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Herzschlag Bibel

Herzschlag Bibel
Der Begriff „Herzschlag“ kommt im hebräischen oder griechischen Urtext der Bibel so nicht direkt vor, da das Herz im antiken Weltbild als das unteilbare Zentrum des Denkens, Fühlens und Wollens verstanden wurde. Dennoch nutzt die moderne Übersetzung der Gute Nachricht Bibel in Psalm 38,11 das Wort explizit: „Mein Herzschlag flattert, meine Kraft ist fort.

In der christlichen Theologie und Praxis steht der „Herzschlag Gottes“ metaphorisch für seine tiefe Liebe, seinen Rhythmus und sein zentrales Anliegen für die Menschen.

Das geht in die Tiefe.

BMX 1

🙂

Kommentare

 
BMX1 Heute, 14:37
Das biblische Verständnis des HerzensDas Zentrum des Lebens: Das Herz gilt in der Schrift nicht primär als Gefühlsorgan, sondern als Quelle des Lebens und Sitz des Verstandes (Sprüche 4,23).Gott sieht das Herz: Während Menschen auf das Äußere schauen, blickt Gott direkt in das Herz und kennt jeden verborgenen Gedanken (1. Samuel 16,7).Der Lebenspuls: Wer im Glauben lebt, dessen Lebensrhythmus schlägt sprichwörtlich im Gleichklang mit dem Herzschlag Gottes.

Gott sieht das Herz: Während Menschen auf das Äußere schauen, blickt Gott direkt in das Herz und kennt jeden verborgenen Gedanken (1. Samuel 16,7).

Der Lebenspuls: Wer im Glauben lebt, dessen Lebensrhythmus schlägt sprichwörtlich im Gleichklang mit dem Herzschlag Gottes.


Der Herzschlag - Theologische Besinnung
Der Herzschlag – das erste, was vom Menschen sichtbar wird: klein
und aufgeregt schlägt das Herz im Mutterleib. Das heranwachsende
Kind spürt sein eigenes Pulsieren und zugleich den Rhythmus des
Mutterherzens. Das Herz gibt dem persönlichen Leben seinen
Rhythmus. Solange es schlägt, ist der Mensch lebendig.
Wir hören seine regelmäßigen Töne – und die Pausen dazwischen.
Schlägt es schneller als gewöhnlich, ist der Mensch vielleicht froh,
verliebt, aufgeregt oder erschrocken. Den Herzschlag eines anderen
Menschen ohne medizinische Hilfsmittel zu hören, ist Ausdruck tiefer
Nähe. Manchmal kommt es dann vor, dass sich zwei Herzschläge
synchronisieren.
In der Bibel ist das Herz das Lebenszentrum des Menschen. Wie auch
in unserem heutigen Sprachgebrauch ist es der Sitz der Gefühle: Es
kann lachen, sich freuen, toben oder traurig sein, es kann lieben und
verletzt werden.
Doch vor allem ist es Sitz der Urteilsfähigkeit und der Vernunft. Das
Herz grübelt und denkt nach, es plant, wägt ab und trifft
Entscheidungen. Ist es verschlossen oder versteinert, erkennt es nicht
mehr, was im Leben wirklich zählt. Ist es offen und hörend, wird es
weise und fähig, ein gelingendes Leben zu gestalten.
Die Bibel erzählt auch, dass Gott die Herzen der Menschen kennt. Gott
weiß, was sie im Innersten bewegt, was sie denken und wollen. Wenn
ein Mensch in seinem Herzen verinnerlicht hat, was Gott von ihm
möchte, dann – so lässt sich bildlich sagen – schlägt sein Lebenspuls
im Gleichklang mit dem Herzschlag Gottes. Er lebt im Einklang mit der
Ordnung und dem Rhythmus der Schöpfung. Er steht in einer
Resonanzbeziehung zu Gott und zur Welt.
So wie das Herz dem Körper einen Rhythmus gibt, schlagen auch die
Kirchenglocken, um dem Leben Takt zu verleihen. Ihr Klang strukturiert
den Tag: morgens, mittags, abends. Sie rufen zum Gebet, zur
bewussten Hinwendung zu Gott. Sie läuten an wichtigen Stationen des
Lebens: Taufe, Konfirmation, Trauung, Trauerfeier. Sie werden gehört
von verschiedensten Menschen, die in der Stadt unterwegs sind,
bringen ihr Trommelfell und vielleicht sogar ihr Herz zum Schwingen.
Bei manchen stoßen sie auf Ärger und Widerspruch. Zu laut, zu religiös,
nicht mehr zeitgemäß. Dissonanz statt Resonanz.
Glocken tragen den Klang Gottes in die Welt: Soli Deo Gloria, Allein Gott
die Ehre, so lautet die Inschrift auf manchen Glocken. Das vierte Bild
steht für die im Krieg eingeschmolzene Glocke. Ihr Ton ist verklungen.
Das Erschrecken darüber, wozu der Mensch in der Lage ist, die Trauer
um geliebte Menschen und um das, was wir verloren haben, die
Realität von Krieg und Gewalt lassen das Gloria verstummen und
zerreißen das Herz. Auf den Lippen bleibt ein klagendendes und
bittendes „Kyrie eleison“, im Herzen die Hoffnung auf Frieden.

Anna-Maria Klassen, Pastorin
 
BMX1 Heute, 14:40
 
BMX1 Heute, 14:43
Bekannte christliche Medien zum ThemaBuchtipp: Das Werk „Herzschlag: Die Macht eines Herzens, das im Rhythmus Gottes lebt“ von Michael Oswald thematisiert diese geistliche Verbindung.

Spürst du dein Herz in dir schlagen? Dieser Muskel ist noch viel mehr. Dein Herz ist der Ort, von dem aus du denkst, fühlst und handelst. Es ist wertvoll, eines der größten Geheimnisse. In welchem Puls leitet es dich durch dein Leben? Gott sieht auf das Herz. Alles, was dir vielleicht verborgen ist. Alles, was Potenzial für Wachstum in sich trägt. Er kennt und liebt dich. Jede große Veränderung startet in einem Herzen, das erlebt hat, wie Gott es findet, rettet, heilt und ganz macht.
 
BMX1 Heute, 14:50
Als Kinder gab es für mich und meine Geschwister viele aufregende Dinge, die wir mit unserem Vater entdeckt haben. An eine besondere Entdeckung erinnere ich mich immer wieder. Für diese Entdeckung hielten wir unser Ohr an die linke Brusthälfte unseres Vaters und konnten so seinen Herzschlag hören. Ja, wir konnten seinen Herzschlag sogar fühlen.
Genau dies wollen auch wir heute Morgen tun. Mit dem einzigen Unterschied, dass wir nicht den Herzschlag unseres leiblichen Vaters, sondern den Herzschlag unseres himmlischen Vaters hören und spüren möchten. So wie wir als Kinder ganz genau hinhören mussten, um den Herzschlag unseres Vaters zu hören, so müssen auch wir auch heute Morgen ganz genau hinhören, um den Herzschlag Gottes zu spüren. Man kann den Herzschlag Gottes tatsächlich
hören!

Wollt ihr ihn einmal hören?
Er steht in Joh 3:16:
„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder,der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben."
 
BMX1 Heute, 14:51
 
BMX1 Heute, 14:55
Das ist der Herzschlag Gottes! 

Martin Luther hat einmal gesagt, dass die Botschaft der ganzen Bibel in diesem einen Vers zusammengefasst ist. In der Tat gehören diese 27 Worte wohl zu den bedeutungsvollsten Worten, die jemals gesprochen wurden. Bei der Vorbereitung für diese Predigt habe ich festgestellt, dass dieser Vers zwar in vielen Predigten zitiert wird, aber selten als reine Predigtgrundlage verwendet wird. Es ist mein Wunsch, dass wir uns heute Morgen ausgiebig nur einmal mit diesem einen Vers beschäftigen. Lasst uns den Herzschlag Gottes genau betrachten und studieren, und dafür einmal fast Wort für Wort vorgehen. Ein Freund von mir hat vor Jahren einmal mich inspiriert Bibelverse Wort für Wort zu studieren.
Seine Unterteilung zu Johannes 3:16 war mir bei der Vorbereitung dieser Predigt eine Hilfe.
Bevor wir uns aber dem Vers 16 widmen, möchte ich euch noch einmal einladen den Herzschlag Gottes zu hören:
„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
 
BMX1 Heute, 15:03
„Denn Gott“ – die größte Person
Ist es angebracht, von Gott als eine Person zu sprechen?
Ja, denn in der Tat ist Gott ein persönlicher Gott, der alle Charakterzüge besitzt, die auch wir als Menschen haben. Schließlich wurden wir als sein Ebenbild geschaffen. Gott ist weder eine unpersönliche Macht noch ein undefinierbares Wesen.

Die Tatsache, dass Gott durch die Bibel und durch die Schöpfung zu uns Menschen
gesprochen hat, zeigt, dass er sich danach sehnt, gehört und angesprochen zu werden. Der persönliche Gott sehnt sich nach einer persönlichen Beziehung zum Menschen!
Dabei sollten wir nicht vergessen: Gott hat bereits vor uns existiert! Gott existiert schon immer. An keiner Stelle versucht die Bibel Gottes Existenz zu beweisen. Es ist für die Bibel vielmehr eine Tatsache, dass Gott existiert. Gott hat sich demnach nicht entwickelt. Obwohl dieser große persönliche Gott sich nach einer persönlichen Beziehung sehnt, ist er in keiner Weise auf uns angewiesen. Wir meinen ja häufig, dass Gott auf uns angewiesen wäre. Doch Gott braucht niemanden. Er kann nicht ergänzt werden. Er ist in sich komplett. Er braucht
kein Hilfe, keinerlei Unterstützung, keinerlei Motivation. Er braucht keine Unterstützer, er braucht keine Verteidiger und er muss auch nicht verbessert werden. Wenn Gott sich selbst ansieht, sieht er Perfektion – wahre Vollkommenheit! Und trotzdem hat sich dieser perfekte Gott entschieden, sich der größten Not – der Welt – anzunehmen. „Denn Gott (die größte
Person)„hat die Welt“ – die größte Not.
Es ist es gerechtfertigt, von der Welt als der größten Not zu sprechen?
Über die katastrophale Situation dieses Planeten könnte man viel sagen.3 In 1.Joh 2:17 wird
die in Not geratene Welt einmal treffend umschrieben, wenn es heißt:
“Die Welt kennt nur das Verlangen nach körperlicher Befriedigung, die Gier nach allem, was unsere Augen sehen, und den Stolz auf unseren Besitz. Dies alles (aber) ist nicht vom Vater!“
Die größte Not im ganzen Universum ist eine durch Sünde deformierte Schöpfung! Und in diesem Zustand leben wir – du und ich! Doch unser Vers 16 geht zum guten Glück weiter:
„Denn Gott (die größte Person) hat die Welt (die größte Not) „so sehr geliebt“.

In 1.Joh 4:8 heißt es einmal:
„Gott ist Liebe“.
Wenn Gott die Liebe ist, dann kann er logischerweise nicht anderes als zu lieben. Es entspricht seiner Natur zu lieben! Deshalb wurzeln auch alle seine Taten in einem Hauptmotiv– seiner Liebe!6 Gottes Liebe verändert sich nicht! Warum? Weil Gott ewig ist. Gottes Liebe hat kein Ende! Warum? Weil Gott endlos ist. Gottes Liebe ist vollständig! Warum? Weil Gott vollkommen ist.
 
BMX1 Heute, 15:04
 
BMX1 Heute, 15:08
Egal wie tief wie tief wir fallen - Gottes Liebe ist immer noch in der Lage uns zu erreichen.
Egal wie weit wir von ihm wegrennen - Gottes Liebe ist immer noch in der Lage uns zu finden. Egal wie schlecht wir uns fühlen oder vielleicht sogar sind - Gottes Liebe ist immer noch groß genug, uns zu umarmen. Seine Liebe ist so perfekt und so intensiv, dass es ihn eifersüchtig macht, wenn seine Geschöpfe ihn ignorieren. Und deshalb ist es Gottes Verlangen uns für sich zu gewinnen. Mit anderen Worten: Gott möchte uns! Aber Gott will uns, weil wir ihn brauchen! Gott liebt dich! Er liebt dich so sehr, dass du ihm seinen Sohn wert warst! Deshalb geht unser Vers weiter: „Denn Gott (die größte Person) hat die Welt (die größte Not) so sehr geliebt (das größte Motiv).
 
BMX1 Heute, 15:11
Am Kreuz von Golgatha opferte Gott nicht irgendetwas oder irgendjemanden, um die Beziehungen zum Menschen wieder herzustellen! Er opferte vielmehr sein Blut, sein Knochen und sein Fleisch für uns. Damit also die Menschheit gerettet werden kann, gab Gott das Größte, was er geben konnte – seinen geliebten Sohn! Gott machte seinen Sohn zu dem,was der Mensch vor Gott ist! Denn unser Zustand wurde sein Zustand am Kreuz von
Golgatha. Er lud die Sünde der Welt auf seinen Sohn, weil wir sonst niemals mit ihm in Gemeinschaft leben könnten. Er setzte Jesus an deine Stelle. Sein Sohn starb am Kreuz um deine Gerechtigkeit zu erwirken!
In 2.Kor 5:21 lesen wir hierzu:
„Denn Gott machte Christus, der nie gesündigt hat, zum Opfer für unsere Sünden, damit wir durch ihn vor Gott gerechtfertigt werden können.“
Gott kaufte mit seinem eigenen Leben das zurück, was er geschaffen hat und ihm somit eigentlich gehört – den Menschen. Der Schöpfer wurde der Erlöser! Der Besitzer wurde zum Käufer. Gott gab seinen Sohn hin und damit sind wir bereits bei einem nächsten Begriff
unseres Verses.
 
BMX1 Heute, 15:19
Ich bin froh, dass das größte Geschenk nicht nur bestimmten gesellschaftlichen Schichten gilt, sondern allen Menschen. Denn in unserem Vers 16 heißt es: “jeder“. Das „Jeder“ schließt keinen aus! Das war zur Zeit Jesu revolutionär und das ist und bleibt bis in die Gegenwart hinein revolutionär. Bei ihm gibt es keine Unterschiede. Bei Gott wirst du weder in eine Kaste hineingeboren noch deinem eigenen Schicksal überlassen. Denn dieses „Jeder“ gilt jedem!
In Johannes 6:37 lesen wir:
„....wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“
Jeder, der also Christus in seinem Leben akzeptiert, wird auch von Christus akzeptiert!
„Denn Gott (die größte Person) hat die Welt (die größte Not) so sehr geliebt (das größte Motiv), dass er seinen einzigen Sohn (das größte Opfer) hingab (das größte Geschenk), damit jeder (die größte Gelegenheit), „der an ihn“ – die größte Sicherheit.
Ich hoffe, ihr stimmt mir nicht zu, wenn ich sage: Gott kann alles! Denn die Schrift sagt uns, dass Gott in der Tat zwei Dinge nicht tun kann:
Er verändert sich nicht (2.Tim 3:12)
Er lügt nicht (Tit 1:2; Heb 6:18)
Das heißt so viel wie: Gott kann nicht anders, als treu und wahrhaftig zu sein. In einer Gesellschaft der Enttäuschungen kann er nicht enttäuschen! In einer Gesellschaft der Untreue wird er nicht untreu! Unser Vater im Himmel ist und bleibt komplett vertauenswürdig und damit die größte Sicherheit, die ein Mensch erlangen kann! Es ist in diesem Zusammenhang interessant, dass Gott uns in Vers 16 nicht auffordert an irgendetwas zu glauben. Vielmehr geht er ganz differenziert vor und sagt: „an ihn“! An ihn den Sohn des lebendigen Gottes sollen wir glauben. Und damit sind wir beim nächsten Begriff: „glaubt“.
„Denn Gott (die größte Person) hat die Welt (die größte Not) so sehr geliebt (das größte Motiv), dass er seinen einzigen Sohn (das größte Opfer) hingab (das größte Geschenk), damit jeder (die größte Gelegenheit), der an ihn (die größte Sicherheit)
„glaubt“ – die größte Entscheidung.
Obwohl das Angebot der Errettung und somit das Angebot des Glaubens universal ist (also für jeden gilt), ist die Annahme der Errettung individuell (also eine persönliche Angelegenheit). Denn ohne eine persönlichen Entscheidung für den Glauben an Christus, wird es keine Errettung geben! Die Bibel ist hier kompromisslos und konfrontiert uns in Joh 3:36 mit einer eindeutigen Wahl für oder gegen Christus. Dort lesen wir:
„Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.“ Gottes sehnlichstes Anliegen ist es, dass wir ihm vertrauen, was auch Glauben genannt wird!
„Denn Gott (die größte Person) hat die Welt (die größte Not) so sehr geliebt (das größte Motiv), dass er seinen einzigen Sohn (das größte Opfer) hingab (das größte Geschenk), damit jeder (die größte Gelegenheit), der an ihn (die größte Sicherheit) glaubt (die größte Entscheidung), „nicht verloren geht“ – die größte Tragödie Eva und Adam hatten sich nach ihrem Ungehorsam Gott gegenüber versteckt. 
 
BMX1 Heute, 15:23
Und genau dies tut die Menschheit bis heute! Der Mensch will nicht gefunden werden. Er will nicht das Licht
in seine Dunkelheit gerät.
Warum?
Ganz einfach weil Licht immer aufdeckt. Obwohl jeder von uns weiß, dass Licht gleichzeitig Leben bedeutet, will der Mensch lieber weiterhin in der Dunkelheit leben.
In John 3:19-20 heißt es einmal dazu:
„Das Licht ist vom Himmel in die Welt gekommen, aber sie liebten die Dunkelheit mehr als das Licht, weil ihre Taten böse waren. Sie hassen das Licht, weil sie im Dunkeln Böses tun.
Sie bleiben dem Licht fern, weil sie Angst haben, dass ihre Taten aufgedeckt werden.“

In der Tat bleibt der Mensch dem Licht fern, weil er Angst hat, dass seine Taten aufgedeckt werden. Der Mensch hat Angst, dass er erkennen muss, dass er vor Gott nicht bestehen kann.
Doch dieses Festhalten an der Dunkelheit bedeutet gleichzeitig ewig getrennt zu sein von Gott, was die Bibel auch Hölle bezeichnet. Die Konsequenzen der Trennung von Gott sind hier auf Erden bereits erfahrbar. Doch das viel Schlimmere ist die Tatsache, dass der Mensch ohne Gott am Ende dieser Welt für immer in solch einem Zustand gefangen sein wird. Dasnennt die Bibel Verlorenheit (Joh 3:18).
Nochmals zurück zu Eva und Adam.
Wisst ihr was mich beeindruckt?
Gott ging Eva und Adam nach und genau das tut er auch noch heute! Er geht nach. Er geht Menschen wie dir und mir nach und bietet Hoffnung. Und zwar das neue, ewige Leben. Und damit sind wir beim vorletzten Gedanken unseres Verses angekommen.
„Denn Gott (die größte Person) hat die Welt (die größte Not) so sehr geliebt (das größte Motiv), dass er seinen einzigen Sohn (das größte Opfer) hingab (das größte Geschenk), damit jeder (die größte Gelegenheit), der an ihn (die größte Sicherheit) glaubt (die größte Entscheidung), nicht verloren geht (die größte Tragödie),
„sondern das ewige Leben “ – die größte Gewissheit.
 
BMX1 Heute, 15:24
 
BMX1 Heute, 15:30
Dem aufmerksamen Leser ist vielleicht aufgefallen, dass die Betonung des ganzen Verses auf dem Begriff „sondern“ liegt!
Doch was leitet dieses „sondern“ ein?
Es ist das ewige Leben!
Leider wird das ewige Leben häufig als etwas verstanden, das eines Tages auf uns wartet.Doch das ewige Leben ist etwas, was uns bereits hier auf Erden geschenkt wird und seine Zukunft in Gottes Welt haben wird.Damit ich die neue, ewige Lebensqualität kennen lerne, muss ich Jesus Christus kennen. Denn je mehr ich über Jesus Christus weiß, desto mehr weiß  ich auch mehr über das neue ewige Leben! Und dieses neue Leben besitzen wir bereits. Denn wörtlich heißt es: „sondern das ewige Leben hat!“ Damit sind wir beim letzen Begriff der wohl bedeutungsvollsten 27 Worte angekommen, die jemals gesprochen wurden.
„hat“ – der größte Besitz.
An Jesus Christus zu glauben, heißt ewiges Leben zu besitzen! Ich bin so froh für dieses letzte Wort in Vers 16, weil es mir in Zeiten des Zweifelns immer wieder neuen Mut zugesprochen hat. Denn das Verb „hat“ ist absolute Gegenwartsform! Ich habe also als Christ das ewige Leben heute, hier und jetzt.
Ist das nicht eine wunderbare Zusage?

Den Herzschlag Gottes spüren
Wir hatten heute Morgen das Vorecht, den Herzschlag Gottes durch Johannes 3:16 zu hören und zu spüren! Aber jetzt kommt es auf uns darauf an, was wir draus machen. Deshalb möchte ich am Ende dieser Predigt für die kommende Woche euch drei persönliche Fragen mitgeben:
Schlägt dein Herz mit seinem Herz? 
Ist sein Herzschlag auch dein Herzschlag?
Ist seine Leidenschaft für verlorene Menschen auch deine Leidenschaft?
Ist seine Liebe für diese Welt auch deine Liebe für diese Welt?

„Denn Gott (die größte Person) hat die Welt (die größte Not) so sehr geliebt (das größte Motiv), dass er seinen einzigen Sohn (das größte Opfer) hingab (das größte Geschenk), damit jeder (die größte Gelegenheit), der an ihn (die größte Sicherheit) glaubt (die größte Entscheidung), nicht verloren geht (die größte Tragödie), sondern ewiges Leben (die größte Gewissheit) hat (der größte Besitz).“
Möge unser Herz mit seinem herzen schlagen.

Amen
 
BMX1 Heute, 15:32
so...das muss für heute erst einmal reichen...

🙂
 
BMX1 Heute, 15:35
Behüte dein Herz!
Das Herz steht für Liebe und romantische Gefühle. In der Bibel meint es mehr.

Das Herz beschreibt unser innerstes Zentrum. Mit einem Streifzug durch die Geschichte von König David zeigt Jonathan Plaß, warum das Herz so wichtig ist und wie wir es schützen können.

Vor rund 3 000 Jahren schrieb ein Vater einen eindringlichen Brief an seinen Sohn. In poetischen Worten teilte er ihm wertvolle Lebensweisheiten mit – ermahnend, aber doch voller Fürsorge. Heute können wir diesen Brief im Alten Testament der Bibel lesen: das vierte Kapitel im Buch der Sprüche.

Im Grunde ist es ein Leitfaden fürs Leben, den der liebevolle Vater für seinen Schützling verfasst. Fast zwanzigmal betont er: „Bitte sei vorsichtig!“ Er warnt vor Gefahren, beschreibt Konsequenzen und versucht, seinen Sohn vor falschen Wegen zu bewahren.

Gegen Ende des Briefs betont er eines besonders: „Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus“ (Sprüche 4,23). „Mehr als alles andere“ ist eine ziemlich steile Aussage, allerdings keine Übertreibung. Der Vater meint es ernst, denn er weiß:

Das Herz ist das Wichtigste. Es ist das Zentrum des Lebens. 

Von Herzen

Auch in unserem heutigen Sprachgebrauch meinen wir mit Herz viel mehr als nur den Muskel, der unseren Blutkreislauf in Schwung hält. Es ist das Symbol für die Liebe und beschreibt den Ort unserer Gefühle. Beispielsweise verteilen wir in den sozialen Netzwerken Herzchen und drücken damit unsere Anerkennung, Zustimmung oder Zuneigung aus.

Auch in gängigen Redewendungen rund ums Herz wird deutlich, dass es vor allem um die emotionale Bedeutung und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen geht. Wenn wir etwas „von Herzen tun“, tun wir es liebevoll und meinen es ernst. Menschen können uns „ans Herz wachsen“ und wir „verschenken unser Herz“ an die Person, die wir lieben. Und muss sich jemand den Vorwurf anhören „Du hast kein Herz!“, dann beschreiben wir damit eine gefühl- und mitleidslose Person.

Doch der alttestamentliche Schreiber von Sprüche 4 meint noch einmal etwas anderes, wenn er vom Herz schreibt. Nur was genau? Um dieser Frage nachzuspüren, lassen Sie uns einen Blick in die Bibel werfen.

David – ein Mann nach dem Herzen Gottes

Wohl keine andere biblische Lebensgeschichte veranschaulicht die Bedeutung des Wortes Herz so eindrucksvoll wie die von König David. Unscheinbar und fern aller königlichen Ehre wuchs er als jüngster unter sieben Brüdern auf und musste draußen auf dem Feld die Tiere hüten. Doch schon in jungen Jahren bezeichnet ihn der Prophet Samuel als „einen Mann nach dem Herzen Gottes“ (1. Samuel 13,14). Später greift auch der Apostel Paulus diese Aussage auf, als er auf Davids Leben zurückschaut (vgl. Apostelgeschichte 13,22).

David teilt also den Herzschlag seines himmlischen Vaters. Ein schönes Bild, das ganz beiläufig offenbart: Auch Gott hat ein Herz (vgl. Hosea 11,8). Doch was heißt das genau, nach dem Herzen Gottes zu sein?
 
BMX1 Heute, 15:37
Das Wesentliche liegt unter der Oberfläche

David – ein Mann nach dem Herzen Gottes – sollte der neue König werden. Vielleicht stellen Sie sich jetzt einen jungen, kräftigen Kerl vor, dem seine königliche Bestimmung förmlich ins Gesicht geschrieben steht. Auch der Prophet Samuel, der Königsmacher Israels, hatte wohl dieses Bild vor Augen.

Beinahe hätte dies schlimme Folgen gehabt: Als Samuel sich aufmachte, den künftigen König zu salben, fiel sein erster Blick auf Eliab, einen der älteren Brüder Davids. Von außen betrachtet schien dieser die perfekte Wahl zu sein: stattlich, stark, selbstbewusst – eben wie ein König. Doch Gott hatte einen anderen Plan. Nicht Eliab, sondern David war der Auserwählte.

Und deshalb musste Gott eingreifen. Er sprach zu Samuel: „Sieh nicht an sein Aussehen und seinen hohen Wuchs; ich habe ihn verworfen.

Denn es ist nicht so, wie ein Mensch es sieht: Der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an!“ (1. Samuel 16,7). 

Erst mit diesem göttlichen Hinweis war Samuel in der Lage, David als den Auserwählten zu erkennen. Und das, obwohl er äußerlich der unscheinbarste der acht Brüder war.

Das muss für Samuel eine bittere Lektion gewesen sein, denn den letzten König bewunderte er für seine äußere Erscheinung (vgl. 1. Samuel 10,23-24). Aber dieser kehrte sich ab von Gott und so wählte Gott einen neuen König. Einen, der nach seinem Willen fragt und ihm vertraut.

Diese Episode aus Davids Jugend verdeutlicht eindrücklich, dass das Herz zwar von außen nicht sichtbar, aber dennoch von entscheidender Bedeutung ist. Es ist vergleichbar mit der Wurzel eines Baumes: Verborgen unter der Erde versorgt sie den Baum mit lebenswichtigen Nährstoffen und verwurzelt ihn fest mit dem Untergrund. Krankt es an der Wurzel, sieht man das früher oder später auch dem Baum an: Blätter und Zweige sterben ab und der Stamm verliert seine Stabilität. 

Auf unsere Herzenshaltung kommt es an. Daran offenbart sich, wer wir wirklich sind.
 
BMX1 Heute, 15:40
Das Herz gibt den Kurs vor

Einige Jahre später wurde David tatsächlich König von Israel, ganz wie Samuel es voraussagte. Er lebte in enger Verbindung mit Gott und schien der Inbegriff eines Mannes nach Gottes Herzen zu sein. Doch dann beging er einen schweren Fehler.

David begehrte die schöne Bathseba, eine verheiratete Frau, und ließ sie in sein Schlafgemach bringen. Sie wurde schwanger und aus Angst, dass sein Vergehen nun ans Licht kommt, ließ David hinterhältig ihren Ehemann töten – Machtmissbrauch auf höchstem Niveau. Soll das wirklich der Mann nach Gottes Herzen sein?

Kurz darauf stellte der Prophet Nathan ihn zur Rede. Erschüttert über sich selbst, verfasste David ein Lied voller Reue, den Psalm 51. In der Mitte des Psalms fleht er: „Erschaffe mir, o Gott, ein reines Herz, und gib mir von Neuem einen festen Geist in meinem Innern!“ (Psalm 51,12)

Starke Worte Davids, die einmal mehr zeigen, was die Bibel unter dem Begriff Herz versteht: Es ist der Sitz unserer Wünsche und Sehnsüchte. Wie wir leben, entscheiden wir oft aus dem Herzen heraus. Es gleicht der Kommandobrücke eines Schiffs. Hier kommen alle Informationen, Gedanken, Emotionen und Wünsche zusammen und bestimmen den Kurs.

David betete um ein erneuertes Herz, weil er genau dort vom guten Weg abgekommen war. 

Er folgte blind seinem Herzen und so verleiteten ihn Begierde und Verlangen zu Ehebruch und Mord. Er erkannte seine Schuld, doch seine Reue ging tiefer: Mit seiner Bitte um ein reines Herz äußerte David den Wunsch, sein Leben wieder nach Gottes Willen auszurichten. Genau diese Bereitschaft, seinen Kurs zu korrigieren, machte ihn zu einem Mann nach Gottes Herzen.

Davids Vermächtnis

Davids Leben – mit allen Höhen und Tiefen – offenbart die vielschichtige Bedeutung von Herz im biblischen Kontext. Kaum einer kannte die Geschichten von König David besser als sein eigener Sohn Salomo.

Er war das zweite Kind von David und Bathseba, nachdem ihr erster gemeinsamer Sohn starb. Nach allem, was David erlebt hatte, war es ihm vielleicht deshalb so wichtig, seinem Sohn Salomo mit auf den Weg zu geben: „Dein Herz halte meine Worte fest; … so wirst du leben“ (Sprüche 4,4).

Jedenfalls war Salomo von diesen Worten so bewegt, dass er das Vermächtnis seines Vaters später an seinen eigenen Sohn weitergab. Und die zentrale Botschaft im Brief an seinen Sohn lautet: „Mehr als alles andere, behüte dein Herz“ (Sprüche 4,23).
 
BMX1 Heute, 15:43
Wie können wir unser Herz behüten?

Unser Herz ist es wert, beschützt zu werden. Das lehrt uns die Geschichte von David. Aber wie können wir diesem Rat auch 3 000 Jahre später folgen?

Die biblische Perspektive lädt uns ein, unser Herz – unseren innersten, verborgenen Kern – in den Fokus zu rücken und zu schauen, in welchem Boden unser Herz wurzelt.

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Stellen Sie sich doch mal folgende Fragen: Pflege und versorge ich mein Herz gut? Schütze ich mein Herz vor Gefahren und Angriffen? Welche Einflüsse sollte ich besser abwehren und was mir zu Herzen nehmen? Umgebe ich mich mit Gutem, Wahrem und Schönem oder mit Dingen, die mir auf lange Sicht schaden? Wer oder was tut mir gut?

Wenn wir nach einem nährstoffreichen Boden für unsere Herzenswurzeln suchen, finden wir diesen zum Beispiel in der Bibel, dem Wort Gottes. Wenn Sie darin lesen möchten, fangen Sie doch mit der Geschichte von David an (1. und 2. Samuel).

Unser Herz zu schützen bedeutet, den Kurs zu halten und uns immer wieder selbstkritisch zu fragen: Stimmt die Richtung noch? Ist mein Herzschlag noch im Einklang mit dem Herzen Gottes? David hat das allein nicht geschafft. Erst durch seinen treuen Berater Nathan wurde er darauf aufmerksam, dass ein Kurswechsel nötig ist.

Wir können uns fragen: Habe ich jemanden in meinem Leben, der mir ehrlich sagt, wenn ich vom Kurs abkomme? Falls Ihnen niemand einfällt, überlegen Sie: Wer ist geistlich reif und vertrauenswürdig? Bitten Sie Gott, Ihnen eine solche Herzensperson zu zeigen.

Ein Kurswechsel, so wie David ihn in Psalm 51,12 beschreibt, ist auch für uns möglich. Wir können Gott alles sagen, was uns schwer auf dem Herzen liegt. Er möchte es durch Jesus Christus erneuern. Sein Herz schlägt für uns.

Jonathan Plaß ist Social Media Volontär bei ERF Mensch Gott. Sein Herz schlägt für seine Familie. Ein halbes Jahrzehnt arbeitete der studierte Theologe in einer Ortsgemeinde in Süddeutschland.

Quelle..: ERF Der Sinnsender...Bibel Jonathan Plaß
 
BMX1 Heute, 15:44
 
BMX1 Heute, 15:45
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