📃 Als was betrachtest Du ihn?
21.08.2026 19:39
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📃 Als was betrachtest Du ihn?
GOTT gebot durch Seinen Propheten, dass die Menschen den Sabbat "eine Lust" nennen und ihn als "dem Herrn heilig" ehren sollten. Und GOTT verband mit dieser auferlegten Pflicht eine wunderbare Zusage. So bezeugt die Schrift: "So du deinen Fuß von dem Sabbat kehrst, daß du nicht tust, was dir gefällt an meinem heiligen Tage, und den Sabbat eine Lust heißt und den Tag, der dem HERRN heilig ist, ehrest, so du ihn also ehrest, daß du nicht tust deine Wege, noch darin erfunden werde, was dir gefällt oder leeres Geschwätz; alsdann wirst du Lust haben am HERRN, und ich will dich über die Höhen auf Erden schweben lassen und will dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob; denn des HERRN Mund sagt's." [JES. 58,13-14] Und GOTT sprach: "Am siebenten Tage ist der SABBAT DES HERRN, deines Gottes." [2. MO. 20,10]
Doch heute betrachten die meisten Menschen – selbst jene, die sich zu Gottes Volk zählen – "den Sabbat des Herrn" [2.MO. 20,8] nicht als eine "Lust", sondern als eine Last und ein Zeichen der Knechtschaft. Statt ihn als "dem Herrn heilig" zu bezeichnen, nennen sie ihn den "alten jüdischen Sabbat." Anstatt als "ehrenwert" zu gelten, wird er verachtet und diejenigen, die ihn ehren, müssen sich deswegen Spott gefallen lassen. Wahrlich, mit den Menschen muss etwas nicht stimmen, wenn das Wort Gottes derart ins Gegenteil verkehrt wird, wenn der Tag, den GOTT ehrte, beharrlich und vorsätzlich entehrt und der Tag, den ER segnete, verflucht wird. Es wäre daher gut, wenn sich alle an die [folgenden] Worte Bileams erinnern würden: "Siehe, zu segnen ist mir befohlen; er hat gesegnet, und ich kann’s nicht wenden." [4. MO. 23,20] [LUT2017] Siehe [bitte im gleichen Licht:] Allen Menschen wurde geboten, den Sabbat eine "Lust" zu nennen. GOTT hat ihn zur"Lust" bestimmt – an ihm "ruhte er und erquickte sich" [2. MO. 31,17] – und Menschen können dies nicht ändern. GOTT hat geboten, den Sabbat als "dem Herrn heilig" zu betrachten und ihn zur Ehre des Herrn heilig zu halten. GOTT heiligte ihn und Menschen können dies nicht ändern. GOTT gebot, den Sabbat als "der Ehre wert" zu bezeichnen, ER hat ihn mit Ehre versehen und Menschen können dies nicht ändern.
[Also] warum sollten Menschen abwertende Bezeichnungen für das verwenden, was GOTT ihnen zu ehren gebietet? Warum sollten sie jenen Tag den "alten jüdischen Sabbat" nennen, wo GOTT ihnen doch gebot, "ihn als Tag, der dem Herrn heilig ist" zu bezeichnen. Es kann nur eine Antwort, nur eine Erklärung dafür geben, nämlich die, welche die Heilige Schrift [wie folgt] gibt: "Fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch sich dem Gesetz Gottes nicht unterwirft." [RÖ. 8,7] [LUT2017] Das fleischliche Denken meint, dass es, indem es den "Sabbat des Herrn" zum "jüdischen Sabbat" erklärt, das Kunststück vollbringen könnte, den heidnischen Sonntag zum "christlichen Sabbat" zu machen. Doch das eine ist ebenso unmöglich wie das andere.
Sabbat bedeutet Ruhe. Der Sabbat ist der Ruhetag denn "Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken." [HEBR. 4,4] Wenn GOTT sagt: "Am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, gedenke des Sabbattags, daß Du ihn heiligest" [2. MO. 20,10.8], bedeutet dies ganz einfach: "Gedenke des Ruhetages, dass Du ihn heilig hältst … Der siebte Tag ist die "Ruhe des Herrn, deines Gottes". Da also der siebte Tag der Tag ist, an dem GOTT ruhte, ist dies der einzige Tag, welcher der Ruhetag sein kann. GOTT ruhte an keinem anderen Tag der Woche, daher kann [auch] kein anderer Tag der Woche der Ruhetag sein. Wann immer jemand den Begriff "Sabbat" – "Ruhe" – auf den Sonntag anwendet, so ist dies, was die von GOTT eingesetzte Ordnung betrifft, nichts anderes als die Zuweisung einer falschen Bezeichnung, denn GOTT ruhte nicht am ersten Tag der Woche. Es war allein der siebte Tag, an dem GOTT ruhte und es ist einzig der siebte Tag, der jemals "der Ruhetag – der Sabbat – des Herrn" sein kann. Und solange es eine Tatsache bleibt, dass "Gott am siebten Tag von all seinen Werken ruhte", solange wird es Wahrheit sein, dass der siebte Tag der Sabbat ist. Dies offenbart die weit verbreitete, oft behauptete völlige Absurdität der Vorstellung, "der Sabbat sei geändert worden." Von einer tatsächlichen Änderung des Sabbats zu sprechen, bedeutet nichts anderes, als zu sagen, dass die Ruhe Gottes von dem Tag, an dem ER ruhte, auf einen Tag verlegt wurde, an dem ER nicht ruhte. Mit anderen Worten: Es hieße, dass der HERR an einem Tag geruht hätte, an dem ER nicht ruhte. Doch das ist selbst dem HERRN unmöglich, denn einen Tag, an dem ER nicht ruhte, als Ruhetag zu bezeichnen, entspräche nicht der Wahrheit, denn GOTT ist EINER, "der nicht lügen kann." [TIT.1,2] [SLT]
Der siebte Tag, "der Sabbat des Herrn", gründet sich auf Tatsachen, und Tatsachen lassen sich nicht ändern. Das Wort "Fakt" (Tatsache) rührt von "factum" her – "dem, was getan wurde." Ist etwas einmal geschehen, so bleibt es in alle Ewigkeit eine Tatsache. In alle Ewigkeit bleibt es wahr, dass es geschah. Selbst wenn es rückgängig gemacht würde, bliebe die Tatsache bestehen, dass es geschehen ist. Es ist Tatsache, dass GOTT "in sechs Tagen Himmel und Erde und alles, was darin ist, erschaffen hat." [2. MO. 20,11] Dies wird niemals aufhören, eine Tatsache zu sein. Selbst wenn das Universum wieder ins Chaos zurückversetzt würde, bliebe die Tatsache bestehen, dass GOTT es in sechs Tagen erschuf. Ebenso bliebe die Tatsache bestehen, dass der HERR an jedem dieser sechs Tage tätig war. Und solange dieses Universum, das in diesen sechs Tagen erschaffen wurde, Bestand hat, wird es unmöglich sein, irgendeinen dieser sechs Tage wahrheitsgemäß als Sabbat – das heißt als Ruhetag – zu bezeichnen, denn es ist Tatsache, dass der HERR tätig war und – wie bereits dargelegt – ER Selbst kann nicht einen Tag, an dem ER nicht ruhte, als Ruhetag bezeichnen. Ebenso ist es eine Tatsache, dass GOTT am siebten Tag ruhte. Und solange die Schöpfung Bestand hat, bleibt die Wahrheit bestehen, dass der siebte Tag der Ruhetag ist – der Sabbat des Schöpfers – und kein anderer Tag dies sein kann. Daher ist es eine einfache, klare erwiesene Wahrheit, dass der siebte Wochentag – und nur dieser eine Tag der Woche – "der Sabbat des Herrn" ist und dass dies, solange die Schöpfung Bestand hat, nicht geändert werden kann.
Es gibt eine Möglichkeit – nur eine einzige denkbare – wie der Sabbat geändert werden könnte, nämlich, wie Alexander Campbell es ausdrückte, indem die Schöpfung noch einmal vollzogen würde. Greifen wir diesen Gedanken von Mr. Campbell auf und nehmen wir an, die Schöpfung würde zum Zwecke einer Änderung des Sabbat erneut durchgeführt. Nehmen wir ferner an, die gegenwärtige Schöpfung würde wieder in das Chaos zurückversetzt. Bei einer erneuten Schöpfung könnte der HERR selbstverständlich so viele oder auch wenige Tage verwenden, wie es IHM beliebte – je nachdem, welchen Tag ER als Sabbat festzulegen gedächte. Würde ER für das Schöpfungswerk neun Tage aufwenden und am zehnten Tag ruhen, so wäre natürlich der zehnte Tag der Sabbat. Oder würde ER acht oder sieben Tage für die Schöpfung verwenden und am neunten beziehungsweise achten Tag ruhen, so wäre dieser Tag der Sabbat. Oder ER könnte vier Tage verwenden und am fünften ruhen, drei Tage und am vierten, zwei Tage und am dritten oder einen Tag und am zweiten – dann wäre jeweils der fünfte, vierte, dritte oder zweite Tag der Sabbat.
Angenommen jedoch, der HERR hätte – um den Sonntagsheiligern zu gefallen und ihrem Willen zu entsprechen – die Absicht, den Sabbat auf den ersten Tag der Woche zu verlegen. Könnte ER das? Keinesfalls. Denn selbst wenn man annähme, alles sei an einem einzigen Tag erschaffen worden, so wäre dieser Tag der Schöpfung zwangsläufig und von Natur aus der erste Tag. Der Ruhetag – der Sabbat – könnte somit unmöglich auf einen Zeitpunkt vor dem zweiten Tag fallen. Der erste Tag könnte unmöglich zugleich Arbeits- und Ruhetag sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob nur ein Teil des Tages für die Tätigkeit aufgewendet würde, es würde die Möglichkeit, ihn als Ruhetag zu begehen, zunichtemachen. Denn ein Tag, an dem auch nur ein Teil der Zeit für Arbeit genutzt wurde, ließe sich nicht wahrhaftig als Ruhetag bezeichnen. Eine Verlegung des Sabbats ist somit nur unter der Voraussetzung einer neuen Schöpfung denkbar, doch selbst unter dieser Annahme wäre es buchstäblich unmöglich, den Sabbat vom siebten auf den ersten Tag zu verlegen.
Menschen sprechen und schreiben leichtfertig über die Änderung des Sabbats, ohne je innezuhalten und zu bedenken, was dieser Gedanke eigentlich beinhaltet, ohne zu berücksichtigen, dass Himmel und Erde vergehen müssten, bevor so etwas geschehen könnte. Und CHRISTUS sagte ja: "Es ist aber leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein einziges Strichlein des Gesetzes falle." [LUK.16,17] [SLT] Und "Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz." [MATTH. 5,18] [LUT2017] In der Prophezeiung, die den Versuch einer Änderung des Sabbats ankündigte, heißt es nicht, "er" würde das Gesetz ändern, sondern: "Er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern." [DAN. 7,25] [SLT] Nichts anderes ist von einer Macht zu erwarten, die sich "widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt." [2. THESS.2,4] [SLT] Ja, es entspricht vollkommen ihrem Charakter, dass sie bei ihrem Vorhaben, den "Sabbat des Herrn" zu ändern, ausgerechnet jenen Tag wählt, den der HERR Selbst – abgesehen von jedem anderen – unmöglich wählen könnte.
( Alonzo T. Jones, Oktober 1891 )
Doch heute betrachten die meisten Menschen – selbst jene, die sich zu Gottes Volk zählen – "den Sabbat des Herrn" [2.MO. 20,8] nicht als eine "Lust", sondern als eine Last und ein Zeichen der Knechtschaft. Statt ihn als "dem Herrn heilig" zu bezeichnen, nennen sie ihn den "alten jüdischen Sabbat." Anstatt als "ehrenwert" zu gelten, wird er verachtet und diejenigen, die ihn ehren, müssen sich deswegen Spott gefallen lassen. Wahrlich, mit den Menschen muss etwas nicht stimmen, wenn das Wort Gottes derart ins Gegenteil verkehrt wird, wenn der Tag, den GOTT ehrte, beharrlich und vorsätzlich entehrt und der Tag, den ER segnete, verflucht wird. Es wäre daher gut, wenn sich alle an die [folgenden] Worte Bileams erinnern würden: "Siehe, zu segnen ist mir befohlen; er hat gesegnet, und ich kann’s nicht wenden." [4. MO. 23,20] [LUT2017] Siehe [bitte im gleichen Licht:] Allen Menschen wurde geboten, den Sabbat eine "Lust" zu nennen. GOTT hat ihn zur"Lust" bestimmt – an ihm "ruhte er und erquickte sich" [2. MO. 31,17] – und Menschen können dies nicht ändern. GOTT hat geboten, den Sabbat als "dem Herrn heilig" zu betrachten und ihn zur Ehre des Herrn heilig zu halten. GOTT heiligte ihn und Menschen können dies nicht ändern. GOTT gebot, den Sabbat als "der Ehre wert" zu bezeichnen, ER hat ihn mit Ehre versehen und Menschen können dies nicht ändern.
[Also] warum sollten Menschen abwertende Bezeichnungen für das verwenden, was GOTT ihnen zu ehren gebietet? Warum sollten sie jenen Tag den "alten jüdischen Sabbat" nennen, wo GOTT ihnen doch gebot, "ihn als Tag, der dem Herrn heilig ist" zu bezeichnen. Es kann nur eine Antwort, nur eine Erklärung dafür geben, nämlich die, welche die Heilige Schrift [wie folgt] gibt: "Fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch sich dem Gesetz Gottes nicht unterwirft." [RÖ. 8,7] [LUT2017] Das fleischliche Denken meint, dass es, indem es den "Sabbat des Herrn" zum "jüdischen Sabbat" erklärt, das Kunststück vollbringen könnte, den heidnischen Sonntag zum "christlichen Sabbat" zu machen. Doch das eine ist ebenso unmöglich wie das andere.
Sabbat bedeutet Ruhe. Der Sabbat ist der Ruhetag denn "Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken." [HEBR. 4,4] Wenn GOTT sagt: "Am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, gedenke des Sabbattags, daß Du ihn heiligest" [2. MO. 20,10.8], bedeutet dies ganz einfach: "Gedenke des Ruhetages, dass Du ihn heilig hältst … Der siebte Tag ist die "Ruhe des Herrn, deines Gottes". Da also der siebte Tag der Tag ist, an dem GOTT ruhte, ist dies der einzige Tag, welcher der Ruhetag sein kann. GOTT ruhte an keinem anderen Tag der Woche, daher kann [auch] kein anderer Tag der Woche der Ruhetag sein. Wann immer jemand den Begriff "Sabbat" – "Ruhe" – auf den Sonntag anwendet, so ist dies, was die von GOTT eingesetzte Ordnung betrifft, nichts anderes als die Zuweisung einer falschen Bezeichnung, denn GOTT ruhte nicht am ersten Tag der Woche. Es war allein der siebte Tag, an dem GOTT ruhte und es ist einzig der siebte Tag, der jemals "der Ruhetag – der Sabbat – des Herrn" sein kann. Und solange es eine Tatsache bleibt, dass "Gott am siebten Tag von all seinen Werken ruhte", solange wird es Wahrheit sein, dass der siebte Tag der Sabbat ist. Dies offenbart die weit verbreitete, oft behauptete völlige Absurdität der Vorstellung, "der Sabbat sei geändert worden." Von einer tatsächlichen Änderung des Sabbats zu sprechen, bedeutet nichts anderes, als zu sagen, dass die Ruhe Gottes von dem Tag, an dem ER ruhte, auf einen Tag verlegt wurde, an dem ER nicht ruhte. Mit anderen Worten: Es hieße, dass der HERR an einem Tag geruht hätte, an dem ER nicht ruhte. Doch das ist selbst dem HERRN unmöglich, denn einen Tag, an dem ER nicht ruhte, als Ruhetag zu bezeichnen, entspräche nicht der Wahrheit, denn GOTT ist EINER, "der nicht lügen kann." [TIT.1,2] [SLT]
Der siebte Tag, "der Sabbat des Herrn", gründet sich auf Tatsachen, und Tatsachen lassen sich nicht ändern. Das Wort "Fakt" (Tatsache) rührt von "factum" her – "dem, was getan wurde." Ist etwas einmal geschehen, so bleibt es in alle Ewigkeit eine Tatsache. In alle Ewigkeit bleibt es wahr, dass es geschah. Selbst wenn es rückgängig gemacht würde, bliebe die Tatsache bestehen, dass es geschehen ist. Es ist Tatsache, dass GOTT "in sechs Tagen Himmel und Erde und alles, was darin ist, erschaffen hat." [2. MO. 20,11] Dies wird niemals aufhören, eine Tatsache zu sein. Selbst wenn das Universum wieder ins Chaos zurückversetzt würde, bliebe die Tatsache bestehen, dass GOTT es in sechs Tagen erschuf. Ebenso bliebe die Tatsache bestehen, dass der HERR an jedem dieser sechs Tage tätig war. Und solange dieses Universum, das in diesen sechs Tagen erschaffen wurde, Bestand hat, wird es unmöglich sein, irgendeinen dieser sechs Tage wahrheitsgemäß als Sabbat – das heißt als Ruhetag – zu bezeichnen, denn es ist Tatsache, dass der HERR tätig war und – wie bereits dargelegt – ER Selbst kann nicht einen Tag, an dem ER nicht ruhte, als Ruhetag bezeichnen. Ebenso ist es eine Tatsache, dass GOTT am siebten Tag ruhte. Und solange die Schöpfung Bestand hat, bleibt die Wahrheit bestehen, dass der siebte Tag der Ruhetag ist – der Sabbat des Schöpfers – und kein anderer Tag dies sein kann. Daher ist es eine einfache, klare erwiesene Wahrheit, dass der siebte Wochentag – und nur dieser eine Tag der Woche – "der Sabbat des Herrn" ist und dass dies, solange die Schöpfung Bestand hat, nicht geändert werden kann.
Es gibt eine Möglichkeit – nur eine einzige denkbare – wie der Sabbat geändert werden könnte, nämlich, wie Alexander Campbell es ausdrückte, indem die Schöpfung noch einmal vollzogen würde. Greifen wir diesen Gedanken von Mr. Campbell auf und nehmen wir an, die Schöpfung würde zum Zwecke einer Änderung des Sabbat erneut durchgeführt. Nehmen wir ferner an, die gegenwärtige Schöpfung würde wieder in das Chaos zurückversetzt. Bei einer erneuten Schöpfung könnte der HERR selbstverständlich so viele oder auch wenige Tage verwenden, wie es IHM beliebte – je nachdem, welchen Tag ER als Sabbat festzulegen gedächte. Würde ER für das Schöpfungswerk neun Tage aufwenden und am zehnten Tag ruhen, so wäre natürlich der zehnte Tag der Sabbat. Oder würde ER acht oder sieben Tage für die Schöpfung verwenden und am neunten beziehungsweise achten Tag ruhen, so wäre dieser Tag der Sabbat. Oder ER könnte vier Tage verwenden und am fünften ruhen, drei Tage und am vierten, zwei Tage und am dritten oder einen Tag und am zweiten – dann wäre jeweils der fünfte, vierte, dritte oder zweite Tag der Sabbat.
Angenommen jedoch, der HERR hätte – um den Sonntagsheiligern zu gefallen und ihrem Willen zu entsprechen – die Absicht, den Sabbat auf den ersten Tag der Woche zu verlegen. Könnte ER das? Keinesfalls. Denn selbst wenn man annähme, alles sei an einem einzigen Tag erschaffen worden, so wäre dieser Tag der Schöpfung zwangsläufig und von Natur aus der erste Tag. Der Ruhetag – der Sabbat – könnte somit unmöglich auf einen Zeitpunkt vor dem zweiten Tag fallen. Der erste Tag könnte unmöglich zugleich Arbeits- und Ruhetag sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob nur ein Teil des Tages für die Tätigkeit aufgewendet würde, es würde die Möglichkeit, ihn als Ruhetag zu begehen, zunichtemachen. Denn ein Tag, an dem auch nur ein Teil der Zeit für Arbeit genutzt wurde, ließe sich nicht wahrhaftig als Ruhetag bezeichnen. Eine Verlegung des Sabbats ist somit nur unter der Voraussetzung einer neuen Schöpfung denkbar, doch selbst unter dieser Annahme wäre es buchstäblich unmöglich, den Sabbat vom siebten auf den ersten Tag zu verlegen.
Menschen sprechen und schreiben leichtfertig über die Änderung des Sabbats, ohne je innezuhalten und zu bedenken, was dieser Gedanke eigentlich beinhaltet, ohne zu berücksichtigen, dass Himmel und Erde vergehen müssten, bevor so etwas geschehen könnte. Und CHRISTUS sagte ja: "Es ist aber leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein einziges Strichlein des Gesetzes falle." [LUK.16,17] [SLT] Und "Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz." [MATTH. 5,18] [LUT2017] In der Prophezeiung, die den Versuch einer Änderung des Sabbats ankündigte, heißt es nicht, "er" würde das Gesetz ändern, sondern: "Er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern." [DAN. 7,25] [SLT] Nichts anderes ist von einer Macht zu erwarten, die sich "widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt." [2. THESS.2,4] [SLT] Ja, es entspricht vollkommen ihrem Charakter, dass sie bei ihrem Vorhaben, den "Sabbat des Herrn" zu ändern, ausgerechnet jenen Tag wählt, den der HERR Selbst – abgesehen von jedem anderen – unmöglich wählen könnte.
( Alonzo T. Jones, Oktober 1891 )

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Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.