weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

Gedanken zur Tageslosung für Dienstag, den 22.09.

Gedanken zur Tageslosung für Dienstag, den 22.09.
Gedanken zur Tageslosung für Dienstag, den 22.09.2026

Losungswort
Sie gaben‘s dem HERRN freiwillig von ganzem Herzen.
1. Chronik 29,9
Lehrtext
Josef hatte einen Acker und verkaufte ihn und brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.
Apostelgeschichte 4,37
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine
Fröhliche Geber
Der Vers, aus dem das heutige Losungswort stammt, lautet vollständig: „Und das Volk war fröhlich, dass sie so willig waren; denn sie gaben‘s dem HERRN freiwillig von ganzem Herzen. Auch der König David war hocherfreut.“[sup](1)[/sup] Der Anlass für diese Freude waren die Spenden, die David und das Volk für den Tempel gaben, damit dieser später gebaut werden konnte. Die Menschen waren nicht nur fröhlich darüber, dass sie geben konnten, sondern sie freuten sich auch darüber, dass sie das wollten. Tatsächlich waren ihre Abgaben auch mehr als reichlich.[sup](2)[/sup]
Ja, ist es denn richtig, sich über die eigene Freigebigkeit zu freuen? Ich denke, wer einmal erlebt hat, dass er geben wollte, es aber nicht konnte, wird dankbar sein, wenn Gott ihm die Hände füllt. So sagte David, als er Gott für diesen Freudentag dankte: „HERR, unser Gott, all dies Viele, das wir beschafft haben, dir ein Haus zu bauen, deinem heiligen Namen, ist von deiner Hand gekommen, es ist alles dein.“[sup](3)[/sup]
Wie sehen wir das? Glauben wir, dass das, was wir besitzen, Gott gehört? Dass er es uns anvertraut, damit wir es verwalten? Josef, der Mann, von dem im Lehrtext die Rede ist, hat es offenbar so gesehen. Wir wissen nicht, ob er dieses Landstück geerbt oder gekauft hatte, aber es gehörte ihm. Es wäre nicht falsch gewesen, es zu behalten. Doch irgendetwas in Josefs Herzen bewegte ihn dazu, den Acker zu veräußern und das Geld der Gemeinde zu geben. Zu jener Zeit handelten etliche in der Gemeinde so.[sup](4)[/sup] Was aber bedeutet das für uns?
Ich denke, es gibt hier keine äußere Regel. Gott schaut auf das, was in unseren Herzen ist. Ob wir dankbar sind für das, was er uns anvertraut, sei es nun viel oder wenig. Ob wir es in seinem Sinn verwalten oder für eigene Zwecke benutzen wollen. Ob wir es aus seinen Händen nehmen oder meinen, es läge an uns. Und ob wir es fröhlich in seine Hände zurücklegen, wenn es erforderlich ist – in dem Vertrauen, dass er unser Versorger ist.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) 1.Chr. 29,9 [Luther 2017] (2) 1.Chr. 29,7-8 (3) 1.Chr. 29,16 [Luther 2017] (4) Apg. 4,34-35
Gebet:
Danke, Vater im Himmel, dass du uns mit allem versorgst, was wir brauchen. Danke für alles, was du uns anvertraust. Hilf uns, klug damit umzugehen, sodass wir dir und deinem Namen Ehre machen. Schenke uns, dass wir mehr an dir hängen als an allem anderen. Das bitte ich in Jesu Namen, Amen.


Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
Komfortzone Heute, 07:24
Ich wünsche Allen einen gesegneten Tag. 🙂
 
israelgreece2019 Heute, 08:16
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren