📃 CHRISTUS - der einzig Sündlose
10.09.2026 22:41
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📃 CHRISTUS - der einzig Sündlose
In der vorletzten Ausgabe des letzten Jahrgangs von SIGNS OF THE TIMES veröffentlichten wir eine kurze redaktionelle Anmerkung als Antwort auf die in einer Sabbat-Schule aufgeworfene Frage, ob CHRISTUS während Seines während Seines Erdenlebens die Möglichkeit zur Sünde gehabt habe? Dort war die Behauptung aufgestellt worden, dies sei nicht der Fall gewesen. [Nachstehend] das Zitat eines Teils dieser Anmerkung: "Unsere gesamte Hoffnung auf ewiges Leben durch CHRISTUS beruht darauf, denn gäbe es eine Versuchung, die IHN zur Sünde hätte verleiten können, so würde dies zeigen, dass es eine Versuchung gibt, die stärker als göttliche Macht ist – was wiederum belegen würde, dass ER nicht "völlig zu retten" vermag."
Diese Frage entspricht lediglich dem, auf andere Art, zu fragen, ob GOTT sündigen könnte – "weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte." [2. KOR.5,19] [SLT] [CHRISTUS] "das Wort war Gott" [JOH. 1,1] [SLT] und zwar ebenso wahrhaftig, wie es "Fleisch wurde und unter uns wohnte" [JOH. 1,14] und wie es im Anfang – "ehe die Welt war" [JOH. 17,5] – war. Das Ziel dieser geheimnisvollen Vereinigung von Göttlichkeit und Menschlichkeit bestand darin, die Macht Gottes über die Sünde zu offenbaren.
Uns erreichten mehrere Zuschriften zu dieser Anmerkung. Ein Bruder vertrat dabei die Ansicht, sie stehe in direktem Widerspruch zu folgender Aussage von Mrs. E. G. White: "Wäre es ihm [Christus] nicht möglich gewesen, der Versuchung nachzugeben, könnte ER nicht unser Helfer sein." Wir sind davon überzeugt, dass kein Widerspruch zu dieser Aussage besteht. Das Missverständnis beruht auf der Unmöglichkeit, alle Aspekte eines Themas in einem einzigen Beitrag darzulegen. Vielleicht können wir die Bedenken unserer Fragesteller ausräumen, indem wir erklären, dass wir zwar an der zuvor gemachten Aussage festhalten, aber ebenso fest von Folgendem überzeugt sind:
CHRISTUS wurde "für uns zur Sünde gemacht." [2. KOR. 5,21] ER wurde "in Gleichheit des sündigen Fleisches gesandt." [RÖ.8,3] [KJV] ER wurde "von einer Frau geboren und unter das Gesetz getan." [GAL. 4,4] [SLT] ER nahm "die Natur der Nachkommen Abrahams" [HEBR.2,17] [KJV] an, wurde "in allen Dingen seinen Brüdern gleich" [HEBR.2,17] und "hat selbst gelitten, als er versucht wurde." [HEBR. 2,18] [SLT] ER wurde "in allem in gleicher Weise ⟨wie wir⟩ versucht ... ⟨doch⟩ ohne Sünde." [HEBR. 4,15] [ELB] Diese Schriftstellen vermitteln uns keinen anderen Gedanken, als dass CHRISTUS freiwillig die geschwächte Natur des Menschen auf sich nahm, um all den Regungen des Fleisches und den Versuchungen des Teufels ausgesetzt zu sein. Kurz gesagt: ER begab Sich bewusst in genau dieselbe Lage, in welcher sich der gefallene Mensch befindet, um [Selber] am Eigenen Leib die volle Wucht der Macht Satans zu spüren, die auf die gefallene Menschheit einwirkt. Die Versuchungen, denen ER ausgesetzt war, waren real, nicht nur eingebildet, ihre Stärke entsprach der Gesamtheit aller Versuchungen, die alle Menschen auf der Welt zu ertragen haben. Die menschliche Natur, die ER annahm, war eine "sündige" Natur – eine Natur – welche der Sünde unterworfen war. Wäre dies nicht der Fall gewesen, so könnte ER kein vollkommener Erlöser sein. Wir könnten dann nicht zu IHM kommen als zu jemandem, der "Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten." [HEBR. 4,15] [SLT]
Wir glauben nicht, dass dieser Aspekt der Sache noch nachdrücklicher dargelegt werden könnte und sehen auch keinen Grund, die zuvor gemachte Aussage zu revidieren. Wenn Josef angesichts starker Versuchungen sagen konnte: "Wie sollte ich dieses große Unrecht tun und gegen Gott sündigen?" [1. MO. 39,9] [ELB] Wenn der geliebte Jünger [Johannes] unter Eingebung des Geistes schreiben konnte: "Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde; denn Gottes Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen; denn er ist aus Gott geboren" [1. JOH. 3,9] [LUT2017] – dann lässt sich gewiss auch von dem "eingeborenen Sohn" [JOH. 3,16] Gottes, in DEM "die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnte" [KOL. 2,9], sagen, dass ER nicht sündigen konnte.
Betrachte [bitte] das Ganze aus einem anderen Blickwinkel: Versuchung entsteht durch das Wirken Satans unter Ausnutzung der Schwäche menschlichen Fleisches – einer Natur, an der auch CHRISTUS Selbst teilhatte. Wir wissen, dass Satan persönlich seine ganze Macht gegen den HERRN aufbot und das nicht nur in der Wüste, sondern während des gesamten irdischen Wirkens Christi, da der der Böse wusste, dass das Schicksal aller Menschen von CHRISTUS abhing. Wäre es Satan möglich gewesen, den HERRN zur Sünde zu verleiten, so hätte er es getan. Die Tatsache, dass CHRISTUS "keine Sünde tat" [1. PETR. 2,22] – dass ER – obwohl Er den heftigsten Angriffen Satans ausgesetzt war – "Sünde nicht kannte" [2. KOR. 5,21] [ELB] beweist hinreichend, dass ER nicht zur Sünde verleitet werden konnte.
Dies ist der Gedanke, der in der erwähnten Anmerkung vermittelt werden soll. In gewissem Sinne war es CHRISTUS möglich zu sündigen – vorausgesetzt, ER hätte es gewollt – denn die Natur, die ER annahm, war eine der Sünde Unterworfene. Dennoch war es IHM unmöglich zu sündigen, weil "GOTT in CHRISTUS war" und das in "in vollkommener Fülle." CHRISTUS besaß nicht nur die Kraft Gottes, sondern er war Gott, denn schon als er als Säugling in der Krippe zu Bethlehem lag, erging der Befehl: "Es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten." [HEBR. 1,6] ER hörte niemals auf, Gott zu sein, deshalb sündigte ER nicht. In Seiner eigenen Person bewies ER die Kraft der Göttlichkeit, sich gegen die Macht Satans – die durch menschliche Schwachheit wirkt – zu behaupten.
Aber jemand mag sagen: "Mir ist das unbegreiflich." [Nun] das trifft auch bei uns zu. Wenn wir begreifen könnten, wie CHRISTUS Sich bis zur Stellung eines Dieners erniedrigen und Mensch werden konnte, ohne dabei Seine Göttlichkeit aufzugeben, wenn wir verstehen könnten, wie ER zugleich Gott und Mensch sein konnte, wenn wir begreifen könnten, wie der Mächtige, der Himmel und Erde erschuf, als hilfloses Kind in Bethlehem geboren werden konnte – kurzum, wenn wir das Wesen Gottes verstehen und die Unendlichkeit erfassen können – dann würden wir "das Geheimnis des Evangeliums" erklären können.
Wir raten [daher] unseren Freunden, nicht zu versuchen, diese Dinge erklären zu wollen. Die Tatsache, dass wir nicht zu begreifen vermögen, wie etwas sein kann, spricht keineswegs dagegen [das es so ist]. Endliche Verstandeskräfte können das Vermögen Unendlicher nicht erfassen. Wir können lediglich jene Aussagen als wahr annehmen, welche dieselbe göttliche Kraft über Sich Selbst macht und [zugleich] Trost in jeder Offenbarungen der Göttlichkeit finden. Höchsten Trost schöpfen wir [daher] aus dem Gedanken, dass CHRISTUS Sich freiwillig all jenen Bedingungen und Schwächen unterwarf, denen auch Menschen unterworfen sein können und unser Trost dabei entspringt nicht weniger der Tatsache, dass auf diese Weise ein Band der Verbundenheit zwischen uns [und IHM] geknüpft wurde, basierend auf der Gewissheit, dass "seine göttliche Kraft" – eine Kraft, die Satan unmöglich zu Fall bringen könnte – "uns alles geschenkt hat, was zum Leben und [zum Wandel in] Gottesfurcht dient." [2. PRTR. 1,3] [SLT]
( Ellet J. Waggoner, Juni 1890 )
Diese Frage entspricht lediglich dem, auf andere Art, zu fragen, ob GOTT sündigen könnte – "weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte." [2. KOR.5,19] [SLT] [CHRISTUS] "das Wort war Gott" [JOH. 1,1] [SLT] und zwar ebenso wahrhaftig, wie es "Fleisch wurde und unter uns wohnte" [JOH. 1,14] und wie es im Anfang – "ehe die Welt war" [JOH. 17,5] – war. Das Ziel dieser geheimnisvollen Vereinigung von Göttlichkeit und Menschlichkeit bestand darin, die Macht Gottes über die Sünde zu offenbaren.
Uns erreichten mehrere Zuschriften zu dieser Anmerkung. Ein Bruder vertrat dabei die Ansicht, sie stehe in direktem Widerspruch zu folgender Aussage von Mrs. E. G. White: "Wäre es ihm [Christus] nicht möglich gewesen, der Versuchung nachzugeben, könnte ER nicht unser Helfer sein." Wir sind davon überzeugt, dass kein Widerspruch zu dieser Aussage besteht. Das Missverständnis beruht auf der Unmöglichkeit, alle Aspekte eines Themas in einem einzigen Beitrag darzulegen. Vielleicht können wir die Bedenken unserer Fragesteller ausräumen, indem wir erklären, dass wir zwar an der zuvor gemachten Aussage festhalten, aber ebenso fest von Folgendem überzeugt sind:
CHRISTUS wurde "für uns zur Sünde gemacht." [2. KOR. 5,21] ER wurde "in Gleichheit des sündigen Fleisches gesandt." [RÖ.8,3] [KJV] ER wurde "von einer Frau geboren und unter das Gesetz getan." [GAL. 4,4] [SLT] ER nahm "die Natur der Nachkommen Abrahams" [HEBR.2,17] [KJV] an, wurde "in allen Dingen seinen Brüdern gleich" [HEBR.2,17] und "hat selbst gelitten, als er versucht wurde." [HEBR. 2,18] [SLT] ER wurde "in allem in gleicher Weise ⟨wie wir⟩ versucht ... ⟨doch⟩ ohne Sünde." [HEBR. 4,15] [ELB] Diese Schriftstellen vermitteln uns keinen anderen Gedanken, als dass CHRISTUS freiwillig die geschwächte Natur des Menschen auf sich nahm, um all den Regungen des Fleisches und den Versuchungen des Teufels ausgesetzt zu sein. Kurz gesagt: ER begab Sich bewusst in genau dieselbe Lage, in welcher sich der gefallene Mensch befindet, um [Selber] am Eigenen Leib die volle Wucht der Macht Satans zu spüren, die auf die gefallene Menschheit einwirkt. Die Versuchungen, denen ER ausgesetzt war, waren real, nicht nur eingebildet, ihre Stärke entsprach der Gesamtheit aller Versuchungen, die alle Menschen auf der Welt zu ertragen haben. Die menschliche Natur, die ER annahm, war eine "sündige" Natur – eine Natur – welche der Sünde unterworfen war. Wäre dies nicht der Fall gewesen, so könnte ER kein vollkommener Erlöser sein. Wir könnten dann nicht zu IHM kommen als zu jemandem, der "Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten." [HEBR. 4,15] [SLT]
Wir glauben nicht, dass dieser Aspekt der Sache noch nachdrücklicher dargelegt werden könnte und sehen auch keinen Grund, die zuvor gemachte Aussage zu revidieren. Wenn Josef angesichts starker Versuchungen sagen konnte: "Wie sollte ich dieses große Unrecht tun und gegen Gott sündigen?" [1. MO. 39,9] [ELB] Wenn der geliebte Jünger [Johannes] unter Eingebung des Geistes schreiben konnte: "Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde; denn Gottes Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen; denn er ist aus Gott geboren" [1. JOH. 3,9] [LUT2017] – dann lässt sich gewiss auch von dem "eingeborenen Sohn" [JOH. 3,16] Gottes, in DEM "die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnte" [KOL. 2,9], sagen, dass ER nicht sündigen konnte.
Betrachte [bitte] das Ganze aus einem anderen Blickwinkel: Versuchung entsteht durch das Wirken Satans unter Ausnutzung der Schwäche menschlichen Fleisches – einer Natur, an der auch CHRISTUS Selbst teilhatte. Wir wissen, dass Satan persönlich seine ganze Macht gegen den HERRN aufbot und das nicht nur in der Wüste, sondern während des gesamten irdischen Wirkens Christi, da der der Böse wusste, dass das Schicksal aller Menschen von CHRISTUS abhing. Wäre es Satan möglich gewesen, den HERRN zur Sünde zu verleiten, so hätte er es getan. Die Tatsache, dass CHRISTUS "keine Sünde tat" [1. PETR. 2,22] – dass ER – obwohl Er den heftigsten Angriffen Satans ausgesetzt war – "Sünde nicht kannte" [2. KOR. 5,21] [ELB] beweist hinreichend, dass ER nicht zur Sünde verleitet werden konnte.
Dies ist der Gedanke, der in der erwähnten Anmerkung vermittelt werden soll. In gewissem Sinne war es CHRISTUS möglich zu sündigen – vorausgesetzt, ER hätte es gewollt – denn die Natur, die ER annahm, war eine der Sünde Unterworfene. Dennoch war es IHM unmöglich zu sündigen, weil "GOTT in CHRISTUS war" und das in "in vollkommener Fülle." CHRISTUS besaß nicht nur die Kraft Gottes, sondern er war Gott, denn schon als er als Säugling in der Krippe zu Bethlehem lag, erging der Befehl: "Es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten." [HEBR. 1,6] ER hörte niemals auf, Gott zu sein, deshalb sündigte ER nicht. In Seiner eigenen Person bewies ER die Kraft der Göttlichkeit, sich gegen die Macht Satans – die durch menschliche Schwachheit wirkt – zu behaupten.
Aber jemand mag sagen: "Mir ist das unbegreiflich." [Nun] das trifft auch bei uns zu. Wenn wir begreifen könnten, wie CHRISTUS Sich bis zur Stellung eines Dieners erniedrigen und Mensch werden konnte, ohne dabei Seine Göttlichkeit aufzugeben, wenn wir verstehen könnten, wie ER zugleich Gott und Mensch sein konnte, wenn wir begreifen könnten, wie der Mächtige, der Himmel und Erde erschuf, als hilfloses Kind in Bethlehem geboren werden konnte – kurzum, wenn wir das Wesen Gottes verstehen und die Unendlichkeit erfassen können – dann würden wir "das Geheimnis des Evangeliums" erklären können.
Wir raten [daher] unseren Freunden, nicht zu versuchen, diese Dinge erklären zu wollen. Die Tatsache, dass wir nicht zu begreifen vermögen, wie etwas sein kann, spricht keineswegs dagegen [das es so ist]. Endliche Verstandeskräfte können das Vermögen Unendlicher nicht erfassen. Wir können lediglich jene Aussagen als wahr annehmen, welche dieselbe göttliche Kraft über Sich Selbst macht und [zugleich] Trost in jeder Offenbarungen der Göttlichkeit finden. Höchsten Trost schöpfen wir [daher] aus dem Gedanken, dass CHRISTUS Sich freiwillig all jenen Bedingungen und Schwächen unterwarf, denen auch Menschen unterworfen sein können und unser Trost dabei entspringt nicht weniger der Tatsache, dass auf diese Weise ein Band der Verbundenheit zwischen uns [und IHM] geknüpft wurde, basierend auf der Gewissheit, dass "seine göttliche Kraft" – eine Kraft, die Satan unmöglich zu Fall bringen könnte – "uns alles geschenkt hat, was zum Leben und [zum Wandel in] Gottesfurcht dient." [2. PRTR. 1,3] [SLT]
( Ellet J. Waggoner, Juni 1890 )

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Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.