Bibelwissenschaft zwischen Erkenntnis und Glaube – Wo liegen die Grenzen der historisch-kritischen M
Heute, 18:11
Bibelwissenschaft zwischen Erkenntnis und Glaube – Wo liegen die Grenzen der historisch-kritischen M
Heute, 18:11
Bibelwissenschaft zwischen Erkenntnis und Glaube – Wo liegen die Grenzen der historisch-kritischen M
Die historisch-kritische Methode gehört zu den wichtigsten Werkzeugen der Bibelwissenschaft. Sie soll helfen, die biblischen Texte besser zu verstehen...
Wo liegen die Grenzen und Fehlentwicklungen?
Hier zwei Gedanken von Theologen, die ich durchaus schätze:
"In Kirche/Theologie werden aktuell gerne nur noch jene Texte herangezogen, die den eigenen Vorlieben oder dem aktuellen Weltbild entsprechen... Texte, die diesem Weltbild widersprechen oder sich nicht simpel einordnen lassen, werden einfach als zeitbedingt abgewertet und bewusst ausgeblendet. Auf diese Weise wird die Schrift selektiv zur Bestätigung eigener Überzeugungen instrumentalisiert... "
und
"Jesus Christus ist der Beurteilungsmaßstab...diesen Beurteilungsmaßstab holen wir uns nicht außerhalb der Bibel: nicht von einer Weltanschauung oder Philosophie, nicht von einer politischen Theorie oder Ideologie, nicht von der Vernunft oder der Wissenschaft."
Was denkt Ihr? Was ist Euer Standpunkt?
Und noch zwei sinnvolle Links:
https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/bibelauslegung-historisch-kritische-at
https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/bibelauslegung-christliche
Wo liegen die Grenzen und Fehlentwicklungen?
Hier zwei Gedanken von Theologen, die ich durchaus schätze:
"In Kirche/Theologie werden aktuell gerne nur noch jene Texte herangezogen, die den eigenen Vorlieben oder dem aktuellen Weltbild entsprechen... Texte, die diesem Weltbild widersprechen oder sich nicht simpel einordnen lassen, werden einfach als zeitbedingt abgewertet und bewusst ausgeblendet. Auf diese Weise wird die Schrift selektiv zur Bestätigung eigener Überzeugungen instrumentalisiert... "
und
"Jesus Christus ist der Beurteilungsmaßstab...diesen Beurteilungsmaßstab holen wir uns nicht außerhalb der Bibel: nicht von einer Weltanschauung oder Philosophie, nicht von einer politischen Theorie oder Ideologie, nicht von der Vernunft oder der Wissenschaft."
Was denkt Ihr? Was ist Euer Standpunkt?
Und noch zwei sinnvolle Links:
https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/bibelauslegung-historisch-kritische-at
https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/bibelauslegung-christliche
Kommentare
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Sherezade Heute, 20:59
Hatte schon vor einem halben Jahr einen Blog mit dem Thema... hab diesen Blog dann aufgrund eines Unfalls nicht weiterführen können...dies ist die Fortsetzung...
Historisch-kritisch hat mittlerweile einen negativen Beigeschmack.. dies liegt aus meiner Sicht am Verständnis...und auch an Gedanken, dass es willkürlich ist...so ist es eben nicht...
Kritisch muss man im ursprünglichen Sinne des Wortes verstehen.. dies hat nichts mit Ablehnung zu tun und ist auch nicht gegen den Glauben gerichtet... um es simpel mit Gunkel zu sagen.. Sitz im Leben... denke, dies versteht jeden Mensch ohne große Erklärung...
Auch ist Bibelwissenschaft nicht willkürlich... ist nicht wie bei der Zahl 6 und der andere Mensch sieht eine 9... in den meisten Fällen ist es wie im Parkhaus.. man schaut sich um... wenn neben der 6 eine 5 oder eine 7 ist, ist es klar...
Der Blog geht um Fehlentwicklungen...also wenn die Aussagen eines Textes klar sind und man sie als zeitgeistig ablehnt...so nach dem Motto: Paulus hat es nicht geschnallt, der klebte noch in seinem ollen antiken Weltbild fest...es wird also relativiert.. genau dies ist aus meiner Sicht die Fehlentwicklung...
An dieser Stelle auch ein Zitat, was ich in meinem alten Blog hatte...
"die konsequente Relativierung biblischer Texte als nur zeitbedingt, kommt einen Todesurteil für die Eigenaussagen der Texte gleich..."
Man hat die Freiheit Bibeltexte anzunehmen oder abzulehnen...der Exeget sollte dann auch ehrlich sein und sagen, dass er den Text ablehnt und eben nicht "rumlabern"...
Historisch-kritisch hat mittlerweile einen negativen Beigeschmack.. dies liegt aus meiner Sicht am Verständnis...und auch an Gedanken, dass es willkürlich ist...so ist es eben nicht...
Kritisch muss man im ursprünglichen Sinne des Wortes verstehen.. dies hat nichts mit Ablehnung zu tun und ist auch nicht gegen den Glauben gerichtet... um es simpel mit Gunkel zu sagen.. Sitz im Leben... denke, dies versteht jeden Mensch ohne große Erklärung...
Auch ist Bibelwissenschaft nicht willkürlich... ist nicht wie bei der Zahl 6 und der andere Mensch sieht eine 9... in den meisten Fällen ist es wie im Parkhaus.. man schaut sich um... wenn neben der 6 eine 5 oder eine 7 ist, ist es klar...
Der Blog geht um Fehlentwicklungen...also wenn die Aussagen eines Textes klar sind und man sie als zeitgeistig ablehnt...so nach dem Motto: Paulus hat es nicht geschnallt, der klebte noch in seinem ollen antiken Weltbild fest...es wird also relativiert.. genau dies ist aus meiner Sicht die Fehlentwicklung...
An dieser Stelle auch ein Zitat, was ich in meinem alten Blog hatte...
"die konsequente Relativierung biblischer Texte als nur zeitbedingt, kommt einen Todesurteil für die Eigenaussagen der Texte gleich..."
Man hat die Freiheit Bibeltexte anzunehmen oder abzulehnen...der Exeget sollte dann auch ehrlich sein und sagen, dass er den Text ablehnt und eben nicht "rumlabern"...

Jetzt
Bedeutet: Historisch, der Text wird in seiner Zeit verstanden, in der er geschrieben ist.
Kritisch: Er wird nicht einfach blind geglaubt und hingenommen sondern mit wissenschaftlichen Regeln und Fragen untersucht!