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🔍 Einige Fragen zum Jakobusbrief

🔍 Einige Fragen zum Jakobusbrief
In Kapitel 2 seines Briefes an Gläubigen in der Nachfolge Christi schreibt Jakobus das Folgende:

Wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig.
Denn der gesagt hat: »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes. 
Redet so und handelt so als Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. [JAK. 2,10-12]

Welches Gesetz meint hier der Apostel?
Sollte es nicht das sein, aus welchem er zwei Gebote zitiert?
Sollte dieses Gesetz entsprechend der Aussage des Apostels etwa nicht
(noch) in seiner Gänze verbindlich sein?
Warum nennt er dieses Gesetz auch "Gesetz der Freiheit."

Was bedeutet es, dass dieses Gesetz Richtmaßstab im Gericht Gottes sein wird?

Ich denke, es geht hierbei um keine unwichtige Thematik und hoffe auf Kommentare, welche möglicherweise dem einen oder anderen – besser noch uns allen – im persönlichen Verständnis der Wahrheit des Wortes Gottes, vor allem aber auch im praktischen Glaubensleben weiterhelfen (könnten).

Möge GOTT einen Austausch unter dem Motto: "... in Demut achte einer den andern höher als sich selbst." [PHIL. 2,3] reichlich segnen.

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 10.10.2026 18:25
Sehr guter Blog, lieber JCBS!

Um es kurz zu sagen wie ich es begreife: 

Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde.
(Aus Joh 8) 

Ein Knecht ist nicht FREI. 
Römer 8 entnehmen wir Folgendes: 

Jeder der gemäß der Wesensart des Fleisches ist - trachtet nach dem Fleisch. 
Und das Trachten des Fleisches (= das im sündigen Zustand Verharren & sich nicht ändern WOLLEN) ist Feindschaft gegen Gott; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch nicht. 
Sklaven ihrer Begierden können folglich nicht FREI handeln. 

Hingegen können bußfertige Sünder, die den Sohn haben vom Sohn befreit werden. Oft werden diese von Jesus befreit , sich erst garnicht von Begierden zur Sünde reizen zu lassen, und manchmal werden sie durch Jesus befreit durch sein wunderbares Evangelium zur Buße und zur Vergebung der Sünden
 
Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.
(Aus Joh 8) 

Das Trachten dieser zweiten Gruppe Menschen ist nach der Wesensart des Geistes. 
Das heißt: sie möchten gerne FREIWILLIG, auf Grund der Tatsache , das sie Gottes Gnade & Liebe erfahren haben, mit dem lebendigen Schöpfer in Einklang kommen und nehmen (generell erstmal) seine Züchtigung an. 
Das heißt nicht, das sie perfekt sind - das sie nie wieder sündigen oder nicht auch mal von ihren Begierden über-WELT-igt werden können. 
ABER das generelle Mindset ist , durch die Liebe & Gnade Gottes, mit ihm in Einklang kommen zu WOLLEN , um das Gute (was Gott definiert hat) zu tun & das Böse zu hassen. 

Diese Menschen sind keine Knechte. 
Sie machen das total freiwillig. 
Sie sind keine Knechte - sondern Freunde von Jesus. 

Johannes 15:14-15 
 
"Ihr seid meine Freunde wenn ihr tut, was immer ich euch gebiete.  Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich euch alles verkündet habe, was ich von meinem Vater gehört habe."
 

--- 

FAZIT: 
Das Gesetz ist ewig gültig. 
Die Motivation , dieses (Gesetz) durch die anerkannte Gnade & Liebe Gottes , FREIWILLIG halten zu wollen macht es zum Gesetz der Freiheit

--

Herzliche Grüße☺ 

I️mmanuel 👑 Gott mit uns
 
AndreasSchneider 12.10.2026 02:17
"Wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig.
Denn der gesagt hat: »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes.
Redet so und handelt so als Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. [JAK. 2,10-12]

Welches Gesetz meint hier der Apostel?"

Es ist hier das Gesetz des Geistes gemeint.

"Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes." (Röm.8,2)

Es ist nicht das Gesetz Moses gemeint "mit Speise und Trank und mancherlei Taufen und äußerlicher Heiligkeit, die bis auf die Zeit der Besserung sind aufgelegt." (Hebr.9,10) oder Brand- und Sündopfern, an denen Gott keinen Gefallen hatte (Hebr.10,1-17).

"Denn das Gesetz hat den Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter selbst; alle Jahre muß man opfern immer einerlei Opfer, und es kann nicht, die da opfern, vollkommen machen; sonst hätte das Opfern aufgehört, wo die, so am Gottesdienst sind, kein Gewissen mehr hätten von den Sünden, wenn sie einmal gereinigt wären; sondern es geschieht dadurch nur ein Gedächtnis der Sünden alle Jahre. Denn es ist unmöglich, durch Ochsen- und Bocksblut Sünden wegzunehmen. Darum, da er in die Welt kommt, spricht er: "Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; den Leib aber hast du mir bereitet.
Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. Da sprach ich: Siehe, ich komme (im Buch steht von mir geschrieben), daß ich tue, Gott, deinen Willen." Nachdem er weiter oben gesagt hatte: "Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, sie gefallen dir auch nicht" (welche nach dem Gesetz geopfert werden), da sprach er: "Siehe, ich komme, zu tun, Gott, deinen Willen." Da hebt er das erste auf, daß er das andere einsetze. In diesem Willen sind wir geheiligt auf einmal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi. Und ein jeglicher Priester ist eingesetzt, daß er täglich Gottesdienst pflege und oftmals einerlei Opfer tue, welche nimmermehr können die Sünden abnehmen.
Dieser aber, da er hat ein Opfer für die Sünden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt nun zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis daß seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden. Denn mit einem Opfer hat er in Ewigkeit vollendet die geheiligt werden.               Es bezeugt uns aber das auch der heilige Geist. Denn nachdem er zuvor gesagt hatte:
"Das ist das Testament, das ich ihnen machen will nach diesen Tagen", spricht der HERR: "Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich es schreiben, und ihrer Sünden und Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken." Wo aber derselben Vergebung ist, da ist nicht mehr Opfer für die Sünde."


Das Gesetz (Moses) hat den Schatten der zukünftigen Güter, nicht das Wesen der Güter selbst, es kann nicht, die da opfern, vollkommen machen.

Die äusserliche Heiligkeit, die äusserliche Beschneidung, die Satzungen und Waschungen, Trank- und Speisegebote, der alttestamentarische Opferdienst mit Brand- und Sündopfern, an denen Gott keinen Gefallen hatte, kann nicht die Orientierung sein, wenn es um das Gesetz der Freiheit geht, nach dem wir gerichtet werden sollen.

Denn all dieser alttestamentarische Gottesdienst ist kein Ausdruck von Freiheit, kein Ausdruck von wahrer Freiheit.

Es ist vielmehr Ausdruck jeder Menge toter Werke, die aufgelegt waren, bis auf die Zeit der Besserung (Hebr.9,10). Im Neuen Testament sollen wir unser Gewissen jedoch reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott.

"wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!" (Hebr.9,14)

Was bedeutet es also, dem lebendigen Gott zu dienen?

Durch Adam und Eva kam die Sünde in die Welt. Die Sünde ist das, was den Menschen von Gott trennt.
Also kann ein wohlgefälliger Gottesdienst nur darin bestehen, die Sünde zu überwinden.
Das geschieht durch Wandel im Geist/nach dem Geist im Neuen Testament, denn es steht geschrieben:

"Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch, auf daß die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist." (Röm.8,3+4)

Die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, wird in uns erfüllt, die wir nun nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln.

Wandel nach dem Geist, kein buchstäblicher Wandel nach dem Gesetz!

"So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist." (Röm.8,1)

"Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz." (Gal.5,18)

"Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Wider solche ist das Gesetz nicht." (Gal.5,22+23)

Wer also im Geist wandelt und sein Fleisch überwindet, sich entsprechend in den Früchten des Geistes entwickelt, steht im Einklang mit dem Gesetz. Nicht im buchstäblichen Einklang mit dem Gesetz Moses, aber im Einklang mit dem Gesetz des Geistes, im Einklang mit Jesus Christus, dem Haupt des Leibes, denn:

"Welche aber Christo angehören, die kreuzigen ihr Fleisch samt den Lüsten und Begierden." (Gal.5,24)

Das Gesetz des Geistes macht uns frei (Röm.8,2).
Das Gesetz der Freiheit bedeutet nichts anderes, als in die Freiheit des Geistes gekommen zu sein, durch den Geist das Fleisch überwunden zu haben.

Wenn wir nach dem Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen, geht es also wieder nur darum, die Sünde, das Fleisch überwunden zu haben, nicht etwa darum, die toten Werke des Alten Testaments zu erfüllen.

Andreas
 
AndreasSchneider 12.10.2026 11:08
'Was bedeutet es, dass dieses Gesetz Richtmaßstab im Gericht Gottes sein wird?"

Wichtig ist zu wissen, dass wir durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen, nicht durch das Gesetz Moses.

"Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden." (Jak.2,12)

Andreas
 
AndreasSchneider 12.10.2026 11:51
Das Gesetz der Freiheit ist definiert durch das Gesetz des Geistes, denn das Gesetz des Geistes führt uns in Freiheit.

"Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes." (Röm.8,2)

Seit Moses war das Alte Testament definiert durch das Gesetz Moses, wiewohl Abraham  vor Moses war und zum Vater des Glaubens wurde.

Das Neue Testament ist definiert durch das Gesetz des Geistes, das zum Gesetz der Freiheit führt.

Christus steht interessanterweise nicht in der Tradition des Gesetzes Moses, sondern in der Weiterführung eines Lebens im Glauben, das Abraham bereits gelebt hatte.

"Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr's denn nun im Fleisch vollenden? Habt ihr denn so viel umsonst erlitten? Ist's anders umsonst! Der euch nun den Geist reicht und tut solche Taten unter euch, tut er's durch des Gesetzes Werke oder durch die Predigt vom Glauben?  Gleichwie Abraham hat Gott geglaubt und es ist ihm gerechnet zur Gerechtigkeit.
So erkennet ihr ja, daß, die des Glaubens sind, das sind Abrahams Kinder. Die Schrift aber hat es zuvor gesehen, daß Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht; darum verkündigte sie dem Abraham: "In dir sollen alle Heiden gesegnet werden." Also werden nun, die des Glaubens sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.
Denn die mit des Gesetzes Werken umgehen, die sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben: "Verflucht sei jedermann, der nicht bleibt in alle dem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, daß er's tue."
Daß aber durchs Gesetz niemand gerecht wird vor Gott, ist offenbar; denn "der Gerechte wird seines Glaubens leben."    
Das Gesetz aber ist nicht des Glaubens; sondern "der Mensch, der es tut, wird dadurch leben." 
Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er ward ein Fluch für uns (denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jedermann, der am Holz hängt!"zwinkerndes Smiley, auf daß der Segen Abrahams unter die Heiden käme in Christo Jesu und wir also den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben." (Gal.3,3-14)

Denn die mit des Gesetzes Werken umgehen, sind unter dem Fluch, lesen wir.

Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes...

Das bedeutet NICHT, dass wir etwa Gottes Gebote nicht zu erfüllen bräuchten, wie die religiöse Welt behauptet.

Aber es bedeutet, dass wir DURCH GLAUBEN, NICHT DURCH GETZESWERKE, die Verheißungen des Neuen Testaments erlangen sollen.

Denn der Gerechte wird seines Glaubens leben (Gal.3,3-14).

Die Verheißungen von Wiedergeburt im Geist (Joh.3,3), von Sieg über Sünde (2.Kor.2,14/Röm.6,22) und von göttlicher Natur (2.Petr.1,4 ff), durch Wandel im Geist, durch Wandel im Glauben.

Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 12.10.2026 12:01
Man braucht über den Jakobusbrief und den obigen Abschnitt im Blog gar nicht so viele Worte verlieren ,denn die Analyse ist gan einfach so :

Jakobus spricht hier zu Juden( christen) , und Jakobus will nicht das alte Gesetz samt der Gebote vermitteln sondern er benutzt es NUR  als Vergleich für die Judenchristen.

Das heisst : Er sagt zu ihnen so wie ihr damals das ganze Gesetz halten solltet und wolltet so konsequent muss auch jetzt das Gesetz CHRISTI , gehten werden im GANZEN!

👉Intention von Jakobus ist der Vergleich zum Alten um die Wichtigkeit des Neuen im.Ganzen zu betonen.


Cherub
 
JesusComesBackSoon 12.10.2026 17:18
@AndreasSchneider: Es ist hier das Gesetz des Geistes gemeint.

Ja sicherlich steht ja sogar im Text. 
Die zentrale Frage ist, was ist das Gesetz des Geistes?
Und da kann es nur eine richtige Antwort geben, das Gesetz aus dem der Apostel zwei Gebote zitiert hat.
 
AndreasSchneider 12.10.2026 17:45
"Die zentrale Frage ist, was ist das Gesetz des Geistes?
Und da kann es nur eine richtige Antwort geben, das Gesetz aus dem der Apostel zwei Gebote zitiert hat."


Das Gesetz des Geistes ist alles, was im Neuen Testament geschrieben steht und auch im Alten, soweit nicht vom Neuen korrigiert.

Das Gesetz des Geistes auf die 10 Gebote beschränken zu wollen, ist viel zu wenig.
Sollte das das gewesen sein, worauf Du hinaus wolltest.

Die 10 Gebote sind die Minimalforderung Gottes an den Menschen, das Neue Testament geht aber viel weiter.

Andreas
 
JesusComesBackSoon 12.10.2026 18:03
Du hast keine Ahnung davon, was die 10 Gebote geistlich alles einschließen.
 
AndreasSchneider 12.10.2026 18:43
Dann hatte Jesus auch keine Ahnung, als er in der Bergoredigt das, was zu den "Alten" gesagt worden war, dem gegenüber stellte, was er uns zu sagen hat.

Offensichtlich gab es Bedarf dafür!

Du scheinst aber immer noch nicht verstanden zu haben, dass die 10 Gebote nur der Schatten der geistlichen Güter sind, von denen das Neue Testament spricht.

Ich frage mich aber, warum stellst Du hier Fragen, wenn Du sowieso schon weißt, was Du annehmen willst und was nicht.

Das ganze ist ja nur Selbstzweck.

Dann bleibe eben in Deinem alttestamentarischen Verständnis, dann muss Christus Dir eben einstmals das Vollkommene erklären.
Das geschähe Dir dann aber nicht zur Ehre, da Du es zeitlebens nicht geschafft hast, das Vollkommene zu finden.
Sehr traurig!

Andreas
 
JesusComesBackSoon 12.10.2026 18:47
Die Schrift bezeugt, das das Gesetz - und ich meine nicht das was Mose sondern das was GOTT Selbst schrieb - vollkommen war. Diesbezüglich sagte auch der HERR dass kein Jota davon hinfällig wäre und das was ER in der Bergpredigt ausführte widersprach in keiner Weise dem Dekalog - im Gegenteil ER erklärte mehr von seinem Inhalt.
 
AndreasSchneider 12.10.2026 19:26
Dass kein Jota des Gesetzes hinfällig wäre, ist NICHT wörtlich zu verstehen.

Denn Jesus selbst sagt, dass seine Worte Geist und Leben sind.

"Der Geist ist's, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben." (Joh.6,63)

Paulus ergänzt, dass der Buchstabe tötet:

"welcher auch uns tüchtig gemacht hat, das Amt zu führen des Neuen Testaments, nicht des Buchstaben, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig." (2.Kor.3,6)

Wenn buchstäblich gesehen kein Jota des Gesetzes vergehen würde, müsste das levitische Priestertum, der alttestamentarische Opferdienst einschließlich des alttestamentarischen Hohepriestertums, der Tempeldienst, die äusserliche Heiligkeit, samt äusserer Beschneidung weitergehen.

Dem ist aber nicht so.

Dee Römerbrief gibt klar Auskunft, wer im Sinne des Neuen Testaments wahrer Jude ist:

"Denn das ist nicht ein Jude, der auswendig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschneidung, die auswendig am Fleisch geschieht; sondern das ist ein Jude, der's inwendig verborgen ist, und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Eines solchen Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott." (Röm.2,28+29)

Hier ist von der Beschneidung des Herzens und der Beschneidung im Geist die Rede, es geht nicht um eine Beschneidung, die im Buchstaben geschieht.

Es geht nicht um die buchstäbliche Erfüllung des Gesetzes.

Insbesondere dann nicht, wenn gleichzeitig die Beschneidung des Herzens und die des Geistes fehlt.

Jesus kritisiert die Pharisäer, dass sie Minze und Dill und Kümmel verzehnten, gleichzeitig aber das Schwerste im Gesetz, nämlich Gericht, Barmherzigkeit und Glauben dahintenlassen, dass sie Mücken seihen und gleichzeitig Kamele verschlucken. (Matth.23,23+24)

Die Pharisäer verrannten sich in ihrem Verzehntungswahn, um kein Jota zu ungenau zu sein einerseits, ließen aber gleichzeitig das Schwerste im Gesetz dahinten, was auch Teil des Gesetzes war.

Sie folgten ihrem Eigenleben und der Sünde, da sie zudem, alles was sie taten, taten, um von den Menschen gesehen zu werden, sprich aus Ehrsucht. (Matth.23,5-7).

Wir sollen stattdessen zum Haupt hinanwachsen, Christus, der sich ohne allen Fehl durch den ewigen Geist geopfert hat. (Eph.4,15/Hebr.9,14).

Durch Wandel im Geist, nicht nach dem Fleisch, kommen wir zu den Tugenden Christi (Gal.5,16; Gal.5,18; Gal.5,22+23), 
dadurch wird die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt. (Röm.8,1/Röm.8,4)

Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 12.10.2026 19:40
 
Wenn buchstäblich gesehen kein Jota des Gesetzes vergehen würde, müsste das levitische Priestertum, der alttestamentarische Opferdienst einschließlich des alttestamentarischen Hohepriestertums, der Tempeldienst, die äusserliche Heiligkeit, samt äusserer Beschneidung weitergehen.

Dem ist aber nicht so.
 

Darin liegt der Denkfehler lieber Andreas. 
Denn die 10 Gebote sind in der Lade des Bundes. Die Bestimmungen Moses wurden außerhalb der Bundeslade aufbewahrt. 

Man bedenke auch bei welchem Anlass im Buch Offenbarung die Lade des Bundes sichtbar wird. 
Oder sollte man davon ausgehen, das die Bundeslade plötzlich leer ist? 
Warum? 
Wo steht das geschrieben ?

 
„Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde sichtbar in seinem Tempel. Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel.“


Offenbarung 11:19 (Schlachter 2000)

--

MfG
 
(Nutzer gelöscht) 12.10.2026 20:00
Zu 19:40 Uhr und Offenbarungstext:


Wohnt Gott etwa in einer Tempelanlage ?

Der Allmächtige hockt in einem Tempel ais Stein und Ziegel.? 

👉 ODER ist das alles imText eine Metapher vielmehr , Tempel und Bundeslade sind Metaphern ,wofür ?

MfG
Cherub
 
JesusComesBackSoon 12.10.2026 21:31
Was heute die Allermeisten nicht erkennen oder anerkennen wollen hatte u.a. Melanchton der Mitstreiter Luthers völlig richtig erkannt. Er schrieb u.:

„Das Moralgesetz ist die ewige und unveränderliche Weisheit und Regel im Verstand Gottes [...] und es ist eine Lehre, die von Gott allen vernünftigen Kreaturen eingepflanzt wurde...“
(Loci praecipui theologici)

„Die Zeremonialgesetze und die Gerichtsgesetze (Judizialgesetze) Mose wurden mit der Offenbarung des Evangeliums aufgehoben, weil sie an eine bestimmte Zeit und an ein bestimmtes Volk gebunden waren. Das Moralgesetz aber kann nicht aufgehoben werden, weil es die Natur Gottes selbst abbildet.“
(Loci praecipui theologici)
 
(Nutzer gelöscht) 13.10.2026 10:27
Da hat JCBS / Melanchton ..schon recht ,

Das Moralgesetz bleibt gültig - 

Aber Sabbat ist kein Moralgesetz ,der Sabbat ist ein äusserer zeremonieller Ritus .

Das gilt es herauszustellen.


Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 13.10.2026 13:20
Ich würde sagen, wir lassen es so stehen & schauen dann wie es sich verhält wenn unserer große Gott zu seinem angekündigten Gericht schreitet. 

Bei einem Gericht gibt es ja einen Maßstab. 
Dieser nennt sich Gesetz. 

Mal sehen ob derjenige, über den von sich selbst & seinem Maßstab geschrieben steht..  

... bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel.

Die der Arglist nachjagen, nahen sich; von deinem Gesetz sind sie fern.
Du bist nahe, o Herr, und alle deine Gebote sind Wahrheit.
Längst weiß ich aus deinen Zeugnissen, daß du sie auf ewig gegründet hast.

Die Sünde ist die Gesetzlosigkeit

Er wird die Erde mit dem Stab seines Mundes schlagen und den Gesetzlosen mit dem Hauch seiner Lippen töten.

Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können. Draußen aber sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.
 

-- 

Schauen wir ganz zum Schluß wer laut  Gottes Definition ein Hund war & wer DANN  ein Glückseliger ist. 

Wer mag kann sich auch mal Maleachi 3 anschauen bezüglich des Themas "Gott macht einen Unterschied zwischen dem Gerechten und DEM GESETZLOSEN" 

Ich finde Gottes Gesetz schön & erstrebenswert , da es WENN ES GETAN WIRD Gerechtigkeit nach sich zieht. 

Gott sagt "Böse Menschen verstehen das Recht nicht"  

Wer hat Ohren zu hören?

Was soll man denn so toll finden am stehlen, Ehebrechen und Morden? 
Und , falls man wenigstens das begreift, sollten sich alle Relativierer von Gottes Geboten eines gesagt sein lassen: 

Ihr befindet euch in Rebellion zu Gott & ihr bewegt euch außerhalb des einzigsten soliden Fundaments. Im gesamten Wort Gottes gibt es 0, ausgesprochen = "null" Gebote für eine Sonntagsverehrung. Der Sabbat ist genauso ein Gebot wie alle anderen 9 auch. 

Das komplette Wort Gottes ist voll damit, das Gott zur Umkehr aufruft, sich selbst nicht für klug (klüger als Gott selbst) zu halten  und er sieht das Problem & benennt es an unzähligen Stellen das die Menschen lieber ihren "Nacken hart machen" & sich nicht züchtigen lassen WOLLEN. 
Unzählige Geschichten in Gottes Wort berichten wo das hinführt. 
Aber die Menschen WOLLEN nicht hören😭

[/i] 
„Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.“ [/i]
 
AndreasSchneider 17.10.2026 09:39
"Bei einem Gericht gibt es ja einen Maßstab.
Dieser nennt sich Gesetz."


Nein!

Der Massstab ist das Gesetz der Freiheit, nicht das Gesetz.

Wahrheitssuche, Du stellst Behauptungen auf, die nicht biblisch sind!

"Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden." (Jak.2,12)

Wer sich permanent dem Wort Gottes im Neuen Testament widersetzt, aufgrund von Eigensinn, Sturheit und Starrhalsigkeit, aufgrund selbsterwählter Geistlichkeit, die nicht Gehorsam darstellt, der ist kein Glied am Leib Jesu Christi!

Wir sollen zum Haupt, Jesus Christus, heranwachsen und ALLE selbsterwöhlte Geistlichkeit ablegen.

"Laßt euch niemand das Ziel verrücken, der nach eigener Wahl einhergeht in Demut und Geistlichkeit der Engel, davon er nie etwas gesehen hat, und ist ohne Ursache aufgeblasen in seinem fleischlichen Sinn und hält sich nicht an dem Haupt, aus welchem der ganze Leib durch Gelenke und Fugen Handreichung empfängt und zusammengehalten wird und also wächst zur göttlichen Größe. So ihr denn nun abgestorben seid mit Christo den Satzungen der Welt, was lasset ihr euch denn fangen mit Satzungen, als lebtet ihr noch in der Welt?
"Du sollst", sagen sie, "das nicht angreifen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren", was sich doch alles unter den Händen verzehrt; es sind der Menschen Gebote und Lehren, welche haben einen Schein der Weisheit durch selbst erwählte Geistlichkeit und Demut und dadurch, daß sie des Leibes nicht schonen und dem Fleisch nicht seine Ehre tun zu seiner Notdurft." (Kol.2,18-23)

Wir sollen NICHT der Menschen Gebote und Lehren nacheifern, noch einem Schein der Weisheit.

Sondern wahrhaftige, treue Nachfolger Jesu Christi werden, die in Wahrheit weise und klug agieren, die zu göttlicher Klugheit kommen, nicht in selbsterwählter Geistlichkeit und Anbetung der Engel einhergehen.

Paulus unterscheidet sehr deutlich, wie man im Galaterbrief sehen kann, er findet, im Gegensatz zu den Alttestamentlern unter uns, obwohl er selbst ein Eiferer nach dem Gesetz gewesen war, die Kombination daraus, in der Freiheit zu bestehen, zu der uns Christus befreit hat (Gal.5,1), und andererseits im Geist zu wandeln (Gal.5,16 -26).

Sprich den geistlichen Kampf zu verstehen und anzunehmen, zu verstehen, dass Fleisch und Geist wider einander sind, die Werke des Fleisches abzulegen und sich in den Früchten des Geistes, die Folge der Überwindung der Sünde sind, zu entfalten und entwickeln.

Er fasst es wunderbar zusammen:

"Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz." (Gal.5,18)

Beides gilt gleichermaßen:

"So bestehet nun in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasset euch nicht wiederum in das knechtische Joch fangen. Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wo ihr euch beschneiden lasset, so nützt euch Christus nichts. Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden läßt, daß er das ganze Gesetz schuldig ist zu tun.   
Ihr habt Christum verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid von der Gnade gefallen. 
Wir aber warten im Geist durch den Glauben der Gerechtigkeit, auf die man hoffen muß. Denn in Christo Jesu gilt weder Beschneidung noch unbeschnitten sein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist." (Gal.5,1-6)

wie auch gilt:

"Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen.
Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, und der Geist wider das Fleisch; dieselben sind widereinander, daß ihr nicht tut, was ihr wollt.
Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. 
Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht,
Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. 
Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit.
Wider solche ist das Gesetz nicht.
Welche aber Christo angehören, die kreuzigen ihr Fleisch samt den Lüsten und Begierden.
So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln.
Lasset uns nicht eitler Ehre geizig sein, einander zu entrüsten und zu hassen." (Gal.5,16-26)

Wir sollen in einem NEUEN Leben wandeln, mit Christus gekreuzigt sein (Röm.6,4/Röm.6,6,/Röm.6,22).

Zum NEUEN Leben gehört aber auch, in der Freiheit zu bestehen, zu der uns Christus befreit hat (Gal.5,1/Röm.8,1/Röm.8,3+4).

Durch Wandel im Geist, wird die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit, in uns erfüllt, wenn wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln (Röm.8,3+4).

Wir sollen NICHT das Gesetz erfüllen in buchstäblicher Weise, sondern die Gerechtigkeit, die vom Gesetz erfordert wird.

"Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch,  auf daß die GERECHTIGKEIT, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist." (Röm.8,3+4)

Die vom Gesetz erforderte Gerechtigkeit erfüllen wir dadurch, dass wir die Sünde in unserem Leben überwinden.

Tote Werke sind dagegen im Neuen Testament verworfen, wir sollen vielmehr unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott.


"wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!" (Hebr.9,14)

Die Sabbatheiligung wird im Gegensatz dazu, nicht zu töten, nicht die Ehe zu brechen oder Vater und Mutter zu ehren, NICHT im Neuen Testament wiederholt.

Paulus stellt es vielmehr dem Einzelnen frei, die Tage nach seinem Gewissen zu halten.
(Röm.14,1-23)

"Einer hält einen Tag vor dem andern; der andere aber hält alle Tage gleich. Ein jeglicher sei in seiner Meinung gewiß.
Welcher auf die Tage hält, der tut's dem HERRN; und welcher nichts darauf hält, der tut's auch dem HERRN. Welcher ißt, der ißt dem HERRN, denn er dankt Gott; welcher nicht ißt, der ißt dem HERRN nicht und dankt Gott. Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber." (Röm.14,5-7)

Wer das Neue Testament nicht akzeptieren will, kann kein Glied am Leib Jesu Christi werden, denn Jesus ist der Mittler des Neuen Testaments.

Der Vater ist dabei 100 % mit dem Sohn einverstanden, sie sind 100% eins, wie wir in Johannes 17 lesen.

Der Vater hat den Sohn zum Erben gemacht und Jesus sitzt zur Rechten Gottes.

Jesus hat sich so sehr erniedrigt, dass er gehorsam war bis zum Tode am Kreuz und daher auch einen Namen bekommen hat, der über allen Namen ist.

"Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war:
welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er's nicht für einen Raub, Gott gleich sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein andrer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden; er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist, daß in dem Namen Jesu sich beugen aller derer Kniee, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der HERR sei, zur Ehre Gottes, des Vaters." (Phil.2,5-11)

Alle sollen sich beugen unter Jesus Christus, alle Zungen bekennen, dass Jesus der Herr sei, in vollkommenem Einverständnis mit dem Vater.

Wer damit Probleme hat, steht NICHT in der Nachfolge Jesu.

Der Vater ist auch nicht neidisch auf seinen Sohn, dass dieser ihm etwa die Ehre stehle, sondern, wenn alle Zungen bekennen (sollen), dass Jesus der Herr sei, so geschieht das zur Ehre, Gottes, des Vaters, wie wir in Phil.2 lesen.

Gott hat zuletzt zu uns geredet durch den Sohn, wir können also guten Gewissens diese Rede Gottes annehmen, kein Zweifel, dass hier irgendetwas versäumt wurde oder schief gegangen ist, so dass man wieder zum Alten Testament zurückkehren müsste!

"Nachdem vorzeiten Gott manchmal und mancherleiweise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er am letzten in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, welchen er gesetzt hat zum Erben über alles, durch welchen er auch die Welt gemacht hat;  welcher, sintemal er ist der Glanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat gemacht die Reinigung unsrer Sünden durch sich selbst, hat er sich gesetzt zu der Rechten der Majestät in der Höhe und ist so viel besser geworden den die Engel, so viel höher der Name ist, den er von ihnen ererbt hat."(Hebr.1,1-4)

Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 17.10.2026 12:18
Deine Aussage, das ich das Neue Testament ablehne ist eine irrige Annahme von dir, lieber Andreas. 

Dort finden wir viele Aussagen, die beweisen, das wenn man gemäß dem neuen Bund wandelt - nämlich das Gott sein Gesetz in unsere Herzen schreibt - und nicht durch Werksgerechtigkeit, welche du mir scheinbar irgendwie gerne unterstellen möchtest, man  aus Herzens-Überzeugung (nicht weil man muss) das Halten der Gebote gerne üben möchte. 

Im Folgenden einige Aussagen, die du nicht wegdiskutieren kannst, falls DU, lieber Andreas, Gottes Wort in allen Aussagen ernst nimmst: 
 
„Wer sagt, dass er in ihm (Jesus) bleibt, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist.“ (1 Joh 2:6) 

„Denn ich (Jesus) bin vom Himmel herabgekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.“ (Joh 6,38) 

"Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut   (Mat 7:22) 

 „Denn wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“ (Mat 12:50) 

"Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte  ein ewiges Evangelium  zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und jeder Nation und jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk" (Off 14:6-7) 

"Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter, und der Gerechte  übe  weiter Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter! Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.
14  Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens  und durch die Tore in die Stadt eingehen können. Draußen aber sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut."
 

Die Gebote aus Liebe und durch eine innere Herzensüberzeugung zu halten , weil sie richtig sind IST KEINE WERKSGERECHTIGKEIT. Denn Gott schenkt das Wollen und das Vollbringen dazu. 
Dazu muss man VON OBEN geboren sein. 
Durch Wasser und Geist. Und der Geist bringt Gerechtigkeit hervor - nicht man selbst. 
Nikodemus hatte Schwierigkeiten das zu kapieren. Und da ist er offenbar nicht der Einzigste, wie es mir scheint.

 
Böse Menschen versteh das Recht nicht
 

Was bedeutet das? 

Recht entsteht nur FALLS es getan wird. 
Was ist daran so schwer zu begreifen? 
Jakobus sagt der Glaube ohne Werke ist tot! 

Deshalb tut man nicht gut daran allen Anderen Werksgerechtigkeit zu unterstellen , nur weil sie davon Zeugnis ablegen, das wahrer Glaube, die von Gott SELBST definierten richtigen Glaubensfrüchte hervorbringt. 

In Matthäus 5 verweist Jesus auf "das Gesetz und die Propheten" und sagt das kein Jota davon vergeht bis alles geschehen ist. 

Meinen Menschen, die Jesus EIGENE WORTE aus DEM NEUEN TESTAMENT verwerfen, ernsthaft sie seien auf dem richtigen Kurs? 

Tadelte Jesus es nicht auch wenn sein Wort keinen Raum in jemandem findet ⁉️

Zu wem sagte er das?
 
JesusComesBackSoon 17.10.2026 14:21
@AndreasSchneider: Wahrheitssuche, Du stellst Behauptungen auf, die nicht biblisch sind!

"Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden." (Jak.2,12)

Nicht @Wahrheitssuche ist es, der falsche Behauptungen aufstellt.

Gerne nochmals der Verweis, darauf, dass Jakobus - damit niemand auf falsche Ideen kommen möge, was das Gesetz der Freiheit ist - zwei Gebote aus diesem Gesetz zitiert - zwei klare Gebote des Dekalogs.

Nicht umsonst steht auch geschrieben:

Laßt uns die Hauptsumme alle Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gehört allen Menschen zu. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse. [PRED. 12,13-14]
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