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Gedanken zur Tageslosung für Sonntag, den 27.09.

Gedanken zur Tageslosung für Sonntag, den 27.09.
Losungswort
Der HERR verstößt sein Volk nicht um seines großen Namens willen.
1. Samuel 12,22

Lehrtext
Jesus betete: Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.
Johannes 17,26

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Angenommen
Das heutige Losungswort steht im Zusammenhang mit einer der größten Fehlentscheidungen Israels. Zu der Zeit war Samuel Prophet und Richter in Israel. Gott leitete sein Volk damals mit Rechtsprechung und mit Prophetie. Samuel sollte so Gottes Willen in das Volk hineintragen. Doch dann wollte das Volk einen König – jemand der ihnen voranging und sagte, wo‘s lang geht. Samuel und sogar Gott selbst waren dagegen. Trotzdem sagte Gott zu Samuel: „Gib ihnen, was sie wollen! Mit ihrer Forderung lehnen sie ja nicht dich ab, sondern mich. Sie wollen mich nicht mehr als ihren König anerkennen.“(1) Diese Antwort ist erstaunlich: Samuel sollte ihnen einen König geben, obwohl weder er noch Gott das wollten.

Später bereuten die Israeliten ihre Entscheidung. Statt aber alles rückgängig zu machen, sprach Samuel ihnen zu, dass Gott sie nicht verstößt. Gott ging also auf ihre Fehlentscheidung ein und beschloss, sein Volk auf diesem neuen Weg zu begleiten. Das ist eine sehr wichtige Erkenntnis: Gott berechnet unser menschliches Versagen in seinen Plan mit ein.

Das wird auch im Lehrtext deutlich, wenn wir dessen Hintergrund betrachten. Jesus betete hier für seine Jünger und sprach ihnen zu, dass sie Anteil an der Liebe haben sollten, die Gott für seinen Sohn hat. Das betete er, obwohl er wusste, dass sie ihn alle in seiner schwersten Stunde allein lassen werden. So sagte er kurz zuvor zu ihnen: „Es kommt die Zeit - ja, sie ist schon angebrochen -, da werdet ihr zerstreut werden, und jeder wird seine eigenen Wege gehen und mich verlassen. Doch ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir.“(2)

Offensichtlich ist Gott um seines Namens willen für uns, auch wenn wir nicht alles richtig machen. Der Segen, den er auf uns legt, ist also kein Zeichen dafür, wie gut wir sind, sondern wie gut er ist. Wenn wir das beherzigen, können wir ohne Furcht für Jesus Christus leben.

Einen gesegneten Sonntag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen

(1) 1.Sam. 8,7 (Hoffnung für alle) (2) Joh. 16,32 (Neues Leben Übersetzung)

Gebet:
Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du mich angenommen hast. Du schaust weder auf meine Erfolge noch auf mein Versagen. Deine Liebe in mir verwandelt mich in dein Bild. Gelobt sei dein Name, Amen

Kommentare

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Komfortzone 27.09.2026 08:20
Gott ist Liebe. Wie gut ist es, dass Gott nicht auf unsere Umstände schaut, sondern ob wir uns in sein Bild verwandeln lassen. Ob wir seinen Willen erfüllen, ist IHM wichtig. In Zeiten von Leistungen erbringen ein großer Trost.  😊🙏
 
DaddysGirl 27.09.2026 09:13
Amen. ER hat uns zuerst geliebt, bevor wir ihn kannten. ER liebt uns bedingungslos.
Wer IHN liebt, der wandelt im Licht.

ER liebt uns so sehr, dass er seinen eigenen Sohn für uns geopfert hat.

Wir können auch nicht tiefer fallen als in seine Hände.

ER ist unser Hirte, der uns führt und uns genau das gibt was wir brauchen. 

Wir müssen auch nicht alles verstehen,
denn seine Gedanken und Wege für uns, sind höher als unsere es sind.

Es ist so schön und befreiend sein geliebtes Kind zu sein.
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