Zeit
Heute, 15:33
Zeit
Heute, 15:33
Zeit
Zeit...ist mehr als nur ein Wort?
Sich Zeit nehmen..mehr als nur ein Wunsch?
Zeit haben? Wann habe ich Zeit?
Zeit für die Liebe?
Zeit zum ausruhen?
Auszeit?
In jeder Lebenslage spielt uns die Zeit vor, wie und wo wir uns bewegen. In der Schule..im Beruf und auch im Leben mit der Familie.
Ist es die Zeit..die schnell vergent oder nutzen wir die Zeit nicht richtig?
Warum verbringen wir viel Zeit hier im Forum?
Kann man diese nicht besser nutzen?
Fast bei jeder Frage spielt die Zeit keine unwesendliche Rolle.
Was sagt die Bibel über die Zeit?
BMX 1
🙂
Sich Zeit nehmen..mehr als nur ein Wunsch?
Zeit haben? Wann habe ich Zeit?
Zeit für die Liebe?
Zeit zum ausruhen?
Auszeit?
In jeder Lebenslage spielt uns die Zeit vor, wie und wo wir uns bewegen. In der Schule..im Beruf und auch im Leben mit der Familie.
Ist es die Zeit..die schnell vergent oder nutzen wir die Zeit nicht richtig?
Warum verbringen wir viel Zeit hier im Forum?
Kann man diese nicht besser nutzen?
Fast bei jeder Frage spielt die Zeit keine unwesendliche Rolle.
Was sagt die Bibel über die Zeit?
BMX 1
🙂
Kommentare
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BMX1 Heute, 15:40
Bedeutung der Zeit im GlaubenFlüchtigkeit:
Das irdische Leben wird oft mit einem kurzen Schatten oder Gras verglichen, das vergeht.Gottes Plan: Gott steht über der Zeit; Geschichte wird als ein von ihm geplanter Weg verstanden.Endzeit: In prophetischen Büchern wie der Offenbarung wird von einer letzten Zeit und der Wiederkunft Jesu gesprochen.
Alles hat seine Zeit – ungewöhnliche Weisheiten der Bibel
Zeit ist Leben
„Es gibt Kalender und Uhren, um sie zu messen (die Zeit), aber das will wenig besagen, denn jeder weiß, dass einem eine einzige Stunde wie eine Ewigkeit vorkommen kann, mitunter kann sie aber auch wie ein Augenblick vergehen – je nachdem, was man in dieser Stunde erlebt. Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen“ (Michael Ende, Momo, Stuttgart 1973, S. 59).
Diese Sätze haben Sie womöglich schon einmal gehört oder gelesen. Sie stammen aus dem Erfolgsbuch „Momo“ von Michael Ende. Momo ist ein kleines Mädchen, das gegen die grauen Herren kämpft, die den Menschen die Zeit stehlen. Eine lohnende Lektüre ist dieses Buch – genauso wie das Buch Kohelet, aus dem heute ein Abschnitt in den katholischen Gottesdiensten gelesen wird. Die Lebenszeit spielt hier auch eine bedeutende Rolle.
Wie ein Hauch des Windes
Aus der Schrift dieses Propheten Kohelet im Alten Testament wird in den katholischen Gottesdiensten fast nie etwas vorgetragen – nur eben heute diese Stelle: Es geht dabei um die Welt, die vergänglich ist wie ein Hauch des Windes. Da heißt es:
Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch. Denn es kommt vor, dass ein Mensch, dessen Besitz durch Wissen, Können und Erfolg erworben wurde, ihn einem andern, der sich nicht dafür angestrengt hat, als dessen Anteil überlassen muss. Auch das ist Windhauch und etwas Schlimmes, das häufig vorkommt. Was erhält der Mensch dann durch seinen ganzen Besitz und durch das Gespinst seines Geistes, für die er sich unter der Sonne anstrengt? Alle Tage besteht sein Geschäft nur aus Sorge und Ärger, und selbst in der Nacht kommt sein Geist nicht zur Ruhe. Auch das ist Windhauch. (Koh 1, 2; 2, 21-23)
Das irdische Leben wird oft mit einem kurzen Schatten oder Gras verglichen, das vergeht.Gottes Plan: Gott steht über der Zeit; Geschichte wird als ein von ihm geplanter Weg verstanden.Endzeit: In prophetischen Büchern wie der Offenbarung wird von einer letzten Zeit und der Wiederkunft Jesu gesprochen.
Alles hat seine Zeit – ungewöhnliche Weisheiten der Bibel
Zeit ist Leben
„Es gibt Kalender und Uhren, um sie zu messen (die Zeit), aber das will wenig besagen, denn jeder weiß, dass einem eine einzige Stunde wie eine Ewigkeit vorkommen kann, mitunter kann sie aber auch wie ein Augenblick vergehen – je nachdem, was man in dieser Stunde erlebt. Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen“ (Michael Ende, Momo, Stuttgart 1973, S. 59).
Diese Sätze haben Sie womöglich schon einmal gehört oder gelesen. Sie stammen aus dem Erfolgsbuch „Momo“ von Michael Ende. Momo ist ein kleines Mädchen, das gegen die grauen Herren kämpft, die den Menschen die Zeit stehlen. Eine lohnende Lektüre ist dieses Buch – genauso wie das Buch Kohelet, aus dem heute ein Abschnitt in den katholischen Gottesdiensten gelesen wird. Die Lebenszeit spielt hier auch eine bedeutende Rolle.
Wie ein Hauch des Windes
Aus der Schrift dieses Propheten Kohelet im Alten Testament wird in den katholischen Gottesdiensten fast nie etwas vorgetragen – nur eben heute diese Stelle: Es geht dabei um die Welt, die vergänglich ist wie ein Hauch des Windes. Da heißt es:
Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch. Denn es kommt vor, dass ein Mensch, dessen Besitz durch Wissen, Können und Erfolg erworben wurde, ihn einem andern, der sich nicht dafür angestrengt hat, als dessen Anteil überlassen muss. Auch das ist Windhauch und etwas Schlimmes, das häufig vorkommt. Was erhält der Mensch dann durch seinen ganzen Besitz und durch das Gespinst seines Geistes, für die er sich unter der Sonne anstrengt? Alle Tage besteht sein Geschäft nur aus Sorge und Ärger, und selbst in der Nacht kommt sein Geist nicht zur Ruhe. Auch das ist Windhauch. (Koh 1, 2; 2, 21-23)
BMX1 Heute, 15:46
Realistische und nüchterne Worte
„Was hat dieses Buch in der Bibel zu suchen.“
Kurz vor der Priesterweihe sucht sich der Weihekandidat einen sogenannten Primizspruch aus. Ein Wort aus der Heiligen Schrift, das ihn begleitet, das ihn beschäftigt, das er als Lebensmotto für seinen pastoralen und seelsorglichen Dienst auswählt, sozusagen eine Überschrift für sein Priestersein. Ich habe mir damals ein Wort aus dem Buch Kohelet ausgesucht: „Alles hat seine Stunde.“ (Koh 3,1) Wir Priesteramtskandidaten haben uns gegenseitig unsere ausgesuchten Worte vorgestellt. Als ich sagte, dass ich mir ein Wort aus dem Buch Kohelet ausgesucht habe, bekam ich zur Antwort: „Was hat dieses Buch in der Bibel zu suchen.“ „Das klingt ja nur depressiv und pessimistisch.“ „Da ist doch von Gott nicht die Rede.“ „Ich würde schon ein aufbauendes und positives Wort erwarten.“
Mir geht es mit diesem Kohelet ganz anders als meinen Kollegen damals. Ich bin froh und dankbar, dass diese realistischen und nüchternen Worte in die Bibel mit aufgenommen wurden. Aus seinen Zeilen spricht ein kritischer, nachdenklicher und wohl auch gebildeter Mensch, dessen Thema immer wieder die Vergänglichkeit ist. Für mich sind seine Worte nicht pessimistisch. Seine Verse wollen zu einem bewussten Leben führen. Ich finde auch: Er ist ein Autor, der in unsere Zeit passt. Wie viele Menschen heute, zweifelt er an Gott oder einem Sinn des Lebens, er stellt Dinge in Frage, denkt nach – und in all dem trägt ihn seine Gottesfurcht und sein Glaube. In seinen Fragen entdecke ich auch Fragen, die mich beschäftigen, Fragen nach dem, was mein Lebensfundament ist. Ich entdecke darin, dass er zum Glauben an Gott führen will. Wo Menschen fragen und suchen, ehrlich und voller Leidenschaft, da sind sie auf dem Weg zu Gott, auch wenn sie ihn noch nicht endgültig gefunden haben.
„Was hat dieses Buch in der Bibel zu suchen.“
Kurz vor der Priesterweihe sucht sich der Weihekandidat einen sogenannten Primizspruch aus. Ein Wort aus der Heiligen Schrift, das ihn begleitet, das ihn beschäftigt, das er als Lebensmotto für seinen pastoralen und seelsorglichen Dienst auswählt, sozusagen eine Überschrift für sein Priestersein. Ich habe mir damals ein Wort aus dem Buch Kohelet ausgesucht: „Alles hat seine Stunde.“ (Koh 3,1) Wir Priesteramtskandidaten haben uns gegenseitig unsere ausgesuchten Worte vorgestellt. Als ich sagte, dass ich mir ein Wort aus dem Buch Kohelet ausgesucht habe, bekam ich zur Antwort: „Was hat dieses Buch in der Bibel zu suchen.“ „Das klingt ja nur depressiv und pessimistisch.“ „Da ist doch von Gott nicht die Rede.“ „Ich würde schon ein aufbauendes und positives Wort erwarten.“
Mir geht es mit diesem Kohelet ganz anders als meinen Kollegen damals. Ich bin froh und dankbar, dass diese realistischen und nüchternen Worte in die Bibel mit aufgenommen wurden. Aus seinen Zeilen spricht ein kritischer, nachdenklicher und wohl auch gebildeter Mensch, dessen Thema immer wieder die Vergänglichkeit ist. Für mich sind seine Worte nicht pessimistisch. Seine Verse wollen zu einem bewussten Leben führen. Ich finde auch: Er ist ein Autor, der in unsere Zeit passt. Wie viele Menschen heute, zweifelt er an Gott oder einem Sinn des Lebens, er stellt Dinge in Frage, denkt nach – und in all dem trägt ihn seine Gottesfurcht und sein Glaube. In seinen Fragen entdecke ich auch Fragen, die mich beschäftigen, Fragen nach dem, was mein Lebensfundament ist. Ich entdecke darin, dass er zum Glauben an Gott führen will. Wo Menschen fragen und suchen, ehrlich und voller Leidenschaft, da sind sie auf dem Weg zu Gott, auch wenn sie ihn noch nicht endgültig gefunden haben.
BMX1 Heute, 15:48
Kohelet, diese Schrift aus dem Alten Testament, ist ein sehr modernes Buch, obwohl es schon über 2000 Jahre alt ist. Es ist vermutlich in der Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr. in Jerusalem entstanden. Die Zeit war von wirtschaftlichen, politischen und sozialen Veränderungen bestimmt. Frömmigkeit schien wenig dazu beitragen zu können, ob jemand glücklich wurde. Ich erlebe ähnliche Dinge in unserer Zeit. Ich stelle mir die Frage: Wie geht es weiter mit dem Krieg in der Ukraine, werden wir genügend Energie, Wasser und Ressourcen in Zukunft haben?
Was aber macht dann glücklich?
Kohelet scheint auf den ersten Blick ein Mensch tiefer Skepsis zu sein. Für ihn ist es nicht wichtig, viel vom Leben zu bekommen – er schaut dankbar auf das, was er hat. Und diese Dankbarkeit führt ihn zur Lebensfreude.
Gott danken für die Gaben
Mit all seiner Bildung und Weisheit blickt er auf den Alltag der Menschen und stellt vieles in Frage. Immer wieder heißt es in seinem Buch: "Ich sah", im Sinne von "Ich beobachtete und zog meine Schlüsse daraus". Genauso macht er dies im Bibeltext über den Windhauch auch: Er fragt sich: Was nützt das alles, wenn man sich für seinen Besitz anstrengt und dann wieder alles verliert? Wer viel besitzt, so Kohelets Beobachtung, macht sich auch viele Sorgen, hat viel Ärger und kann nachts nicht schlafen. Geld allein macht nicht glücklich - das würde Kohelet folgern. Was aber macht dann glücklich? Das ist die Frage, die Kohelet umtreibt, die er aber in seinem Buch auch nur annäherungsweise beantworten kann.
Was aber macht dann glücklich?
Kohelet scheint auf den ersten Blick ein Mensch tiefer Skepsis zu sein. Für ihn ist es nicht wichtig, viel vom Leben zu bekommen – er schaut dankbar auf das, was er hat. Und diese Dankbarkeit führt ihn zur Lebensfreude.
Gott danken für die Gaben
Mit all seiner Bildung und Weisheit blickt er auf den Alltag der Menschen und stellt vieles in Frage. Immer wieder heißt es in seinem Buch: "Ich sah", im Sinne von "Ich beobachtete und zog meine Schlüsse daraus". Genauso macht er dies im Bibeltext über den Windhauch auch: Er fragt sich: Was nützt das alles, wenn man sich für seinen Besitz anstrengt und dann wieder alles verliert? Wer viel besitzt, so Kohelets Beobachtung, macht sich auch viele Sorgen, hat viel Ärger und kann nachts nicht schlafen. Geld allein macht nicht glücklich - das würde Kohelet folgern. Was aber macht dann glücklich? Das ist die Frage, die Kohelet umtreibt, die er aber in seinem Buch auch nur annäherungsweise beantworten kann.
BMX1 Heute, 15:52
Ganz nüchtern rät er dazu, das Leben mit seinen Höhen und Tiefen, mit seinen Ungerechtigkeiten und allem Unbegreiflichem möglichst gelassen zu akzeptieren und sich mit der eigenen Vergänglichkeit abzufinden und Gott zu danken für die Gaben, die er mir schenkt, und sie zu genießen.
An einer späteren Stelle heißt es: „Iss freudig dein Brot, und trink vergnügt deinen Wein; denn das, was du tust, hat Gott längst so festgelegt, wie es ihm gefiel ... Mit einer Frau, die du liebst, genieße das Leben alle Tage deines Lebens voll Windhauch, die er dir unter der Sonne geschenkt hat, alle deine Tage voll Windhauch. Denn das ist dein Anteil am Leben und an dem Besitz, für den du dich unter der Sonne anstrengst. Alles, was deine Hand, solange du Kraft hast, zu tun vorfindet, das tu!“ (Koh 9,7–10).
„Alles hat seine Zeit“
Wenn ich genau hinhöre, merke ich: Das ist nicht einfach ein Aufruf zu hemmungslosem Genuss. Immer ist hier auch von Gott die Rede: Gott teilt die Tage voll Windhauch zu, Gott schenkt die Kraft zu tun, was ich tun kann.
Wie ein roter Faden zieht es sich durch das ganze Buch Kohelet: Was immer ich an Geld und Besitz erwerben kann, ist letztlich Gottes Geschenk. Und wenn ich es genießen kann, ist das auch Gottes Geschenk. Ich sollte also immer Gott auf der Rechnung haben – nie die Rechnung ohne ihn machen! Ich denke, das ist ein guter Ratschlag: Wenn ich weiß, dass mein Können und mein Besitz letztlich Gottes Geschenk sind, werde ich damit glücklicher und freigiebiger umgehen.
Es gibt Texte in der Bibel, wenn ich die höre, werde ich schon nach den ersten Sätzen ganz still. Und anderen geht es ähnlich. Man kann dann eine Stecknadel fallen hören. Ein weiterer Abschnitt aus dem Buch Kohelet gehört zu diesen eindrucksvollen Texten, „Alles hat seine Zeit“ beginnt er. Das liegt für mich an der Eindringlichkeit, mit der hier vom Wesentlichen des Lebens gesprochen wird: Von Zeit und Ewigkeit. Von Mensch und Gott. Und auch von mir selbst.
An einer späteren Stelle heißt es: „Iss freudig dein Brot, und trink vergnügt deinen Wein; denn das, was du tust, hat Gott längst so festgelegt, wie es ihm gefiel ... Mit einer Frau, die du liebst, genieße das Leben alle Tage deines Lebens voll Windhauch, die er dir unter der Sonne geschenkt hat, alle deine Tage voll Windhauch. Denn das ist dein Anteil am Leben und an dem Besitz, für den du dich unter der Sonne anstrengst. Alles, was deine Hand, solange du Kraft hast, zu tun vorfindet, das tu!“ (Koh 9,7–10).
„Alles hat seine Zeit“
Wenn ich genau hinhöre, merke ich: Das ist nicht einfach ein Aufruf zu hemmungslosem Genuss. Immer ist hier auch von Gott die Rede: Gott teilt die Tage voll Windhauch zu, Gott schenkt die Kraft zu tun, was ich tun kann.
Wie ein roter Faden zieht es sich durch das ganze Buch Kohelet: Was immer ich an Geld und Besitz erwerben kann, ist letztlich Gottes Geschenk. Und wenn ich es genießen kann, ist das auch Gottes Geschenk. Ich sollte also immer Gott auf der Rechnung haben – nie die Rechnung ohne ihn machen! Ich denke, das ist ein guter Ratschlag: Wenn ich weiß, dass mein Können und mein Besitz letztlich Gottes Geschenk sind, werde ich damit glücklicher und freigiebiger umgehen.
Es gibt Texte in der Bibel, wenn ich die höre, werde ich schon nach den ersten Sätzen ganz still. Und anderen geht es ähnlich. Man kann dann eine Stecknadel fallen hören. Ein weiterer Abschnitt aus dem Buch Kohelet gehört zu diesen eindrucksvollen Texten, „Alles hat seine Zeit“ beginnt er. Das liegt für mich an der Eindringlichkeit, mit der hier vom Wesentlichen des Lebens gesprochen wird: Von Zeit und Ewigkeit. Von Mensch und Gott. Und auch von mir selbst.
BMX1 Heute, 15:57
Zeit und Ewigkeit. Von Mensch und Gott. Und auch von mir selbst.
Alles hat seine Stunde
Meinen Primizspruch habe ich aus diesem Text ausgesucht, „Alles hat seine Stunde“ heißt er, und stammt aus dem 3. Kapitel des Buches Kohelet.
In diesem Text werden Gegensatzpaare genannt, die den Wechsel des Lebens auszeichnen.
1 Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:
2 eine Zeit zum Gebären / und eine Zeit zum Sterben, / eine Zeit zum Pflanzen / und eine Zeit zum Ausreißen der Pflanzen,
3 eine Zeit zum Töten / und eine Zeit zum Heilen, / eine Zeit zum Niederreißen / und eine Zeit zum Bauen,
4 eine Zeit zum Weinen / und eine Zeit zum Lachen, / eine Zeit für die Klage / und eine Zeit für den Tanz;
5 eine Zeit zum Steinewerfen / und eine Zeit zum Steinesammeln, / eine Zeit zum Umarmen / und eine Zeit, die Umarmung zu lösen,
6 eine Zeit zum Suchen / und eine Zeit zum Verlieren, / eine Zeit zum Behalten/ und eine Zeit zum Wegwerfen,
7 eine Zeit zum Zerreißen/ und eine Zeit zum Zusammennähen, / eine Zeit zum Schweigen / und eine Zeit zum Reden,
8 eine Zeit zum Lieben / und eine Zeit zum Hassen, / eine Zeit für den Krieg / und eine Zeit für den Frieden.
9 Wenn jemand etwas tut - welchen Vorteil hat er davon, dass er sich anstrengt? 10 Ich sah mir das Geschäft an, für das jeder Mensch durch Gottes Auftrag sich abmüht. 11 Das alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit. Überdies hat er die Ewigkeit in ihr Herz hineingelegt, doch ohne dass der Mensch das Tun, das Gott getan hat, von seinem Anfang bis zu seinem Ende wiederfinden könnte. (Koh. 3, 1-11)
Alles hat seine Stunde
Meinen Primizspruch habe ich aus diesem Text ausgesucht, „Alles hat seine Stunde“ heißt er, und stammt aus dem 3. Kapitel des Buches Kohelet.
In diesem Text werden Gegensatzpaare genannt, die den Wechsel des Lebens auszeichnen.
1 Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:
2 eine Zeit zum Gebären / und eine Zeit zum Sterben, / eine Zeit zum Pflanzen / und eine Zeit zum Ausreißen der Pflanzen,
3 eine Zeit zum Töten / und eine Zeit zum Heilen, / eine Zeit zum Niederreißen / und eine Zeit zum Bauen,
4 eine Zeit zum Weinen / und eine Zeit zum Lachen, / eine Zeit für die Klage / und eine Zeit für den Tanz;
5 eine Zeit zum Steinewerfen / und eine Zeit zum Steinesammeln, / eine Zeit zum Umarmen / und eine Zeit, die Umarmung zu lösen,
6 eine Zeit zum Suchen / und eine Zeit zum Verlieren, / eine Zeit zum Behalten/ und eine Zeit zum Wegwerfen,
7 eine Zeit zum Zerreißen/ und eine Zeit zum Zusammennähen, / eine Zeit zum Schweigen / und eine Zeit zum Reden,
8 eine Zeit zum Lieben / und eine Zeit zum Hassen, / eine Zeit für den Krieg / und eine Zeit für den Frieden.
9 Wenn jemand etwas tut - welchen Vorteil hat er davon, dass er sich anstrengt? 10 Ich sah mir das Geschäft an, für das jeder Mensch durch Gottes Auftrag sich abmüht. 11 Das alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit. Überdies hat er die Ewigkeit in ihr Herz hineingelegt, doch ohne dass der Mensch das Tun, das Gott getan hat, von seinem Anfang bis zu seinem Ende wiederfinden könnte. (Koh. 3, 1-11)
BMX1 Heute, 15:59
Sieben Sachen, die das Leben ausmachen
Sieben Sachen werden in dem Text über das Leben aneinandergereiht:
als erstes sein natürlicher Verlauf: vom Geborenwerden bis zum Sterben, vom Pflanzen bis zum Ausreißen;als zweites die Gewalt, die in jedem Leben steckt und seine Wiedergutmachungsversuche: töten und heilen, einreißen und bauen;
als drittes die Gefühle der Seele: weinen und lachen, klagen und tanzen;
als viertes seine Geschlechtlichkeit: lieben und aufhören zu lieben;
als fünftes der Besitz: ihn suchen oder verlieren, ihn behalten oder wegwerfen;
als sechstes Kommunikation: schweigen und reden, Kleider zerreißen aus Empörung oder Scham und sie danach auch wieder zunähen;
und als siebtes Beziehungserfahrungen: lieben und hassen, Friede und Streit.
Wohl geordnet sind die sieben Sachen des Lebens in diesem Text, und das tut gut. Es fühlt sich so an, als wäre hier eine ausgleichende Gerechtigkeit am Werk, die dafür sorgt, dass am Ende doch alles ins Lot kommt: Weil alles scheinbar gleich viel Zeit bekommt, erscheint alles gut.
Wo bist Du Gott?
Aber wenn ich mir anschaue, was wie viel Zeit in meinem eigenen, ganz konkreten, persönlichen Leben bekommt, wird es komplizierter: Eigentlich will ich ja gar nicht, dass Hass genauso viel Zeit bekommt wie Nächstenliebe. Vom Lachen und der Freude, da kann ich nicht genug von bekommen, aber wenn das Hassen Lebenszeit von mir bekommt, das Weinen und Klagen, dann sieht es schon anders aus, dann frage ich gerne: Wo bist Du Gott?
Gott hat einen Plan
Mir sagt dieser Text: Gott hat alles wohl geordnet. Gott hat einen Plan, und er hat alles in seiner Hand. Er gibt mir nicht nur Mühen und Plagen, sondern er schenkt mir Freude am Leben. Alles hat seine Zeit, und ich darf das, was ich habe, genießen – genießen und dankbar aus Gottes Hand nehmen. Im Heute und Jetzt, nicht erst nach der Schule, der Ausbildung, der Karriere, dem Hausbau, den Kindern, dem Ruhestand – nein, jetzt.
Sieben Sachen werden in dem Text über das Leben aneinandergereiht:
als erstes sein natürlicher Verlauf: vom Geborenwerden bis zum Sterben, vom Pflanzen bis zum Ausreißen;als zweites die Gewalt, die in jedem Leben steckt und seine Wiedergutmachungsversuche: töten und heilen, einreißen und bauen;
als drittes die Gefühle der Seele: weinen und lachen, klagen und tanzen;
als viertes seine Geschlechtlichkeit: lieben und aufhören zu lieben;
als fünftes der Besitz: ihn suchen oder verlieren, ihn behalten oder wegwerfen;
als sechstes Kommunikation: schweigen und reden, Kleider zerreißen aus Empörung oder Scham und sie danach auch wieder zunähen;
und als siebtes Beziehungserfahrungen: lieben und hassen, Friede und Streit.
Wohl geordnet sind die sieben Sachen des Lebens in diesem Text, und das tut gut. Es fühlt sich so an, als wäre hier eine ausgleichende Gerechtigkeit am Werk, die dafür sorgt, dass am Ende doch alles ins Lot kommt: Weil alles scheinbar gleich viel Zeit bekommt, erscheint alles gut.
Wo bist Du Gott?
Aber wenn ich mir anschaue, was wie viel Zeit in meinem eigenen, ganz konkreten, persönlichen Leben bekommt, wird es komplizierter: Eigentlich will ich ja gar nicht, dass Hass genauso viel Zeit bekommt wie Nächstenliebe. Vom Lachen und der Freude, da kann ich nicht genug von bekommen, aber wenn das Hassen Lebenszeit von mir bekommt, das Weinen und Klagen, dann sieht es schon anders aus, dann frage ich gerne: Wo bist Du Gott?
Gott hat einen Plan
Mir sagt dieser Text: Gott hat alles wohl geordnet. Gott hat einen Plan, und er hat alles in seiner Hand. Er gibt mir nicht nur Mühen und Plagen, sondern er schenkt mir Freude am Leben. Alles hat seine Zeit, und ich darf das, was ich habe, genießen – genießen und dankbar aus Gottes Hand nehmen. Im Heute und Jetzt, nicht erst nach der Schule, der Ausbildung, der Karriere, dem Hausbau, den Kindern, dem Ruhestand – nein, jetzt.
BMX1 Heute, 16:02
Das lässt sich sicher leichter sagen, wenn ich darauf vertraue, dass Gott da ist, dass mein Leben in seiner Hand ist und dass er es gut mit mir meint.
Auch ich kann das nicht immer gleich vertrauensvoll glauben. Manchmal denke ich: Warum muss mir das jetzt passieren? Warum erleidet dieser Mensch so ein Schicksal? Aber mich fasziniert gerade deswegen dieses Buch Kohelet, das sagt: Diese Welt hat eine Balance und eine Mitte. Kohelet bestätigt mir, auf Grund seiner Lebenserfahrung, dass diese Welt ihre Mitte hat und dass wir ein Gegenüber haben, das alles in Händen hält.
Es lässt sich leichter leben, wenn ich annehmen kann: Ich bin gewollt, so wie ich bin. Ich bin wertgeschätzt – und das kann ich im Grunde nicht verspielen. Und: Gott meint es gut mit mir.
An den der Wind sie hinweht
Mich fasziniert dieses Buch Kohelet aus der Bibel, ich kann es immer und immer wieder zur Hand nehmen und entdecke darin Lebensweisheiten, die mir gut tun. Zum Beispiel eben diese Weisheit: Ich muss nicht die Widersprüchlichkeiten und Ungereimtheiten meines Lebens schönreden, aber ich darf mir – im Wissen um die Begrenztheit meiner Zeit – auch die frohen und unbeschwerten Tage gönnen.
Zeit ist etwas Kostbares
Die Zeit ist etwas so Kostbares – das verbindet das Buch Kohelet aus der Bibel mit Michael Endes Buch „Momo“. Es endet mit den Worten: „Und nachdem der Jubel und das Umarmen und das Händeschütteln und Lachen und Durcheinanderschreien sich gelegt hatten, setzten alle sich rundherum auf die grasbewachsenen steinernen Stufen. Es wurde ganz still. Momo stellte sich in die Mitte des freien runden Platzes. Sie dachte an die Stimmen der Sterne und an die Stunden-Blumen. Und dann begann sie mit lauter Stimme zu singen“ (Michael Ende, Momo, Stuttgart 1973, S. 269).
Als Christ kann ich ein Lied auf Gott und über die Zeit singen. Am Sonntag. Im Urlaub. 24 Stunden am Tag. Sieben Tage in der Woche. 52 Wochen im Jahr:
Wenn jetzt Ferien sind, dann wünsche ich allen: Genießen Sie die Zeit. Blicken Sie gespannt, neugierig und offen nach vorne. Genießen Sie, was kommt. Und genießen Sie es an dem Ort, an den der Wind sie hinweht.
Auch ich kann das nicht immer gleich vertrauensvoll glauben. Manchmal denke ich: Warum muss mir das jetzt passieren? Warum erleidet dieser Mensch so ein Schicksal? Aber mich fasziniert gerade deswegen dieses Buch Kohelet, das sagt: Diese Welt hat eine Balance und eine Mitte. Kohelet bestätigt mir, auf Grund seiner Lebenserfahrung, dass diese Welt ihre Mitte hat und dass wir ein Gegenüber haben, das alles in Händen hält.
Es lässt sich leichter leben, wenn ich annehmen kann: Ich bin gewollt, so wie ich bin. Ich bin wertgeschätzt – und das kann ich im Grunde nicht verspielen. Und: Gott meint es gut mit mir.
An den der Wind sie hinweht
Mich fasziniert dieses Buch Kohelet aus der Bibel, ich kann es immer und immer wieder zur Hand nehmen und entdecke darin Lebensweisheiten, die mir gut tun. Zum Beispiel eben diese Weisheit: Ich muss nicht die Widersprüchlichkeiten und Ungereimtheiten meines Lebens schönreden, aber ich darf mir – im Wissen um die Begrenztheit meiner Zeit – auch die frohen und unbeschwerten Tage gönnen.
Zeit ist etwas Kostbares
Die Zeit ist etwas so Kostbares – das verbindet das Buch Kohelet aus der Bibel mit Michael Endes Buch „Momo“. Es endet mit den Worten: „Und nachdem der Jubel und das Umarmen und das Händeschütteln und Lachen und Durcheinanderschreien sich gelegt hatten, setzten alle sich rundherum auf die grasbewachsenen steinernen Stufen. Es wurde ganz still. Momo stellte sich in die Mitte des freien runden Platzes. Sie dachte an die Stimmen der Sterne und an die Stunden-Blumen. Und dann begann sie mit lauter Stimme zu singen“ (Michael Ende, Momo, Stuttgart 1973, S. 269).
Als Christ kann ich ein Lied auf Gott und über die Zeit singen. Am Sonntag. Im Urlaub. 24 Stunden am Tag. Sieben Tage in der Woche. 52 Wochen im Jahr:
Wenn jetzt Ferien sind, dann wünsche ich allen: Genießen Sie die Zeit. Blicken Sie gespannt, neugierig und offen nach vorne. Genießen Sie, was kommt. Und genießen Sie es an dem Ort, an den der Wind sie hinweht.
BMX1 Heute, 16:08
Zeit ist als „das Maß der Bewegung" beschrieben worden, so z. B. in Verbindung mit der Bewegung der Himmelskörper. Sie ist auch als „Dauer von Perioden” bezeichnet worden, von denen wir ein Anfang und ein Ende feststellen können. Die Zeit steht im Gegensatz zur Ewigkeit, bei der es keinen Beginn und kein Ende gibt.
Die Christen werden ermuntert, „die Zeit auszukaufen" (Eph 5,16; Kol 4,5). Dies bedeutet nicht verlorene Zeit nachzuholen, sondern jede passende Gelegenheit zu benutzen. In Daniel 2,8 sagte der König, dass die weisen Männer „Zeit gewinnen wollt(en)", d. h. sie wollten einen Aufschub erhalten - in der Hoffnung, dass der König einlenken würde oder dass irgendetwas geschehen würde, das sie retten würde.
Was die verschiedenen Ereignisse anbelangt, die Gott vorhergesagt hat und die noch nicht geschehen sind, steht es einem Christen nicht zu, „die Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seine eigene Gewalt gesetzt hat" (Apg 1,7). Wenn andererseits zwei Ereignisse vorhergesagt wurden, von denen das eine vor dem anderen geschehen muss (so wie die Entrückung der Heiligen vor dem Tag des Herrn eintreten muss, wenn er mit seinen Heiligen wiederkommen wird), wird von einem Christ erwartet, dass er sie kennt, denn der Apostel Paulus schreibt: „Was aber die Zeiten und die Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht" (1. Thes 5,1.2). In 2. Thessalonicher 2,3-10 wird weiter erklärt, dass der Tag des Herrn nicht kommen kann, bevor der Antichrist geoffenbart wird, usw. Was aber den genauen Zeitpunkt dieser Ereignisse sowie der Entrückung der Heiligen anbelangt, so ist es uns nicht gegeben, dies zu wissen, vielmehr sollten wir für die Entrückung immer bereit sein.
Von den Kindern Issaschar wird gesagt, dass sie Männer waren, „die Einsicht hatten in die Zeiten, um zu wissen, was Israel tun musste" (1. Chr 12,32). Sie verstanden die Gedanken Gottes, nämlich dass David König über die zwölf Stämme werden sollte. So kann der Heilige Geist die Heiligen in die besondere Linie der Wahrheit einführen, die am ehesten für das Zeitalter angemessen ist, in dem sie leben, und sie lehren, was sie tun sollten. So wird z. B. im zweiten Brief an Timotheus eine Linie der Wahrheit und des Handelns für den jetzigen Zustand der Versammlung dargelegt, die auch mit dem Inhalt der späteren Sendschreiben in der Offenbarung übereinstimmt (Off 3).
Das Wort „Zeit" wird in Daniel 7,25; 12,7 und Offenbarung 12,14 für „ein Jahr" gebraucht. Deshalb steht der Ausdruck „Zeit, Zeiten, und eine halbe Zeit" für einen Zeitraum von dreieinhalb Jahre. Siehe 70 Jahrwochen.
Die Christen werden ermuntert, „die Zeit auszukaufen" (Eph 5,16; Kol 4,5). Dies bedeutet nicht verlorene Zeit nachzuholen, sondern jede passende Gelegenheit zu benutzen. In Daniel 2,8 sagte der König, dass die weisen Männer „Zeit gewinnen wollt(en)", d. h. sie wollten einen Aufschub erhalten - in der Hoffnung, dass der König einlenken würde oder dass irgendetwas geschehen würde, das sie retten würde.
Was die verschiedenen Ereignisse anbelangt, die Gott vorhergesagt hat und die noch nicht geschehen sind, steht es einem Christen nicht zu, „die Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seine eigene Gewalt gesetzt hat" (Apg 1,7). Wenn andererseits zwei Ereignisse vorhergesagt wurden, von denen das eine vor dem anderen geschehen muss (so wie die Entrückung der Heiligen vor dem Tag des Herrn eintreten muss, wenn er mit seinen Heiligen wiederkommen wird), wird von einem Christ erwartet, dass er sie kennt, denn der Apostel Paulus schreibt: „Was aber die Zeiten und die Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht" (1. Thes 5,1.2). In 2. Thessalonicher 2,3-10 wird weiter erklärt, dass der Tag des Herrn nicht kommen kann, bevor der Antichrist geoffenbart wird, usw. Was aber den genauen Zeitpunkt dieser Ereignisse sowie der Entrückung der Heiligen anbelangt, so ist es uns nicht gegeben, dies zu wissen, vielmehr sollten wir für die Entrückung immer bereit sein.
Von den Kindern Issaschar wird gesagt, dass sie Männer waren, „die Einsicht hatten in die Zeiten, um zu wissen, was Israel tun musste" (1. Chr 12,32). Sie verstanden die Gedanken Gottes, nämlich dass David König über die zwölf Stämme werden sollte. So kann der Heilige Geist die Heiligen in die besondere Linie der Wahrheit einführen, die am ehesten für das Zeitalter angemessen ist, in dem sie leben, und sie lehren, was sie tun sollten. So wird z. B. im zweiten Brief an Timotheus eine Linie der Wahrheit und des Handelns für den jetzigen Zustand der Versammlung dargelegt, die auch mit dem Inhalt der späteren Sendschreiben in der Offenbarung übereinstimmt (Off 3).
Das Wort „Zeit" wird in Daniel 7,25; 12,7 und Offenbarung 12,14 für „ein Jahr" gebraucht. Deshalb steht der Ausdruck „Zeit, Zeiten, und eine halbe Zeit" für einen Zeitraum von dreieinhalb Jahre. Siehe 70 Jahrwochen.
BMX1 Heute, 16:12
Vom gelassenen Umgang mit der Zeit: das Zeitmanagement Gottes
So verschieden die Vorstellungen zum Thema Zeit sind, in einem Punkt sind sich alle einig: Zeit haben sie zu wenig. Gut, dass es bei Gott anders aussieht.
Als ich während der Recherche für diesen Beitrag einen Kollegen fragte, was ihm zum Thema Zeit einfiele, war seine lapidare Antwort: „Ich habe keine!“. Viele Menschen klagen heute über Stress und Zeitmangel. 48 Prozent der deutschen Arbeitnehmer klagen darüber, dass der Stress am Arbeitsplatz in den letzten zwei Jahren zugenommen hat.
Für wichtige Dinge wie Beziehungen oder Bildung bleibt wenig Zeit. Der Dichter Oscar Wilde bringt das Dilemma folgendermaßen auf den Punkt:
„Wir leben in einem Zeitalter, in dem die Menschen überarbeitet und schlecht ausgebildet sind. Es ist das Zeitalter, in dem die Menschen so betriebsam sind, dass sie völlig verdummen.“
Dabei ist Zeitnot kein Phänomen der Moderne. Der englische Schriftsteller George Orwell (Farm der Tiere) hat bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Hektik seiner Zeitgenossen moniert: „Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“
Die digitale Revolution hat mit all ihren Möglichkeiten zur Zeitersparnis letztlich auch zur Zeitnot beigetragen. Auf der einen Seite ist es einfacher, als je zuvor mit einer Behörde, einem Kunden, einem Unternehmen in Kontakt zu treten. Eine E-Mail ist in Windeseile geschrieben, eine SMS schnell getippt und versendet. Auf der anderen Seite steigt mit den Möglichkeiten schneller Kontaktaufnahme aber auch die Erwartung. „Haben Sie meine Mail nicht gelesen, die ich Ihnen vor zehn Minuten geschickt habe?“ ist wahrscheinlich eine Frage, die Arbeitnehmer nicht selten zu hören bekommen.
So verschieden die Vorstellungen zum Thema Zeit sind, in einem Punkt sind sich alle einig: Zeit haben sie zu wenig. Gut, dass es bei Gott anders aussieht.
Als ich während der Recherche für diesen Beitrag einen Kollegen fragte, was ihm zum Thema Zeit einfiele, war seine lapidare Antwort: „Ich habe keine!“. Viele Menschen klagen heute über Stress und Zeitmangel. 48 Prozent der deutschen Arbeitnehmer klagen darüber, dass der Stress am Arbeitsplatz in den letzten zwei Jahren zugenommen hat.
Für wichtige Dinge wie Beziehungen oder Bildung bleibt wenig Zeit. Der Dichter Oscar Wilde bringt das Dilemma folgendermaßen auf den Punkt:
„Wir leben in einem Zeitalter, in dem die Menschen überarbeitet und schlecht ausgebildet sind. Es ist das Zeitalter, in dem die Menschen so betriebsam sind, dass sie völlig verdummen.“
Dabei ist Zeitnot kein Phänomen der Moderne. Der englische Schriftsteller George Orwell (Farm der Tiere) hat bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Hektik seiner Zeitgenossen moniert: „Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“
Die digitale Revolution hat mit all ihren Möglichkeiten zur Zeitersparnis letztlich auch zur Zeitnot beigetragen. Auf der einen Seite ist es einfacher, als je zuvor mit einer Behörde, einem Kunden, einem Unternehmen in Kontakt zu treten. Eine E-Mail ist in Windeseile geschrieben, eine SMS schnell getippt und versendet. Auf der anderen Seite steigt mit den Möglichkeiten schneller Kontaktaufnahme aber auch die Erwartung. „Haben Sie meine Mail nicht gelesen, die ich Ihnen vor zehn Minuten geschickt habe?“ ist wahrscheinlich eine Frage, die Arbeitnehmer nicht selten zu hören bekommen.
BMX1 Heute, 16:14
Doch es regt sich Widerstand gegen die Always-On-Mentalität, gegen das nagende Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen. Es regt sich Widerstand gegen Methoden und Techniken, die uns helfen sollen, unsere Zeit noch effektiver zu planen, um letztlich nur noch schneller noch mehr Arbeit machen zu können.
So gibt es als Gegenentwurf zum Fast-Food die so genannte Slow-Food-Bewegung, die das genussvolle, gesunde, regional angebaute Essen fördern will. Das Slow Media Institut beschäftigt sich in aller Ruhe mit dem digitalen Medienwandel und propagiert mit dem Slow Media Manifest Qualität und Nachhaltigkeit in der Medienwelt.
Zeit in der Bibel
Die große Erzählung der Bibel zur Entstehung der Welt führt uns direkt zur entscheidenden Frage: Was ist Zeit? Der Schöpfungsbericht (1. Mose 1-2) stellt dem Chaos der Urzeit die ordnende Kraft der Schöpfungstage gegenüber. Dabei legt der Autor den Fokus auf den Rhythmus, der zwischen Arbeit und Ruhe herrschen soll:
„Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte“ (1. Mose 2,2-3).
Im Alten Testament wird der Sabbat als Ruhetag immer wieder von den Propheten eingefordert. Gott ist es wichtig, dass Menschen zur Ruhe kommen können, um neue Kraft zu schöpfen. Es geht dabei aber auch um die Erkenntnis, dass Glück und Erfolg letztlich nicht vom menschlichen Tun allein abhängig sind.
Damit menschliches Leben gelingt, braucht es den Segen Gottes. Der Sabbat wird so zur Rückbesinnung des Geschöpfes auf seinen Schöpfer. So wird das Leben des Menschen in einen größeren Zusammenhang eingeordnet, bekommt Ziel und Sinn.
So gibt es als Gegenentwurf zum Fast-Food die so genannte Slow-Food-Bewegung, die das genussvolle, gesunde, regional angebaute Essen fördern will. Das Slow Media Institut beschäftigt sich in aller Ruhe mit dem digitalen Medienwandel und propagiert mit dem Slow Media Manifest Qualität und Nachhaltigkeit in der Medienwelt.
Zeit in der Bibel
Die große Erzählung der Bibel zur Entstehung der Welt führt uns direkt zur entscheidenden Frage: Was ist Zeit? Der Schöpfungsbericht (1. Mose 1-2) stellt dem Chaos der Urzeit die ordnende Kraft der Schöpfungstage gegenüber. Dabei legt der Autor den Fokus auf den Rhythmus, der zwischen Arbeit und Ruhe herrschen soll:
„Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte“ (1. Mose 2,2-3).
Im Alten Testament wird der Sabbat als Ruhetag immer wieder von den Propheten eingefordert. Gott ist es wichtig, dass Menschen zur Ruhe kommen können, um neue Kraft zu schöpfen. Es geht dabei aber auch um die Erkenntnis, dass Glück und Erfolg letztlich nicht vom menschlichen Tun allein abhängig sind.
Damit menschliches Leben gelingt, braucht es den Segen Gottes. Der Sabbat wird so zur Rückbesinnung des Geschöpfes auf seinen Schöpfer. So wird das Leben des Menschen in einen größeren Zusammenhang eingeordnet, bekommt Ziel und Sinn.
BMX1 Heute, 16:16
Meine Zeit in Gottes Hand
Der Mensch im Alten Testament begreift seine Zeit deshalb als von Gott geschenkte Zeit: „Alle Zeiten meines Lebens sind in deiner Hand“ (Psalm 31,16). Deshalb kann er auch unterschiedliche Lebensphasen und Situationen aus Gottes Hand nehmen. Ein zentraler Text dazu findet sich in der Bibel im Buch Prediger:
„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit“ (Prediger 3,1-2).
Es ist hilfreich, zu wissen, dass unterschiedliche Lebensphasen unterschiedliche Herausforderungen und Chancen haben. Als Single, in der Ausbildung ist das Leben von einer großen Freiheit geprägt. Man trifft viele Menschen, lernt neue Dinge kennen und ist offen für Veränderung.
Später, wenn man verheiratet ist und Kinder hat, ist man stärker eingebunden. Vieles ergibt sich aus der Tatsache, dass man Verantwortung für den Nachwuchs übernimmt. Der Job dient weniger zur Selbstverwirklichung als zum Broterwerb. Es geht weniger um die Suche nach dem persönlichen Berufs- und Lebensweg, sondern darum, wie der bereits eingeschlagene Weg gestaltet wird.
Im Alter dann, hält man vielleicht Rückschau, bewertet sein Leben, erkennt Muster, wird gelassener, schaut auf Erfolge und auf Fehler zurück und genießt den Lebensherbst.
Der Mensch im Alten Testament begreift seine Zeit deshalb als von Gott geschenkte Zeit: „Alle Zeiten meines Lebens sind in deiner Hand“ (Psalm 31,16). Deshalb kann er auch unterschiedliche Lebensphasen und Situationen aus Gottes Hand nehmen. Ein zentraler Text dazu findet sich in der Bibel im Buch Prediger:
„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit“ (Prediger 3,1-2).
Es ist hilfreich, zu wissen, dass unterschiedliche Lebensphasen unterschiedliche Herausforderungen und Chancen haben. Als Single, in der Ausbildung ist das Leben von einer großen Freiheit geprägt. Man trifft viele Menschen, lernt neue Dinge kennen und ist offen für Veränderung.
Später, wenn man verheiratet ist und Kinder hat, ist man stärker eingebunden. Vieles ergibt sich aus der Tatsache, dass man Verantwortung für den Nachwuchs übernimmt. Der Job dient weniger zur Selbstverwirklichung als zum Broterwerb. Es geht weniger um die Suche nach dem persönlichen Berufs- und Lebensweg, sondern darum, wie der bereits eingeschlagene Weg gestaltet wird.
Im Alter dann, hält man vielleicht Rückschau, bewertet sein Leben, erkennt Muster, wird gelassener, schaut auf Erfolge und auf Fehler zurück und genießt den Lebensherbst.
BMX1 Heute, 16:21
Der richtige Zeitpunkt
Wenn Menschen Zeit als ein Geschenk Gottes ansehen, dann schließt sich daran die Frage an: Wie gehe ich mit diesem Geschenk um? Wenn Gott mein Schöpfer ist und mir Lebenszeit schenkt, dann ist klar: Meine Zeitplanung kann sich nicht nur um mich selbst drehen. Es geht nicht nur um meine Agenda – so gut diese auch gemeint sein mag.
Besonders eindrücklich wird dies anhand der Erzählung von Mose. Mose wächst, nachdem er das erste Pogrom der Menschheitsgeschichte überlebt hat, im Palast des Pharaos auf. Seine Herkunft als Israelit steht ihm dabei immer vor Augen. Wahrscheinlich hat er sogar seine Privilegien als Aufgabe verstanden. Er will sich dafür einsetzen, dass sein versklavtes Volk humanere Arbeitsbedingungen bekommt.
Das Ziel, seinem Volk in seiner misslichen Lage zu helfen, war durchaus lobenswert. Aber der Zeitpunkt war der falsche. Mose wollte aus eigener Kraft heraus sein Volk befreien und das eigenmächtige Handeln endet im Desaster: Er gerät über die Misshandlung eines Israeliten so sehr in Rage, dass er einen Ägypter umbringt und vom Hof des Pharaos fliehen muss.
Etliche Jahre später sieht das Ganze anders aus. Nun ist die Zeit reif. Gott selbst beruft ihn nun, sein Volk aus der Sklaverei zu befreien. Nun steht Mose vor der Herausforderung, seine Zeit und seinen Auftrag von Gott anzunehmen. Das tut er denn auch – allerdings erst nach vielen Überzeugungsversuchen Gottes.
Mose will sich ganz sicher sein, dass er nicht wieder seine Zeit selbst in die Hand nimmt. Zu tief sitzen die desaströsen Konsequenzen seiner Sturm-und-Drang-Jahre. Er nimmt die Berufung Gottes an. Ihm ist dabei klar: Meine Zeit steht in Gottes Händen. Ein Psalm, der Mose zugeschrieben wird, veranschaulicht dies. Mose wünscht sich, dass er schon in jungen Jahren seine Zeit, seine Pläne, sein Leben bewusst in Gottes Hand gelegt hätte:
„Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang“ (Psalm 90,14).
Wenn Menschen Zeit als ein Geschenk Gottes ansehen, dann schließt sich daran die Frage an: Wie gehe ich mit diesem Geschenk um? Wenn Gott mein Schöpfer ist und mir Lebenszeit schenkt, dann ist klar: Meine Zeitplanung kann sich nicht nur um mich selbst drehen. Es geht nicht nur um meine Agenda – so gut diese auch gemeint sein mag.
Besonders eindrücklich wird dies anhand der Erzählung von Mose. Mose wächst, nachdem er das erste Pogrom der Menschheitsgeschichte überlebt hat, im Palast des Pharaos auf. Seine Herkunft als Israelit steht ihm dabei immer vor Augen. Wahrscheinlich hat er sogar seine Privilegien als Aufgabe verstanden. Er will sich dafür einsetzen, dass sein versklavtes Volk humanere Arbeitsbedingungen bekommt.
Das Ziel, seinem Volk in seiner misslichen Lage zu helfen, war durchaus lobenswert. Aber der Zeitpunkt war der falsche. Mose wollte aus eigener Kraft heraus sein Volk befreien und das eigenmächtige Handeln endet im Desaster: Er gerät über die Misshandlung eines Israeliten so sehr in Rage, dass er einen Ägypter umbringt und vom Hof des Pharaos fliehen muss.
Etliche Jahre später sieht das Ganze anders aus. Nun ist die Zeit reif. Gott selbst beruft ihn nun, sein Volk aus der Sklaverei zu befreien. Nun steht Mose vor der Herausforderung, seine Zeit und seinen Auftrag von Gott anzunehmen. Das tut er denn auch – allerdings erst nach vielen Überzeugungsversuchen Gottes.
Mose will sich ganz sicher sein, dass er nicht wieder seine Zeit selbst in die Hand nimmt. Zu tief sitzen die desaströsen Konsequenzen seiner Sturm-und-Drang-Jahre. Er nimmt die Berufung Gottes an. Ihm ist dabei klar: Meine Zeit steht in Gottes Händen. Ein Psalm, der Mose zugeschrieben wird, veranschaulicht dies. Mose wünscht sich, dass er schon in jungen Jahren seine Zeit, seine Pläne, sein Leben bewusst in Gottes Hand gelegt hätte:
„Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang“ (Psalm 90,14).
BMX1 Heute, 16:24
Nicht erst seit der Finanzkrise machen sich Menschen Sorgen um die Zukunft. Dabei macht man sich in der Regel Gedanken über Dinge und Umstände, auf die man wenig oder gar keinen Einfluss hat. So gaben die Mehrzahl der Befragten einer Studie zum Thema „Zukunftssorgen“ an, dass sie Angst vor Kriminalität, Aggressivität und sozialer Kälte hätten.
Ein ganzer Wirtschaftszweig macht seinen Umsatz damit, dass er Menschen vor möglichen Gefahren und Unsicherheiten absichern will. Im Jahr 2010 machte der größte Versicherungskonzern Europas, die Allianzgruppe, einen Umsatz von 106,5 Milliarden Euro. Menschen lassen sich Sicherheit etwas kosten.
Seine Zukunft vertrauensvoll in Gottes Hand zu legen, ist eines der bedeutendsten Themen der Bibel. Jesus räumt dem unsicheren Blick nach vorne eine zentrale Passage in der berühmten Bergpredigt ein:
„Deshalb sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um das, was ihr an Essen und Trinken zum Leben und an Kleidung für euren Körper braucht. Ist das Leben nicht wichtiger als die Nahrung, und ist der Körper nicht wichtiger als die Kleidung? Seht euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln keine Vorräte, und euer Vater im Himmel ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben auch nur um eine einzige Stunde verlängern? Und warum macht ihr euch Sorgen um eure Kleidung? Seht euch die Lilien auf dem Feld an und lernt von ihnen! Sie wachsen, ohne sich abzumühen und ohne zu spinnen 'und zu weben'“ (Matthäus 6,25-28).
Wichtig neben der Aufforderung, Gott zu vertrauen, ist der Fokus auf die Arbeit am Reich Gottes. Sie kann der Schlüssel sein, um den gebannten Blick auf die unsichere Zukunft in die Gegenwart zu wenden. Wer sich nicht nur um sich selbst dreht, kann seine Sorgen leichter in Gottes Hand legen. Und er bekommt die Verheißung, dass Gott sich um seine Sorgen kümmern wird.
Gleichzeitig darf ich wissen: Ich bin nicht der Einzige, der am Reich Gottes arbeitet. Und vor allem: Gott selbst baut sein Reich. Das kann mich auf der anderen Seite nämlich auch von der Last befreien, dass ich meine, alles drehe sich um mich. Ohne mich geht die Welt zugrunde. Nein, wenn ich mit anderen am Reich Gottes arbeite und letztlich Gott selbst sein Reich baut, dann bin ich von der Last befreit, die Welt zu retten und darf fröhlich und gelassen meine Grenzen akzeptieren, denn ich muss die Welt nicht retten. Gott hat es schon getan – und tut es weiter.
Ein ganzer Wirtschaftszweig macht seinen Umsatz damit, dass er Menschen vor möglichen Gefahren und Unsicherheiten absichern will. Im Jahr 2010 machte der größte Versicherungskonzern Europas, die Allianzgruppe, einen Umsatz von 106,5 Milliarden Euro. Menschen lassen sich Sicherheit etwas kosten.
Seine Zukunft vertrauensvoll in Gottes Hand zu legen, ist eines der bedeutendsten Themen der Bibel. Jesus räumt dem unsicheren Blick nach vorne eine zentrale Passage in der berühmten Bergpredigt ein:
„Deshalb sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um das, was ihr an Essen und Trinken zum Leben und an Kleidung für euren Körper braucht. Ist das Leben nicht wichtiger als die Nahrung, und ist der Körper nicht wichtiger als die Kleidung? Seht euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln keine Vorräte, und euer Vater im Himmel ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben auch nur um eine einzige Stunde verlängern? Und warum macht ihr euch Sorgen um eure Kleidung? Seht euch die Lilien auf dem Feld an und lernt von ihnen! Sie wachsen, ohne sich abzumühen und ohne zu spinnen 'und zu weben'“ (Matthäus 6,25-28).
Wichtig neben der Aufforderung, Gott zu vertrauen, ist der Fokus auf die Arbeit am Reich Gottes. Sie kann der Schlüssel sein, um den gebannten Blick auf die unsichere Zukunft in die Gegenwart zu wenden. Wer sich nicht nur um sich selbst dreht, kann seine Sorgen leichter in Gottes Hand legen. Und er bekommt die Verheißung, dass Gott sich um seine Sorgen kümmern wird.
Gleichzeitig darf ich wissen: Ich bin nicht der Einzige, der am Reich Gottes arbeitet. Und vor allem: Gott selbst baut sein Reich. Das kann mich auf der anderen Seite nämlich auch von der Last befreien, dass ich meine, alles drehe sich um mich. Ohne mich geht die Welt zugrunde. Nein, wenn ich mit anderen am Reich Gottes arbeite und letztlich Gott selbst sein Reich baut, dann bin ich von der Last befreit, die Welt zu retten und darf fröhlich und gelassen meine Grenzen akzeptieren, denn ich muss die Welt nicht retten. Gott hat es schon getan – und tut es weiter.
Schirin Heute, 16:25
Hallo BMX 
Ich lese gerade "Das Ende der Rastlosigkeit" ( Comer)Dort wird erklärt, dass "Shabbat" ursprünglich 2 Bedeutungen hat: Erstens " aufhören" mit allem, was ich normalerweise tue, arbeiten, organisieren, einkaufen..... Und zweitens " sich freuen, genießen", wie Gott selbst es am siebten Tag machte. Geniales Konzept!

Ich lese gerade "Das Ende der Rastlosigkeit" ( Comer)Dort wird erklärt, dass "Shabbat" ursprünglich 2 Bedeutungen hat: Erstens " aufhören" mit allem, was ich normalerweise tue, arbeiten, organisieren, einkaufen..... Und zweitens " sich freuen, genießen", wie Gott selbst es am siebten Tag machte. Geniales Konzept!
BMX1 Heute, 16:27
Ruhezeiten einplanen
Leben findet im Rhythmus zwischen Arbeit und Ruhe statt. Wer mehrere Monate oder Jahre lang mit hoher Belastung arbeitet und sein Leben gestaltet, der braucht irgendwann eine Auszeit. Wird sie nicht bewusst genommen, ist der Burn-Out unter Umständen schon vorprogrammiert.
Im Jahr 2008 gab es allein in Deutschland 10 Millionen Fehltage aufgrund von Burn-Out-Symptomen (TKK Studie, 2008). Im Jahr 2010 waren es insgesamt 100.000 Menschen, die aufgrund von Burn-Out-Symptomen krankgeschrieben wurden (AOK Institut). Wer auf diesem Hintergrund den Schöpfungsbericht aus 1. Mose 2 liest, der erkennt in dem verordneten Ruhetag ein göttliches Prinzip, damit sich der Mensch entfalten und gestalten kann, ohne krank zu werden.
Der Sonntag wird so zur Möglichkeit der Besinnung und der Neuausrichtung. Es ist ein Tag, an dem man ganz praktisch erkennen und vor allem leben kann, dass Arbeit eben nicht alles ist. Und es ist ein Tag, an dem man sich rückbesinnen kann auf den Ursprung des Lebens und auf den, der Leben überhaupt erst ermöglicht und die Welt und den Menschen in ihr am Leben hält: Gott.
Regelmäßige Zeiten mit Gott bewusst einzuplanen, ist ein zentraler Punkt, der Menschen hilft, gelassen und verantwortlich mit ihrer Zeit umzugehen. Aber Vorsicht: Es gibt auch frommen Zeitdruck. Wenn man als Christ zum Beispiel in seiner Gemeinde Mitarbeiter im Kindergottesdienst ist, daneben noch die Buchhaltung übernimmt und gleichzeitig die Gemeindehomepage pflegt, kann es schnell zu viel werden. Aus einer guten Motivation heraus schießt man dann letztlich am Ziel vorbei.
Die Gefahr: Die Zeit im Dienst für Gott nimmt zu, die Zeit, die man im persönlichen Gespräch mit Gott verbringt, geht mehr und mehr zurück. Das kann im Extremfall dazu führen, dass wir zwar pflichtbewusst Menschen zu dieser wunderbaren Beziehung mit Gott einladen, gleichzeitig aber vergessen, wie diese Beziehung zu Gott konkret gelebt wird und wie sie sich anfühlt.
Leben findet im Rhythmus zwischen Arbeit und Ruhe statt. Wer mehrere Monate oder Jahre lang mit hoher Belastung arbeitet und sein Leben gestaltet, der braucht irgendwann eine Auszeit. Wird sie nicht bewusst genommen, ist der Burn-Out unter Umständen schon vorprogrammiert.
Im Jahr 2008 gab es allein in Deutschland 10 Millionen Fehltage aufgrund von Burn-Out-Symptomen (TKK Studie, 2008). Im Jahr 2010 waren es insgesamt 100.000 Menschen, die aufgrund von Burn-Out-Symptomen krankgeschrieben wurden (AOK Institut). Wer auf diesem Hintergrund den Schöpfungsbericht aus 1. Mose 2 liest, der erkennt in dem verordneten Ruhetag ein göttliches Prinzip, damit sich der Mensch entfalten und gestalten kann, ohne krank zu werden.
Der Sonntag wird so zur Möglichkeit der Besinnung und der Neuausrichtung. Es ist ein Tag, an dem man ganz praktisch erkennen und vor allem leben kann, dass Arbeit eben nicht alles ist. Und es ist ein Tag, an dem man sich rückbesinnen kann auf den Ursprung des Lebens und auf den, der Leben überhaupt erst ermöglicht und die Welt und den Menschen in ihr am Leben hält: Gott.
Regelmäßige Zeiten mit Gott bewusst einzuplanen, ist ein zentraler Punkt, der Menschen hilft, gelassen und verantwortlich mit ihrer Zeit umzugehen. Aber Vorsicht: Es gibt auch frommen Zeitdruck. Wenn man als Christ zum Beispiel in seiner Gemeinde Mitarbeiter im Kindergottesdienst ist, daneben noch die Buchhaltung übernimmt und gleichzeitig die Gemeindehomepage pflegt, kann es schnell zu viel werden. Aus einer guten Motivation heraus schießt man dann letztlich am Ziel vorbei.
Die Gefahr: Die Zeit im Dienst für Gott nimmt zu, die Zeit, die man im persönlichen Gespräch mit Gott verbringt, geht mehr und mehr zurück. Das kann im Extremfall dazu führen, dass wir zwar pflichtbewusst Menschen zu dieser wunderbaren Beziehung mit Gott einladen, gleichzeitig aber vergessen, wie diese Beziehung zu Gott konkret gelebt wird und wie sie sich anfühlt.
BMX1 Heute, 16:30
Fazit
Der Blick auf die Zukunft, auf Gottes Ewigkeit, rückt die Perspektive auf meine Zeit und mein Leben gerade. Ich muss nicht alles in diese 70, 80 Jahre pressen, die mir hier auf der Erde vergönnt sind. Ich habe eine Ewigkeit lang Zeit, das Leben zu ergreifen. Das kann mich gelassen machen. Wenn ich Gott nicht nur als Schöpfer der Welt betrachte, sondern auch als den Schöpfer meines Lebens, dann erkenne ich, dass meine Zeit geschenkte Zeit ist.
Das heißt, ich muss sie nicht horten und krampfhaft festhalten. Ich darf sie verschenken, an mich, an andere und nicht zuletzt an den, der sie mir geschenkt hat: an Gott. Aus dieser Gelassenheit heraus darf ich die geschenkte Zeit gestalten und verwalten – und zwar heute. Denn ich weiß, dass Vergangenheit und Zukunft in Gottes Hand liegen. Und heute und hier ist er da und will mir helfen, meine Zeit und mein Leben so zu gestalten, dass ich für mich persönlich sagen kann: „Meine Zeit steht in Gottes Händen“ (Psalm 31,16).
Quelle...: ERF ..der Sinnsender..Bibel
Der Blick auf die Zukunft, auf Gottes Ewigkeit, rückt die Perspektive auf meine Zeit und mein Leben gerade. Ich muss nicht alles in diese 70, 80 Jahre pressen, die mir hier auf der Erde vergönnt sind. Ich habe eine Ewigkeit lang Zeit, das Leben zu ergreifen. Das kann mich gelassen machen. Wenn ich Gott nicht nur als Schöpfer der Welt betrachte, sondern auch als den Schöpfer meines Lebens, dann erkenne ich, dass meine Zeit geschenkte Zeit ist.
Das heißt, ich muss sie nicht horten und krampfhaft festhalten. Ich darf sie verschenken, an mich, an andere und nicht zuletzt an den, der sie mir geschenkt hat: an Gott. Aus dieser Gelassenheit heraus darf ich die geschenkte Zeit gestalten und verwalten – und zwar heute. Denn ich weiß, dass Vergangenheit und Zukunft in Gottes Hand liegen. Und heute und hier ist er da und will mir helfen, meine Zeit und mein Leben so zu gestalten, dass ich für mich persönlich sagen kann: „Meine Zeit steht in Gottes Händen“ (Psalm 31,16).
Quelle...: ERF ..der Sinnsender..Bibel

Jetzt
Bekannte Bibelstellen zur Zeit Prediger 3,1-8: Der bekannte Text „Ein jegliches hat seine Zeit“ beschreibt den ständigen Wechsel von Lebensphasen wie Geburt, Tod, Weinen und Lachen.Epheser 5,15-16: Hier wird dazu aufgerufen, die Zeit sorgsam und weise zu nutzen.2. Korinther 4,18: Unterscheidet zwischen dem sichtbaren, zeitlichen und dem unsichtbaren, ewigen Leben.