Zerrissenheit Bibel
Heute, 13:20
Zerrissenheit Bibel
Heute, 13:20
Zerrissenheit Bibel
In der Bibel steht Zerrissenheit für den Bruch zwischen Mensch und Gott durch die Sünde, für innere Zweifel sowie für äußere Zeichen wie den zerrissenen Tempelvorhang oder zerrissene Kleider aus Trauer. Sie beschreibt den Zustand eines unheilvollen Abstands zum Schöpfer, der durch Vergebung und Jesus überwunden werden kann.
Innere Zerrissenheit und Sünde
Der Riss im Leben:
Die Bibel zeigt, dass der Mensch oft zwischen gutem Willen und eigener Schwäche hin- und hergerissen ist.
Trennung von Gott:
Dieser innere Zustand wird oft als Folge der Sünde und des Vertrauensbruchs zwischen Mensch und Gott verstanden.
Heilung durch Umkehr:
Wer seine Lasten und Fehler bei Gott bekennt, kann innere Frieden und Vergebung finden.
Ein Grund mehr , einmal genauer hinzusehen.
BMX 1
🙂
Innere Zerrissenheit und Sünde
Der Riss im Leben:
Die Bibel zeigt, dass der Mensch oft zwischen gutem Willen und eigener Schwäche hin- und hergerissen ist.
Trennung von Gott:
Dieser innere Zustand wird oft als Folge der Sünde und des Vertrauensbruchs zwischen Mensch und Gott verstanden.
Heilung durch Umkehr:
Wer seine Lasten und Fehler bei Gott bekennt, kann innere Frieden und Vergebung finden.
Ein Grund mehr , einmal genauer hinzusehen.
BMX 1
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BMX1 Heute, 13:21
Bildliche Bedeutungen von RissenDer zerrissene Vorhang: Als Jesus starb, riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei (Matthäus 27,51). Das zeigt: Der trennende Riss zwischen Gott und Mensch ist weg.Kleider zerreißen: In biblischen Geschichten zerreißen Menschen ihre Kleider (zum Beispiel David in 2. Samuel 1,11), um tiefe Trauer, Schmerz oder Entsetzen über eine Katastrophe zu zeigen.Zeit zum Zerreißen: Das Buch Prediger (Kohelet 3,7) sagt, dass es im Leben verschiedene Zeiten gibt – auch eine Zeit zum Zerreißen und eine zum Zusammennähen.
BMX1 Heute, 13:26
Die innere Zerrissenheit des Menschen
Die Bibel beschreibt das menschliche Herz oft als tief gespalten zwischen dem Wunsch, das Gute zu tun, und dem Hang zum Destruktiven.Der Kampf der zwei Naturen: Der Apostel Paulus formuliert diese existenzielle Zerrissenheit im Römerbrief (Römer 7,19) treffend: „Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.“ Er beschreibt sich selbst als „elenden Menschen“, der in diesem inneren Widerspruch gefangen ist.Die Entfremdung von Gott: Theologisch wird diese Zerrissenheit oft als Folge der Sünde definiert. Der Ur-Riss trennte den Menschen von seinem Schöpfer, woraus die innere Unruhe und Spaltung resultiert.
Das Zerreißen der Kleider als Ausdruck der TrauerIm Alten Testament ist das physische Zerreißen der eigenen Kleidung (Kriah) ein ritueller, hoch emotionaler Ausdruck von extremer Verzweiflung, tiefer Trauer oder Reue.Jakobs Trauer: Als Jakob glaubt, sein Sohn Josef sei von wilden Tieren zerfleischt worden, zerreißt er entsetzt seine Kleider (1. Mose 37,34).Davids Klage: Auch König David zerreißt seine Kleidung, als er vom Tod seines Königs Saul und dessen Sohnes Jonatan erfährt (2. Samuel 1,11).Gottes Gegenbewegung: Der Prophet Joel relativiert dieses äußere Ritual und fordert stattdessen eine echte innere Kehrtwende: „Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehrt um zu dem HERRN, eurem Gott!“ (Joel 2,13).
Der zerrissene Tempelvorhang (Die Überwindung der Trennung)Das wohl bedeutendste theologische Ereignis der Zerrissenheit findet sich im Neuen Testament beim Tod Jesu Christi am Kreuz.Matthäus 27,51: In dem Moment, als Jesus stirbt, zerriss der Vorhang im Tempel von oben nach unten in zwei Stücke.Die Bedeutung: Dieser riesige, dicke Vorhang trennte im Jerusalemer Tempel das Volk vom „Allerheiligsten“ – dem Ort der Gegenwart Gottes. Dass er von oben nach unten (also durch Gottes Hand) zerreißt, symbolisiert: Die Trennung zwischen Gott und Mensch ist aufgehoben. Der Zugang zu Gott ist durch Jesus für jeden Menschen frei.
Die Zerrissenheit der Gemeinschaft und der GemeindeSowohl im Alten als auch im Neuen Testament wird die Spaltung von Gemeinschaften thematisiert.Das geteilte Reich: Als Konsequenz aus Salomos Götzendienst wird das Königreich Israel in ein Nord- und ein Südreich zerrissen (1. Könige 11).Spaltungen in der Urgemeinde: Paulus kämpft in seinen Briefen vehement gegen die Zerrissenheit unter den Gläubigen. Im 1. Korintherbrief mahnt er die Gemeinde, die sich in verschiedene Fraktionen gespalten hatte: „Ist Christus denn zerrissen?“ (1. Korinther 1,13). Er fordert stattdessen Einheit im Geist.
Die Bibel beschreibt das menschliche Herz oft als tief gespalten zwischen dem Wunsch, das Gute zu tun, und dem Hang zum Destruktiven.Der Kampf der zwei Naturen: Der Apostel Paulus formuliert diese existenzielle Zerrissenheit im Römerbrief (Römer 7,19) treffend: „Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.“ Er beschreibt sich selbst als „elenden Menschen“, der in diesem inneren Widerspruch gefangen ist.Die Entfremdung von Gott: Theologisch wird diese Zerrissenheit oft als Folge der Sünde definiert. Der Ur-Riss trennte den Menschen von seinem Schöpfer, woraus die innere Unruhe und Spaltung resultiert.
Das Zerreißen der Kleider als Ausdruck der TrauerIm Alten Testament ist das physische Zerreißen der eigenen Kleidung (Kriah) ein ritueller, hoch emotionaler Ausdruck von extremer Verzweiflung, tiefer Trauer oder Reue.Jakobs Trauer: Als Jakob glaubt, sein Sohn Josef sei von wilden Tieren zerfleischt worden, zerreißt er entsetzt seine Kleider (1. Mose 37,34).Davids Klage: Auch König David zerreißt seine Kleidung, als er vom Tod seines Königs Saul und dessen Sohnes Jonatan erfährt (2. Samuel 1,11).Gottes Gegenbewegung: Der Prophet Joel relativiert dieses äußere Ritual und fordert stattdessen eine echte innere Kehrtwende: „Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehrt um zu dem HERRN, eurem Gott!“ (Joel 2,13).
Der zerrissene Tempelvorhang (Die Überwindung der Trennung)Das wohl bedeutendste theologische Ereignis der Zerrissenheit findet sich im Neuen Testament beim Tod Jesu Christi am Kreuz.Matthäus 27,51: In dem Moment, als Jesus stirbt, zerriss der Vorhang im Tempel von oben nach unten in zwei Stücke.Die Bedeutung: Dieser riesige, dicke Vorhang trennte im Jerusalemer Tempel das Volk vom „Allerheiligsten“ – dem Ort der Gegenwart Gottes. Dass er von oben nach unten (also durch Gottes Hand) zerreißt, symbolisiert: Die Trennung zwischen Gott und Mensch ist aufgehoben. Der Zugang zu Gott ist durch Jesus für jeden Menschen frei.
Die Zerrissenheit der Gemeinschaft und der GemeindeSowohl im Alten als auch im Neuen Testament wird die Spaltung von Gemeinschaften thematisiert.Das geteilte Reich: Als Konsequenz aus Salomos Götzendienst wird das Königreich Israel in ein Nord- und ein Südreich zerrissen (1. Könige 11).Spaltungen in der Urgemeinde: Paulus kämpft in seinen Briefen vehement gegen die Zerrissenheit unter den Gläubigen. Im 1. Korintherbrief mahnt er die Gemeinde, die sich in verschiedene Fraktionen gespalten hatte: „Ist Christus denn zerrissen?“ (1. Korinther 1,13). Er fordert stattdessen Einheit im Geist.
BMX1 Heute, 13:29
Zerrissenheit der Gläubigen
Sonntags morgens, ein Gebet
Herr Jesus, wir dürfen zu Dir kommen! Du lädst uns ein, jedes mal wieder.
Wenn wir losfahren, sehen wir mehrere, die Du durch Dein Blut erkauft hast. Auch sie fahren los … in eine andere Richtung! Herr, warum die Zerrissenheit? Wir kennen sie als Deine Nachfolger. Wir sind mit ihnen eins in Dir. Aber sonntags sieht das so anders aus. Wir würden gern eins mit ihnen gemeinsam bei Dir sein, zusammen mit ihnen das Brot brechen, den Kelch trinken; wir sind doch eins, Herr? Wenn es unserem Herzen weh tut, wie musst Du es dann erst empfinden? All die Deinen zu sehen, die sonntags morgens zu ihren Bestimmungsorten fahren? Warum fährt jeder in eine andere Richtung? Herr, wir wissen, dass Dein Wort uns dies vorhergesagt hat, aber es kostet uns so viel Mühe, dies zu akzeptieren, damit „Frieden“ zu haben. Oder willst Du gar nicht, dass wir damit „Frieden“ haben?
Herr, vielleicht möchtest Du, dass wir sie vermissen, jedes Mal wieder, wenn wir zusammen um Dich versammelt sind.
Du vermisst sie doch auch? Du hast sie doch auch eingeladen… und sie sind nicht da. Das eine Brot, dazu gehören sie auch. „Denn wir, die Vielen, sind ein Brot, ein Leib; denn wir alle nehmen teil an dem einen Brot“, sagt Dein Knecht Paulus.
Herr, sie sind nicht hier, um an dem Brot teilzuhaben. Stehen wir ihnen vielleicht im Weg? Vielleicht kannst Du durch die Zerrissenheit hindurch noch viele erreichen. Vielleicht willst Du unsere Herzen wachrütteln und uns Deine Gedanken über die Zerrissenheit zeigen. Herr, gib uns bitte eine große Dosis Liebe zu ihnen, damit wir, wenn wir einem von ihnen begegnen, etwas sagen und zeigen können (nein, anderes herum, etwas zeigen und sagen können).
Herr, wir bitten Dich, dass wir nicht mithelfen, die Zerrissenheit in Stand zu halten. Hilf uns, auf sie zuzugehen, sie aufzusuchen, sie versuchen zu gewinnen. Hilf uns zu allererst unser eigenes Versagen zu sehen und nicht deren; hilf uns, ihnen gegenüber niedrig zu sein.
Du weißt, wie schwach wir sind, aber lasst uns bitte nichts mehr und auch nichts weniger wollen, als mit all den Deinen zusammenzukommen. Herr, bewahre und hilf uns.
Amen
Quelle...: bibelstudium.de... 1. Korinther 10...Bibel
Sonntags morgens, ein Gebet
Herr Jesus, wir dürfen zu Dir kommen! Du lädst uns ein, jedes mal wieder.
Wenn wir losfahren, sehen wir mehrere, die Du durch Dein Blut erkauft hast. Auch sie fahren los … in eine andere Richtung! Herr, warum die Zerrissenheit? Wir kennen sie als Deine Nachfolger. Wir sind mit ihnen eins in Dir. Aber sonntags sieht das so anders aus. Wir würden gern eins mit ihnen gemeinsam bei Dir sein, zusammen mit ihnen das Brot brechen, den Kelch trinken; wir sind doch eins, Herr? Wenn es unserem Herzen weh tut, wie musst Du es dann erst empfinden? All die Deinen zu sehen, die sonntags morgens zu ihren Bestimmungsorten fahren? Warum fährt jeder in eine andere Richtung? Herr, wir wissen, dass Dein Wort uns dies vorhergesagt hat, aber es kostet uns so viel Mühe, dies zu akzeptieren, damit „Frieden“ zu haben. Oder willst Du gar nicht, dass wir damit „Frieden“ haben?
Herr, vielleicht möchtest Du, dass wir sie vermissen, jedes Mal wieder, wenn wir zusammen um Dich versammelt sind.
Du vermisst sie doch auch? Du hast sie doch auch eingeladen… und sie sind nicht da. Das eine Brot, dazu gehören sie auch. „Denn wir, die Vielen, sind ein Brot, ein Leib; denn wir alle nehmen teil an dem einen Brot“, sagt Dein Knecht Paulus.
Herr, sie sind nicht hier, um an dem Brot teilzuhaben. Stehen wir ihnen vielleicht im Weg? Vielleicht kannst Du durch die Zerrissenheit hindurch noch viele erreichen. Vielleicht willst Du unsere Herzen wachrütteln und uns Deine Gedanken über die Zerrissenheit zeigen. Herr, gib uns bitte eine große Dosis Liebe zu ihnen, damit wir, wenn wir einem von ihnen begegnen, etwas sagen und zeigen können (nein, anderes herum, etwas zeigen und sagen können).
Herr, wir bitten Dich, dass wir nicht mithelfen, die Zerrissenheit in Stand zu halten. Hilf uns, auf sie zuzugehen, sie aufzusuchen, sie versuchen zu gewinnen. Hilf uns zu allererst unser eigenes Versagen zu sehen und nicht deren; hilf uns, ihnen gegenüber niedrig zu sein.
Du weißt, wie schwach wir sind, aber lasst uns bitte nichts mehr und auch nichts weniger wollen, als mit all den Deinen zusammenzukommen. Herr, bewahre und hilf uns.
Amen
Quelle...: bibelstudium.de... 1. Korinther 10...Bibel
BMX1 Heute, 13:33
Zerrissen
Wie man es schafft, die eigene innere Zerrissenheit zu überwinden? Eine Andacht.
Ist Ihnen nach dem Hören von Schreckensmeldungen aus aller Welt schon mal der Gedanke gekommen, dass mit der Menschheit etwas nicht in Ordnung ist? Nicht nur in der Ferne, manchmal sogar in unserer näheren Umgebung? Wenn wir ganz ehrlich sind, fragen wir uns manchmal selbst: Was ist mit uns los?
Es scheint, als ginge ein Riss durch die Welt und durch unsere eigene Seele, den wir uns nicht erklären können. Wir wollen das Gute. Wir wollen leben und lieben. Doch plötzlich geschieht etwas ganz anderes, oft genug Böses, Zerstörerisches. Die Bibel nennt den Ursprung dieses Risses mit einem Wort, das uns allerdings immer fremder geworden ist: Sünde. Gemeint sind dabei nicht einzelne Sünden wie liebloses Handeln oder schlechtes Reden über andere Menschen, Missbrauch von Macht oder Betrug. Es geht primär nicht einmal darum, was wir getan haben oder an welcher Stelle wir versagt haben, das sind nur die Folgeerscheinungen. Es geht um etwas viel Tieferes.
Sünde – die Ursache, Vergebung – die Lösung
Es geht um die Ursache des ganzen Elends. Aus der Bibel wissen wir: Ursache aller Not ist der Beziehungsbruch mit Gott, der abgrundtiefe Riss zwischen Mensch und Gott. Die Menschen sind aus der Gemeinschaft mit Ihrem Schöpfer herausgefallen. Sie haben die Quelle des Lebens verloren. Sie sind getrennt von Gott. Die wahre Bestimmung des Menschen ist, in liebevoller Gemeinschaft mit Gott, dem himmlischen Vater, und den Mitmenschen zu leben.
Sünde bezeichnet also all das, wodurch wir Menschen diese liebevolle Gemeinschaft mit Gott und unseren Mitmenschen zerstören. Ist der Schaden zu beheben? Ja! Jeder Mensch kann Gott gegenüber bekennen, dass er gesündigt hat, und um Vergebung bitten. Wer das tut, erfährt, was es heißt, dass Jesus Christus zur Vergebung unserer Schuld starb. Seither gilt, was im 1. Brief des Johannes steht: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, dann ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt.“ (1. Johannes 1,9)
Quelle...: ERFderSinnsender...Bibel
Wie man es schafft, die eigene innere Zerrissenheit zu überwinden? Eine Andacht.
Ist Ihnen nach dem Hören von Schreckensmeldungen aus aller Welt schon mal der Gedanke gekommen, dass mit der Menschheit etwas nicht in Ordnung ist? Nicht nur in der Ferne, manchmal sogar in unserer näheren Umgebung? Wenn wir ganz ehrlich sind, fragen wir uns manchmal selbst: Was ist mit uns los?
Es scheint, als ginge ein Riss durch die Welt und durch unsere eigene Seele, den wir uns nicht erklären können. Wir wollen das Gute. Wir wollen leben und lieben. Doch plötzlich geschieht etwas ganz anderes, oft genug Böses, Zerstörerisches. Die Bibel nennt den Ursprung dieses Risses mit einem Wort, das uns allerdings immer fremder geworden ist: Sünde. Gemeint sind dabei nicht einzelne Sünden wie liebloses Handeln oder schlechtes Reden über andere Menschen, Missbrauch von Macht oder Betrug. Es geht primär nicht einmal darum, was wir getan haben oder an welcher Stelle wir versagt haben, das sind nur die Folgeerscheinungen. Es geht um etwas viel Tieferes.
Sünde – die Ursache, Vergebung – die Lösung
Es geht um die Ursache des ganzen Elends. Aus der Bibel wissen wir: Ursache aller Not ist der Beziehungsbruch mit Gott, der abgrundtiefe Riss zwischen Mensch und Gott. Die Menschen sind aus der Gemeinschaft mit Ihrem Schöpfer herausgefallen. Sie haben die Quelle des Lebens verloren. Sie sind getrennt von Gott. Die wahre Bestimmung des Menschen ist, in liebevoller Gemeinschaft mit Gott, dem himmlischen Vater, und den Mitmenschen zu leben.
Sünde bezeichnet also all das, wodurch wir Menschen diese liebevolle Gemeinschaft mit Gott und unseren Mitmenschen zerstören. Ist der Schaden zu beheben? Ja! Jeder Mensch kann Gott gegenüber bekennen, dass er gesündigt hat, und um Vergebung bitten. Wer das tut, erfährt, was es heißt, dass Jesus Christus zur Vergebung unserer Schuld starb. Seither gilt, was im 1. Brief des Johannes steht: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, dann ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt.“ (1. Johannes 1,9)
Quelle...: ERFderSinnsender...Bibel
BMX1 Heute, 13:38
Matthäus 27,51
Lutherbibel 2017
Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus. Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, (2Mo 26,31; 2Chr 3,14)
Einheitsübersetzung 2016
Und siehe, der Vorhang riss im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde bebte und die Felsen spalteten sich.
Elberfelder Bibel
Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriss in zwei ⟨Stücke⟩, von oben bis unten; und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, (2Mo 26,31; 2Chr 3,14; Mt 28,2; Hebr 10,19)
Hoffnung für alle
Im selben Augenblick zerriss im Tempel der Vorhang vor dem Allerheiligsten von oben bis unten. Die Erde bebte, und die Felsen zerbarsten.
Schlachter 2000
Und siehe, der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten entzwei, und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich. (2Mo 26,31)
Gute Nachricht Bibel 2018
Da zerriss der Vorhang vor dem Allerheiligsten im Tempel von oben bis unten. Die Erde bebte, Felsen spalteten sich (2Mo 26,31; 2Chr 3,14; Hebr 10,19)
Zürcher Bibel
Und siehe da: Der Vorhang im Tempel riss entzwei von oben bis unten, und die Erde bebte, und die Felsen barsten, (2Mo 26,31)
Neue Genfer Übersetzung
Im selben Augenblick riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei; die Erde begann zu beben, die Felsen spalteten sich,
Neues Leben. Die Bibel
In diesem Augenblick zerriss der Vorhang im Tempel von oben bis unten in zwei Teile. (2Mo 26,31; Hebr 10,19)
Neue evangelistische Übersetzung
In diesem Augenblick riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde fing an zu beben, Felsen rissen auf .
Menge Bibel
Da zerriß der Vorhang im Tempel von oben bis unten in zwei Stücke, die Erde erbebte und die Felsen zersprangen,
Das Buch
In diesem Augenblick wurde der Vorhang, der im Tempel hing, von oben an in zwei Teile zerrissen. Die Erde wurde von Beben erschüttert und die Felsen zersprengten.
VOLXBIBEL
In derselben Sekunde riss der Vorhang, der im Tempel komplett vor dem allerderbsten und heiligen Bereich hing, einmal ganz von oben bis unten durch! Es gab ein total heftiges Erdbeben der Stärke sechs und sogar einige Felsen explodierten!
Lutherbibel 2017
Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus. Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, (2Mo 26,31; 2Chr 3,14)
Einheitsübersetzung 2016
Und siehe, der Vorhang riss im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde bebte und die Felsen spalteten sich.
Elberfelder Bibel
Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriss in zwei ⟨Stücke⟩, von oben bis unten; und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, (2Mo 26,31; 2Chr 3,14; Mt 28,2; Hebr 10,19)
Hoffnung für alle
Im selben Augenblick zerriss im Tempel der Vorhang vor dem Allerheiligsten von oben bis unten. Die Erde bebte, und die Felsen zerbarsten.
Schlachter 2000
Und siehe, der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten entzwei, und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich. (2Mo 26,31)
Gute Nachricht Bibel 2018
Da zerriss der Vorhang vor dem Allerheiligsten im Tempel von oben bis unten. Die Erde bebte, Felsen spalteten sich (2Mo 26,31; 2Chr 3,14; Hebr 10,19)
Zürcher Bibel
Und siehe da: Der Vorhang im Tempel riss entzwei von oben bis unten, und die Erde bebte, und die Felsen barsten, (2Mo 26,31)
Neue Genfer Übersetzung
Im selben Augenblick riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei; die Erde begann zu beben, die Felsen spalteten sich,
Neues Leben. Die Bibel
In diesem Augenblick zerriss der Vorhang im Tempel von oben bis unten in zwei Teile. (2Mo 26,31; Hebr 10,19)
Neue evangelistische Übersetzung
In diesem Augenblick riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde fing an zu beben, Felsen rissen auf .
Menge Bibel
Da zerriß der Vorhang im Tempel von oben bis unten in zwei Stücke, die Erde erbebte und die Felsen zersprangen,
Das Buch
In diesem Augenblick wurde der Vorhang, der im Tempel hing, von oben an in zwei Teile zerrissen. Die Erde wurde von Beben erschüttert und die Felsen zersprengten.
VOLXBIBEL
In derselben Sekunde riss der Vorhang, der im Tempel komplett vor dem allerderbsten und heiligen Bereich hing, einmal ganz von oben bis unten durch! Es gab ein total heftiges Erdbeben der Stärke sechs und sogar einige Felsen explodierten!
BMX1 Heute, 13:43
Warum man im Alten Testament sein Gewand zerriss
Trauer und Verzweiflung
In der Karfreitagsliturgie heißt es mit Matthäus beim Kreuzestod Jesu: "Da riss der Vorhang des Tempels von oben bis unten entzwei". Eine symbolische Schilderung, die den Gläubigen betroffen macht. Aber warum eigentlich?
In der Bibel werden verschiedenste Ereignisse beschrieben, in denen jemand absichtlich sein Gewand zerreißt. Befremdlich aus heutiger Sicht. Mancher mag an einen Materialfehler denken; doch das wird dem Ernst der Situation keineswegs gerecht. Im Judentum drückt das Zerreißen der Kleidung - wortlos - Trauer aus, aber auch andere tiefe Gefühle wie Verzweiflung, Demütigung oder Empörung. Eine extrovertierte Geste - ganz anders als der heutige Trend, Trauer zu verdrängen und sich "doch bitte zu beherrschen" oder "zusammenzureißen" - oder im Zweifel lieber ein Beruhigungsmittel zu nehmen, als seine urmenschlichen Gefühle herauszulassen.
Ausdruck für Schmerz und Trauer
Am häufigsten steht das biblische Zerreißen der Kleider für den Schmerz über den Verlust eines Menschen. Das Judentum sieht den Tod als ein "zweischneidiges Schwert". Wer einen geliebten Menschen verliert, verliert gleichzeitig einen Teil von sich selbst; und dieser Schaden ist erst mal nicht zu ersetzen. Die Trennung ist endgültig - in der einen Welt; und doch bleiben die Seelen miteinander verbunden - unzertrennlich.
Mit dem Zerreißen der Kleider erkennt der Trauernde die diesseitige Trennung an, die Unwiederbringlichkeit des Verlorenen. Zugleich bekennt er die Endlichkeit und die Tatsache, dass der Körper gleichsam nur ein Kleid für die Seele ist. Der Tod ist der Moment, dieses Kleid abzulegen. Wenn auch das Kleid zerrissen ist, so tritt die Person doch nur in einen anderen Zustand ein.
Trauer und Verzweiflung
In der Karfreitagsliturgie heißt es mit Matthäus beim Kreuzestod Jesu: "Da riss der Vorhang des Tempels von oben bis unten entzwei". Eine symbolische Schilderung, die den Gläubigen betroffen macht. Aber warum eigentlich?
In der Bibel werden verschiedenste Ereignisse beschrieben, in denen jemand absichtlich sein Gewand zerreißt. Befremdlich aus heutiger Sicht. Mancher mag an einen Materialfehler denken; doch das wird dem Ernst der Situation keineswegs gerecht. Im Judentum drückt das Zerreißen der Kleidung - wortlos - Trauer aus, aber auch andere tiefe Gefühle wie Verzweiflung, Demütigung oder Empörung. Eine extrovertierte Geste - ganz anders als der heutige Trend, Trauer zu verdrängen und sich "doch bitte zu beherrschen" oder "zusammenzureißen" - oder im Zweifel lieber ein Beruhigungsmittel zu nehmen, als seine urmenschlichen Gefühle herauszulassen.
Ausdruck für Schmerz und Trauer
Am häufigsten steht das biblische Zerreißen der Kleider für den Schmerz über den Verlust eines Menschen. Das Judentum sieht den Tod als ein "zweischneidiges Schwert". Wer einen geliebten Menschen verliert, verliert gleichzeitig einen Teil von sich selbst; und dieser Schaden ist erst mal nicht zu ersetzen. Die Trennung ist endgültig - in der einen Welt; und doch bleiben die Seelen miteinander verbunden - unzertrennlich.
Mit dem Zerreißen der Kleider erkennt der Trauernde die diesseitige Trennung an, die Unwiederbringlichkeit des Verlorenen. Zugleich bekennt er die Endlichkeit und die Tatsache, dass der Körper gleichsam nur ein Kleid für die Seele ist. Der Tod ist der Moment, dieses Kleid abzulegen. Wenn auch das Kleid zerrissen ist, so tritt die Person doch nur in einen anderen Zustand ein.
BMX1 Heute, 13:45
Schilderungen im AT
Die Situationen im Alten Testament, in denen Männer ihr Gewand zerreißen, sind sehr verschieden. Der unglückliche Hiob etwa tut es, als er die Nachricht erhält, dass all seine Kinder tot sind (Hiob 1,18-20). Ruben, der älteste Sohn des Jakob, hatte zusammen mit seinen Brüdern den Jüngsten, Josef, aus Neid in einen Brunnen geworfen (Gen 37,18-35); ihn zu töten, lehnte er als einziger ab. Nun kehrt er aus Reue zurück; doch der Brunnen ist leer, und er muss glauben, Josef sei getötet oder verschleppt oder von einem wilden Tier gefressen worden. Stattdessen haben ihn die anderen Brüder als Sklaven verkauft. Aus Verzweiflung zerreißt Ruben seine Kleider - wie auch sein Vater Jakob, als er die vermeintliche Todesnachricht hört.
Vor dem Hohepriester Eli erschien ein Bote "mit zerrissenen Kleidern" (1 Sam 4, 12-17). Seine Botschaft: Die Israeliten haben den Kampf gegen die Philister verloren; Elis beide Söhne sind tot und die Bundeslade erbeutet. Und als Joschija, der König von Juda kurz vor dem Babylonischen Exil, die Worte des Gesetzes hört und er erkennt, wie falsch sich sein Volk verhält, zerreißt auch er seine Kleider (2 Kön 22, 8-13).
In den Augen Gottes hat das Zerreißen der Kleider allerdings nur dann einen Wert, wenn es für aufrichtige Reue steht. Daher gebietet er seinem Volk: "Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider - und kehrt um" (Joel 2,13).
Auch im NT gegenwärtig
Auch im Neuen Testament begegnet uns das Phänomen. Der Hohepriester Kaiphas wird beim Verhör Jesu wütend und zerreißt sein Gewand, weil er die Entgegnungen Jesu für Gotteslästerung hält (Mt 26, 59-66). Er folgt damit einer alten rabbinischen Tradition, die jeden dazu verpflichtet, der eine Lästerung des Gottesnamens hört.
Und auch auf einer Meta-Ebene schildert der Evangelist Matthäus die Zerstörung eines kultischen Textils. In der Karfreitagsliturgie heißt es beim Kreuzestod Jesu: "Da riss der Vorhang des Tempels von oben bis unten entzwei" (Mt 27,51). Eine Symbolik, die den Gläubigen betroffen macht. Aber warum eigentlich? An der Oberfläche scheint es eine Analogie zu der beschriebenen Verlust- und Trauerhandlung. Hat nicht Gott selbst soeben seinen Sohn verloren?
Die Situationen im Alten Testament, in denen Männer ihr Gewand zerreißen, sind sehr verschieden. Der unglückliche Hiob etwa tut es, als er die Nachricht erhält, dass all seine Kinder tot sind (Hiob 1,18-20). Ruben, der älteste Sohn des Jakob, hatte zusammen mit seinen Brüdern den Jüngsten, Josef, aus Neid in einen Brunnen geworfen (Gen 37,18-35); ihn zu töten, lehnte er als einziger ab. Nun kehrt er aus Reue zurück; doch der Brunnen ist leer, und er muss glauben, Josef sei getötet oder verschleppt oder von einem wilden Tier gefressen worden. Stattdessen haben ihn die anderen Brüder als Sklaven verkauft. Aus Verzweiflung zerreißt Ruben seine Kleider - wie auch sein Vater Jakob, als er die vermeintliche Todesnachricht hört.
Vor dem Hohepriester Eli erschien ein Bote "mit zerrissenen Kleidern" (1 Sam 4, 12-17). Seine Botschaft: Die Israeliten haben den Kampf gegen die Philister verloren; Elis beide Söhne sind tot und die Bundeslade erbeutet. Und als Joschija, der König von Juda kurz vor dem Babylonischen Exil, die Worte des Gesetzes hört und er erkennt, wie falsch sich sein Volk verhält, zerreißt auch er seine Kleider (2 Kön 22, 8-13).
In den Augen Gottes hat das Zerreißen der Kleider allerdings nur dann einen Wert, wenn es für aufrichtige Reue steht. Daher gebietet er seinem Volk: "Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider - und kehrt um" (Joel 2,13).
Auch im NT gegenwärtig
Auch im Neuen Testament begegnet uns das Phänomen. Der Hohepriester Kaiphas wird beim Verhör Jesu wütend und zerreißt sein Gewand, weil er die Entgegnungen Jesu für Gotteslästerung hält (Mt 26, 59-66). Er folgt damit einer alten rabbinischen Tradition, die jeden dazu verpflichtet, der eine Lästerung des Gottesnamens hört.
Und auch auf einer Meta-Ebene schildert der Evangelist Matthäus die Zerstörung eines kultischen Textils. In der Karfreitagsliturgie heißt es beim Kreuzestod Jesu: "Da riss der Vorhang des Tempels von oben bis unten entzwei" (Mt 27,51). Eine Symbolik, die den Gläubigen betroffen macht. Aber warum eigentlich? An der Oberfläche scheint es eine Analogie zu der beschriebenen Verlust- und Trauerhandlung. Hat nicht Gott selbst soeben seinen Sohn verloren?
BMX1 Heute, 13:47
Zugang zum Allerheiligsten
Doch aus jüdischer Sicht ist diese Schilderung des Matthäus noch viel mehr. Sie ist nicht weniger als eine theologische Zumutung. Denn dieser Vorhang des Tempels verschloss damals den Zugang zum Allerheiligsten. Nur einmal im Jahr, am Versöhnungstag, durfte es der Hohepriester betreten. Dort war die Bundeslade aufbewahrt und darin die beiden Tafeln mit den Zehn Geboten, der Stab des Aaron und der Krug mit dem Manna aus der Wüste.
Der Hohepriester bat dort Gott um Vergebung der Sünden des Volkes Israel. Einem Widder, dem Sündenbock, wurden jene Sünden symbolisch auferlegt, und er wurde damit in die Wüste geschickt. Mit dem Tod Christi zerreißt der Vorhang, und ein neuer Hohepriester tritt sein Amt an; einer, der nicht aus dem Geschlecht der Leviten stammt: Jesus Christus, der Sohn Gottes, wie es im Hebräerbrief heißt. Mit seinem Tod öffnet sich allen, die an ihn glauben, das Allerheiligste.
Quelle..
omradio.de...Bibel...Alexander Brüggemann
Doch aus jüdischer Sicht ist diese Schilderung des Matthäus noch viel mehr. Sie ist nicht weniger als eine theologische Zumutung. Denn dieser Vorhang des Tempels verschloss damals den Zugang zum Allerheiligsten. Nur einmal im Jahr, am Versöhnungstag, durfte es der Hohepriester betreten. Dort war die Bundeslade aufbewahrt und darin die beiden Tafeln mit den Zehn Geboten, der Stab des Aaron und der Krug mit dem Manna aus der Wüste.
Der Hohepriester bat dort Gott um Vergebung der Sünden des Volkes Israel. Einem Widder, dem Sündenbock, wurden jene Sünden symbolisch auferlegt, und er wurde damit in die Wüste geschickt. Mit dem Tod Christi zerreißt der Vorhang, und ein neuer Hohepriester tritt sein Amt an; einer, der nicht aus dem Geschlecht der Leviten stammt: Jesus Christus, der Sohn Gottes, wie es im Hebräerbrief heißt. Mit seinem Tod öffnet sich allen, die an ihn glauben, das Allerheiligste.
Quelle..
omradio.de...Bibel...Alexander Brüggemann
BMX1 Heute, 13:52
Was war so signifikant daran, dass der Vorhang des Tempels in zwei gerissen wurde, als Jesus starb?
Zu Lebzeiten von Jesus war der Tempel in Jerusalem das Zentrum des jüdischen religiösen Lebens. Im Tempel wurden Tiere geopfert und Gottesanbetung treu gemäß dem Gesetz Mose abgehalten. Hebräer 9,1-9 sagt uns, dass im Tempel ein Vorhang das Allerheiligste – der irdische Aufenthaltsort von Gottes Präsenz – vom Rest des Tempels, wo die Menschen sich aufgehalten haben, separiert. Das signalisiert, dass der Mensch durch seine Sünde von Gott separiert war (Jesaja 59,1-2). Nur der Hohepriester durfte einmal im Jahr hinter den Vorhang gehen (2. Mose 30,10; Hebräer 9,7), um für ganz Israel in Gottes Präsenz zu treten und Buße für ihre Sünden zu tun (3. Mose 16).
Salomons Tempel war 30 Ellen hoch (1.König 6,2), aber Herodes hatte die Höhe auf 40 Ellen erhöhen lassen, gemäß den Schriften von Josephus, einem Historiker des 1. Jahrhunderts. Das exakte Maß einer Elle ist nicht sicher, aber es ist sicher anzunehmen, dass der Vorhang in etwa 18 Meter hoch war. Josephus hinterließ uns auch die Information, dass der Vorhang ca. 10cm dick war und, dass Pferde, die von beiden Seiten angebunden waren, ihn auseinander ziehen mussten. In 2.Mose wird gelehrt, dass dieser dicke Vorhang in den Farben blau, roten Purpur und Scharlach und aus gezwirnter feiner Leinwand war. Die Größe und Dicke des Vorhangs machte das Ereignis im Moment vom Tod Jesus am Kreuz umso bedeutsamer. „Aber Jesus schrie abermals laut und verschied. Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus.“ (Matthäus 27,50-51)
Was schließen wir also daraus? Welche Signifikanz hat der zerrissene Vorhang heute für uns? Vor allem anderen, symbolisiert der zerrissene Vorhang im Moment von Jesus Tod auf dramatische Weise, dass Sein Opfer, Sein Blutvergießen eine ausreichende Buße und Erlösung für all unsere Sünden war. Es zeigte auf, dass nun der Weg ins Allerheiligste – also zu Gott - für alle Menschen offen war, für alle Zeiten, für Juden und Heiden.
Als Jesus starb, ist der Vorhang des Tempels zerrissen und Gott zog aus dem Tempel für immer aus, um niemals wieder in einen Tempel, der mit Händen gebaut wurde, einzuziehen (Apostelgeschichte 17,24). Gott war fertig mit dem Tempel und des Tempels religiösen Systems, der Tempel und Jerusalem wurden wüst gelassen (zerstört durch die Römer) in 70 n.Chr., wie Jesus in Lukas 13,35 prophezeite. Solange der Tempel stand, deutete er auf die Fortsetzung des alten Bundes hin. Hebräer 9,8-9 verweist auf das Zeitalter, das beendet wurde, indem der neue Bund etabliert wurde (Hebräer 8,13).
Irgendwie war der Vorhang für Christus selbst ein Symbol als einziger Weg zum Vater (Johannes 14,6). Dies wird durch die Tatsache deutlich, dass der Hohepriester durch den Vorhang ins Allerheiligste gehen musste. Heute ist Christus unser höchster Hohepriester, der durch Seine getane Buße am Kreuz für all unsere Sünden – vergangene und künftige – den Zugang zu Gott ermöglicht, so dass wir von Seiner Priesterschaft Nutzen ziehen, wenn wir an Ihn glauben und vertrauen. Jetzt können wir selbst durch Christus ins Allerheiligste hinein. Hebräer 10,19-20 sagt: „Weil wir denn nun, liebe Brüder, durch das Blut Jesu die Freiheit haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns aufgetan hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das ist: durch das Opfer seines Leibes.“ Hier sehen wir das Bildnis wie Jesus Körper für uns zerrissen/zerbrochen ist, genauso wie der Vorhang zerrissen ist.
Dass der Vorhang von oben bis unten zerrissen ist, ist eine historische Tatsache. Die tiefgreifende Signifikanz zu diesem historischen Ereignis wird im Detail im Hebräer Brief erklärt. Die Dinge des Tempels waren nur ein Schatten der Dinge, die da kommen werden und diese zeigen alle auf Jesus Christus. Er war der Vorhang zum Allerheiligsten und durch Seinen Tod haben die Gläubigen freien Einlass zu Gott.
Der Vorhang im Tempel war eine konstante Erinnerung, dass sich die Menschheit durch die Sünde als nicht qualifiziert vor Gott zu treten, erweist. Die Tatsache, dass die Opfergaben für die Sünde jährlich und zusätzlich weitere Opfergaben täglich wiederholt wurden beweist, dass die Sünde nicht wirklich durch reine Tieropfer erlöst werden konnte. Jesus Christus, durch Seinen Tod, hat die Barriere zwischen Gott und Menschheit entfernt und jetzt dürfen wir Ihm direkt mit Selbstbewusstsein und Mut entgegentreten. (Hebräer 4,14-16).
Zu Lebzeiten von Jesus war der Tempel in Jerusalem das Zentrum des jüdischen religiösen Lebens. Im Tempel wurden Tiere geopfert und Gottesanbetung treu gemäß dem Gesetz Mose abgehalten. Hebräer 9,1-9 sagt uns, dass im Tempel ein Vorhang das Allerheiligste – der irdische Aufenthaltsort von Gottes Präsenz – vom Rest des Tempels, wo die Menschen sich aufgehalten haben, separiert. Das signalisiert, dass der Mensch durch seine Sünde von Gott separiert war (Jesaja 59,1-2). Nur der Hohepriester durfte einmal im Jahr hinter den Vorhang gehen (2. Mose 30,10; Hebräer 9,7), um für ganz Israel in Gottes Präsenz zu treten und Buße für ihre Sünden zu tun (3. Mose 16).
Salomons Tempel war 30 Ellen hoch (1.König 6,2), aber Herodes hatte die Höhe auf 40 Ellen erhöhen lassen, gemäß den Schriften von Josephus, einem Historiker des 1. Jahrhunderts. Das exakte Maß einer Elle ist nicht sicher, aber es ist sicher anzunehmen, dass der Vorhang in etwa 18 Meter hoch war. Josephus hinterließ uns auch die Information, dass der Vorhang ca. 10cm dick war und, dass Pferde, die von beiden Seiten angebunden waren, ihn auseinander ziehen mussten. In 2.Mose wird gelehrt, dass dieser dicke Vorhang in den Farben blau, roten Purpur und Scharlach und aus gezwirnter feiner Leinwand war. Die Größe und Dicke des Vorhangs machte das Ereignis im Moment vom Tod Jesus am Kreuz umso bedeutsamer. „Aber Jesus schrie abermals laut und verschied. Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus.“ (Matthäus 27,50-51)
Was schließen wir also daraus? Welche Signifikanz hat der zerrissene Vorhang heute für uns? Vor allem anderen, symbolisiert der zerrissene Vorhang im Moment von Jesus Tod auf dramatische Weise, dass Sein Opfer, Sein Blutvergießen eine ausreichende Buße und Erlösung für all unsere Sünden war. Es zeigte auf, dass nun der Weg ins Allerheiligste – also zu Gott - für alle Menschen offen war, für alle Zeiten, für Juden und Heiden.
Als Jesus starb, ist der Vorhang des Tempels zerrissen und Gott zog aus dem Tempel für immer aus, um niemals wieder in einen Tempel, der mit Händen gebaut wurde, einzuziehen (Apostelgeschichte 17,24). Gott war fertig mit dem Tempel und des Tempels religiösen Systems, der Tempel und Jerusalem wurden wüst gelassen (zerstört durch die Römer) in 70 n.Chr., wie Jesus in Lukas 13,35 prophezeite. Solange der Tempel stand, deutete er auf die Fortsetzung des alten Bundes hin. Hebräer 9,8-9 verweist auf das Zeitalter, das beendet wurde, indem der neue Bund etabliert wurde (Hebräer 8,13).
Irgendwie war der Vorhang für Christus selbst ein Symbol als einziger Weg zum Vater (Johannes 14,6). Dies wird durch die Tatsache deutlich, dass der Hohepriester durch den Vorhang ins Allerheiligste gehen musste. Heute ist Christus unser höchster Hohepriester, der durch Seine getane Buße am Kreuz für all unsere Sünden – vergangene und künftige – den Zugang zu Gott ermöglicht, so dass wir von Seiner Priesterschaft Nutzen ziehen, wenn wir an Ihn glauben und vertrauen. Jetzt können wir selbst durch Christus ins Allerheiligste hinein. Hebräer 10,19-20 sagt: „Weil wir denn nun, liebe Brüder, durch das Blut Jesu die Freiheit haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns aufgetan hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das ist: durch das Opfer seines Leibes.“ Hier sehen wir das Bildnis wie Jesus Körper für uns zerrissen/zerbrochen ist, genauso wie der Vorhang zerrissen ist.
Dass der Vorhang von oben bis unten zerrissen ist, ist eine historische Tatsache. Die tiefgreifende Signifikanz zu diesem historischen Ereignis wird im Detail im Hebräer Brief erklärt. Die Dinge des Tempels waren nur ein Schatten der Dinge, die da kommen werden und diese zeigen alle auf Jesus Christus. Er war der Vorhang zum Allerheiligsten und durch Seinen Tod haben die Gläubigen freien Einlass zu Gott.
Der Vorhang im Tempel war eine konstante Erinnerung, dass sich die Menschheit durch die Sünde als nicht qualifiziert vor Gott zu treten, erweist. Die Tatsache, dass die Opfergaben für die Sünde jährlich und zusätzlich weitere Opfergaben täglich wiederholt wurden beweist, dass die Sünde nicht wirklich durch reine Tieropfer erlöst werden konnte. Jesus Christus, durch Seinen Tod, hat die Barriere zwischen Gott und Menschheit entfernt und jetzt dürfen wir Ihm direkt mit Selbstbewusstsein und Mut entgegentreten. (Hebräer 4,14-16).
BMX1 Heute, 14:37
so....muss leider noch mal los...heute Abend...?...wieder mal so richtig krachen lassen...?
😊
😊

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