Was das Evangelium lehrt
Heute, 17:15
Was das Evangelium lehrt
Heute, 17:15
Was das Evangelium lehrt
"Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." [MARK. 16,15-16] [SLT] Diese deutlichen Worte sprach unser HEILAND nach Seiner Auferstehung und kurz vor seiner Himmelfahrt. Sie stehen in vollkommener Übereinstimmung mit Seinen Worten, die Matthäus [wie folgt] aufgezeichnete: "Dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker und dann wird das Ende kommen." [MATTH. 24,14] [SLT] Bezüglich der Größe des Gebietes, in dem das Evangelium verkündet werden soll, besteht kein Zweifel – es umfasst die ganze Welt. Unbestreitbar ist auch, dass das Evangelium bis zum "Ende" verkündet werden soll. [Und] das hier gemeinte Ende ist nichts anderes als das "das Ende der Welt" das mit dem Kommen des Herrn zusammenhängt, was folgende Frage der Jünger belegt: "Was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?" [MATTH 24,3] [SLT] (Siehe dazu auch die Worte Christi in Matthäus 13,40–43; 24,30–31.)
Die Tatsache, dass das Evangelium aufgrund göttlichen Befehls bis zur Wiederkunft des Herrn bzw. dem Ende der Welt in der ganzen Welt verkündigt werden soll, beweist zweifelsfrei, dass [auch] bis zur Wiederkunft des Herrn die Notwendigkeit besteht, es weltweit zu verkündigen. Dies bedarf keiner weiteren Begründung, da es nirgendwo bestritten wird. Mittelpunkt der weiteren Betrachtung soll daher sein, was das Evangelium ist und warum es notwendig ist, es so lange und so umfassend zu verkünden.
Das Wort "Evangelium" bedeutet wörtlich "eine gute Botschaft." Websters erste Definition lautet "frohe Botschaft". Entsprechend seiner Ableitung könnte es auf jede gute Nachricht angewendet werden. In der Bibel wird es jedoch ausschließlich in Bezug auf eine bestimmte Sache verwendet; was diese Sache ist, können wir leicht aus der Bibel selbst erfahren.
Im Lukasevangelium stehen folgende Worte, die der Engel des Herrn an die Hirten auf dem Feld richtete: "Fürchtet euch nicht; denn siehe, ich bringe euch eine gute Botschaft [ein Evangelium] von großer Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll." [LUK. 2,10] [KJV] Der nächste Vers erklärt, was dieses Evangelium ist: "Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr." [LUK. 2,11] [SLT] Das Evangelium, das allen Menschen verkündet werden soll, ist also die Verkündigung eines Retters. Daraus leitet Webster [wie folgt] seine spezifische Definition des Evangeliums ab: "insbesondere die frohe Botschaft über Christus und seine Erlösung."
Doch eine bloße Verkündigung Christi, ohne die Art und den Zweck seines Wirkens zu nennen, wäre keine Verkündigung des Evangeliums. Die "gute Nachricht" besteht darin, dass "CHRISTUS, der HERR" ein Retter ist. Dass CHRISTUS als Retter kommt, bedeutet zwangsläufig, dass es Menschen gibt, die gerettet werden müssen. Im Matthäusevangelium findet sich folgende Aussage des Engels vor der Geburt Christi: "Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden." [MATTH. 1,21] [SLT] Paulus schreibt [diesbezüglich]: "Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten." [1. TIM. 1,15] [SLT] Damit ist offensichtlich, dass die Verkündigung des Evangeliums darin besteht, zu verkünden, dass CHRISTUS die Menschen von Sünde erretten wird.
Doch obwohl das Evangelium die frohe Botschaft ist, dass CHRISTUS Erlösung von Sünde bringt, ist offensichtlich, dass diese einfache Verkündigung nicht ausreichen würde, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, nämlich dass Menschen glauben und sich taufen lassen. Denn es gibt Millionen von Menschen, die sagen: "Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!" Tatsäch-lich sind sie jedoch "elend, jämmerlich, arm, blind und bloß." [OFFB. 3,17] [LUT2017] Ganz gleich, wie mittellos ein Mensch auch sein mag – es würde nichts nützen, ihm Geld anzubieten, wenn er sich seiner Not nicht bewusst und mit seinem Zustand vollkommen zufrieden wäre. So kann auch kein Mensch Interesse am Evangelium als Mittel zur Erlösung von der Sünde empfinden, es sei denn, dass er erstens weiß, was Sünde ist, zweitens die Überzeugung besitzt, dass er ein Sünder ist und drittens das Wesen und die Folgen der Sünde versteht, sodass er erkennt, dass Sünde etwas darstellt, das gemieden werden sollte. Deshalb muss das Evangelium neben der Verkündigung der Erlösung von der Sünde auch deutlich machen, was Sünde ist. [Und] dies tut es auch, wie wir sehen werden.
Johannes – Der Evangelist– der so genannt wird, weil er mehr als jeder andere auf Gottes und Christi Liebe hinsichtlich des Heils des Menschen eingeht, definiert Sünde [wie folgt]: "Ein jeder, der Sünde tut, übertritt das Gesetz, und die Sünde ist die Gesetzesübertretung." [1.JOH. 3,4] [SLT2000] Im Einklang damit schreibt Paulus: "Wo kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung." [RÖ. 4,15] [SLT] Und: "Wo kein Gesetz ist, da wird Sünde nicht angerechnet." [RÖ. 5,13] [LUT2017] Selbst ganze Bücher könnten Sünde nicht klarer definieren als diese drei Texte. Wir haben somit herausgefunden, dass "Evangelium" "gute Nachricht" bedeutet, nach der Bibel die frohe Botschaft von einem Erlöser – "Christus, dem Herrn" – ist, dass CHRISTUS "von der Sünde errettet" und dass Sünde "Übertretung des Gesetzes ist."
Kurz gesagt: Das Evangelium verkündet den Weg, auf dem der Mensch von der Übertretung des Gesetzes und von den Folgen einer solchen Übertretung gerettet werden kann. Die Sünde ist die Krankheit, das Evangelium ist das Heilmittel. Und da das Evangelium bis zum Kommen des Herrn in der ganzen Welt verkündet werden soll, folgt daraus, dass "die ganze Welt"– ja, "jeder Mensch"– gesündigt hat. So schreibt Paulus: "Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes." [RÖ. 3,23] [ELB]
Damit ist auch wahr, dass die Sünde in der Welt sein wird, bis der HERR kommt. Bestätigt wird dies [u.a.] durch die Texte in 1. Mose 6,5;13,13 und Lukas 17,26–30. Da aber Sünde "Übertretung des Gesetzes ist", folgt daraus zwangsläufig auch, dass es bis zum Kommen des Herrn in der ganzen Welt in vollem Umfang in Kraft bleiben wird. Mit anderen Worten: Sünde ist eine Krankheit, die, wo kein Gesetz ist, nicht existieren kann. Die Krankheit– die Sünde– existiert in "jedem Menschen der ganzen Welt" denn das Heilmittel– das Evangelium– soll in dieser Hinsicht weitreichend bekannt gemacht werden und "DER GROSSE ARZT" würde das Heilmittel nicht dorthin senden, wo es nicht gebraucht würde. [CHRISTUS sagte:] "Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken." [MATTH. 9,12] [ELB] Deshalb ist das Gesetz, durch welches allein "Erkenntnis der Sünde" – der Krankheit – "kommt" [RÖ.3,20] für jeden Menschen "in der ganzen Welt" verbindlich. Da nun "der Lohn der Sünde" – der Lohn der Übertretung des Gesetzes – "der Tod ist" [RÖ. 6,23], ist es wichtig, dass alle Menschen genau wissen, was dieses Gesetz– dessen Übertretung den Tod bringt– ist, wie es beschaffen ist und was es fordert. Auf diese Punkte wird daher als Nächstes unsere Aufmerksamkeit gerichtet sein.
( Ellet J. Waggoner, Juli 1891 )
Die Tatsache, dass das Evangelium aufgrund göttlichen Befehls bis zur Wiederkunft des Herrn bzw. dem Ende der Welt in der ganzen Welt verkündigt werden soll, beweist zweifelsfrei, dass [auch] bis zur Wiederkunft des Herrn die Notwendigkeit besteht, es weltweit zu verkündigen. Dies bedarf keiner weiteren Begründung, da es nirgendwo bestritten wird. Mittelpunkt der weiteren Betrachtung soll daher sein, was das Evangelium ist und warum es notwendig ist, es so lange und so umfassend zu verkünden.
Das Wort "Evangelium" bedeutet wörtlich "eine gute Botschaft." Websters erste Definition lautet "frohe Botschaft". Entsprechend seiner Ableitung könnte es auf jede gute Nachricht angewendet werden. In der Bibel wird es jedoch ausschließlich in Bezug auf eine bestimmte Sache verwendet; was diese Sache ist, können wir leicht aus der Bibel selbst erfahren.
Im Lukasevangelium stehen folgende Worte, die der Engel des Herrn an die Hirten auf dem Feld richtete: "Fürchtet euch nicht; denn siehe, ich bringe euch eine gute Botschaft [ein Evangelium] von großer Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll." [LUK. 2,10] [KJV] Der nächste Vers erklärt, was dieses Evangelium ist: "Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr." [LUK. 2,11] [SLT] Das Evangelium, das allen Menschen verkündet werden soll, ist also die Verkündigung eines Retters. Daraus leitet Webster [wie folgt] seine spezifische Definition des Evangeliums ab: "insbesondere die frohe Botschaft über Christus und seine Erlösung."
Doch eine bloße Verkündigung Christi, ohne die Art und den Zweck seines Wirkens zu nennen, wäre keine Verkündigung des Evangeliums. Die "gute Nachricht" besteht darin, dass "CHRISTUS, der HERR" ein Retter ist. Dass CHRISTUS als Retter kommt, bedeutet zwangsläufig, dass es Menschen gibt, die gerettet werden müssen. Im Matthäusevangelium findet sich folgende Aussage des Engels vor der Geburt Christi: "Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden." [MATTH. 1,21] [SLT] Paulus schreibt [diesbezüglich]: "Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten." [1. TIM. 1,15] [SLT] Damit ist offensichtlich, dass die Verkündigung des Evangeliums darin besteht, zu verkünden, dass CHRISTUS die Menschen von Sünde erretten wird.
Doch obwohl das Evangelium die frohe Botschaft ist, dass CHRISTUS Erlösung von Sünde bringt, ist offensichtlich, dass diese einfache Verkündigung nicht ausreichen würde, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, nämlich dass Menschen glauben und sich taufen lassen. Denn es gibt Millionen von Menschen, die sagen: "Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!" Tatsäch-lich sind sie jedoch "elend, jämmerlich, arm, blind und bloß." [OFFB. 3,17] [LUT2017] Ganz gleich, wie mittellos ein Mensch auch sein mag – es würde nichts nützen, ihm Geld anzubieten, wenn er sich seiner Not nicht bewusst und mit seinem Zustand vollkommen zufrieden wäre. So kann auch kein Mensch Interesse am Evangelium als Mittel zur Erlösung von der Sünde empfinden, es sei denn, dass er erstens weiß, was Sünde ist, zweitens die Überzeugung besitzt, dass er ein Sünder ist und drittens das Wesen und die Folgen der Sünde versteht, sodass er erkennt, dass Sünde etwas darstellt, das gemieden werden sollte. Deshalb muss das Evangelium neben der Verkündigung der Erlösung von der Sünde auch deutlich machen, was Sünde ist. [Und] dies tut es auch, wie wir sehen werden.
Johannes – Der Evangelist– der so genannt wird, weil er mehr als jeder andere auf Gottes und Christi Liebe hinsichtlich des Heils des Menschen eingeht, definiert Sünde [wie folgt]: "Ein jeder, der Sünde tut, übertritt das Gesetz, und die Sünde ist die Gesetzesübertretung." [1.JOH. 3,4] [SLT2000] Im Einklang damit schreibt Paulus: "Wo kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung." [RÖ. 4,15] [SLT] Und: "Wo kein Gesetz ist, da wird Sünde nicht angerechnet." [RÖ. 5,13] [LUT2017] Selbst ganze Bücher könnten Sünde nicht klarer definieren als diese drei Texte. Wir haben somit herausgefunden, dass "Evangelium" "gute Nachricht" bedeutet, nach der Bibel die frohe Botschaft von einem Erlöser – "Christus, dem Herrn" – ist, dass CHRISTUS "von der Sünde errettet" und dass Sünde "Übertretung des Gesetzes ist."
Kurz gesagt: Das Evangelium verkündet den Weg, auf dem der Mensch von der Übertretung des Gesetzes und von den Folgen einer solchen Übertretung gerettet werden kann. Die Sünde ist die Krankheit, das Evangelium ist das Heilmittel. Und da das Evangelium bis zum Kommen des Herrn in der ganzen Welt verkündet werden soll, folgt daraus, dass "die ganze Welt"– ja, "jeder Mensch"– gesündigt hat. So schreibt Paulus: "Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes." [RÖ. 3,23] [ELB]
Damit ist auch wahr, dass die Sünde in der Welt sein wird, bis der HERR kommt. Bestätigt wird dies [u.a.] durch die Texte in 1. Mose 6,5;13,13 und Lukas 17,26–30. Da aber Sünde "Übertretung des Gesetzes ist", folgt daraus zwangsläufig auch, dass es bis zum Kommen des Herrn in der ganzen Welt in vollem Umfang in Kraft bleiben wird. Mit anderen Worten: Sünde ist eine Krankheit, die, wo kein Gesetz ist, nicht existieren kann. Die Krankheit– die Sünde– existiert in "jedem Menschen der ganzen Welt" denn das Heilmittel– das Evangelium– soll in dieser Hinsicht weitreichend bekannt gemacht werden und "DER GROSSE ARZT" würde das Heilmittel nicht dorthin senden, wo es nicht gebraucht würde. [CHRISTUS sagte:] "Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken." [MATTH. 9,12] [ELB] Deshalb ist das Gesetz, durch welches allein "Erkenntnis der Sünde" – der Krankheit – "kommt" [RÖ.3,20] für jeden Menschen "in der ganzen Welt" verbindlich. Da nun "der Lohn der Sünde" – der Lohn der Übertretung des Gesetzes – "der Tod ist" [RÖ. 6,23], ist es wichtig, dass alle Menschen genau wissen, was dieses Gesetz– dessen Übertretung den Tod bringt– ist, wie es beschaffen ist und was es fordert. Auf diese Punkte wird daher als Nächstes unsere Aufmerksamkeit gerichtet sein.
( Ellet J. Waggoner, Juli 1891 )

Jetzt
Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.