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10. Trinitatis - Gottes Sehnsucht nach Beziehung

10. Trinitatis - Gottes Sehnsucht nach Beziehung
Dieser Sonntag erinnert daran, wie sehr Gott um Vergebung ringt. Die biblischen Texte zeigen eine tiefe Sehnsucht Gottes nach seinem Volk - und zugleich die Verletzlichkeit, die entsteht, wenn diese Beziehung brüchig wird.

Mich berührt das, weil es etwas Grundmenschliches spiegelt: Auch wir wünschen uns Beziehungen, die tragen. Partnerschaft lebt davon, dass beide sich wirklich meinen - mit Treue, Geduld und dem Mut, sich immer wieder neu zuzuwenden.

Für mich ist es tröstlich zu wissen, dass Gott selbst nicht Beziehung aufgibt. Seine Treue ist der Maßstab, an dem ich mich orientieren möchte, wenn ich an Ehe und Partnerschaft denke: Nicht perfekt sein, sondern verlässlich bleiben. 

Wie erlebt Ihr Gottes Sehnsucht nach Beziehung - in Euren Partnerschaften oder in Eurem Wunsch danach?

Kommentare

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antonius34 09.08.2026 08:49
 
Diala 09.08.2026 09:31
Guten Morgen @Amadeus

Ja, Gott ist ein Gott dem Beziehung wichtig ist. Gott stiftet auch Ehen, wie man sagt. Auch wenn ich das persönlich noch nicht so erlebt hab, aber in Freundschaften (wo man ja auch in Beziehung zueinander steht), darf ich das erleben. Auch in anderen Beziehungen, zu den Kindern, Eltern bspw.

Sich an Gott ausrichten..... was das Verzeihen immer wieder betrifft, das Annehmen von gegenseitiger Andersartigkeit, Anderem Denken... einen Weg der gegenseitigen Annahme finden und die Würde des Anderen nicht untergraben..... Das alles sind so Dinge bei denen Gott uns helfen kann und will. 
Wohlwissend, dass wir Menschen da nie perfekt drin sein werden. Wir werden nie (so meine Sicht), wirklich richtig zu 100% das tun können und leben können. Aber wir können uns danach ausrichten und es versuchen.

Ich finde man muß sich bewußt sein, dass man als Gegenüber immer einen unfertigen Menschen hat. Und der Weg des Anderen, sein persönliches Vorankommen, geht nicht immer im gleichen Tempo wie bei einem selbst. Deshalb kann es auch vorkommen, dass sich jemand weiterentwickelt und der andere stagniert. Oder er kann da nicht mehr mitgehen. Dann kommt es in letzter Instanz doch zu Trennungen. Denn Gott gilt es an erste Stelle zu stehen und nicht einen Menschen.

Mich hat Gott schon aus Beziehung herausgeführt, nachdem er mich etwas erkennen ließ. Das gehört auch zu Beziehung zwischen Gott und uns. Der persönliche Weg den Gott mit uns geht. In Partnerschaften lernen wir auch etwas über uns, und Gott ist dabei.
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