Leihmutter Bibel
18.07.2026 11:56
Leihmutter Bibel
18.07.2026 11:56
Leihmutter Bibel
Bauch zum Mieten?
Es ist ein neues Reizthema, in Deutschland und bei unseren europäischen Nachbarn: die sogenannte „Leihmutterschaft“. Auf Spanisch heißt es genauer: „vientre de alquiler“ – „Bauch zum Mieten“. Aus guten Gründen ist das bei uns verboten, aber es mehren sich die Versuche, dies zu umgehen – Anlass für eine grundsätzliche biblische Betrachtung.
Ich habe einen Fehler gemacht, sgte J.S. in der Öffentlichkeit.
Fehler machen wir alle. Aber solche?
Als Katholik und Schwuler ?
Ansich schon ein Reizthema.
Schauen wir einmal in das Buch der Bücher.
BMX 1
🙂
Es ist ein neues Reizthema, in Deutschland und bei unseren europäischen Nachbarn: die sogenannte „Leihmutterschaft“. Auf Spanisch heißt es genauer: „vientre de alquiler“ – „Bauch zum Mieten“. Aus guten Gründen ist das bei uns verboten, aber es mehren sich die Versuche, dies zu umgehen – Anlass für eine grundsätzliche biblische Betrachtung.
Ich habe einen Fehler gemacht, sgte J.S. in der Öffentlichkeit.
Fehler machen wir alle. Aber solche?
Als Katholik und Schwuler ?
Ansich schon ein Reizthema.
Schauen wir einmal in das Buch der Bücher.
BMX 1
🙂
Kommentare
BMX1 18.07.2026 12:06
Das Agieren von Frau Meloni halte ich für sehr problematisch. Aber ich wundere mich auch über Menschen, die ihren Kinderwunsch einfach so über gut begründete Verbote stellen und ihn sich andernorts erfüllen, weil sie es sich eben leisten können. Denken sie wirklich, dass dies ein Geschäft auf Augenhöhe sein kann? Kann man sich Mütter „leihen“? Diese handeln doch aus Not und erhalten dafür nicht einmal den Mindestlohn. Und was sollen später die Kinder über ihren Ursprung denken? Dass sie bei einer armen, fremden Frau in Auftrag gegeben wurden, die sie dann für Geld übergeben hat? Wie kann man mit diesem Bewusstsein leben?
Mir fiel dazu die Geschichte von Hagar aus dem Alten Testament ein. Sie geht so:
Abraham und Sarah konnten keine Kinder bekommen. Da sagte die Frau ihrem Mann, dass er etwas tun solle, was im Alten Orient erlaubt war. Er solle mit ihrer Sklavin Hagar ein Kind zeugen, damit diese es nach der Geburt in den Schoß ihrer Herrin lege. Doch was Sarah nicht bedacht hatte: Als Hagar schwanger geworden war, verweigerte sie ihrer kinderlosen Herrin den Respekt. Sie war ihr jetzt plötzlich überlegen. Sarah beklagte sich bei ihrem Mann, und der ließ ihr freie Hand. So schwach war er, dass er sein ungeborenes Kind im Bauch seiner Sklavin nicht schützte. Sarah demütigte und quälte ihre „Leihmutter“, so dass diese sich nur mit Flucht zu helfen wusste. Fast wäre sie in der Wüste verdurstet, aber ein Engel wies ihr den Weg zurück. Sie gebar für Abraham und Sarah einen Sohn, der den Namen Ismael erhielt.
Aber das war nicht das erhoffte gute Ende. Die Geschichte ging leider weiter. Denn auf wunderbare Weise wurde Sarah trotz ihres hohen Alters schwanger und brachte einen eigenen Sohn zur Welt: Isaak. Jetzt brauchte sie ihren Adoptivsohn und dessen Mutter nicht mehr. Also befahl sie ihrem Mann, die beiden zu vertreiben. Das Erbe ihres Isaaks könnte sonst geschmälert werden. Und ein zweites Mal schickte Abraham seine Sklavin in die Wüste, dieses Mal mit einem Kleinkind – seinem ersten Sohn. Wieder wäre Hagar fast gestorben, wenn nicht erneut ein Engel gekommen wäre. Aber dieses Mal kehrten sie nicht zu dem schwachen Patriarchen und der grausamen Patriarchin um.
Mir fiel dazu die Geschichte von Hagar aus dem Alten Testament ein. Sie geht so:
Abraham und Sarah konnten keine Kinder bekommen. Da sagte die Frau ihrem Mann, dass er etwas tun solle, was im Alten Orient erlaubt war. Er solle mit ihrer Sklavin Hagar ein Kind zeugen, damit diese es nach der Geburt in den Schoß ihrer Herrin lege. Doch was Sarah nicht bedacht hatte: Als Hagar schwanger geworden war, verweigerte sie ihrer kinderlosen Herrin den Respekt. Sie war ihr jetzt plötzlich überlegen. Sarah beklagte sich bei ihrem Mann, und der ließ ihr freie Hand. So schwach war er, dass er sein ungeborenes Kind im Bauch seiner Sklavin nicht schützte. Sarah demütigte und quälte ihre „Leihmutter“, so dass diese sich nur mit Flucht zu helfen wusste. Fast wäre sie in der Wüste verdurstet, aber ein Engel wies ihr den Weg zurück. Sie gebar für Abraham und Sarah einen Sohn, der den Namen Ismael erhielt.
Aber das war nicht das erhoffte gute Ende. Die Geschichte ging leider weiter. Denn auf wunderbare Weise wurde Sarah trotz ihres hohen Alters schwanger und brachte einen eigenen Sohn zur Welt: Isaak. Jetzt brauchte sie ihren Adoptivsohn und dessen Mutter nicht mehr. Also befahl sie ihrem Mann, die beiden zu vertreiben. Das Erbe ihres Isaaks könnte sonst geschmälert werden. Und ein zweites Mal schickte Abraham seine Sklavin in die Wüste, dieses Mal mit einem Kleinkind – seinem ersten Sohn. Wieder wäre Hagar fast gestorben, wenn nicht erneut ein Engel gekommen wäre. Aber dieses Mal kehrten sie nicht zu dem schwachen Patriarchen und der grausamen Patriarchin um.
BMX1 18.07.2026 12:17
„Du bist ein Gott, der mich sieht“
(1. Mose 16,13)
Es ist heiß. Unerträglich heiß. Denn sie ist in die Wüste geflohen. Weg von den Demütigungen. Schwanger ist sie. Und weiß nicht mehr weiter. Da tritt ein Engel zu ihr und sie, die bislang nur die namenlose Magd war, wird vom Boten Gottes mit ihrem Namen angesprochen: Hagar.
Ein Name gibt Würde und verleiht Ansehen. Und manchmal sind Namen auch sprechend. Wie der Name Hagar. Übersetzt heißt er: Fremde.
Wer ist Hagar, diese Frau, die erste weibliche Gestalt der Bibel, die von Gott durch einen Engel angesprochen wird? Sie ist eine Ägypterin, die als Magd bei Sarah und Abraham, den Erzeltern Israels, lebt. Da Sarah bislang kinderlos geblieben ist, gibt sie ihre Magd ihrem Mann Abraham, damit er „zu ihr gehe“. Ein üblicher Brauch im Alten Orient: Kann die Herrin kein Kind bekommen, schläft ihr Mann mit der Magd. Im Schoß der Herrin bekommt die Magd ihr Kind und das Neugeborene gilt als legitimer Erbe. Quasi eine Art „Leihmutter“ soll Hagar sein. Für uns heute ein mehr als befremdlicher Brauch.
Es kommt zu Konflikten. Die schwangere Hagar flieht noch vor der Geburt, weil sie die Demütigungen ihrer Herren nicht mehr erträgt. So findet der Engel sie in der Wüste und spricht sie an: „Hagar, wo kommst du her und wo willst du hin?“ So beginnt das Gespräch zwischen der Frau und dem Boten Gottes. Manchmal braucht es vielleicht nicht mehr als diese Frage an einen verzweifelten Menschen: „Wie geht es dir und was hast du vor?“
Der Engel sagt Hagar zu, dass sie einen Sohn gebären wird, dessen Name „Ismael“ heißen soll. Wieder ein sprechender Name, denn übersetzt heißt er: Gott hört. Hagar wird wieder zurückkehren zu Sarah und Abraham. Aber vorher nennt sie Gott bei Namen: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Noch ein sprechender Name in dieser wunderbaren Geschichte, in der Gott hört und sieht und sich der Fremden annimmt.
„Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Die Worte dieser Frau begleiten uns durch die nächsten zwölf Monate: Hagar legt ein ganz persönliches Glaubensbekenntnis ab. Und lädt ein, diese Erfahrung zu teilen: Gott sieht mich.
(1. Mose 16,13)
Es ist heiß. Unerträglich heiß. Denn sie ist in die Wüste geflohen. Weg von den Demütigungen. Schwanger ist sie. Und weiß nicht mehr weiter. Da tritt ein Engel zu ihr und sie, die bislang nur die namenlose Magd war, wird vom Boten Gottes mit ihrem Namen angesprochen: Hagar.
Ein Name gibt Würde und verleiht Ansehen. Und manchmal sind Namen auch sprechend. Wie der Name Hagar. Übersetzt heißt er: Fremde.
Wer ist Hagar, diese Frau, die erste weibliche Gestalt der Bibel, die von Gott durch einen Engel angesprochen wird? Sie ist eine Ägypterin, die als Magd bei Sarah und Abraham, den Erzeltern Israels, lebt. Da Sarah bislang kinderlos geblieben ist, gibt sie ihre Magd ihrem Mann Abraham, damit er „zu ihr gehe“. Ein üblicher Brauch im Alten Orient: Kann die Herrin kein Kind bekommen, schläft ihr Mann mit der Magd. Im Schoß der Herrin bekommt die Magd ihr Kind und das Neugeborene gilt als legitimer Erbe. Quasi eine Art „Leihmutter“ soll Hagar sein. Für uns heute ein mehr als befremdlicher Brauch.
Es kommt zu Konflikten. Die schwangere Hagar flieht noch vor der Geburt, weil sie die Demütigungen ihrer Herren nicht mehr erträgt. So findet der Engel sie in der Wüste und spricht sie an: „Hagar, wo kommst du her und wo willst du hin?“ So beginnt das Gespräch zwischen der Frau und dem Boten Gottes. Manchmal braucht es vielleicht nicht mehr als diese Frage an einen verzweifelten Menschen: „Wie geht es dir und was hast du vor?“
Der Engel sagt Hagar zu, dass sie einen Sohn gebären wird, dessen Name „Ismael“ heißen soll. Wieder ein sprechender Name, denn übersetzt heißt er: Gott hört. Hagar wird wieder zurückkehren zu Sarah und Abraham. Aber vorher nennt sie Gott bei Namen: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Noch ein sprechender Name in dieser wunderbaren Geschichte, in der Gott hört und sieht und sich der Fremden annimmt.
„Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Die Worte dieser Frau begleiten uns durch die nächsten zwölf Monate: Hagar legt ein ganz persönliches Glaubensbekenntnis ab. Und lädt ein, diese Erfahrung zu teilen: Gott sieht mich.
BMX1 18.07.2026 12:22
Gesehen werden. Wahrgenommen, ernstgenommen werden. Das brauchen Menschen. „Mich sieht niemand“, höre ich manchmal als Klage. Oder: „Niemand sieht, was ich hier tue.“ Nicht gesehen zu werden, das kränkt und das ist der innere Motor für Konflikte. Nicht gesehen werden, das macht einsam und lässt Menschen in Not allein. In Berthold Brechts Dreigroschenoper heißt es: „Denn die einen sind im Dunkeln, und die anderen sind im Licht. Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.“ Dazu ist die Jahreslosung ein Gegenwort: Für Gott ist niemand im Dunkeln. „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Der Engel Gottes wendet sich gerade der Fremden zu. Gott sieht und hört ihr Elend.
Was sieht und hört Gott in diesem neuen Jahr 2023? Er sieht eine Welt in Unordnung und Krisen. Er sieht viele Menschen im Dunkeln. Als Christenmenschen vertrauen wir darauf: Gott hat durch die Geburt von Jesus Christus das Dunkel hell gemacht – so hören wir zu Weihnachten. Gott sieht uns liebevoll an und ist an unserer Seite. Gott lässt sein freundliches Angesicht leuchten über jedem Menschen. In den Augen Gottes wird niemand übersehen.
Das kann auch unseren menschlichen Blick auf die Welt verändern. Es ermutigt dazu, dass auch wir auf andere mit dem Blick der Liebe und Barmherzigkeit schauen. Gerade auf die im Dunkeln. Wo sind in meinem Umfeld Menschen, deren innere oder äußere Not niemand wahrnimmt? Wo kann ich zeigen: „Ich sehe dich“? Wo kann ich helfen? Kein Mensch darf übersehen werden.
Wir leben in herausfordernden Zeiten. Das ist wahr. Aber wir vertrauen auf einen Gott, der sieht und hört und Menschen Halt gibt - und die nötige Orientierung, damit wir verantwortungsvolle Wege gehen können.
Quelle..: Evangelisch-Lutherische Landeskirche hannover...Bibel
Dr. Hans Christian BrandyRegionalbischof für den Sprengel Stade
Was sieht und hört Gott in diesem neuen Jahr 2023? Er sieht eine Welt in Unordnung und Krisen. Er sieht viele Menschen im Dunkeln. Als Christenmenschen vertrauen wir darauf: Gott hat durch die Geburt von Jesus Christus das Dunkel hell gemacht – so hören wir zu Weihnachten. Gott sieht uns liebevoll an und ist an unserer Seite. Gott lässt sein freundliches Angesicht leuchten über jedem Menschen. In den Augen Gottes wird niemand übersehen.
Das kann auch unseren menschlichen Blick auf die Welt verändern. Es ermutigt dazu, dass auch wir auf andere mit dem Blick der Liebe und Barmherzigkeit schauen. Gerade auf die im Dunkeln. Wo sind in meinem Umfeld Menschen, deren innere oder äußere Not niemand wahrnimmt? Wo kann ich zeigen: „Ich sehe dich“? Wo kann ich helfen? Kein Mensch darf übersehen werden.
Wir leben in herausfordernden Zeiten. Das ist wahr. Aber wir vertrauen auf einen Gott, der sieht und hört und Menschen Halt gibt - und die nötige Orientierung, damit wir verantwortungsvolle Wege gehen können.
Quelle..: Evangelisch-Lutherische Landeskirche hannover...Bibel
Dr. Hans Christian BrandyRegionalbischof für den Sprengel Stade
schaloemchen 18.07.2026 13:12
Das Problem bei Leihmutterschaft ist, dass die Leihmutter das Kind von Anfang an innerlich ablehnen muss.
Sie darf zu dem Kind keine Bindung aufbauen.
Was kann einem Baby Schlimmeres passieren als das?
Wie egoistisch ist jemand, der sich um jeden Preis ein Kind kauft/bestellt?
"Ich und mein Wunsch"
es geht nicht um ein Kind sondern um einen Wunsch
ich ich ich
ich will, ich will, ich will
die WElt ist krank 😭
Sie darf zu dem Kind keine Bindung aufbauen.
Was kann einem Baby Schlimmeres passieren als das?
Wie egoistisch ist jemand, der sich um jeden Preis ein Kind kauft/bestellt?
"Ich und mein Wunsch"
es geht nicht um ein Kind sondern um einen Wunsch
ich ich ich
ich will, ich will, ich will
die WElt ist krank 😭
schaloemchen 18.07.2026 13:19
Salomos Urteil
Zu der Zeit kamen zwei Huren zum König und traten vor ihn. 17 Und die eine Frau sprach: Ach, mein Herr, ich und diese Frau wohnten im selben Hause, und ich gebar bei ihr im Hause. 18 Und drei Tage nachdem ich geboren hatte, gebar auch sie. Und wir waren beieinander, und kein Fremder war mit uns im Hause, nur wir beide. 19 Und der Sohn dieser Frau starb in der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt. 20 Und sie stand in der Nacht auf und nahm meinen Sohn von meiner Seite, als deine Magd schlief, und legte ihn in ihren Arm, und ihren toten Sohn legte sie in meinen Arm. 21 Und als ich des Morgens aufstand, um meinen Sohn zu stillen, siehe, da war er tot. Aber am Morgen sah ich ihn genau an, und siehe, es war nicht mein Sohn, den ich geboren hatte.
22 Die andere Frau sprach: Nein, mein Sohn lebt, doch dein Sohn ist tot. Jene aber sprach: Nein, dein Sohn ist tot, doch mein Sohn lebt. Und so redeten sie vor dem König. 23 Und der König sprach: Diese spricht: Mein Sohn lebt, doch dein Sohn ist tot. Jene spricht: Nein, dein Sohn ist tot, doch mein Sohn lebt. 24 Und der König sprach: Holt mir ein Schwert! Und als das Schwert vor den König gebracht wurde,
25 sprach der König: Teilt das lebendige Kind in zwei Teile und gebt dieser die Hälfte und jener die Hälfte.
26 Da sagte die Frau, deren Sohn lebte, zum König – denn ihr mütterliches Herz entbrannte in Liebe für ihren Sohn – und sprach: Ach, mein Herr, gebt ihr das Kind lebendig und tötet es nicht! Jene aber sprach: Es sei weder mein noch dein; lasst es teilen! 27 Da antwortete der König und sprach: Gebt dieser das Kind lebendig und tötet’s nicht; die ist seine Mutter. 28 Und ganz Israel hörte von dem Urteil, das der König gefällt hatte, und sie fürchteten den König; denn sie sahen, dass die Weisheit Gottes in ihm war, Gericht zu halten.
1. Könige
Zu der Zeit kamen zwei Huren zum König und traten vor ihn. 17 Und die eine Frau sprach: Ach, mein Herr, ich und diese Frau wohnten im selben Hause, und ich gebar bei ihr im Hause. 18 Und drei Tage nachdem ich geboren hatte, gebar auch sie. Und wir waren beieinander, und kein Fremder war mit uns im Hause, nur wir beide. 19 Und der Sohn dieser Frau starb in der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt. 20 Und sie stand in der Nacht auf und nahm meinen Sohn von meiner Seite, als deine Magd schlief, und legte ihn in ihren Arm, und ihren toten Sohn legte sie in meinen Arm. 21 Und als ich des Morgens aufstand, um meinen Sohn zu stillen, siehe, da war er tot. Aber am Morgen sah ich ihn genau an, und siehe, es war nicht mein Sohn, den ich geboren hatte.
22 Die andere Frau sprach: Nein, mein Sohn lebt, doch dein Sohn ist tot. Jene aber sprach: Nein, dein Sohn ist tot, doch mein Sohn lebt. Und so redeten sie vor dem König. 23 Und der König sprach: Diese spricht: Mein Sohn lebt, doch dein Sohn ist tot. Jene spricht: Nein, dein Sohn ist tot, doch mein Sohn lebt. 24 Und der König sprach: Holt mir ein Schwert! Und als das Schwert vor den König gebracht wurde,
25 sprach der König: Teilt das lebendige Kind in zwei Teile und gebt dieser die Hälfte und jener die Hälfte.
26 Da sagte die Frau, deren Sohn lebte, zum König – denn ihr mütterliches Herz entbrannte in Liebe für ihren Sohn – und sprach: Ach, mein Herr, gebt ihr das Kind lebendig und tötet es nicht! Jene aber sprach: Es sei weder mein noch dein; lasst es teilen! 27 Da antwortete der König und sprach: Gebt dieser das Kind lebendig und tötet’s nicht; die ist seine Mutter. 28 Und ganz Israel hörte von dem Urteil, das der König gefällt hatte, und sie fürchteten den König; denn sie sahen, dass die Weisheit Gottes in ihm war, Gericht zu halten.
1. Könige
Digrilimele 18.07.2026 13:40
Ein befreundetes Ehepaar, beides Christen, aber meines Erachtens nicht wiedergeboren, versuchen jetzt seit mehr als 1 Jahrzehnt Kinder zu bekommen. Immer wieder Kinderwunschklinik mit Hormonbehandlung , Einsetzen der Befruchteten Eizelle in den Mutterleib. Nach ein paar dann Wochen wiederholte Fehlgeburt.......Weinen und Trauer ihne Ende, untröstlich ...., imner wieder dieser Schmerz. ..
Nicht lebensfähig, ab in die Tonne. Das ganze bereits 10 x . Beide tragen seit einigen Suizidgedanken. Meine Bitte an Sie, es doch einfach aufzugeben und allein Gott zu überlassen, kommt nicht an, da ich sie nicht verstehen könnte, so ihr wiederholter Einwand.
Vielleicht kann ich es wirklich nicht...., aber es ist eben auch keine Leihmutterschaft, denn diese käme für sie nicht in Frage.
Falls es nicht passt, bitte löschen.
Nicht lebensfähig, ab in die Tonne. Das ganze bereits 10 x . Beide tragen seit einigen Suizidgedanken. Meine Bitte an Sie, es doch einfach aufzugeben und allein Gott zu überlassen, kommt nicht an, da ich sie nicht verstehen könnte, so ihr wiederholter Einwand.
Vielleicht kann ich es wirklich nicht...., aber es ist eben auch keine Leihmutterschaft, denn diese käme für sie nicht in Frage.
Falls es nicht passt, bitte löschen.

Jetzt
Die bekanntesten biblischen Beispiele sind:Sara und Hagar (Genesis 16): Da Sara kinderlos blieb, gab sie ihre ägyptische Magd Hagar an Abraham, um durch sie Kinder zu bekommen. Nach der Schwangerschaft verachtete Hagar ihre Herrin, woraufhin Sara sie misshandelte und Hagar in die Wüste floh. Hagars Sohn Ismael gilt heute als Stammvater der Araber.Rahel und Bilha (Genesis 30): Als Rahel keine Kinder von Jakob empfangen konnte, gab sie ihm ihre Magd Bilha zur Frau. Die von Bilha geborenen Söhne Dan und Naftali wurden später zu Stammvätern Israels. Auch hier stand die Aktion im Schatten von Eifersucht und dem Ringen um Zuwendung des Ehemannes.
Theologische EinordnungModerne theologische und ethische Deutungen dieser Erzählungen betonen oft zwei Aspekte:
Das Wunder des Lebens:
Aus Sicht der biblischen Erzähler war es letztlich Gott, der Leben schenkte. Dennoch spiegeln die Texte die menschliche Verzweiflung über Kinderlosigkeit wider.Kritik an Machtverhältnissen: Die Geschichten zeigen die sozialen und emotionalen Spannungen. Die Mägde wurden als rechtlose Instrumente zur Kinderbeschaffung benutzt, was zu Familiendramen und Ausgrenzung führte.Aus diesen historischen Berichten lässt sich keine direkte biblische Erlaubnis oder ein striktes Verbot für moderne medizinische Leihmutterschaften ableiten. Christliche Kirchen und ethische Gremien bewerten das Thema heute sehr unterschiedlich, wobei offizielle Stimmen wie Papst Franziskus Leihmutterschaft oft als "verwerflich" ablehnen. Im Judentum hingegen wird sie unter bestimmten Bedingungen toleriert, um Kindern das Leben zu schenken.