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👑Der König und sein Gesetz👑

👑Der König und sein Gesetz👑
Eines Tages gab der König seinem Volk ein Gesetz:

"Niemand aus dem Dorf darf durstig bleibt.
Es gibt einen Brunnen hinter dem Berg, von dem Wasser sollt ihr trinken."

Die Menschen gehorchten dem König. Einmal in der Woche gingen  zum Brunnen hinter dem Berg.
Doch der Weg war weit und beschwerlich. Der Berg war steil und der Weg voller Geröll. Die Menschen mussten die schweren Gefäße den ganzen Weg hinauf und wieder hinuntertragen.
Viele fielen auf dem Weg. Manche waren zu schwach, um den Weg zu schaffen, und manche schafften es überhaupt nicht mehr.
Trotzdem versuchten die Menschen, das Gesetz ihres Königs zu erfüllen, denn sie wussten: Der König wollte nicht, dass jemand durstig blieb.

Dann sagte der König zu seinem Volk:
 
Ich werde euch einen Sohn geben.  Jesaja 9,5
Er wird mein Sohn sein. 2. Samuel 7,14; Psalm 2,7
Ich werde ihm ein ewiges Königreich geben. 2. Samuel 7,13.16; Daniel 7,14
Auf ihn sollt ihr hören. 5. Mose 18,15
Er wird meinen Willen vollenden. Jesaja 53,10; Psalm 40,8–9

Viele Jahre vergingen.
Dann kam der Sohn des Königs.

Der Sohn sprach zu den Menschen von Dingen, die sie nicht recht einordnen konnten. Seine Worte waren neu für sie, und sie wussten nicht, wie sie das alles verstehen sollten.

Darum sagte der Sohn zu ihnen:
Meint nicht, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. (plērōsai)
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Was bedeutet plērōsai?
Grundbedeutungen sind:
• füllen
• voll machen
• auffüllen
• vollständig machen
• vervollständigen
• zur Vollendung bringen
• erfüllen
• etwas zu Ende führen / vollenden
• etwas verwirklichen
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Und er fügte hinzu: Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht ein Jota noch ein Strichlein vom Gesetz vergehen.

Er ging hinter den Berg. Dort begann er, einen Weg für das Wasser zu schaffen.
Es war eine Arbeit, die kaum ein Mensch hätte vollbringen können. Er musste sich durch den harten Berg arbeiten. Es war schwer und schmerzhaft, und die Arbeit dauerte lange.
Die Menschen sahen ihn nicht mehr. Er war hinter dem Berg verschwunden.

Jahre später hörten die Menschen plötzlich ein Klopfen.
Klopf. Klopf. Klopf.
Doch es kam nicht von hinter dem Berg.
Es kam aus dem Berg selbst - von seiner vorderen Seite, mitten im Dorf.
Dann brach die Wand auf und Wasser begann zu fließen genau durch die Mitte des Dorfes.

Der Sohn des Königs hatte es vollbracht.
Er war voller Schweiß und Blut. Seine Kräfte hatten ihn verlassen. Er hatte sich für die Menschen hingegeben und starb.
Doch das Wasser floss.

Von nun an musste niemand mehr jede Woche den gefährlichen Weg hinter den Berg gehen. Das Wasser war zu ihnen gekommen.

Der Sohn hatte das Gesetz seines Vaters nicht abgeschafft.
Denn der Wille des Vaters war immer gewesen, dass die Menschen Wasser haben und niemand durstig bleibt.

Der Sohn hatte das Gesetz erfüllt/zur Vollendung gebracht (plērōsai)

Das war zum Verständnis des Wortes plērōsai.

Denn gestern las ich, dass eine Sabbatarierin schrieb, Jesus habe den Sabbat nicht gebrochen.

Natürlich hat Jesus den Sabbat nicht gebrochen. Er hat auch das Gesetz nicht geändert oder für nichtig erklärt.

Genau das sagt er selbst: "Ich bin nicht gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen, sondern zu erfüllen."

Kommentare

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Shira 30.09.2026 19:38
jetzt die wahre Geschichte:


Der König und seine Ruhe

Es war einmal ein König, der sein Volk sehr liebte.

Eines Tages gab der König seinem Volk ein Gesetz:

"Sechs Tage sollt ihr arbeiten. Aber am siebten Tag sollt ihr ruhen. An diesem Tag sollt ihr von euren Werken ruhen."

Die Menschen hielten das Gesetz ihres Königs.

Sechs Tage arbeiteten sie. Sie bestellten ihre Felder, versorgten ihre Familien und erledigten ihre Aufgaben.

Und am siebten Tag legten sie ihre Arbeit nieder.

Sie ruhten.

Doch das Leben war schwer.

Viele Menschen waren arm. Manche hatten kaum genug zu essen. Andere waren krank oder alt und konnten ihre Arbeit nicht mehr bewältigen.

Sie sehnten sich nach einer Ruhe, die nicht nur einen Tag dauerte. Und genau eine solche Ruhe hatte Gott für sein Volk vorgesehen.

Sie sehnten sich nach einer Ruhe, in der ihre Last wirklich weggenommen war.

Der König aber wusste schon damals etwas, das sein Volk noch nicht wusste.

Darum sagte er:

"Ich werde euch einen Sohn geben."

"Er wird mein Sohn sein."

"Ich werde ihm ein ewiges Königreich geben."

"Auf ihn sollt ihr hören."

Viele Jahre vergingen.

Dann kam der Sohn des Königs.

Der Sohn sprach zu den Menschen von Dingen, die sie nicht recht einordnen konnten. Seine Worte waren neu für sie, und sie wussten nicht, wie sie das alles verstehen sollten.

Darum sagte der Sohn zu ihnen:

"Meint nicht, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen."

Und er fügte hinzu:

"Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht ein Jota noch ein Strichlein vom Gesetz vergehen."

Der Sohn sagte außerdem:

"Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben."

Dann ging der Sohn seinen Weg.

Er trug die Last der Menschen.

Er nahm ihre Schuld auf sich.

Er wurde verspottet, geschlagen und schließlich getötet.

Er gab sein Leben für die Menschen hin.

Und als er gestorben war, war sein Werk vollbracht.

Doch damit war die Geschichte der Ruhe nicht zu Ende.

Denn der Sohn hatte den Ruhetag seines Vaters nicht abgeschafft.

Er hatte ihn erfüllt.

Der König hatte seinem Volk einen Tag der Ruhe gegeben.

Der Sohn aber führte die Menschen zu einer tieferen Ruhe:

Nicht nur zur Ruhe von der Arbeit eines Tages,

sondern zur Ruhe von ihren eigenen Werken.

Darum heißt es:

"Es bleibt also eine Sabbatruhe dem Volk Gottes vorbehalten."

Und:

"Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist auch zur Ruhe gelangt von seinen Werken."

Der Sohn hatte das Gesetz seines Vaters nicht aufgehoben.

Er hatte es voll gemacht.

Er hatte es zur Vollendung gebracht.

Die Ruhe, die der Vater seinem Volk verheißen hatte, brachte der Sohn zu ihrer Vollendung.
 
Shira 30.09.2026 19:51
Matthäus 5,17-18; Matthäus 11,28-29; Hebräer 4,1-11
 
pieter49 30.09.2026 21:01
Vielen Dank liebe @Shira, ,,Er hatte es zur Vollendung gebracht.''

Und :

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen
Matt. 11, 28+29

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