....die unter Israel-Reisenden genau für diese Kombination (Grill & hebräische Karte) bekannt sind:
PINE Grill Steak House (Meat & More):
Diese Taverne liegt an der Straße, die das Ortszentrum mit der Strandpromenade verbindet. Es ist eine klassische Grill-Taverne, die sich genau auf Gyros, Souvlaki (Schwein, Hähnchen, Lamm) und gemischte Grillplatten spezialisiert hat. Da hier traditionell extrem viele Urlauber aus Israel einkehren, liegt dort standardmäßig eine gedruckte oder per QR-Code abrufbare Speisekarte auf Hebräisch aus. Viele Stammgäste kennen die Betreiberfamilie persönlich.
Gyrobank Grill House:
Ein weiteres, sehr beliebtes und preiswertes Lokal in einer der zum Strand führenden Straßen von Skala. Auch hier dreht sich alles um Gyros-Pita und Souvlaki. Wegen des hohen Gästeanteils aus Israel bietet auch die „Gyrobank“ ihren Service und die digitalen Menüs auf Hebräisch an.


Jetzt
Liest man den ganzen Bericht von DW und anderen Medien, sieht die Sache etwas anders aus. Palästinensische Sympathisanten gibt es überall, so auch in Griechenland. Es ist eine Minderheit und nicht das ganze Volk der Griechen!! In Griechenland gibt es in der Relation zu anderen Ländern der EU, nur wenige pro Palästinenser, zumeist aus der linken Ecke. Bei den Vorfällen aus 2025 auf der Insel Syros, handelte es sich lediglich um 300 Demonstranten und einige, demonstrierende Splittergruppen.
Klar, ein gefundenes Fressen für alle Antisemiten jeglicher Couleur - incl. antisemitisch gestrickter Christen
Griechenland diskutiert über den Umgang mit Israelis
Kaki Bali (aus Athen)
25.07.202525. Juli 2025
Auf der griechischen Insel Syros haben Demonstranten israelische Touristen nicht von Bord eines Kreuzfahrtschiffes gehen lassen - aus Protest gegen die Katastrophe in Gaza. Dies hat im Land heftige Debatten ausgelöst.
Eine Frau in orangenem Shirt schwenkt eine palästinensische Flagge. Im Hintergrund ist ein Kreuzfahrtschiff zu sehen
Demonstranten auf der griechischen Insel Syros protestieren gegen die Ankunft eines israelisches Kreuzfahrtschiffes
"Ich möchte mich bei diesen Menschen entschuldigen. Ich möchte Israel eine Botschaft der großen Verbundenheit und Freundschaft übermitteln, um zu sagen, dass Israelis in Hellas willkommen sind und dass Antisemitismus hierzulande keinen Platz hat." Mit diesen Worten reagierte der griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiadis auf die Proteste gegen israelische Urlauber auf der Insel Syros.
Am Dienstag hatten etwa 300 Demonstranten die Ausfahrt des Hafens besetzt, während das Kreuzfahrtschiff "MS Crown Iris" der israelischen Reederei Mano mit israelischen Touristen an Bord vor Anker ging. Die Demonstranten trugen palästinensische Flaggen und ein Plakat mit der Aufschrift "Stoppt den Völkermord", um gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen zu protestieren.
Die Aktion war von Mitgliedern lokaler Vereine und Gewerkschaften auf Syros organisiert worden. Sie wollten damit zeigen, dass es inakzeptabel sei, Touristen aus Israel willkommen zu heißen, während die Palästinenser im Gazastreifen verhungern.
An Bord des Schiffes, das aus Rhodos kam, waren 1600 Passagiere, die am Sonntag in Israel in See gestochen waren. Mehrere von ihnen reagierten verärgert auf die Proteste im Hafen, einige schwenkten große israelische Flaggen, andere beschimpften die Demonstranten und skandierten "Möge dein Dorf niederbrennen", ein Slogan, den israelische Rechtsextremisten gegen Palästinenser richten. Am Ende entschied die Reederei, dass die Passagiere in Syros nicht von Bord gehen sollten. Die "Crown Iris" fuhr weiter nach Limassol auf Zypern.
Hafenarbeiter blockieren Fracht
Solche Episoden sind in Griechenland eher selten. Es gibt weniger propalästinensische Demonstrationen als in anderen europäischen Ländern. Aber immer wieder zeigen die griechischen Gewerkschaften Flagge gegen den Krieg, wenn eine für Israel bestimmte militärische Fracht im Hafen von Piräus ankommt.
Anlässlich der Episode auf Syros entflammte in der griechischen Öffentlichkeit eine heftige Diskussion. Viele Griechen halten die Aktion für rassistisch und bezeichnen die Demonstranten als "unverschämte Faschisten". Andere stehen auf der Seite der Demonstranten. Sie argumentieren, dass sich die israelischen Touristen, die Griechenland besuchen, über die Massaker informieren sollten, die ihre Regierung in Gaza anrichte.
Dabei werfen diejenigen, die in der Debatte klar auf der Seite Israels stehen, ihren Gegnern immer wieder Antisemitismus vor. Und das, obwohl unter den größten Unterstützern des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auch ehemalige Rechtsradikale sind, die traditionell antisemitisch waren, jetzt aber Israels militärische Stärke bewundern. Sie sehen Israel inzwischen als starken Verbündeten, hauptsächlich gegen die Türkei, aber auch im Kampf gegen die Muslime, denen sie vorwerfen, nach Europa zu kommen um "unsere Zivilisation zu untergraben".
Propalästinensisch sind eher die Linken, die sich vehement gegen den Vorwurf des Antisemitismus wehren. Sie argumentieren, dass der Antisemitismus durch das "verbrecherische Vorgehen Israels gegen die Zivilbevölkerung in Gaza" sogar genährt werde.
Erst neutral, dann eher propalästinensisch
Alle Umfragen zeigen, dass knapp die Hälfte der Griechen in Bezug auf den Krieg in Gaza neutral ist. Nach 21 Monaten Krieg nimmt die Zustimmung zu Israel bei der anderen Hälfte der Bevölkerung jedoch ab. Auf die Frage des Thinktanks Eteron am 26.04.2025, wen sie nach dem Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 und nach der israelischen Intervention in Gaza unterstützen, antworteten 40,9 Prozent: "keine Seite". 30 Prozent favorisieren die Palästinenser, 17,6 Prozent stehen auf der Seite Israels. Im November 2023, unmittelbar nach dem Terroranschlag auf den Süden Israels, waren noch 34 Prozent auf der Seite Israels.
Premierminister Kyriakos Mitsotakis unterstützt Israel und seine Regierung klar und ohne Einschränkungen. Er nennt Netanjahu "seinen Freund" und hat ihn sogar in Israel besucht, nachdem der Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen den israelischen Premier erlassen wurde. Und als Israel im Juni 2025 den Iran angriff, hatte es zuvor seine zivilen Flugzeuge auf griechischen Inseln in Sicherheit gebracht. Netanjahus Regierungsmaschine "Schwinge Zions" wurde in Athen geparkt.
Der griechische Außenminister Giorgos Gerapetritis dagegen bemühte sich lange um eine ausgewogenere Haltung. Er kontaktierte mehrfach die palästinensische Führung und hält an der Zweistaatenlösung fest.
Griechenland unterzeichnete auch die Resolution von 28 Staaten, die Israel vor wenigen Tagen aufgeforderten, das Leid in Gaza zu beenden und seinen humanitären Verpflichtungen gegenüber der Zivilbevölkerung nachzukommen.
Für die linke griechische Opposition ist die Haltung der Regierung "politisch, juristisch und moralisch falsch", denn sie dulde Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen. In einer gemeinsamen Erklärung Ende Mai forderten die Fraktionsvorsitzenden von SYRIZA, KKE, Plevsis Eleftheria und Neue Linke die Regierung auf, die militärische Zusammenarbeit mit Israel zu beenden.
Eine strategische Beziehung
Die enge Zusammenarbeit mit Israel begann lange bevor Mitsotakis Premierminister wurde. Das enge Bündnis zwischen beiden Ländern wurde ab 2008 geschmiedet. Im Jahr 2010 fand der historische Besuchsaustausch zwischen den Ministerpräsidenten Griechenlands und Israels, Georgios Papandreou und Benjamin Netanjahu, statt. Seitdem haben alle griechischen Regierungen auf die strategische Zusammenarbeit mit Israel gesetzt.
Zwei Männer in dunklen Anzügen und fast identischen hellblauen Krawatten stehen sich gegenüber und lächeln sich an. Links der griechische Regierungschef Papandreou, ihm gegenüber der israelische Ministerpräsident NetanjahuZwei Männer in dunklen Anzügen und fast identischen hellblauen Krawatten stehen sich gegenüber und lächeln sich an. Links der griechische Regierungschef Papandreou, ihm gegenüber der israelische Ministerpräsident Netanjahu
16.08.2010: Der griechische Regierungschef Georgios Papandreou empfängt seinen israelischen Amtskollegen Benjamin Netanjahu
Bild: Aris Messinis/AFP
Davor waren die griechisch-israelischen Beziehungen eher kühl, Athen war traditionell proarabisch. Griechenland war das einzige europäische Land, das 1947 aufgrund seiner traditionellen Verbindungen zur arabischen Welt gegen den Teilungsbeschluss der Vereinten Nationen stimmte, die Grundlage für die Gründung des Staates Israel.
Obwohl Griechenland Israel im März 1949 de facto anerkannte, wurden die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern erst am 23. Mai 1990 vollständig hergestellt. Unter dem damaligen Premier Konstantinos Mitsotakis, dem Vater des heutigen Regierungschefs, erkannte Griechenland den israelischen Staat de jure an und knüpfte gleichzeitig diplomatische Beziehungen zur PLO und den Palästinensern.
Heute sind die Beziehungen zwischen beiden Ländern auf allen Ebenen eng, vor allem in Bezug auf wirtschaftliche, energiepolitische und militärische Zusammenarbeit. Für Israelis ist Griechenland - schon wegen der geografischen Nähe - ein attraktives Urlaubsziel, griechisches Essen und griechische Musik sind in Israel sehr beliebt. Viele griechische Künstler treten regelmäßig in Israel auf. Kürzlich geriet die populäre Sängerin Glykeria in Griechenland in die Kritik Beschuss, als sie trotz Boykottforderungen eine Konzertreise nach Israel unternahm.
https://www.dw.com/de/griechenland-diskutiert-%C3%BCber-den-umgang-mit-israelis/a-73398761