@Wahrheitssuche,
genau..den habe ich zitiert..jedoch geht Forschung weiter...d.h.einige Dinge sind ad acta gelegt...
Dieser Satz jedoch nicht..ein interessantes Kapitel in der Kitchengeschichte...Namen und Geburtstage...
Die Scilitanischen Märtyrer – Stimmen aus der Antike: gebildete Laien, mutig und enthauptet
17.07.2026 07:26
Die Scilitanischen Märtyrer – Stimmen aus der Antike: gebildete Laien, mutig und enthauptet
17.07.2026 07:26
Die Scilitanischen Märtyrer – Stimmen aus der Antike: gebildete Laien, mutig und enthauptet
Am 17. Juli gedenken römisch- katholische, evangelische und orthodoxe Christen der Scilitanischen Märtyrer...
Sie gehören zu den frühesten namentlich bekannten christlichen Märtyrern Nordafrikas und wurden im Jahr 180 n. Chr. in Karthago durch Enthauptung hingerichtet...
Das überliefertes Gerichtsprotokoll, die Acta Scillitanorum, gehört zu den ältesten lateinischen Dokumenten des Christentums.
https://bkv.unifr.ch/de/works/-28x/versions/die-gerichtsakten-der-blutzeugen-aus-scili/divisions
Historisch interessant:
Es waren keine Bischöfe oder Priester, sondern Gemeindemitglieder...
Männer und Frauen, die gemeinsam vor Gericht standen und sich gemeinsam zu ihrem Glauben bekannten und dafür ermordet wurden...
Das Gerichtsprotokoll lässt vermuten, dass einige der Angeklagten gebildet waren. Sie hatte christliche Schriften und erwähnen insbesondere die Briefe des Apostels Paulus....ein gerechter Mann ...
Dies zeigt, dass das NT damals noch nicht als vollständiges Buch existierte, sondern einzelne Schriften in Gemeinden gesammelt, abgeschrieben und weitergegeben wurden...
Bücher waren kostbar. Wer sie besaß und lesen konnte, verfügte über eine Bildung, die keineswegs selbstverständlich war...
Übrigens ein Hinweis darauf, dass das schon das frühe Christentum auf Bildung setzte und Schriften zur Verbreitung beitrugen...
Interessant ist auch das Verhalten des römischen Prokonsuls ... er konnte offenbar nicht verstehen, warum diese Menschen trotz ihrer Bildung an ihrem Glauben festhielten und dafür auch zum Sterben bereit waren...
Er gewährte ihnen eine vierwöchige Bedenkzeit... Diese Menschen folgten in freier Entscheidung ihrem Glauben...
Der Überlieferung lauteten die letzten Worte :
"Heute sind wir Märtyrer im Himmel. Gott sei Dank"
"Gott sei Dank."
https://de.wikipedia.org/wiki/Scilitanische_M%C3%A4rtyrer
Interessant ist auch, dass einige noch pagane Namen hatten... wäre wohl ein eigener Blog...
von Harnack hat es mal treffend formuliert:
"Die Märtyrer starben, weil sie sich weigerten, den Göttern zu opfern , deren Namen sie trugen..."
Sie gehören zu den frühesten namentlich bekannten christlichen Märtyrern Nordafrikas und wurden im Jahr 180 n. Chr. in Karthago durch Enthauptung hingerichtet...
Das überliefertes Gerichtsprotokoll, die Acta Scillitanorum, gehört zu den ältesten lateinischen Dokumenten des Christentums.
https://bkv.unifr.ch/de/works/-28x/versions/die-gerichtsakten-der-blutzeugen-aus-scili/divisions
Historisch interessant:
Es waren keine Bischöfe oder Priester, sondern Gemeindemitglieder...
Männer und Frauen, die gemeinsam vor Gericht standen und sich gemeinsam zu ihrem Glauben bekannten und dafür ermordet wurden...
Das Gerichtsprotokoll lässt vermuten, dass einige der Angeklagten gebildet waren. Sie hatte christliche Schriften und erwähnen insbesondere die Briefe des Apostels Paulus....ein gerechter Mann ...
Dies zeigt, dass das NT damals noch nicht als vollständiges Buch existierte, sondern einzelne Schriften in Gemeinden gesammelt, abgeschrieben und weitergegeben wurden...
Bücher waren kostbar. Wer sie besaß und lesen konnte, verfügte über eine Bildung, die keineswegs selbstverständlich war...
Übrigens ein Hinweis darauf, dass das schon das frühe Christentum auf Bildung setzte und Schriften zur Verbreitung beitrugen...
Interessant ist auch das Verhalten des römischen Prokonsuls ... er konnte offenbar nicht verstehen, warum diese Menschen trotz ihrer Bildung an ihrem Glauben festhielten und dafür auch zum Sterben bereit waren...
Er gewährte ihnen eine vierwöchige Bedenkzeit... Diese Menschen folgten in freier Entscheidung ihrem Glauben...
Der Überlieferung lauteten die letzten Worte :
"Heute sind wir Märtyrer im Himmel. Gott sei Dank"
"Gott sei Dank."
https://de.wikipedia.org/wiki/Scilitanische_M%C3%A4rtyrer
Interessant ist auch, dass einige noch pagane Namen hatten... wäre wohl ein eigener Blog...
von Harnack hat es mal treffend formuliert:
"Die Märtyrer starben, weil sie sich weigerten, den Göttern zu opfern , deren Namen sie trugen..."
Kommentare
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Bambus2026 17.07.2026 08:37
Ja so viele Märtyrer die es schon gab.
Sie sind ein guter Beweis dass es Gott wirklich gibt.
Sie sind ein guter Beweis dass es Gott wirklich gibt.
Wahrheitssuche 17.07.2026 08:42
Verstehe.
Ich hab mich bzgl meines Kommentars auf so Dinge wie zB der Einführung der heutigen Trinität und der Festlegung der hlg Geist sei die 3te Person der Gottheit, usw... bezogen
Diese Dinge bewegen sich ja klar ersichtlich nicht in "der gesunden Lehre die ihr von Anfang an gehött habt"
🤷🏼
Ich hab mich bzgl meines Kommentars auf so Dinge wie zB der Einführung der heutigen Trinität und der Festlegung der hlg Geist sei die 3te Person der Gottheit, usw... bezogen
Diese Dinge bewegen sich ja klar ersichtlich nicht in "der gesunden Lehre die ihr von Anfang an gehött habt"
🤷🏼
Wahrheitssuche 17.07.2026 09:37
Ok zurück zu den Märtyrern.
Da gibts ein gutes , altes Buch - mit noch einigen Menschen mehr, die auch nicht zwingend immer Bischhöfe oder Priester waren...
Foxes Book of Martyrs
https://archive.org/details/foxesbookofmarty00fo/page/n49/mode/1up
Mfg
Da gibts ein gutes , altes Buch - mit noch einigen Menschen mehr, die auch nicht zwingend immer Bischhöfe oder Priester waren...
Foxes Book of Martyrs
https://archive.org/details/foxesbookofmarty00fo/page/n49/mode/1up
Mfg
Jubel 17.07.2026 10:30
wir können aus den Berichten um die Märtyrer sehen, wie entschieden sie waren.
Und uns selber vom Herzen entscheiden - ob wir bereit sind, den Preis der Nachfolge (Ablehnung - evtl. bis zum Äußersten) zu zahlen.
Ein Christ aus einem kommunistischen Land, der nach Deutschland kam meinte: in meinem Land war es leichter Jesus nachzufolgen. Hier gibt es soviel Ablenkung.
Und uns selber vom Herzen entscheiden - ob wir bereit sind, den Preis der Nachfolge (Ablehnung - evtl. bis zum Äußersten) zu zahlen.
Ein Christ aus einem kommunistischen Land, der nach Deutschland kam meinte: in meinem Land war es leichter Jesus nachzufolgen. Hier gibt es soviel Ablenkung.
Sherezade 17.07.2026 17:54
Lieben Dank für Eure Beiträge... für den Hinweis auf das Buch... echt lesenswert...auch für die Bezüge zur Gegenwart... für die Hinweise auf verfolgte Christen heute... und auch für die Beispiele, dass Verurteilte doch noch freikamen...
Genau solche Gedanken und Ergänzungen bereichern...
Nicht immer wird ein Mensch vor dem Tod gerettet..dachte gerade an Angelus Merula...zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt und er starb vor Vollstreckung..der Legende nach im Gebet vor dem Scheiterhaufen...dennoch..die Qual der Verbrennung blieb im erspart..
Genau solche Gedanken und Ergänzungen bereichern...
Nicht immer wird ein Mensch vor dem Tod gerettet..dachte gerade an Angelus Merula...zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt und er starb vor Vollstreckung..der Legende nach im Gebet vor dem Scheiterhaufen...dennoch..die Qual der Verbrennung blieb im erspart..

Jetzt
Beziehst du dich auf Adolf von Harnack?
Seine Lehrbücher der Dogmengeschichte sind ja auch höchst interessant & entlarven den ganzen unbiblischen Firlefanz der heutzutage gelehrt wird