📃 Anzahlen und Rechte
17.09.2026 19:06
📃 Anzahlen und Rechte
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📃 Anzahlen und Rechte
Anzahlen und Rechte stehen in keinem Zusammenhang miteinander. Dies widerspricht zwar allgemeiner Vorstellung, ist aber dennoch wahr.
Rechte sind gottgegeben. Sie bestehen nicht deshalb, weil Menschen in großer Zahl zusammenleben und werden auch nicht durch diese Tatsache bestimmt. Die Rechte des Menschen basieren auf dem Willen des Schöpfers und dieser Wille ist unabhängig von der Anzahl derer, die davon betroffen sind.
Jeder Mensch ist durch seine Beziehung gegenüber seinem Schöpfer und seinen Mitmenschen gebunden. Seine Beziehung zu seinen Mitmenschen ist jedoch nicht unabhängig von seiner Beziehung zu GOTT. Mit anderen Worten: Die Forderung des Allerhöchsten an den Menschen lautet: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." [MARK. 12,31; 3. MO. 19,18] Sie ist Teil des Gesetzes Gottes [in der Form], dass ein Mensch nicht stehlen, töten, Ehebruch begehen, falsches Zeugnis ablegen oder irgendetwas tun soll, was die Rechte seiner Mitmenschen verletzen würde. [So steht auch geschrieben:] "Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Die Erfüllung des Gesetzes ist also die Liebe." [RÖ. 13,10] [ELB]
DIE GRUNDLAGE NATÜRLICHER RECHTE
Um den Zweck zu erfüllen, den GOTT mit unserer Erschaffung verfolgt, müssen wir zwangsläufig [auch] all jenen Verpflichtungen nachkommen, die wir anderen Menschen gegenüber besitzen. Und um diesen göttlichen Zweck zu verwirklichen, ist es erforderlich, dass wir über bestimmte Rechte verfügen und diese ausüben. Der unfehlbare Schöpfer hat dementsprechend alle Menschen mit diesen Rechten ausgestattet und da sie dem Einzelnen auf diese Weise innewohnen, sind sie unveräußerlich.
Ziel des Schöpfers ist es, dass jedes von IHM geschaffene [menschliche] Wesen in all seinem Tun oder Handeln Wegen aufrichtig und vollkommen ist, über freie Willensentscheidung verfügt und ein Leben in ungetrübtem Glück führt. Aufgrund des Sündenfalls ist das Erreichen dieses Ziel in dieser Welt niemals vollständig erreichbar, in der kommenden Welt jedoch wird es völlig der Fall sein.
Gegenwärtig ist Fortschritt zur Erreichung dieses Ziels durch entsprechende Entwicklung des Charakters möglich. GOTT möchte weder Automaten noch Sklaven. ER würde Seinen eigenen Namen widersprechen, wenn ER Wesen dieser Art erschaffen würde. ER konnte nicht anders, als Wesen von höchster und vollkommenster Art zu erschaffen. Etwas anderes könnte IHN nicht zufriedenstellen. ER möchte nicht, dass IHN jemand aus Angst liebt und dient oder weil er nicht anders könnte. Eine solche Huldigung wäre minderwertiger Natur und daher als Opfergabe an den unendlichen GOTT völlig ungeeignet.
DIE GRUNDLAGE DER FREIHEIT
Damit der Mensch einen vollendeten Charakter entwickeln kann, muss ER Freiheit besitzen. Damit seine Hingabe an GOTT freiwillig erfolgen kann, muss er über Entscheidungsfreiheit verfügen. Dementsprechend lässt der Schöpfer den Menschen die Freiheit, IHN entweder zu lieben und zu dienen oder IHN zu ignorieren und sich selbst zu dienen.
Diese individuelle Entscheidungsfreiheit umfasst innerhalb ihrer Grenzen die unveräußerlichen Rechte der Menschheit. Wird diese Freiheit verweigert, werden die höchsten Interessen des Einzelnen angegriffen und ist dieser Angriff erfolgreich, entsteht daraus schwerwiegendster Schaden für die Menschheit.
Es spielt auch keine Rolle, ob diese Freiheit von einem einzelnen Despoten oder durch die Lehre verweigert wird, dass Rechte durch das Urteil der Mehrheit bestimmt werden. Das sogenannte "öffentliche Gewissen" kann das individuelle Gewissen nicht ersetzen. Wer sein Gewissen aufgibt, gibt seine Seele selbst auf. Er gibt den Glauben auf, denn der christliche Glaube ist nicht bloße Zustimmung zur Wahrheit, sondern ein Glaube, "der durch die Liebe tätig" [GAL. 5,6] [bzw.] "ohne Werke tot" [JAK. 2,17] ist. (Siehe dazu insgesamt Jakobus 2,14–20.) Und mit der Aufgabe des Glaubens geht auch das Recht auf das ewige Leben selbst verloren.
DIE GRUNDLAGE EINER DESPOTIE
Die Lehre vom "größten Glück für die Mehrheit" wird, falls sie die Unterordnung des individuellen Gewissens unter den Willen der Mehrheit fordert, lediglich zum Mittel der Aufrichtung einer Despotie. Die Theorie, dass die Mehrheit herrschen sollte, ist heutzutage eine sehr plausible und insofern richtige, wenn es um Angelegenheiten geht, die der menschlichen Kontrolle unterliegen und an denen alle gemeinsames Interesse haben. Aber sie gilt nicht im Bereich der Rechte. Tatsache ist auch, dass die Mehrheiten in dieser Welt nicht aus Führern oder Personen mit eigenständigem Urteilsvermögen, sondern [überwiegend] aus Mitläufern bestehen. So ist das, was als Urteil der Mehrheit erscheint, sehr oft nur der Wille oder die Meinung der Wenigen, welche die Mehrheit leiten. Dies gilt insbesondere für Angelegenheiten, in denen das Volk nicht das Gefühl hat, dass seine unmittelbaren Interessen direkt betroffen sind, wie etwa hinsichtlich religiöser Fragen. Ein religiöser Despotismus lässt sich von einigen wenigen einflussreichen Fanatikern umso leichter aufrichten, als die Öffentlichkeit im Allgemeinen bereit ist, andere – ihre geistlichen Berater – in religiösen Angelegenheiten für sich denken zu lassen um sich so die Mühe zu ersparen, selbst zu forschen und zu entscheiden. Das liegt in der menschlichen Natur und [somit] ist Papismus eine Religion der menschlichen Natur.
( Alonzo T. Jones, März 1897 )
Rechte sind gottgegeben. Sie bestehen nicht deshalb, weil Menschen in großer Zahl zusammenleben und werden auch nicht durch diese Tatsache bestimmt. Die Rechte des Menschen basieren auf dem Willen des Schöpfers und dieser Wille ist unabhängig von der Anzahl derer, die davon betroffen sind.
Jeder Mensch ist durch seine Beziehung gegenüber seinem Schöpfer und seinen Mitmenschen gebunden. Seine Beziehung zu seinen Mitmenschen ist jedoch nicht unabhängig von seiner Beziehung zu GOTT. Mit anderen Worten: Die Forderung des Allerhöchsten an den Menschen lautet: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." [MARK. 12,31; 3. MO. 19,18] Sie ist Teil des Gesetzes Gottes [in der Form], dass ein Mensch nicht stehlen, töten, Ehebruch begehen, falsches Zeugnis ablegen oder irgendetwas tun soll, was die Rechte seiner Mitmenschen verletzen würde. [So steht auch geschrieben:] "Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Die Erfüllung des Gesetzes ist also die Liebe." [RÖ. 13,10] [ELB]
DIE GRUNDLAGE NATÜRLICHER RECHTE
Um den Zweck zu erfüllen, den GOTT mit unserer Erschaffung verfolgt, müssen wir zwangsläufig [auch] all jenen Verpflichtungen nachkommen, die wir anderen Menschen gegenüber besitzen. Und um diesen göttlichen Zweck zu verwirklichen, ist es erforderlich, dass wir über bestimmte Rechte verfügen und diese ausüben. Der unfehlbare Schöpfer hat dementsprechend alle Menschen mit diesen Rechten ausgestattet und da sie dem Einzelnen auf diese Weise innewohnen, sind sie unveräußerlich.
Ziel des Schöpfers ist es, dass jedes von IHM geschaffene [menschliche] Wesen in all seinem Tun oder Handeln Wegen aufrichtig und vollkommen ist, über freie Willensentscheidung verfügt und ein Leben in ungetrübtem Glück führt. Aufgrund des Sündenfalls ist das Erreichen dieses Ziel in dieser Welt niemals vollständig erreichbar, in der kommenden Welt jedoch wird es völlig der Fall sein.
Gegenwärtig ist Fortschritt zur Erreichung dieses Ziels durch entsprechende Entwicklung des Charakters möglich. GOTT möchte weder Automaten noch Sklaven. ER würde Seinen eigenen Namen widersprechen, wenn ER Wesen dieser Art erschaffen würde. ER konnte nicht anders, als Wesen von höchster und vollkommenster Art zu erschaffen. Etwas anderes könnte IHN nicht zufriedenstellen. ER möchte nicht, dass IHN jemand aus Angst liebt und dient oder weil er nicht anders könnte. Eine solche Huldigung wäre minderwertiger Natur und daher als Opfergabe an den unendlichen GOTT völlig ungeeignet.
DIE GRUNDLAGE DER FREIHEIT
Damit der Mensch einen vollendeten Charakter entwickeln kann, muss ER Freiheit besitzen. Damit seine Hingabe an GOTT freiwillig erfolgen kann, muss er über Entscheidungsfreiheit verfügen. Dementsprechend lässt der Schöpfer den Menschen die Freiheit, IHN entweder zu lieben und zu dienen oder IHN zu ignorieren und sich selbst zu dienen.
Diese individuelle Entscheidungsfreiheit umfasst innerhalb ihrer Grenzen die unveräußerlichen Rechte der Menschheit. Wird diese Freiheit verweigert, werden die höchsten Interessen des Einzelnen angegriffen und ist dieser Angriff erfolgreich, entsteht daraus schwerwiegendster Schaden für die Menschheit.
Es spielt auch keine Rolle, ob diese Freiheit von einem einzelnen Despoten oder durch die Lehre verweigert wird, dass Rechte durch das Urteil der Mehrheit bestimmt werden. Das sogenannte "öffentliche Gewissen" kann das individuelle Gewissen nicht ersetzen. Wer sein Gewissen aufgibt, gibt seine Seele selbst auf. Er gibt den Glauben auf, denn der christliche Glaube ist nicht bloße Zustimmung zur Wahrheit, sondern ein Glaube, "der durch die Liebe tätig" [GAL. 5,6] [bzw.] "ohne Werke tot" [JAK. 2,17] ist. (Siehe dazu insgesamt Jakobus 2,14–20.) Und mit der Aufgabe des Glaubens geht auch das Recht auf das ewige Leben selbst verloren.
DIE GRUNDLAGE EINER DESPOTIE
Die Lehre vom "größten Glück für die Mehrheit" wird, falls sie die Unterordnung des individuellen Gewissens unter den Willen der Mehrheit fordert, lediglich zum Mittel der Aufrichtung einer Despotie. Die Theorie, dass die Mehrheit herrschen sollte, ist heutzutage eine sehr plausible und insofern richtige, wenn es um Angelegenheiten geht, die der menschlichen Kontrolle unterliegen und an denen alle gemeinsames Interesse haben. Aber sie gilt nicht im Bereich der Rechte. Tatsache ist auch, dass die Mehrheiten in dieser Welt nicht aus Führern oder Personen mit eigenständigem Urteilsvermögen, sondern [überwiegend] aus Mitläufern bestehen. So ist das, was als Urteil der Mehrheit erscheint, sehr oft nur der Wille oder die Meinung der Wenigen, welche die Mehrheit leiten. Dies gilt insbesondere für Angelegenheiten, in denen das Volk nicht das Gefühl hat, dass seine unmittelbaren Interessen direkt betroffen sind, wie etwa hinsichtlich religiöser Fragen. Ein religiöser Despotismus lässt sich von einigen wenigen einflussreichen Fanatikern umso leichter aufrichten, als die Öffentlichkeit im Allgemeinen bereit ist, andere – ihre geistlichen Berater – in religiösen Angelegenheiten für sich denken zu lassen um sich so die Mühe zu ersparen, selbst zu forschen und zu entscheiden. Das liegt in der menschlichen Natur und [somit] ist Papismus eine Religion der menschlichen Natur.
( Alonzo T. Jones, März 1897 )

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Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.