11. Trinitatis - Gnade, die Beziehungen verwandelt

11. Trinitatis - Gnade, die Beziehungen verwandelt
Die Texte dieses Sonntags stellen uns die Frage, wie wir vor Gott stehen - nicht mit Leistung, sondern mit leeren Händen. Gnade ist kein theologisches Konzept, sondern eine Erfahrung: Gott sieht uns, kennt uns, und liebt uns trotzdem.

Ich merke, wie sehr mich dieser Gedanke auch in meinem Wunsch nach Partnerschaft begleitet. Eine Beziehung lebt nicht davon, dass beide alles richtig machen, sondern davon, dass man einander Raum gibt, unvollkommen zu sein. Gnade im Alltag heißt für mich: zuhören, verzeihen, nicht sofort urteilen, sondern gemeinsam wachsen.

Vielleicht ist das der tiefste Kern der Liebe: nicht Perfektion, sondern Annahme. Und ich wünsche mir eine Partnerschaft, in der wir diese Haltung miteinander teilen - getragen von dem Gott, der uns zuerst angenommen hat. 

Wie erlebt Ihr Gnade und Annahme in Euren Beziehungen oder in Eurem Wunsch danach?

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