit" [KOL. 1,27] sein.Â
Nun werden neun Zehntel der Prediger im Amt â wenn nicht sogar alle â als wahr anerkennen, was ich gleich sagen werde: Oftmals â wenn auch nicht immer â wenn die Botschaft des dritten Engels Menschen zum ersten Mal verkĂŒndigt wird und sie davon ĂŒberzeugt werden, was sie tun sollten, ist eine der ersten Aussagen, die sie treffen: "Ich weiĂ, dass ich dem GOTT dienen sollte. Ich sollte Christ sein. Ich sollte den Sabbat halten. Aber wenn ich das tue, verliere ich meine Anstellung. Ich werde meine Arbeit verlieren. Wenn ich mein GeschĂ€ft am Sabbat schlieĂe, verliere ich meine Existenzgrundlage. Gibt es einen Ort, wo ich eine Anstellung oder einen Platz fĂŒr mein GeschĂ€ft finden, sodass ich Christ sein und den Sabbat halten kann?" Prediger wissen, dass dies so ist. Und die Antwort darauf lautet und sollte immer lauten: "Nein, es gibt keinen Ort auf dieser Welt, an dem man eine BeschĂ€ftigung finden könnte, die es ermöglicht, Christ zu sein. Man sollte ohnehin Christ sein. Christsein darf nicht von einer BeschĂ€ftigung abhĂ€ngen, sondern von CHRISTUS. Christsein darf nicht von irgendeiner BeschĂ€ftigung abhĂ€ngen, sondern BeschĂ€ftigung muss vom eigenen Christsein abhĂ€ngen. Und mit Christsein ist ein Christsein gemeint, das den Sabbat hĂ€lt. Sabbatheiligung darf weder von einer Anstellung noch von einer BeschĂ€ftigung sondern von CHRISTUS abhĂ€ngen. Ihre Sabbatheiligung darf nicht von einer BeschĂ€ftigung abhĂ€ngen, vielmehr die eigene BeschĂ€ftigung von der Sabbatheiligung abhĂ€ngen. Wenn man dort, wo man ist, nicht vermag Christ zu sein, vermag man es auch nirgendwo sonst."
Ich vertrete nicht, dass man nichts unternehmen sollte, diesen Menschen â die oft, wenn sie die Botschaft des dritten Engels annehmen, ihre Anstellung verlieren â sofern es machbar ist, eine Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen. Doch meine ich: Solange sie nicht die christliche Standhaftigkeit besitzen, Christen zu sein â unabhĂ€ngig davon, ob sie Arbeit oder Anstellung oder nichts davon haben â sind sie auch dann nicht standhaft genug, um Christen zu sein, wenn sie es haben. In einem solchen Fall hĂ€ngt ihr Christentum â und damit ihre Sabbatheiligung â davon ab, dass sie Arbeit haben. FĂ€llt die Arbeit weg, so schwindet auch ihr Christentum. Die einzige Antwort, die man diesen Menschen â diesen SchwĂ€chlingen â daher geben können, lautet: "Es gibt keinen Ort auf dieser Welt, an dem man sich Arbeit sichern könnte, nur um Christ sein zu können. Sei Christ und halte den Sabbat, dann wird es auch reichlich Arbeit fĂŒr dich geben. Und wenn sie Dir kein anderer verschafft, wirst Du sie Dir selbst verschaffen."
Es liegt im Wesen des Christentums â ja, es ist geradezu dessen Lebenskraft â Menschen, die in dieser Welt keinen Lebensunterhalt bestreiten können, zu solch unabhĂ€ngigen, freien, mannhaften Christen zu machen, dass sie ĂŒberall ihren Weg gehen und ihren Lebensunterhalt verdienen können. Wir dĂŒrfen das Christentum nicht nach den Menschen beurteilen, die sich dazu bekennen Vielmehr mĂŒssen wir die Menschen, die sich dazu bekennen, am Christentum messen. Es gibt viele, die auch nach der Annahme des Christentums ihren Lebensunterhalt nicht besser bestreiten können als zuvor, doch dies zeigt, dass das Christentum fĂŒr sie nur ein Lippenbekenntnis ist. Jedes Bekenntnis zum Christentum jedoch, das einen Menschen nicht zu mehr befĂ€higt, als dies zuvor war, ist ein Betrug. Ein Mensch mag das Bekenntnis zwar Ă€uĂerlich tragen, doch die wahre Sache besitzt er nicht. Was er besitzt, ist ein Betrug, mit dem er nicht andere, sondern sich selbst tĂ€uscht. Und dies ist wirklich wahr. Wenn ein Mensch das Christentum wirklich verinnerlicht, befĂ€higt dieses ihn dazu, sich in der Welt als ein wahrhaft mannhafter Mensch zu behaupten, der seinen Weg geht â allen WiderstĂ€nden der Welt, des Fleisches und des Teufels zum Trotz. Ein solcher Christ klagt niemals darĂŒber, dass er keine Arbeit findet. Wenn er keine Arbeit bekommt, ergreift er selbst die Initiative und schafft sich seine Arbeit. Das ist Christentum.
Aber jemand mag sagen: "Hast du den Punkt bedacht, dass geschrieben steht:" "Armen wird das Evangelium gepredigt." [LUK. 7,22] [Die Antwort ist:] "NatĂŒrlich steht das geschrieben, aber es besagt nicht, dass Arme fĂŒr immer arm bleiben sollen. Betrachte [bitte was auch geschrieben steht]:" "Ich bin jung gewesen und bin alt geworden, doch nie sah ich einen Gerechten verlassen, noch seine Nachkommen um Brot betteln;" [PS. 37,25] [ELB]â"Ebenso wahr ist: Auch wenn sie â gemessen an dem, was die Welt unter Armut versteht â niemals arm sein werden, so werden sie â gemessen an dem, was die Welt unter Reichtum versteht â auch niemals reich sein."
"Ja, das Christentum wird den Armen gepredigt â jenen, die in Armut leben, weil sie durch die bösen Dinge und Lehren der Welt so geschwĂ€cht und ihrer Manneskraft beraubt wurden, dass sie sich gegenĂŒber der Welt nicht behaupten konnten. Und gerade wegen ihrer unglĂŒcklichen Lage wendet sich der HERR zuerst ihnen zu. ER blickt voller Erbarmen auf sie und sagt [ihnen]: "Folgt MIR nach und siegt ĂŒber die Welt." Niemand, der Achtung vor GOTT oder dem Christentum hat, wĂŒrde auch nur einen Augenblick lang glauben, dass ein Mensch, der sich GOTT anschlieĂt, nicht stĂ€rker ist als je zuvor â stĂ€rker, als er es ohne diese Verbindung zu GOTT jemals sein könnte. Wenn ich meiner Manneskraft beraubt bin, sodass ich mich gegen die Welt nicht behaupten kann, wenn meine Kinder Not leiden und ich dringend auf die Hilfe anderer angewiesen bin â dann möchte ich wissen, was fĂŒr ein GOTT das wĂ€re, DER mich zu Sich ruft, mir aber nicht mehr gibt, als ich zuvor besaĂ. "Nein ... eine solche Denkweise kĂ€me einer Schmach fĂŒr den Herrn gleich."
GOTT hat "die Armen dieser Welt erwĂ€hlt" [JAK. 2,5] â das ist wahr. ER sieht, wie sie bedrĂ€ngt und verstoĂen werden und nicht vermögen voranzukommen. Und in Seiner liebevollen MĂ€nnlichkeit möchte ER ihnen eine Chance geben. Deshalb ruft ER sie auf, sich IHM anzuschlieĂen. Und ER tut dies aus einem bestimmten Grund. ER möchte jenes echte Prinzip, jene Kraft der Mannhaftigkeit in sie zur [weiteren] Entfaltung hineinlegen, um sie zu befĂ€higen, ihren Weg durch die Welt zu gehen â unabhĂ€ngig von Menschen, aber ganz und gar abhĂ€ngig von GOTT.
Nochmals verstehe [bitte]: Das bedeutet nicht, dass jegliche Armut beseitigt â dass es unter Christen keine armen Menschen mehr geben wird. Nein, denn das Evangelium wird fortwĂ€hrend den Armen verkĂŒndet werden und diese werden sich der Gemeinde anschlieĂen. Vielmehr bedeutet es: Sobald jene Armen, die zu CHRISTUS gefunden haben, gelernt haben, fĂŒr ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen, werden sie anderen, die ebenfalls hinzukommen, dabei helfen, es ihnen gleichzutun. Alle werden bestĂ€ndig von der Hilflosigkeit zur Hilfsbereitschaft und Tatkraft heranwachsen. Ob man dies nun glaubt oder nicht â es ist eine ewige Wahrheit. Es ist ein Grundprinzip des Christentums.
( Alonzo T. Jones, Juni 1898 )

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Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die AbkĂŒrzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden fĂŒr King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten EinfĂŒgungen von mir, die einer besseren VerstĂ€ndlichkeit nach Ăbertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.