Denk ich an Deutschland in der Nacht...

Denk ich an Deutschland in der Nacht...
Heinrich Heine (1844)

Nachtgedanken

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den  Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen.

Die Jahre kommen und vergehn!
Seit ich die Mutter nicht gesehn,
Zwölf Jahre sind schon hingegangen;
Es wächst mein Sehnen und Verlangen.

Mein Sehnen und Verlangen wächst.
Die alte Frau hat mich behext.
Ich denke immer an die alte,
Die alte Frau, die Gott erhalte!

Die alte Frau hat mich so lieb,
Und in den Briefen, die sie schrieb,
Seh ich, wie ihre Hand gezittert,
Wie tief das Mutterherz erschüttert.

Die Mutter liegt mir stets im Sinn.
Zwölf lange Jahre flossen hin,
Zwölf Jahre sind verflossen,
Seit ich sie nicht ans Herz geschlossen.

Deutschland hat ewigen Bestand,
Es ist ein kerngesundes Land!
Mit seinen Eichen, seinen Linden
Werd ich es immer wiederfinden.

Nach Deutschland lechzt ich nicht so sehr,
Wenn nicht die Mutter dorten wär;
Das Vaterland wird nie verderben,
Jedoch die alte Frau kann sterben.

Seit ich das Land verlassen hab,
So viele sanken dort ins Grab,
Die ich geliebt – wenn ich sie zähle,
So will verbluten meine Seele.

Und zählen muß ich – Mit der Zahl
Schwillt immer höher meine Qual,
Mir ist, als wälzten sich die Leichen
Auf meine Brust – Gottlob! sie weichen!

Gottlob! durch meine Fenster bricht
Französisch heitres Tageslicht;
Es kommt mein Weib, schön wie der Morgen,
Und lächelt fort die deutschen Sorgen.

******************

Heinrich Heine kannte ein anderes Deutschland.
Jetzt stirbt auch der deutsche Wald.
Äcker und Wiesen werden vergiftet und ausgelaugt. 
Windräder werden weiterhin überall gebaut, auch in Spanien.
Große Solarparks.
Elektroautos. 
Überwachung total. 
Grüne Energie? Woher kommen die benötigten Rohstoffe?
Für Waffen und Krieg scheint immer genug Geld vorhanden zu sein. 
Chemtrails am Himmel. 
Die Natur wird zerstört und mit ihr die Lebensgrundlage der Menschen. 
Sklaverei anstatt Freiheit und eigene Gedanken. 
Ein paar scheinbar schöne Gegenden gibt es noch.
Gut, daß wir nicht alles wissen. 
Vieles ist verborgen, denn sonst würden wir uns krank sorgen. 
Die Kriegsgefahr wächst. 
Die absichtlich herbeigeführte Energiekrise, die Teuerung und die kommende Nahrungsmittelknappheit läßt hoffentlich noch ein paar Menschen aufwachen. 

Jesaja 55:
6 Sucht den Herrn, solange Er zu finden ist; 
ruft Ihn an, während Er nahe ist! 
7 Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; 
und er kehre um zu dem Herrn, so wird Er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei Ihm ist viel Vergebung.

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