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Gottes Liebe

Gottes Liebe
Ein Gleichnis über Gottes Liebe

Es war einmal ein junger Mann, der mit seiner Mutter am Rande eines großen Waldes lebte. Die beiden führten ein einfaches, aber gutes Leben miteinander.

Eines Tages begegnete der junge Mann einer wunderschönen Frau, die tief im Wald lebte. Er verliebte sich so sehr in sie, dass sein Herz keinen anderen Gedanken mehr kannte. Er versprach ihr, alles auf der Welt für sie zu tun, wenn sie nur seine Frau werden würde.

Die Frau aber kannte die innige Bindung zwischen dem Sohn und seiner Mutter. Und so stellte sie ihm eine grausame Bedingung: „Bring mir das Herz deiner Mutter – dann werde ich dich heiraten."

Eine tiefe Traurigkeit überkam den jungen Mann. Doch seine Sehnsucht nach der Frau war so übermächtig, dass er schließlich tat, was sie verlangt hatte.

Als er mit dem Herzen seiner Mutter in den Händen durch den dunklen Wald lief, stolperte er über eine Wurzel und fiel zu Boden. Das Herz entglitt seinen Händen.
Und dann geschah das Unfassbare. Vom Boden herauf sprach das Herz seiner Mutter mit sanfter Stimme:

„Mein Junge, hast du dir wehgetan?"

Das ist eine Liebe, die menschlich nicht mehr zu begreifen ist. Eine Liebe, die selbst dann noch nach dem Wohl des anderen fragt, wenn man ihr alles genommen hat.

Genau so liebt Gott uns. Die Menschheit hat sich gegen ihn gewandt, hat seinen einzigen Sohn ans Kreuz gebracht – und seine Antwort war nicht Vergeltung, sondern Gnade: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun" (Lukas 23,34).

Gottes Liebe ist bedingungslos, unerschütterlich und jenseits jeder menschlichen Vorstellungskraft. Er liebt uns nicht, weil wir es verdient hätten – sondern weil Er über alle Maßen gut ist.

Darum geht es auch heute in unserem Online-Hauskreis:

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Kommentare

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ZNITRAM 05.07.2026 16:50
Geschichte ist übrigens nicht von mir. Sie wurde von Dr Vernon McGee erzählt.

Dr. McGee hat eine Predigtreihe in den 60er Jahren rausgegeben: "Durch die Bibel" (original "thru the bible"zwinkerndes Smiley

Kann man googlen, ist alles kostenlos im Internet zu lesen und zu hören.

LG
 
ZNITRAM 05.07.2026 16:53
Und könnte man ein Maßband von der einen Ecke des Universums bis zur anderen Ecke des Universums spannen.. Man könnte dennoch Gottes Güte und Gottes Größe damit nicht messen. 

(Der Spruch ist von mir) lachendes Smiley

Gottes Segen euch allen.

Und denkt daran: Das alles geht nicht ohne Jesus Christus
 
KindGottes 05.07.2026 17:12
Sehr schöne Geschichte von Liebe und Vergebung. 😊
 
malen 05.07.2026 18:04
Wie soll denn der Junge mit so einer Mutter gesunde Grenzen lernen?
Ich schätze Vernon McGee und erkläre mir das so, er hat diese Geschichte gebracht um die göttliche Liebe zu erklären, die menschliche Liebe funktioniert doch etwas anders, gerade zwischen Eltern und Kindern. Und Vernon McGee ist ein kluger Mann und weiß das sehr gut. 
Sieht man ja, wie weit sie kommt mit ihrer Liebe. Der Sohn opfert die Mutter, um seine Sehnsucht zu stillen. 
Je mehr ich darüber nachdenke , desto unpassender finde ich diese Geschichte. 

Gottes Liebe offenbart sich am Kreuz, das ist Geschichte genug um sie zu veranschaulichen. 

die Schreckschraube
 
ZNITRAM 05.07.2026 19:02
Ich glaube, ich verstehe gut, was Dr. McGee damit sagen wollte. Wir Menschen können uns Gottes Liebe gar nicht vorstellen..

Und um das Stillen der Sehnsucht geht es dabei überhaupt nicht. Das Highlight liegt ganz woanders.
 
ZNITRAM 05.07.2026 19:06
Ich denke einfach. dass es gut ist, wenn Christen, verbunden mit Jesus Christus, in Demut das allerbeste von Gott denken (und erwarten).

Am Ende geschieht uns nämlich nach unserem Glauben.
 
ZNITRAM 05.07.2026 21:41
Gottes Grundhaltung ist Liebe

Ihr Lieben, ich möchte noch mal klarstellen, was ich heute sagen wollte – weil es mir wirklich am Herzen liegt.

Mein Punkt ist: Schaut euch unseren Gott an. Schaut ihn euch wirklich an.

Er ist der Hirte aus Psalm 23, der uns auf grüner Aue weidet, uns zum frischen Wasser führt und unsere Seele erquickt. Das sind keine leeren Worte – das ist sein Wesen. Seine Grundhaltung uns gegenüber ist Güte, nicht Strafe. Fürsorge, nicht Gleichgültigkeit. Liebe, nicht Zorn.

Jesus ist für uns am Kreuz gestorben, damit wir zum Vater kommen dürfen. Und wenn Gott bereit war, seinen eigenen Sohn für uns hinzugeben – was sollte er uns dann noch vorenthalten? (Römer 8,32)
Das Kreuz war nicht der Anfang unseres Leidens, sondern das Ende. Jesus hat gelitten, damit wir es nicht mehr müssen.

Nicht damit wir ihm im Leiden nachfolgen, sondern damit wir in seiner Liebe leben. Welch ein Privileg!!! Geschenkt und unverdient.

Gott ist über alle Maßen gut. Und ganz besonders zu denen, die zu Jesus gehören.

Ich wollte einfach nur davon erzählen. Nicht mehr und nicht weniger.

Seid gesegnet. 🙏
 
Treuka 05.07.2026 21:54
Ich finde den Beitrag leider nicht mehr, aber ich versuche das aus meinen Erinnerungen wiederzugeben.

Ein Vater von 2 Jungen. Der eine Sohn sitzt mit seinem Vater im Flur eines Krankenhauses. Der andere Sohn liegt nebenan im sterben. Der Vater sitzt völlig machtlos da und weiß nicht was er tun soll.
Der Sohn schafft es leider nicht. Ein Vater verliert seinen Sohn, ein Junge verliert seinen Bruder.

So hat der Mann zum Glauben gefunden. Als man den Mann aber fragte, wie er durch so ein Unglück zum Glauben gefunden hat, antwortete er:

Ich musste zusehen, wie mein Sohn stirbt und konnte nicht das geringste dagegen tun. Ich konnte ihm nicht helfen. Ich hätte ihn gerettet, hätte ich es vermocht.

GOTT hingegen hätte jederzeit eingreifen können, um den SEINEN zu retten. Doch das tat ER nicht. Unseretwegen. 


Joh 3,16 Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.
 
Treuka 05.07.2026 21:54
Meine Güte, wer hat schon wieder seine Zwiebeln hier stehen lassen.
 
schaloemchen 05.07.2026 22:24
ich las neulich: Jesus kam nicht nur um Sünden zu vergeben
Er kam um uns den Vater zu bringen...

Erlösung ist nicht nur Rettung vor der Hölle.
Es ist die Versöhnung mit dem Vater.

Adoption.
Zugehörigkeit
Sohnschaft
Tochterschaft

Habe mir gestern ein paar Vater-Stellen herausgesucht...

 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater!  16 Dieser Geist gibt Zeugnis unsrem Geist, daß wir Gottes Kinder sind.17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi; wenn wir mit ihm leiden, auf daß wir auch mit ihm verherrlicht werden
Römer 8

6 Weil ihr denn Söhne seid, hat Gott den Geist Seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der schreit: Abba, Vater! 7 So bist du also nicht mehr Knecht, sondern Sohn; wenn aber Sohn, dann auch Erbe Gottes durch Christus.
Galater 4

 5 Er ist ein Vater der Waisen, ein Anwalt der Witwen, Gott, der in seinem Heiligtum wohnt;6 ein Gott, der Vereinsamten ein Heim gibt, Gefangene in Sicherheit bringt;
Psalm 68

wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und tadellos wären vor ihm;  5 und aus Liebe hat er uns vorherbestimmt zur Kindschaft gegen ihn selbst, durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens, 6 zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, mit welcher er uns begnadigt hat in dem Geliebten;7 in ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade
Eph. 1

Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! 
Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater? 

Gleichwie mich der Vater liebt, so liebe ich euch;
bleibet in meiner Liebe!  15

Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. 

Nicht, daß jemand den Vater gesehen hätte; nur der, welcher von Gott gekommen ist,  der hat den Vater gesehen.

Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. 

Ich und der Vater sind eins. 10

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!  14

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel. Jakobus 1.17

und natürlich der "Hammer" >>>

Er war noch weit entfernt, als der Vater ihn kommen sah. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. ...der Vater befahl seinen Sklaven: 'Bringt schnell das beste Gewand heraus und zieht es ihm an! Steckt ihm einen Ring an den Finger und bringt ihm ein Paar Sandalen! Holt das Mastkalb und schlachtet es! 
Wir wollen ein Fest feiern und uns freuen. 


es gibt natürlich viiiel mehr 
aber ich will nicht dass es zu lang wird
ich wurde durch die "Auswahl" sehr gesegnet
möge der Herr uns immer mehr die Augen öffnen wie groß SEINE LIEBE zu uns ist 💝
 
pieter49 06.07.2026 19:02
.  .  .
 
schaloemchen 06.07.2026 21:33
Bevor wir ausatmen können, müssen einatmen.
Bevor wir lieben können, müssen wir Liebe empfangen.
Wir sollten beim Herrn in unserer Gebetszeit wie aus einem Brunnen trinken.

Aus "Leben ohne Begrenzungen"
Reinhard Hirtler

Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. Offenbarung 22.17
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