đ Mit CHRISTUS vereint sein.
23.07.2026 21:30
đ Mit CHRISTUS vereint sein.
23.07.2026 21:30
đ Mit CHRISTUS vereint sein.
Bist Du von CHRISTUS getrennt? Und falls ja, solltest Du von IHM getrennt bleiben? Dies sind Fragen, die das Wohlergehen jedes Einzelnen auf Erden entscheidend betreffen. Sie zu beantworten, sollte Vorrang vor allen anderen Angelegenheiten haben.
Zwei Parteien sind in dieser Angelegenheit involviert: Der HERR und Du selbst. Wenn diese Verbindung nicht besteht â liegt es dann an IHM oder an Dir? Wenn Du getan hast, was ER Dir auftrug, und ER dennoch zulieĂ, dass Dich etwas von IHM trennt, oder wenn eine Macht â stĂ€rker ist als die Seine â IHN daran gehindert hĂ€tte, die Dir gegebene VerheiĂung zu erfĂŒllen, dann lĂ€ge die Schuld bei IHM. Andernfalls liegt sie bei Dir. Und obwohl klar ist, dass ER Seine Versprechen weder brechen noch vergessen kann und IHM alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist â sodass sich IHM keine Macht in den Weg stellen könnte â entschuldigen wir uns oft fĂŒr die Trennung, deren wir uns bewusst sind, indem wir IHM die Schuld zuschreiben. Wir sind uns nicht bewusst, irgendetwas Bestimmtes getan zu haben, das die Verbindung verhindert hĂ€tte und so schieben wir â stillschweigend, wenn nicht gar offen â GOTT die Schuld zu und leben weiter, als bestĂŒnde unsere einzige Möglichkeit darin, darauf zu warten, dass der HERR Sich uns in besonderer Weise offenbart und Sich mit uns vereint. Das liegt daran, dass wir uns â aufgrund der HeimtĂŒcke der SĂŒnde â nicht im Klaren darĂŒber sind, was IHN von uns trennt.
Glaubst Du, GOTT sei fern von Dir, weil Du IHN weder sehen noch hören kannst? Liegt es daran, dass Du in Gefahr oder BedrĂ€ngnis bist â leidend aufgrund eines UnglĂŒcks, das Dich ereilt hat, oder in Armut, ohne Nahrung oder ausreichende Kleidung? Dies sind Dinge, die Menschen das GefĂŒhl geben, von GOTT getrennt zu sein und sie denken so, weil sie es so empfinden. Doch der HERR hat uns gezeigt, dass wir uns auf etwas Besseres stĂŒtzen können als auf GefĂŒhle. ER sagte uns gerade diesbezĂŒglich etwas, das befĂ€higt, all diese GefĂŒhle zu ignorieren, in dem Wissen, dass der Eindruck, den sie auf uns machen, nicht der Wahrheit entspricht. Durch den Apostel Paulus ĂŒbermittelte GOTT die [folgenden] Worte, die uns noch heute dasselbe zusichern: "Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? BedrĂ€ngnis oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder BlöĂe oder Gefahr oder Schwert? ... In diesem allen sind wir mehr als Ăberwinder durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin ĂŒberzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder GegenwĂ€rtiges noch ZukĂŒnftiges, noch MĂ€chte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn." [RĂ. 8,35.37-39] [ELB]
Keines dieser Dinge â auch nicht alle zusammen â kann uns also von GOTT trennen. Wenn es also eine Trennung gibt, so liegt das nicht an einer Ursache dieser Art. Es liegt nicht daran, dass wir den HERRN weder sehen noch hören oder das GefĂŒhl haben, nicht ganz in Seiner NĂ€he zu sein. Das Problem ist, dass unsere GefĂŒhle Teil unserer menschlichen Natur und von natĂŒrlichen Bedingungen abhĂ€ngig sind, wir jedoch versuchen, sie zu benutzen, um geistliche Wahrheiten zu offenbaren. DafĂŒr sind sie [aber] keineswegs geeignet. Sie stehen in keinerlei Verbindung zu geistlichen Dingen. Sie können zwar von geistlichen Dingen beeinflusst werden, vermögen aber selbst nicht auf diese Einfluss zu nehmen. Daher dĂŒrfen wir unsere GefĂŒhle â wie auch immer sie beschaffen sein mögen â nicht als MaĂstab fĂŒr unser VerhĂ€ltnis zu geistlichen Dingen betrachten. Ein dĂŒsteres oder bedrĂŒcktes GefĂŒhl ist kein Beweis dafĂŒr, dass sich GOTT zurĂŒckgezogen hat, ebenso wenig wie eine Wolke, die den Himmel verdeckt, ein Beweis dafĂŒr wĂ€re, dass die Sonne weiter entfernt ist als zu dem Zeitpunkt, als sie hell herab strahlte. Im christlichen Leben spielen GefĂŒhle eine gĂ€nzlich untergeordnete Rolle. Zuerst kommt die Erkenntnis, dann das GefĂŒhl â und diese Reihenfolge kehrt sich niemals um.
Menschen versuchen stĂ€ndig, GOTT mit ihren natĂŒrlichen Sinnen wahrzunehmen. Auf diese Weise ist ER jedoch niemals zu finden. Der unzivilisierte Heide glaubt, ER brauche einen Gott haben, den er zu sehen vermag. Also fertigt er ein Bildnis aus Holz oder Stein, das aber nicht GOTT ist. Und warum tut er das? Ganz einfach, weil er nichts ĂŒber den einzigen wahren Wegâ den Glaubenâ weiĂ, GOTT wahrzunehmen und zu erkennen. Sein zivilisierter Bruder weiĂ zwar, dass man Holz oder Stein nicht anbeten sollte, doch auch er glaubt sehr oft nichts Besseres, als dass GOTT auf irgendeine Weise mit natĂŒrlichen Sinnen zu finden sein mĂŒsse. Und wenn diese ihm GOTT nicht offenbaren, denkt er entweder, dass GOTT nicht existiert, oder dass ER, Sich zu weit entfernt hat. Menschen haben sich eine bestimmte Art und Weise ausgedacht, in welcher sich â ihrer Ăberzeugung nach â GOTT offenbaren mĂŒsste, wenn ER nah wĂ€re. Und wenn keine solche Offenbarung eintritt, kommen sie zu dem Schluss, dass GOTT nicht nĂ€her kommt als an die Ă€uĂersten RĂ€nder ihres individuellen Lebens.
All dies ist das Ergebnis des Versuchs, GOTT auf verschiedenen Wegen des Fleisches zu finden und zu erkennen. Und all dies ist zum Scheitern verurteilt, weil es nicht Gottes Weg ist. Der HERR hat den Glauben als Weg vorgesehen, wo ER Sich dem Menschen offenbart â und zwar gerade deshalb, weil der Mensch IHN auf keinerlei Weise aus eigenem Vermögen erkennen könnte. Der Mensch kann GOTT nicht finden, solange er nicht zu IHM kommt und das vermag er nicht ohne Glauben denn [es steht geschrieben:] "Ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muĂ glauben, daĂ er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde." [HEBR. 11,6]Â
Das Zeugnis des Glaubens steht im direkten Gegensatz zum Zeugnis der natĂŒrlichen Sinne. WĂ€hrend Letztere behaupten, GOTT sei â sofern ER ĂŒberhaupt existiere â fern und lasse sich nur selten oder gar nie dazu herab, die Belange des Einzelnen zu beachten, verkĂŒndet der Glaube, dass ER ganz nahe ist. Durch den Glauben weiĂ ein Mensch, dass GOTT ihm nahe ist und ihn wahrnimmt, denn der Glaube kann nicht lĂŒgen, da er nur das bezeugt, was das Wort Gottes besagt. Im Glauben kann der Einzelne aufblicken und sich selbst in tiefster BedrĂ€ngnis freuen, in der Gewissheit, dass er â allen gegenteiligen Anscheins zum Trotz â mit CHRISTUS vereint ist und von den ewigen Arme seines himmlischen Vaters getragen wird.
Der Glaube bezeugt, dass GOTT uns nahe ist â ja, dass ER "nicht fern ist von jedem von uns." [APG. 17,27] [ELB] Das natĂŒrliche Auge kann IHN nicht sehen, doch der Glaube sagt: ER ist da. Wenn unsere GefĂŒhle uns einreden wollen, ER sei weit entfernt, so sagt der Glaube: ER ist nahe. Der Glaube bezeugt, dass CHRISTUS Sich mit der Menschheit verbunden und mit ihr eins gemacht hat, denn wir lesen, dass ER "in allem seinen BrĂŒdern gleich" [HEBR. 2,17] [LUT2017] wurde und keinesfalls "kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten." [HEBR. 4,15] [SLT] CHRISTUS tat also alles in Seiner Macht Stehende, um Sich mit uns zu vereinen. Wenn wir nicht mit IHM vereint sind, so liegt das nicht an IHM, sondern an uns. Und alles, was wir tun mĂŒssen, um mit IHM vereint zu werden, ist, in Ăbereinstim-mung mit IHM zu kommen â das heiĂt, IHM zuzustimmen und zu bezeugen, dass Sein Wort wahr ist. ER hat die Verbindung zwischen Sich und jedem Einzelnen von uns bereits vervollkommnet, das einzige Hindernis, das noch besteht, ist unser freier Wille, Seinem Wort zu glauben oder es abzulehnen. An uns liegt es zu glauben â also nicht bloĂ zustimmend zu Seinem Wort zu nicken, sondern darauf zu bauen und uns mit allem, was wir haben und worauf wir hoffen, darauf zu stĂŒtzen. Solange wir dies tun, ist die Verbindung mit CHRISTUS vollkommen, ganz gleich, wie unsere LebensumstĂ€nde beschaffen sind oder welche GefĂŒhle und EindrĂŒcke sie vermitteln. Wenn wir jedoch nicht glauben, machen wir â was uns betrifft â all das zunichte, was der HERR tat, um Sich mit uns zu vereinen und dann stehen wir nicht besser da, als wĂ€re GOTT tatsĂ€chlich so weit von uns entfernt, wie wir es uns vorgestellt haben.
Der HERR bezeugt [durch Jesaja:] "Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz zum Retten und sein Ohr nicht zu schwer zum Hören; sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure SĂŒnden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört!" [JES. 59,1-2] [SLT] Hier wird mit anderen Worten auf fehlenden Glauben verwiesen. Sobald der Glaube, der uns rechtfertigt kommt, verschwinden unsere Missetaten, GOTT "löscht unsere Verbrechen aus wie einen Nebel." [JES. 44,22] [ELB] So kannst Du Dich freuen, weil Du durch den Glauben weiĂt, dass Du mit CHRISTUS verbunden bist â von DEM Dich weder Höhe noch Tiefe, weder Armut noch Leid, ja nicht einmal der Tod selbst zu trennen vermag. Und so wird ein helles Licht in Dich hinein strahlen â noch heute, wenn Du es nur zulĂ€sst â um, wenn der Ă€uĂere Schein und die GefĂŒhle Deines eigenen Herzens gegen Dich sprechen, Deine dunkelsten Stunden zu erhellen und wird Dir jene Kraft verleihen, die einst jenen zuteil wurde, die "aus Schwachheit zu Kraft gekommen sind." [HEBR. 11,34] [SLT]
( Ellet J. Waggoner, MĂ€rz 1894 )
Zwei Parteien sind in dieser Angelegenheit involviert: Der HERR und Du selbst. Wenn diese Verbindung nicht besteht â liegt es dann an IHM oder an Dir? Wenn Du getan hast, was ER Dir auftrug, und ER dennoch zulieĂ, dass Dich etwas von IHM trennt, oder wenn eine Macht â stĂ€rker ist als die Seine â IHN daran gehindert hĂ€tte, die Dir gegebene VerheiĂung zu erfĂŒllen, dann lĂ€ge die Schuld bei IHM. Andernfalls liegt sie bei Dir. Und obwohl klar ist, dass ER Seine Versprechen weder brechen noch vergessen kann und IHM alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist â sodass sich IHM keine Macht in den Weg stellen könnte â entschuldigen wir uns oft fĂŒr die Trennung, deren wir uns bewusst sind, indem wir IHM die Schuld zuschreiben. Wir sind uns nicht bewusst, irgendetwas Bestimmtes getan zu haben, das die Verbindung verhindert hĂ€tte und so schieben wir â stillschweigend, wenn nicht gar offen â GOTT die Schuld zu und leben weiter, als bestĂŒnde unsere einzige Möglichkeit darin, darauf zu warten, dass der HERR Sich uns in besonderer Weise offenbart und Sich mit uns vereint. Das liegt daran, dass wir uns â aufgrund der HeimtĂŒcke der SĂŒnde â nicht im Klaren darĂŒber sind, was IHN von uns trennt.
Glaubst Du, GOTT sei fern von Dir, weil Du IHN weder sehen noch hören kannst? Liegt es daran, dass Du in Gefahr oder BedrĂ€ngnis bist â leidend aufgrund eines UnglĂŒcks, das Dich ereilt hat, oder in Armut, ohne Nahrung oder ausreichende Kleidung? Dies sind Dinge, die Menschen das GefĂŒhl geben, von GOTT getrennt zu sein und sie denken so, weil sie es so empfinden. Doch der HERR hat uns gezeigt, dass wir uns auf etwas Besseres stĂŒtzen können als auf GefĂŒhle. ER sagte uns gerade diesbezĂŒglich etwas, das befĂ€higt, all diese GefĂŒhle zu ignorieren, in dem Wissen, dass der Eindruck, den sie auf uns machen, nicht der Wahrheit entspricht. Durch den Apostel Paulus ĂŒbermittelte GOTT die [folgenden] Worte, die uns noch heute dasselbe zusichern: "Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? BedrĂ€ngnis oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder BlöĂe oder Gefahr oder Schwert? ... In diesem allen sind wir mehr als Ăberwinder durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin ĂŒberzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder GegenwĂ€rtiges noch ZukĂŒnftiges, noch MĂ€chte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn." [RĂ. 8,35.37-39] [ELB]
Keines dieser Dinge â auch nicht alle zusammen â kann uns also von GOTT trennen. Wenn es also eine Trennung gibt, so liegt das nicht an einer Ursache dieser Art. Es liegt nicht daran, dass wir den HERRN weder sehen noch hören oder das GefĂŒhl haben, nicht ganz in Seiner NĂ€he zu sein. Das Problem ist, dass unsere GefĂŒhle Teil unserer menschlichen Natur und von natĂŒrlichen Bedingungen abhĂ€ngig sind, wir jedoch versuchen, sie zu benutzen, um geistliche Wahrheiten zu offenbaren. DafĂŒr sind sie [aber] keineswegs geeignet. Sie stehen in keinerlei Verbindung zu geistlichen Dingen. Sie können zwar von geistlichen Dingen beeinflusst werden, vermögen aber selbst nicht auf diese Einfluss zu nehmen. Daher dĂŒrfen wir unsere GefĂŒhle â wie auch immer sie beschaffen sein mögen â nicht als MaĂstab fĂŒr unser VerhĂ€ltnis zu geistlichen Dingen betrachten. Ein dĂŒsteres oder bedrĂŒcktes GefĂŒhl ist kein Beweis dafĂŒr, dass sich GOTT zurĂŒckgezogen hat, ebenso wenig wie eine Wolke, die den Himmel verdeckt, ein Beweis dafĂŒr wĂ€re, dass die Sonne weiter entfernt ist als zu dem Zeitpunkt, als sie hell herab strahlte. Im christlichen Leben spielen GefĂŒhle eine gĂ€nzlich untergeordnete Rolle. Zuerst kommt die Erkenntnis, dann das GefĂŒhl â und diese Reihenfolge kehrt sich niemals um.
Menschen versuchen stĂ€ndig, GOTT mit ihren natĂŒrlichen Sinnen wahrzunehmen. Auf diese Weise ist ER jedoch niemals zu finden. Der unzivilisierte Heide glaubt, ER brauche einen Gott haben, den er zu sehen vermag. Also fertigt er ein Bildnis aus Holz oder Stein, das aber nicht GOTT ist. Und warum tut er das? Ganz einfach, weil er nichts ĂŒber den einzigen wahren Wegâ den Glaubenâ weiĂ, GOTT wahrzunehmen und zu erkennen. Sein zivilisierter Bruder weiĂ zwar, dass man Holz oder Stein nicht anbeten sollte, doch auch er glaubt sehr oft nichts Besseres, als dass GOTT auf irgendeine Weise mit natĂŒrlichen Sinnen zu finden sein mĂŒsse. Und wenn diese ihm GOTT nicht offenbaren, denkt er entweder, dass GOTT nicht existiert, oder dass ER, Sich zu weit entfernt hat. Menschen haben sich eine bestimmte Art und Weise ausgedacht, in welcher sich â ihrer Ăberzeugung nach â GOTT offenbaren mĂŒsste, wenn ER nah wĂ€re. Und wenn keine solche Offenbarung eintritt, kommen sie zu dem Schluss, dass GOTT nicht nĂ€her kommt als an die Ă€uĂersten RĂ€nder ihres individuellen Lebens.
All dies ist das Ergebnis des Versuchs, GOTT auf verschiedenen Wegen des Fleisches zu finden und zu erkennen. Und all dies ist zum Scheitern verurteilt, weil es nicht Gottes Weg ist. Der HERR hat den Glauben als Weg vorgesehen, wo ER Sich dem Menschen offenbart â und zwar gerade deshalb, weil der Mensch IHN auf keinerlei Weise aus eigenem Vermögen erkennen könnte. Der Mensch kann GOTT nicht finden, solange er nicht zu IHM kommt und das vermag er nicht ohne Glauben denn [es steht geschrieben:] "Ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muĂ glauben, daĂ er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde." [HEBR. 11,6]Â
Das Zeugnis des Glaubens steht im direkten Gegensatz zum Zeugnis der natĂŒrlichen Sinne. WĂ€hrend Letztere behaupten, GOTT sei â sofern ER ĂŒberhaupt existiere â fern und lasse sich nur selten oder gar nie dazu herab, die Belange des Einzelnen zu beachten, verkĂŒndet der Glaube, dass ER ganz nahe ist. Durch den Glauben weiĂ ein Mensch, dass GOTT ihm nahe ist und ihn wahrnimmt, denn der Glaube kann nicht lĂŒgen, da er nur das bezeugt, was das Wort Gottes besagt. Im Glauben kann der Einzelne aufblicken und sich selbst in tiefster BedrĂ€ngnis freuen, in der Gewissheit, dass er â allen gegenteiligen Anscheins zum Trotz â mit CHRISTUS vereint ist und von den ewigen Arme seines himmlischen Vaters getragen wird.
Der Glaube bezeugt, dass GOTT uns nahe ist â ja, dass ER "nicht fern ist von jedem von uns." [APG. 17,27] [ELB] Das natĂŒrliche Auge kann IHN nicht sehen, doch der Glaube sagt: ER ist da. Wenn unsere GefĂŒhle uns einreden wollen, ER sei weit entfernt, so sagt der Glaube: ER ist nahe. Der Glaube bezeugt, dass CHRISTUS Sich mit der Menschheit verbunden und mit ihr eins gemacht hat, denn wir lesen, dass ER "in allem seinen BrĂŒdern gleich" [HEBR. 2,17] [LUT2017] wurde und keinesfalls "kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten." [HEBR. 4,15] [SLT] CHRISTUS tat also alles in Seiner Macht Stehende, um Sich mit uns zu vereinen. Wenn wir nicht mit IHM vereint sind, so liegt das nicht an IHM, sondern an uns. Und alles, was wir tun mĂŒssen, um mit IHM vereint zu werden, ist, in Ăbereinstim-mung mit IHM zu kommen â das heiĂt, IHM zuzustimmen und zu bezeugen, dass Sein Wort wahr ist. ER hat die Verbindung zwischen Sich und jedem Einzelnen von uns bereits vervollkommnet, das einzige Hindernis, das noch besteht, ist unser freier Wille, Seinem Wort zu glauben oder es abzulehnen. An uns liegt es zu glauben â also nicht bloĂ zustimmend zu Seinem Wort zu nicken, sondern darauf zu bauen und uns mit allem, was wir haben und worauf wir hoffen, darauf zu stĂŒtzen. Solange wir dies tun, ist die Verbindung mit CHRISTUS vollkommen, ganz gleich, wie unsere LebensumstĂ€nde beschaffen sind oder welche GefĂŒhle und EindrĂŒcke sie vermitteln. Wenn wir jedoch nicht glauben, machen wir â was uns betrifft â all das zunichte, was der HERR tat, um Sich mit uns zu vereinen und dann stehen wir nicht besser da, als wĂ€re GOTT tatsĂ€chlich so weit von uns entfernt, wie wir es uns vorgestellt haben.
Der HERR bezeugt [durch Jesaja:] "Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz zum Retten und sein Ohr nicht zu schwer zum Hören; sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure SĂŒnden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört!" [JES. 59,1-2] [SLT] Hier wird mit anderen Worten auf fehlenden Glauben verwiesen. Sobald der Glaube, der uns rechtfertigt kommt, verschwinden unsere Missetaten, GOTT "löscht unsere Verbrechen aus wie einen Nebel." [JES. 44,22] [ELB] So kannst Du Dich freuen, weil Du durch den Glauben weiĂt, dass Du mit CHRISTUS verbunden bist â von DEM Dich weder Höhe noch Tiefe, weder Armut noch Leid, ja nicht einmal der Tod selbst zu trennen vermag. Und so wird ein helles Licht in Dich hinein strahlen â noch heute, wenn Du es nur zulĂ€sst â um, wenn der Ă€uĂere Schein und die GefĂŒhle Deines eigenen Herzens gegen Dich sprechen, Deine dunkelsten Stunden zu erhellen und wird Dir jene Kraft verleihen, die einst jenen zuteil wurde, die "aus Schwachheit zu Kraft gekommen sind." [HEBR. 11,34] [SLT]
( Ellet J. Waggoner, MĂ€rz 1894 )

Jetzt
FĂŒr diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die AbkĂŒrzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden fĂŒr King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten EinfĂŒgungen von mir, die einer besseren VerstĂ€ndlichkeit nach Ăbertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.