📃 Ein lebendiger Tempel
06.08.2026 22:30
📃 Ein lebendiger Tempel
06.08.2026 22:30
📃 Ein lebendiger Tempel
"Ein wunderbares Haus hab ich,
das GOTT mir geschaffen hat,
mit Fenstern, die den Himmel sehen ..." (Siehe Anmerkung)
Wie oft haben wir diese Worte gelesen oder gesungen und wurden dazu bewegt, zu bezeugen: Ja, "Erkennt, dass der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst." [PS. 100,3] [SLT] Wir sind "auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht." [PS: 139,14] [ELB] Doch wie oft haben wir uns wirklich bewusst gemacht, weshalb GOTT uns dieses "wunderbare Haus" gab?
Warum hat GOTT Dich und mich erschaffen? Warum sind wir auf dieser Erde? Der HERR Selbst sagt uns diesbezüglich: "Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr." [1. KOR. 3,16-17] [ELB] Weiter steht geschrieben: "Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?" [1. KOR. 6,19] [SLT] Durch Jesaja sagt GOTT [bezüglich des Menschen]: "den ich zu meiner Ehre geschaffen habe." [JES. 43,7] [SLT] Hiob bezeugt: "Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen hat mir das Leben gegeben." [HIOB 33,4] Noch deutlicher ist das Folgende: "Solange noch mein Odem in mir ist und der Hauch Gottes in meiner Nase, sollen meine Lippen nichts Verkehrtes reden ..." [HIOB. 27,3-4] [SLT]
Als der Mensch erschaffen wurde, hauchte GOTT ihm den "Odem des Lebens" [1. MO. 2,7] [SLT] – einen Teil Seines eigenen Lebens, Seinen eigenen Geist– ein. Zwar tat ER dies auch bei den Tieren, denn bezüglich Mensch und Tier steht geschrieben: "Sie haben alle denselben Odem." [PRED. 3,19] [SLT] Jedoch sollte der Geist im Menschen mehr bewirken als im Tier, denn es heißt, dass nur der Mensch, der "ohne Einsicht ist, dem Vieh gleicht, das umgebracht wird." [PS. 49,21] [SLT] Jemand ohne Einsicht, ist jemand, der nicht erkennt, dass sein Leben gottgegeben ist und so GOTT nicht durch sein Leben ehrt, denn Hiob bezeugt: "»Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und vom Bösen weichen, das ist Einsicht!«" [HIOB 28,28] [SLT]
Wenn der Mensch jedoch Gottes Leben in sich – sowie die Tatsache, dass sein Leib der Tempel dafür ist – erkennt und zulässt, dass es in ihm auf seine eigene Weise wirkt, dann bewirkt es in ihm Gerechtigkeit– ja die Gerechtigkeit Gottes. Und diese Gerechtigkeit entspricht Leben – dem unveränderlichen, ewigen Leben Christi. Wenn ein solcher Mensch im Tod zur Ruhe gebettet wird, "kommt er nicht um wie das Vieh", sondern schläft lediglich in CHRISTUS. Sein ewiges Leben bleibt unberührt und unversehrt, denn sein Geist "kehrt zu Gott zurück, der ihn gegeben hat" [PRED. 12,7] [ELB] und sein Leben ist – bis zum Morgen der Auferstehung, an dem es ihm wiedergegeben wird – "verborgen mit Christus in Gott." [KOL. 3,3] [LUT2017] Darin liegt liegen [folgende] Worte von Johannes begründet: "Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht." [1. JOH.5,12] [SLT] Wer Gottes Leben in sich nicht erkennt und verhindert, dass dieses ihn in allem leitet, der widersteht seiner reinigenden, lebensspendenden Kraft und bringt somit statt des ewigen Lebens den ewigen Tod über sich. Er wird daher "das Leben nicht sehen." [JOH. 3,36]
[Bezüglich der Wiederkunft des Herrn] schreibt Maleachi: "Siehe, ich sende meinen Boten und er wird den Weg vor mir her bereiten. Und plötzlich kommt zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Engel des Bundes, den ihr herbeiwünscht, siehe, er kommt, spricht der HERR der Heerscharen. Wer aber kann den Tag seines Kommens ertragen, und wer wird bestehen bei seinem Erscheinen? Denn er wird wie das Feuer eines Schmelzers und wie das Laugensalz von Wäschern sein." [MAL. 3,1-2] [ELB]
[Auf das Kommen des Herrn trifft auch das Folgende zu:] "Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag ist nahe." [RÖ. 13,12] [ELB] Oh, in welchem Zustand wird der HERR den Tempel eures und meines Herzens vorfinden? Wird ER auch uns das sagen, was ER zu den Priestern in Jerusalem sagte: "Mein Haus soll ein Bethaus genannt werden!« Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!" [MATTH. 21,13] [SLT]? Ist unser Körper "eine Behausung der Dämonen ... ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen und verhassten Vögel." [OFFB.18,2] [SLT]? Ist er ein Tempel in Trümmern, in dem die Lampen erloschen sind, der Altar umgestürzt, der Gnadenthron durch einen Thron für den Fürsten der Finsternis ersetzt, der wohlriechende Weihrauchduft gegen üblen Gestank eingetauscht wurde und Ordnung und Reinheit durch Verwirrung und Schmutz ersetzt wurden?
GOTT bewahre! Lasst uns [daher] eilends bemüht sein "Gott, den Herrn, in unseren Herzen zu heiligen." [1. PETR. 3,15] Lasst uns unsere hohe Berufung in CHRISTUS erkennen und zulassen, dass Sein Leben, das in uns ist, uns tatsächlich zu heiligen Tempeln für den Heiligen Geist macht.
( Ellet J. Waggoner, Januar 1894 )
[Anmerkung: Diese eingangs zitierten Zeilen stammen aus dem traditionellen christlichen Kinderlied „A Wonderful House“ (Ein wunderbares Haus), das den menschlichen Körper als eine von Gott geschaffene Wohnstätte thematisiert. Das Lied verwendet das Bild eines Hauses, um Augen, Ohren, Hände und Füße zu beschreiben.]
das GOTT mir geschaffen hat,
mit Fenstern, die den Himmel sehen ..." (Siehe Anmerkung)
Wie oft haben wir diese Worte gelesen oder gesungen und wurden dazu bewegt, zu bezeugen: Ja, "Erkennt, dass der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst." [PS. 100,3] [SLT] Wir sind "auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht." [PS: 139,14] [ELB] Doch wie oft haben wir uns wirklich bewusst gemacht, weshalb GOTT uns dieses "wunderbare Haus" gab?
Warum hat GOTT Dich und mich erschaffen? Warum sind wir auf dieser Erde? Der HERR Selbst sagt uns diesbezüglich: "Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr." [1. KOR. 3,16-17] [ELB] Weiter steht geschrieben: "Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?" [1. KOR. 6,19] [SLT] Durch Jesaja sagt GOTT [bezüglich des Menschen]: "den ich zu meiner Ehre geschaffen habe." [JES. 43,7] [SLT] Hiob bezeugt: "Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen hat mir das Leben gegeben." [HIOB 33,4] Noch deutlicher ist das Folgende: "Solange noch mein Odem in mir ist und der Hauch Gottes in meiner Nase, sollen meine Lippen nichts Verkehrtes reden ..." [HIOB. 27,3-4] [SLT]
Als der Mensch erschaffen wurde, hauchte GOTT ihm den "Odem des Lebens" [1. MO. 2,7] [SLT] – einen Teil Seines eigenen Lebens, Seinen eigenen Geist– ein. Zwar tat ER dies auch bei den Tieren, denn bezüglich Mensch und Tier steht geschrieben: "Sie haben alle denselben Odem." [PRED. 3,19] [SLT] Jedoch sollte der Geist im Menschen mehr bewirken als im Tier, denn es heißt, dass nur der Mensch, der "ohne Einsicht ist, dem Vieh gleicht, das umgebracht wird." [PS. 49,21] [SLT] Jemand ohne Einsicht, ist jemand, der nicht erkennt, dass sein Leben gottgegeben ist und so GOTT nicht durch sein Leben ehrt, denn Hiob bezeugt: "»Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und vom Bösen weichen, das ist Einsicht!«" [HIOB 28,28] [SLT]
Wenn der Mensch jedoch Gottes Leben in sich – sowie die Tatsache, dass sein Leib der Tempel dafür ist – erkennt und zulässt, dass es in ihm auf seine eigene Weise wirkt, dann bewirkt es in ihm Gerechtigkeit– ja die Gerechtigkeit Gottes. Und diese Gerechtigkeit entspricht Leben – dem unveränderlichen, ewigen Leben Christi. Wenn ein solcher Mensch im Tod zur Ruhe gebettet wird, "kommt er nicht um wie das Vieh", sondern schläft lediglich in CHRISTUS. Sein ewiges Leben bleibt unberührt und unversehrt, denn sein Geist "kehrt zu Gott zurück, der ihn gegeben hat" [PRED. 12,7] [ELB] und sein Leben ist – bis zum Morgen der Auferstehung, an dem es ihm wiedergegeben wird – "verborgen mit Christus in Gott." [KOL. 3,3] [LUT2017] Darin liegt liegen [folgende] Worte von Johannes begründet: "Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht." [1. JOH.5,12] [SLT] Wer Gottes Leben in sich nicht erkennt und verhindert, dass dieses ihn in allem leitet, der widersteht seiner reinigenden, lebensspendenden Kraft und bringt somit statt des ewigen Lebens den ewigen Tod über sich. Er wird daher "das Leben nicht sehen." [JOH. 3,36]
[Bezüglich der Wiederkunft des Herrn] schreibt Maleachi: "Siehe, ich sende meinen Boten und er wird den Weg vor mir her bereiten. Und plötzlich kommt zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Engel des Bundes, den ihr herbeiwünscht, siehe, er kommt, spricht der HERR der Heerscharen. Wer aber kann den Tag seines Kommens ertragen, und wer wird bestehen bei seinem Erscheinen? Denn er wird wie das Feuer eines Schmelzers und wie das Laugensalz von Wäschern sein." [MAL. 3,1-2] [ELB]
[Auf das Kommen des Herrn trifft auch das Folgende zu:] "Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag ist nahe." [RÖ. 13,12] [ELB] Oh, in welchem Zustand wird der HERR den Tempel eures und meines Herzens vorfinden? Wird ER auch uns das sagen, was ER zu den Priestern in Jerusalem sagte: "Mein Haus soll ein Bethaus genannt werden!« Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!" [MATTH. 21,13] [SLT]? Ist unser Körper "eine Behausung der Dämonen ... ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen und verhassten Vögel." [OFFB.18,2] [SLT]? Ist er ein Tempel in Trümmern, in dem die Lampen erloschen sind, der Altar umgestürzt, der Gnadenthron durch einen Thron für den Fürsten der Finsternis ersetzt, der wohlriechende Weihrauchduft gegen üblen Gestank eingetauscht wurde und Ordnung und Reinheit durch Verwirrung und Schmutz ersetzt wurden?
GOTT bewahre! Lasst uns [daher] eilends bemüht sein "Gott, den Herrn, in unseren Herzen zu heiligen." [1. PETR. 3,15] Lasst uns unsere hohe Berufung in CHRISTUS erkennen und zulassen, dass Sein Leben, das in uns ist, uns tatsächlich zu heiligen Tempeln für den Heiligen Geist macht.
( Ellet J. Waggoner, Januar 1894 )
[Anmerkung: Diese eingangs zitierten Zeilen stammen aus dem traditionellen christlichen Kinderlied „A Wonderful House“ (Ein wunderbares Haus), das den menschlichen Körper als eine von Gott geschaffene Wohnstätte thematisiert. Das Lied verwendet das Bild eines Hauses, um Augen, Ohren, Hände und Füße zu beschreiben.]

Jetzt
Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.