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Die Vertrauensunwürdigkeit der UN Teil 2

Die Vertrauensunwürdigkeit der UN Teil 2
https://unwatch.org/wp-content/uploads/From-Watchdogs-to-Ideologues.pdf

"Der neue, 104-seitige Untersuchungsbericht von UN Watch mit dem Titel „From Watchdogs to Ideologues“ (Von Wächtern zu Ideologen) kommt zu dem Schluss, dass führende Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen ihre Rolle als unabhängige Beobachter aufgegeben haben und stattdessen politisierte Agenden verfolgen, welche die Glaubwürdigkeit des internationalen Menschenrechtssystems untergraben.

Der Bericht beleuchtet 13 Sonderberichterstatter des UN-Menschenrechtsrats – was mehr als einem Fünftel der insgesamt 59 thematischen oder länderspezifischen Mandate zur Berichterstattung über Menschenrechte entspricht – und deckt dabei Muster ideologischer Voreingenommenheit, finanzieller Interessenkonflikte sowie Verhaltensweisen auf, die in jeder anderen Institution das Ende der beruflichen Laufbahn bedeuten würden. Dennoch wurde keiner von ihnen seines Amtes enthoben; alle behalten ihre Plattformen bei den Vereinten Nationen.

Dem Bericht zufolge stützen sich die UN-Mandatsträger häufig auf ungeprüfte Eingaben von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sowie auf anonyme Quellen, wodurch die Beweisstandards geschwächt werden. Trotz dieser Bedenken werden ihre Berichte von internationalen Gerichten, Regierungen und Medien weiterhin als maßgebliche Quellen herangezogen."

Es argumentiert, dass Teile der UN-Sonderberichterstattung sich von neutraler Menschenrechtsaufsicht zu politisch ideologischer, antiwestlicher und besonders antiisraelischer Agitation entwickelt hätten. Der Text kritisiert dabei sowohl die inhaltliche Arbeit einzelner Mandatsträger als auch deren Auswahl-, Finanzierungs- und Arbeitsstrukturen. 

Hauptthesen
Das Papier stellt fest, viele UN-Sonderberichterstatter würden nicht mehr vor allem Fakten prüfen, sondern politische Narrative verbreiten. Es sieht eine systematische Voreingenommenheit gegen die USA, westliche Demokratien und Israel. 
Besonders scharf kritisiert wird die Behandlung Israels, die als überproportional und mit Doppelstandards beschrieben wird. 

Zentrale Kritikpunkte
Selektive Schwerpunktsetzung: Israel werde deutlich häufiger thematisiert als andere schwere Konflikte wie im Sudan, Myanmar oder in der Ukraine. 

Erosion von Beweisstandards: Der Text erläutert, Berichte und Stellungnahmen stützten sich teils auf unzureichend geprüfte oder politisch gefärbte Quellen. 

Politisierte Berufungen: Mandatsträger würden nach ideologischer Nähe statt nach Unparteilichkeit ausgewählt. 

Einfluss von Geldgebern und OHCHR: Earmarked funding und institutionelle Abhängigkeiten würden die Unabhängigkeit schwächen. 

Der Text wirft ihnen vor, autoritäre Regime zu verharmlosen und Israel mit ungewöhnlicher Härte zu behandeln. 
Auch die Rolle von UN-Strukturen bei der Auswahl und Unterstützung dieser Mandate wird als problematisch beschrieben. 

Fazit: Die UN ist eine korrupte, politisch-ideologisierte Organisation. Ich glaube, dass sie eine von den "Regierungen" eines Tages sein wird, die den Antichristen hervorbringen wird.

Kommentare

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Amilia 17.07.2026 10:06
Beschäftigt man sich ein bisschen mit den Aufgaben und Zielen der Vereinten Nationen (gegründet nach dem 2. Weltkrieg),  kommt man zu dem Schluss, dass diese Organisation eigentlich dem Menschen dient.


 Dass sie zu einer  korrupten, politisch ideologisch orientierten Organisation verkommen ist, liegt doch hauptsächlich an den Mitgliedern, die diese Organisation missbrauchen und ausnutzen.
 
Komfortzone 17.07.2026 10:27
Ja, so ist es. Ursprünglich wurden Konflikte gelöst, in dem Frieden nach christlich-jüdischen Grundsätzen gestiftet wurde. Daher waren die Grundsätze einmal:

Friedensstifter der Vereinten Nationen handelten mal nach den Prinzipien der Zustimmung der Konfliktparteien, Unparteilichkeit und dem Gewaltverzicht (außer zur Selbstverteidigung). Kann man immer noch in Israel beobachten. Die UN setzten auf Diplomatie, Vermittlung und den Schutz der Zivilbevölkerung, um Konflikte nachhaltig zu lösen. Es erinnert an die Worte Jesu Christi: Sei ein Friedensstifter. Es funktionierte, bis eine andere Religion die Prinzipien zerstörten. 

Ich habe sogar ein Buch darüber über christliche Konfliktlösung "Sei ein Friedenstifter."
 
Jubel 17.07.2026 10:51
Vieles hat mal gut angefangen - und nach außen hin wirkt es auch noch so - Weisheit und Gebet ist gefragt. 

Und wir können unser eigenes Herz hinterfragen bei Entscheidungen.
 
AndreasSchneider 17.07.2026 14:24
Je weiter sich der Zweite Weltkrieg entfernt, umso mehr verlassen die Menschen Anstand und Demut, der sie lange nach dem Zweiten Weltkrieg prägte, auch und gerade die Politiker.

Sie hatten dieses gewaltige Elend und diese Not persönlich mehr oder weniger miterlebt, und waren in Folge gekennzeichnet durch Demut und ein gewisses Mass an Anstand.

Auch sowjetische Politiker.

1956 erhob Chruschtschow die Politik der "friedlichen Koexistenz" als offizielle Generallinie der sowjetischen Aussenpolitik.
Wenngleich man ggf. nicht vom Ideal der kommunistischen Weltrevolution abrückte und der ideologische Kampf im Bereich Wirtschaft, Kultur, Politik unvermindert weiterging.

Die militärische, direkte Konfrontation zwischen der UDSSR und der USA wurden aber verhindert, insbesondere der Atomkrieg.

Je mehr aber die Zeit geht und Not und Elend des Zweiten Weltkriegs in Vergessenheit geraten, Zeitzeugen mehr und mehr sterben und nicht mehr vorhanden sind, entsteht wieder ein Hochmut unter den jüngeren Generationen.

Historisch ungeklärte Fragen und Ungerechtigkeiten werden wieder auf die Tagesordnung gesetzt, wie das Polen gegenüber Deutschland seit einigen Jahren wieder tut.

Wladimir Putin führt wieder einen grossen, konventionellen Krieg in Europa und Donald Trump will Grönland und Kanada annektieren, hält ohnehin von der UN nicht allzuviel, gründete seinen "Board of Peace" als Konkurrenz zu den Vereinten Nationen.

Die UN waren der Versuch nach dem Zweiten Weltkrieg, einer gemeinsamen Weltordnung, wenn aber jeder nur noch macht, was er will, gemäss seiner Machtmöglichkeiten, dann regiert bald wieder das Recht des Stärkeren bzw. derer, die am meisten Geld haben.

So kostet die dauerhafte Mitgliedschaft in Trumps exklusivem "Board of Peace" eine Gebühr von einer Milliarde US-Dollar.

Andreas
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