"Wer gehört zum Israel des alten Testaments?"

"Wer gehört zum Israel des alten Testaments?"
Die Frage: Wer gehört zum Israel des AT?, wird von Antizionisten gestellt, weil sie eine zentrale Prämisse des Zionismus hinterfragen möchten:

Nämlich die gültige Wahrheit einer historischen und dann auch politischen Kontinuität zwischen dem biblischen Israel und dem heutigen Staat Israel beziehungsweise dem jüdischen Volk.
Dabei gibt es mehrere Ebenen:

Historisch: Antizionisten behaupten, dass das alttestamentliche Israel ein antikes Königreich bzw. ein Bundesvolk war, das sich von modernen Nationalstaaten grundlegend unterscheidet. Sie fragen daher, ob man aus einer mehrere tausend Jahre alten Geschichte überhaupt politische Ansprüche für die Gegenwart ableiten kann.
Gott sagt dazu ein ganz klares Ja! Dazu weiter unten. Obsessive Antizionisten fragen: „Ja, aber lässt sich das wirklich auf die Gegenwart übertragen“? Dieses Geschwätz ähnelt der Stimme der Schlange im Paradies: Sollte Gott wirklich gesagt haben?

Religiös: Manche argumentieren, dass das Israel der hebräischen Bibel in erster Linie eine religiöse Gemeinschaft oder ein Bundesvolk Gottes sei und nicht mit einer modernen Nation identisch sei. Diese Sicht findet sich sowohl bei säkularen Historikern als auch bei einigen religiösen Gruppen.
Das Ja Gottes zum Volk Israel bis in die Ewigkeit:
Jeremia 31, Hesekiel 37 und Offenbarung 21 belegen sehr klar die ewige Verbundenheit unseres Gottes mit Israel, des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs. So hat sich Jesus Christus vorgestellt. Als Sohn dieses Gottes (Matthäus 22). Insbesondere Offenbarung 21 belegt die jüdisch-christliche Kontinuität und die ewige übernatürliche Verbindung zwischen Judentum und Christentum.

"Sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore, und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels.“ (Offenbarung 21,12)
„Die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine, und auf ihnen standen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.“ (Offenbarung 21,14)

Es fällt auf, dass das Neue Jerusalem beides vereint:
Die zwölf Stämme Israels an den Toren.
Die zwölf Apostel in den Grundsteinen.

Politisch: Die Frage dient oft dazu, den Anspruch zu kritisieren, dass der moderne Staat Israel ja gar nicht der legitime Nachfolger des biblischen Israel sei. Antizionisten argumentieren, moderne Staaten würden ihre Legitimität aus dem Völkerrecht und der politischen Selbstbestimmung beziehen, nicht aus biblischen Verheißungen. Da Israel vor allem ein spirituelles Thema ist, können Antizionisten daher nur unglaubwürdig die säkulare Sichtweise mit einbeziehen. Eine Phantomdiskussion, die es im Nahen Osten, so wie im Westen, gar nicht gibt. 
Es ist dort bekannt: Israel gehört den Juden. Deswegen kämpfen arabische und westlichen Ländern aus ganz anderen Motiven dagegen an. In Europa oft aus dem vorgeschobenen Grund der Humanität. Im Nahen Osten aus spirituellen Gründen. Mittlerweile erkennen die umliegenden Länder Israels auch, das das wenig Sinn macht. 

Frage: Warum wird gerade unter Christen, welche sich so nennen, das Erbteil Israels geleugnet, obwohl Gott das Volk Israel ganz klar als Erbe auserwählt hat und nicht Ismael? Bibelstellen im Alten Testament belegen das eindeutig. Wer Ohren hat, der höre, sagt Jesus Christus. Es drängt sich die weitere Frage auf, warum wird das AT verworfen und permanent Römer 2 erwähnt im Zusammenhang der Auserwählung? Offensichtlich wird von Antizionisten und Ersatztheologen das Neue gegen das Alte Testament ausgespielt. Beziehungsweise wird das Neue Testament "entjudet". Dies war eine antijudaistische Praxis der "Deutschen Christen" (Vorgänger der EKD), eine nationalsozialistische, antisemitische Sekte zu Zeiten Hitlers, die die Delegitimierung des Judentums im Sinn hatte, was wir bis heute leider in Deutschland beobachten können, was in der Ersatztheologie schon seit Jahrtausenden Anwendung findet.

„Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. 5 Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, erfülle redlich deinen Dienst.“ 2. Timotheus 4, 3-5.

Anmerkung: heilsame Lehre = frohe Botschaft
Selbst Lehrer anhäufen, Fabeln zuwenden: Zu Hauf emotionalisierte, skandalisierte Videos. (Tik Tokisierung)

Als Christen sollten wir aber nüchtern bleiben:

„Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, erfülle redlich deinen Dienst. Ich bin da guter Dinge, dass Jesus Christus diesen Missstand eines Tages beendet. 
Einen gesegneten Tag @all. 🙂

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