Sollt ich meinem Gott nicht singen? Paul Gerhardt
12.07.2026 10:26
Sollt ich meinem Gott nicht singen? Paul Gerhardt
12.07.2026 10:26
Sollt ich meinem Gott nicht singen? Paul Gerhardt
Angesichts der Weltlage und der vielen Horrormeldungen, egal, ob wahr oder Fake - wenigstens ein großes Durcheinander - sollten sich Gläubige auf ihr Verhältnis zu Gott konzentrieren und nicht irre machen lassen.
Ich liebe die Lieder von Paul Gerhardt, der selbst viel Leid erdulden mußte.
Heute morgen ging mir folgendes Lied durch den Sinn.
Sollt ich meinem Gott nicht singen,
sollt ich Ihm nicht dankbar sein?
Denn ich seh in allen Dingen,
wie so gut Er's mit mir mein'.
Ist doch nichts als lauter Lieben,
das Sein treues Herze regt,
das ohn Ende hebt und trägt,
die in Seinem Dienst sich üben.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.
Weil dann weder Ziel noch Ende
sich in Gottes Liebe findt,
ei, so heb ich meine Hände
zu Dir, Vater, als Dein Kind.
Bitte, wollst mir Gnade geben,
Dich aus aller meiner Macht
zu umfangen Tag und Nacht
hier in meinem ganzen Leben,
bis ich Dich nach dieser Zeit
lob und lieb in Ewigkeit.
Paul Gerhardt (1653)
Alle 12 Strophen kann man hier lesen
https://www.evangeliums.net/lieder/lied_sollt_ich_meinem_gott_nicht_singen.html
Gläubige Menschen haben einen Ansprechpartner, egal, ob sie zu Gott dem Vater oder zu Seinen Sohn Jesus beten und reden.
Egal, wie allein sie sich fühlen mögen: Gott hört und sieht alles. Er tröstet und Er erbaut.
Egal, wie sehr Menschen gegen Ihn wüten und selbst ihr Leben bestimmen wollen.
Gott hat das Sagen und Er meint es immer gut mit uns.
Er hat viel Geduld, aber das Ende jedes Lebens hier auf Erden kommt.
Haben wir die Zeit ausgekauft?
Matthäus 19:
27 Da antwortete Petrus und sprach zu Ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind Dir nachgefolgt; was wird uns dafür zuteil?
28 Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, Ich sage euch:
Ihr, die ihr Mir nachgefolgt seid, werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron Seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
29 Und jeder, der Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat um Meines Namens willen, der wird es hundertfältig empfangen und das ewige Leben erben.
30 Aber viele von den Ersten werden Letzte, und Letzte werden Erste sein.
Ich liebe die Lieder von Paul Gerhardt, der selbst viel Leid erdulden mußte.
Heute morgen ging mir folgendes Lied durch den Sinn.
Sollt ich meinem Gott nicht singen,
sollt ich Ihm nicht dankbar sein?
Denn ich seh in allen Dingen,
wie so gut Er's mit mir mein'.
Ist doch nichts als lauter Lieben,
das Sein treues Herze regt,
das ohn Ende hebt und trägt,
die in Seinem Dienst sich üben.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.
Weil dann weder Ziel noch Ende
sich in Gottes Liebe findt,
ei, so heb ich meine Hände
zu Dir, Vater, als Dein Kind.
Bitte, wollst mir Gnade geben,
Dich aus aller meiner Macht
zu umfangen Tag und Nacht
hier in meinem ganzen Leben,
bis ich Dich nach dieser Zeit
lob und lieb in Ewigkeit.
Paul Gerhardt (1653)
Alle 12 Strophen kann man hier lesen
https://www.evangeliums.net/lieder/lied_sollt_ich_meinem_gott_nicht_singen.html
Gläubige Menschen haben einen Ansprechpartner, egal, ob sie zu Gott dem Vater oder zu Seinen Sohn Jesus beten und reden.
Egal, wie allein sie sich fühlen mögen: Gott hört und sieht alles. Er tröstet und Er erbaut.
Egal, wie sehr Menschen gegen Ihn wüten und selbst ihr Leben bestimmen wollen.
Gott hat das Sagen und Er meint es immer gut mit uns.
Er hat viel Geduld, aber das Ende jedes Lebens hier auf Erden kommt.
Haben wir die Zeit ausgekauft?
Matthäus 19:
27 Da antwortete Petrus und sprach zu Ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind Dir nachgefolgt; was wird uns dafür zuteil?
28 Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, Ich sage euch:
Ihr, die ihr Mir nachgefolgt seid, werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron Seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
29 Und jeder, der Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat um Meines Namens willen, der wird es hundertfältig empfangen und das ewige Leben erben.
30 Aber viele von den Ersten werden Letzte, und Letzte werden Erste sein.
Kommentare
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Amilia 12.07.2026 12:08
Diala 12.07.2026 21:39
Paul Gerhardt hat in seinen Texten immer das Hoffen und Vertrauen auf Gottes Wirken und Eingreifen groß gemacht.
Ein schöne Liedtext ist auch befiehl du deine Wege ....
Befiehl du deine Wege
Und was dein Herze kränkt
Der allertreusten Pflege
Des, der den Himmel lenkt:
Der Wolken, Luft und Winden
Gibt Wege, Lauf und Bahn,
Der wird auch Wege finden,
Da dein Fuß gehen kann.
Dem Herren mußt du trauen,
Wenn dir soll´s wohlergehn,
Auf sein Werk mußt du schauen,
Wenn dein Werk soll bestehn.
Mit Sorgen und mit Grämen
Und mit selbsteigner Pein
Läßt Gott ihm gar nichts nehmen,
Es muß erbeten sein.
Dein ewge Treu und Gnade,
O Vater, weiß und sieht,
Was gut sei oder schade
Dem sterblichen Geblüt:
Und was du dann erlesen,
Das treibst du, starker Held,
Und bringst zum Stand und Wesen,
Was deinem Rat gefällt.
Weg hast du allerwegen,
An Mitteln fehlt dir`s nicht,
Dein Tun ist lauter Segen,
Dein Gang ist lauter Licht.
Dein Werk kann niemand hindern,
Dein Arbeit darf nicht ruhn,
Wenn du, was deinen Kindern
Ersprießlich ist, willst tun.
Und ob gleich alle Teufel
Hier wollten widerstehn,
So wird doch ohne Zweifel
Gott nicht zurücke gehn:
Was er sich vorgenommen
Und was er haben will,
Das muß doch endlich kommen
Zu seinem Zweck und Ziel.
Hoff, o du arme Seele,
Hoff und sei unverzagt,
Gott wird dich aus der Höhle.
Da dich der Kummer plagt,
Mit großen Gnaden rücken;
Erwarte nur der Zeit,
So wirst du schon erblicken
Die Sonn der schönsten Freud.
Auf, auf, gib deinem Schmerze
Und Sorgen gute Nacht!
Laß fahren, was dein Herze
Betrübt und traurig macht!
Bist du doch nicht Regente,
Der alles führen soll;
Gott sitzt im Regimente
Und führet alles wohl.
Ihn, ihn laß tun und walten,
Er ist ein weiser Fürst
Und wird sich so verhalten,
Daß du dich wundern wirst,
Wenn er, wie ihm gebühret,
Mit wunderbarem Rat
Das Werk hinausgeführet,
Das dich bekümmert hat.
Er wird zwar eine Weile
Mit seinem Trost verziehn
Und tun an seinem Teile,
Als hätt in seinem Sinn
Er deiner sich begeben,
Und solltst du für und für
In Angst und Nöten schweben,
Als frag er nichts nach dir.
Wirds aber sich befinden,
Daß du ihm treu verbleibst,
So wird er dich entbinden,
da du`s am wen′ gsten gläubst;
Er wird dein Herze lösen
Von der so schweren Last,
Die du zu keinem Bösen
Bisher getragen hast.
Wohl dir, du Kind der Treue,
Du hast und trägst davon
Mit Ruhm und Dankgeschreie
Den Sieg und Ehrenkron.
Gott gibt dir selbst die Palmen
In deine rechte Hand,
Und du singst Freudenpsalmen
Dem, der dein Leid gewandt.
Mach End, o Herr, mach Ende
An aller unsrer Not!
Stärk unsre Füß und Hände
Und laß bis in den Tod
Uns allzeit deiner Pflege
Und Treu empfohlen sein,
So gehen unsre Wege
Gewiß zum Himmel ein.
Ein schöne Liedtext ist auch befiehl du deine Wege ....
Befiehl du deine Wege
Und was dein Herze kränkt
Der allertreusten Pflege
Des, der den Himmel lenkt:
Der Wolken, Luft und Winden
Gibt Wege, Lauf und Bahn,
Der wird auch Wege finden,
Da dein Fuß gehen kann.
Dem Herren mußt du trauen,
Wenn dir soll´s wohlergehn,
Auf sein Werk mußt du schauen,
Wenn dein Werk soll bestehn.
Mit Sorgen und mit Grämen
Und mit selbsteigner Pein
Läßt Gott ihm gar nichts nehmen,
Es muß erbeten sein.
Dein ewge Treu und Gnade,
O Vater, weiß und sieht,
Was gut sei oder schade
Dem sterblichen Geblüt:
Und was du dann erlesen,
Das treibst du, starker Held,
Und bringst zum Stand und Wesen,
Was deinem Rat gefällt.
Weg hast du allerwegen,
An Mitteln fehlt dir`s nicht,
Dein Tun ist lauter Segen,
Dein Gang ist lauter Licht.
Dein Werk kann niemand hindern,
Dein Arbeit darf nicht ruhn,
Wenn du, was deinen Kindern
Ersprießlich ist, willst tun.
Und ob gleich alle Teufel
Hier wollten widerstehn,
So wird doch ohne Zweifel
Gott nicht zurücke gehn:
Was er sich vorgenommen
Und was er haben will,
Das muß doch endlich kommen
Zu seinem Zweck und Ziel.
Hoff, o du arme Seele,
Hoff und sei unverzagt,
Gott wird dich aus der Höhle.
Da dich der Kummer plagt,
Mit großen Gnaden rücken;
Erwarte nur der Zeit,
So wirst du schon erblicken
Die Sonn der schönsten Freud.
Auf, auf, gib deinem Schmerze
Und Sorgen gute Nacht!
Laß fahren, was dein Herze
Betrübt und traurig macht!
Bist du doch nicht Regente,
Der alles führen soll;
Gott sitzt im Regimente
Und führet alles wohl.
Ihn, ihn laß tun und walten,
Er ist ein weiser Fürst
Und wird sich so verhalten,
Daß du dich wundern wirst,
Wenn er, wie ihm gebühret,
Mit wunderbarem Rat
Das Werk hinausgeführet,
Das dich bekümmert hat.
Er wird zwar eine Weile
Mit seinem Trost verziehn
Und tun an seinem Teile,
Als hätt in seinem Sinn
Er deiner sich begeben,
Und solltst du für und für
In Angst und Nöten schweben,
Als frag er nichts nach dir.
Wirds aber sich befinden,
Daß du ihm treu verbleibst,
So wird er dich entbinden,
da du`s am wen′ gsten gläubst;
Er wird dein Herze lösen
Von der so schweren Last,
Die du zu keinem Bösen
Bisher getragen hast.
Wohl dir, du Kind der Treue,
Du hast und trägst davon
Mit Ruhm und Dankgeschreie
Den Sieg und Ehrenkron.
Gott gibt dir selbst die Palmen
In deine rechte Hand,
Und du singst Freudenpsalmen
Dem, der dein Leid gewandt.
Mach End, o Herr, mach Ende
An aller unsrer Not!
Stärk unsre Füß und Hände
Und laß bis in den Tod
Uns allzeit deiner Pflege
Und Treu empfohlen sein,
So gehen unsre Wege
Gewiß zum Himmel ein.

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