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Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) hat im sachsen-anhaltischen Wahlkampf seit Mai 46 Angriffe auf Medienschaffende dokumentiert. Am Wochenende und auf der AfD-Wahlparty in Magdeburg habe die »systematische Medienfeindlichkeit« ihren »vorläufigen Höhepunkt« gefunden. Die in Sachsen-Anhalt vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD verweigerte demnach zudem zahlreichen internationalen Medien eine Akkreditierung. 

Es handle sich bei den erfassten Fällen um Übergriffe, Einschüchterungen oder massive Behinderungen in einem »bislang beispiellosen Ausmaß«, teilte die Gewerkschaft Ver.di mit, zu der die dju gehört. Dazu zählten sieben physische Übergriffe, Gewalttaten und Androhungen.

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