Gedanken zur Tageslosung für Freitag, den 11.09.
11.09.2026 08:04
Gedanken zur Tageslosung für Freitag, den 11.09.
11.09.2026 08:04
Gedanken zur Tageslosung für Freitag, den 11.09.
Gedanken zur Tageslosung für Freitag, den 11.09.2026
Losungswort
David und ganz Israel tanzten mit aller Macht vor Gott her, mit Liedern, mit Harfen, mit Psaltern, mit Pauken, mit Zimbeln und mit Trompeten.
1. Chronik 13,8
Lehrtext
Seid allezeit fröhlich!
1. Thessalonicher 5,16
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine
Herrlich und heilig
Das heutige Losungswort ist Teil einer sehr interessanten Geschichte. David wollte mit den Priestern des Landes die Bundeslade nach Jerusalem bringen. Die Bundeslade war der Ort, an dem Gott in besonderer Weise gegenwärtig war. Ich glaube, dass die Gegenwart und Herrlichkeit Gottes David und das Volk veranlassten, ihn mit Liedern, Tanz und Instrumenten zu preisen. Doch dann geschah etwas Unerwartetes: Der Wagen, auf dem die Bundeslade stand, begann zu kippen. Deshalb griff ein Wagenführer nach der Lade, um sie zu halten. Auf der Stelle starb dieser Mann, weil er nach der Lade des HERRN gegriffen hatte.
Ich selbst stolpere immer wieder über diese Begebenheit. Warum ließ Gott Usa – so hieß der Mann – sterben? Es war doch gut gemeint, die Lade vor dem Umkippen bewahren zu wollen. Warum unterbrach Gott den Lobpreis und die Feier, die ihn doch ehren sollten? Der Grund war, wie ich glaube, dass er herrlich, aber auch heilig ist. Niemand darf einfach mal so in seine Nähe treten – und genau das tat Usa, als er nach der Lade griff. Was lehrt uns diese Begebenheit?
Ich denke: Zum einen sollten wir, wenn wir Gott loben und seine Gegenwart feiern, seine Heiligkeit nicht vergessen. Zum anderen sollten wir aber auch bei aller ehrfürchtigen Betrachtung der Heiligkeit Gottes nicht vergessen, seine Herrlichkeit und Gegenwart zu feiern. Überhaupt ist das Feiern ein zentraler Ausdruck dessen, dass wir durch Jesus Christus einen ständigen Zutritt zu Gottes Gegenwart haben. Den Abgrund, der zwischen Gottes Heiligkeit und unserer Menschlichkeit besteht, hat Jesus Christus am Kreuz überwunden. In diesem Sinne fordert uns der Lehrtext auf, allezeit fröhlich zu sein.
Und auf welche Weise sollen wir uns freuen? Wie verhalten wir uns Gott gegenüber angemessen? Ich denke da an ein Hochzeitsfest oder an ein gewonnenes Spiel. Wir dürfen die Erlösung feiern, die Gott uns in Jesus Christus geschenkt hat.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
Gebet:
Allmächtiger und gnädiger Gott, du bist es, der war, der ist und der da kommt. Ich will deinen Namen loben und mich freuen an deiner Rettung, die du uns in deinem Sohn Jesus schenkst. Du bist heilig und trotzdem nahbar. Du bist der Herr und gleichzeitig mein Vater. Dir allein gebührt alle Ehre und Jesus Christus, meinem Erlöser. Danke, Vater, Amen.
Losungswort
David und ganz Israel tanzten mit aller Macht vor Gott her, mit Liedern, mit Harfen, mit Psaltern, mit Pauken, mit Zimbeln und mit Trompeten.
1. Chronik 13,8
Lehrtext
Seid allezeit fröhlich!
1. Thessalonicher 5,16
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine
Herrlich und heilig
Das heutige Losungswort ist Teil einer sehr interessanten Geschichte. David wollte mit den Priestern des Landes die Bundeslade nach Jerusalem bringen. Die Bundeslade war der Ort, an dem Gott in besonderer Weise gegenwärtig war. Ich glaube, dass die Gegenwart und Herrlichkeit Gottes David und das Volk veranlassten, ihn mit Liedern, Tanz und Instrumenten zu preisen. Doch dann geschah etwas Unerwartetes: Der Wagen, auf dem die Bundeslade stand, begann zu kippen. Deshalb griff ein Wagenführer nach der Lade, um sie zu halten. Auf der Stelle starb dieser Mann, weil er nach der Lade des HERRN gegriffen hatte.
Ich selbst stolpere immer wieder über diese Begebenheit. Warum ließ Gott Usa – so hieß der Mann – sterben? Es war doch gut gemeint, die Lade vor dem Umkippen bewahren zu wollen. Warum unterbrach Gott den Lobpreis und die Feier, die ihn doch ehren sollten? Der Grund war, wie ich glaube, dass er herrlich, aber auch heilig ist. Niemand darf einfach mal so in seine Nähe treten – und genau das tat Usa, als er nach der Lade griff. Was lehrt uns diese Begebenheit?
Ich denke: Zum einen sollten wir, wenn wir Gott loben und seine Gegenwart feiern, seine Heiligkeit nicht vergessen. Zum anderen sollten wir aber auch bei aller ehrfürchtigen Betrachtung der Heiligkeit Gottes nicht vergessen, seine Herrlichkeit und Gegenwart zu feiern. Überhaupt ist das Feiern ein zentraler Ausdruck dessen, dass wir durch Jesus Christus einen ständigen Zutritt zu Gottes Gegenwart haben. Den Abgrund, der zwischen Gottes Heiligkeit und unserer Menschlichkeit besteht, hat Jesus Christus am Kreuz überwunden. In diesem Sinne fordert uns der Lehrtext auf, allezeit fröhlich zu sein.
Und auf welche Weise sollen wir uns freuen? Wie verhalten wir uns Gott gegenüber angemessen? Ich denke da an ein Hochzeitsfest oder an ein gewonnenes Spiel. Wir dürfen die Erlösung feiern, die Gott uns in Jesus Christus geschenkt hat.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
Gebet:
Allmächtiger und gnädiger Gott, du bist es, der war, der ist und der da kommt. Ich will deinen Namen loben und mich freuen an deiner Rettung, die du uns in deinem Sohn Jesus schenkst. Du bist heilig und trotzdem nahbar. Du bist der Herr und gleichzeitig mein Vater. Dir allein gebührt alle Ehre und Jesus Christus, meinem Erlöser. Danke, Vater, Amen.
Kommentare
Komfortzone 11.09.2026 08:06
ankommen365 11.09.2026 18:23
natürlich stimme ich den feststellungen des pastors zu; gottesfurcht ist der anfang der weisheit. aber genau an der ließen es die leute mangeln, die die bundeslade auf einem wagen transportierten. denn der herr hatte festgelgt, daß ganz bestimmte männer sie tragen sollten. dafür waren die tragestangen angebracht. vermutlich wollten die männer und könig david sich den langen weg erleichtern und stellten die bundeslade stattdessen auf den wagen. doch der herr hatte seinen grund, warum er das tragen statt des fahrens angeordnet hatte ...
Komfortzone 11.09.2026 23:02
Es gibt allerdings auch nur einen Menschen, der immer gehorsam war: Jesus Christus.

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