📃 Glaube und Beweis
09.07.2026 17:38
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📃 Glaube und Beweis
Der Glaube ist das Beweismittel des Christen. [So steht geschrieben:] "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht." [HEBR. 11,1] [SLT] Der Beweis des Glaubens ist das Wort Gottes. Wer Glauben besitzt, wird in den von GOTT gesprochenen Worten, Beweis für das finden, woran er glaubt. Er wird Gottes Wort in allen Fällen als ausreichenden Beweis betrachten und auf nichts anderes vertrauen, weil er weiß, dass Gottes Wort der einzige Beweis ist, der ihn nicht in die Irre führen kann.
Wer jedoch keinen Glauben besitzt, wird das, was Beweis ist, zurückweisen, sich von etwas überzeugen lassen, das gar keinem Beweis entspricht und so auf diese Weise oft getäuscht werden. Der Fall des ungläubigen Thomas veranschaulicht diesen Punkt. Der HEILAND hatte Seinen Jüngern oft verkündet, dass ER gekreuzigt und am dritten Tag wieder auferstehen würde. Seine Jünger jedoch so wird uns berichtet "verstanden das Wort nicht." [MARK. 9,32] Sie glaubten nicht, was CHRISTUS sagte. Als der HEILAND ihnen jedoch nach Seiner Auferstehung erschien, erinnerten sie sich an das, was ER gesagt hatte, und glaubten [so], dass ER tatsächlich auferstanden war.
Doch es gab eine Ausnahme – den ungläubigen Thomas. Er war bei der ersten Erscheinung des auferstandenen HERRN nicht mit den anderen Jüngern und ein Geist des Unglaubens beherrschte sein Herz und fand seinen Ausdruck in den Worten: "Wenn ich nicht an seinen Händen das Nägelmal sehe und meinen Finger in das Nägelmal lege und meine Hand in seine Seite lege, so werde ich es niemals glauben!" [JOH. 20,25] [SLT] Einige Tage später hatte Thomas, als er bei den anderen Jüngern war, die Gelegenheit, um die er gebeten hatte und brachte seinen Glauben mit den Worten zum Ausdruck: "Mein HERR und mein Gott!" [JOH. 20,28] Doch der HEILAND sprach zu ihm: "Dieweil du mich gesehen hast, Thomas, glaubest du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!" [JOH. 20,28]
Der Beweis, den Thomas in seinem Unglauben verlangte, war in Wirklichkeit gar kein Beweis. Der Beweis lag in den Worten Christi ER würde "am dritten Tag auferstehen" [MARK.9,32 [SLT] und nicht in der Tatsache, dass Thomas oder irgendeiner der Jünger die Nägelmale in den Händen und die Speerwunde an an der Seite eines Wesens sehen konnten, das ihnen erschien. Solche trügerischen Beweise entsprechen denen, die jene haben, die an den Spiritismus glauben. Da [böse] Geister die Gestalt ihrer verstorbenen Freunde [oder Verwandten] annehmen und alle Merkmale zeigen, die diese zu Lebzeiten besaßen, werden Menschen, die sie sehen oder mit ihnen kommunizieren, zu der Annahme verleitet, dass es sich in Wirklichkeit um die Geister der Verstorbenen handelt und dadurch unterliegen so einer verhängnisvollen Täuschung. Der Beweis für die Wahrheit liegt nicht in solchen Erscheinungen, sondern im Wort Gottes, das bezüglich der Toten verkündet: "Sie wissen nichts ... ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; für immer haben sie keinen Teil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht." [PRED.9,5-6] [LUT2017] (Siehe auch Ps. 146,3–4.) Diesen Beweis nimmt der Glaube an, denn [wahrer] Glaube beinhaltet das Vertrauen auf Gottes Wort. Ein anderer ist der Beweis, den der Unglaube annimmt, der das Zeugnis des Wortes beiseite schiebt. Und er stellt überhaupt keinen Beweis dar.
Der Teufel kann sich verstellen, er nimmt sogar "die Gestalt eines Engels des Lichts an." [2. KOR. 11,14] [ELB] Der Böse hätte – wenn er es gewollt hätte – mit allen äußeren Merkmalen des gekreuzigten und auferstandenen Erlösers erscheinen können, doch das hätte nichts bewiesen, denn es wäre eine Lüge gewesen. Da er nicht daran interessiert war, die Menschen dazu zu bringen, an die Auferstehung Christi zu glauben, hatte er keinen Anreiz, dies zu tun. Aber er ist an vielen Täuschungsmanövern interessiert, die er mithilfe seiner Fähigkeit – "sich in einen Engel des Lichts zu verwandeln" – durchführt. Und nur diejenigen, die das Wort Gottes kennen und sich eher darauf, als auf Äußerlichkeiten verlassen, werden seinen Täuschungen entgehen. Mit anderen Worten: Nur diejenigen, die Glauben haben, werden den wahren Beweis besitzen. Alle anderen [jedoch] werden das als Beweis annehmen, was in Wirklichkeit gar kein Beweis ist.
( Ellet J. Waggoner, Mai 1894 )
Wer jedoch keinen Glauben besitzt, wird das, was Beweis ist, zurückweisen, sich von etwas überzeugen lassen, das gar keinem Beweis entspricht und so auf diese Weise oft getäuscht werden. Der Fall des ungläubigen Thomas veranschaulicht diesen Punkt. Der HEILAND hatte Seinen Jüngern oft verkündet, dass ER gekreuzigt und am dritten Tag wieder auferstehen würde. Seine Jünger jedoch so wird uns berichtet "verstanden das Wort nicht." [MARK. 9,32] Sie glaubten nicht, was CHRISTUS sagte. Als der HEILAND ihnen jedoch nach Seiner Auferstehung erschien, erinnerten sie sich an das, was ER gesagt hatte, und glaubten [so], dass ER tatsächlich auferstanden war.
Doch es gab eine Ausnahme – den ungläubigen Thomas. Er war bei der ersten Erscheinung des auferstandenen HERRN nicht mit den anderen Jüngern und ein Geist des Unglaubens beherrschte sein Herz und fand seinen Ausdruck in den Worten: "Wenn ich nicht an seinen Händen das Nägelmal sehe und meinen Finger in das Nägelmal lege und meine Hand in seine Seite lege, so werde ich es niemals glauben!" [JOH. 20,25] [SLT] Einige Tage später hatte Thomas, als er bei den anderen Jüngern war, die Gelegenheit, um die er gebeten hatte und brachte seinen Glauben mit den Worten zum Ausdruck: "Mein HERR und mein Gott!" [JOH. 20,28] Doch der HEILAND sprach zu ihm: "Dieweil du mich gesehen hast, Thomas, glaubest du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!" [JOH. 20,28]
Der Beweis, den Thomas in seinem Unglauben verlangte, war in Wirklichkeit gar kein Beweis. Der Beweis lag in den Worten Christi ER würde "am dritten Tag auferstehen" [MARK.9,32 [SLT] und nicht in der Tatsache, dass Thomas oder irgendeiner der Jünger die Nägelmale in den Händen und die Speerwunde an an der Seite eines Wesens sehen konnten, das ihnen erschien. Solche trügerischen Beweise entsprechen denen, die jene haben, die an den Spiritismus glauben. Da [böse] Geister die Gestalt ihrer verstorbenen Freunde [oder Verwandten] annehmen und alle Merkmale zeigen, die diese zu Lebzeiten besaßen, werden Menschen, die sie sehen oder mit ihnen kommunizieren, zu der Annahme verleitet, dass es sich in Wirklichkeit um die Geister der Verstorbenen handelt und dadurch unterliegen so einer verhängnisvollen Täuschung. Der Beweis für die Wahrheit liegt nicht in solchen Erscheinungen, sondern im Wort Gottes, das bezüglich der Toten verkündet: "Sie wissen nichts ... ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; für immer haben sie keinen Teil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht." [PRED.9,5-6] [LUT2017] (Siehe auch Ps. 146,3–4.) Diesen Beweis nimmt der Glaube an, denn [wahrer] Glaube beinhaltet das Vertrauen auf Gottes Wort. Ein anderer ist der Beweis, den der Unglaube annimmt, der das Zeugnis des Wortes beiseite schiebt. Und er stellt überhaupt keinen Beweis dar.
Der Teufel kann sich verstellen, er nimmt sogar "die Gestalt eines Engels des Lichts an." [2. KOR. 11,14] [ELB] Der Böse hätte – wenn er es gewollt hätte – mit allen äußeren Merkmalen des gekreuzigten und auferstandenen Erlösers erscheinen können, doch das hätte nichts bewiesen, denn es wäre eine Lüge gewesen. Da er nicht daran interessiert war, die Menschen dazu zu bringen, an die Auferstehung Christi zu glauben, hatte er keinen Anreiz, dies zu tun. Aber er ist an vielen Täuschungsmanövern interessiert, die er mithilfe seiner Fähigkeit – "sich in einen Engel des Lichts zu verwandeln" – durchführt. Und nur diejenigen, die das Wort Gottes kennen und sich eher darauf, als auf Äußerlichkeiten verlassen, werden seinen Täuschungen entgehen. Mit anderen Worten: Nur diejenigen, die Glauben haben, werden den wahren Beweis besitzen. Alle anderen [jedoch] werden das als Beweis annehmen, was in Wirklichkeit gar kein Beweis ist.
( Ellet J. Waggoner, Mai 1894 )

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Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.